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Sergej Lawrow, Donald Trump und Sergej Kisljak im Weissen Haus. Bild: EPA/Russian Foreign Ministry

Trump soll geheime Informationen ausgeplappert haben – ausgerechnet gegenüber Russland

Donald Trump soll beim Treffen mit dem russischen Aussenminister Sergej Lawrow streng geheime Informationen ausgeplappert haben. Das Weisse Haus bestreitet dies jedoch.

16.05.17, 01:01 16.05.17, 08:12

Das Treffen zwischen Donald Trump und dem russischen Aussenminister Sergej Lawrow hätte zu einem kritischeren Zeitpunkt nicht stattfinden können. Feuerte der US-Präsident doch tags zuvor FBI-Chef James Comey, der untersuchte, ob Trumps Team während den Wahlen mit Russland kooperierte. 

Zu allem Überdruss wurde zum Treffen von vergangenem Mittwoch auch noch der russische Botschafter Sergej Kisljak eingeladen. Eine zentrale Person in den laufenden FBI-Ermittlungen. Sowohl Justizminister Jeff Sessions und der entlassene Sicherheitsberater Michael Flynn hatten dubiose Kontakte zu Kisljak und sagten darüber nicht die Wahrheit.

Der einzige Fotograf, der zum Meeting zugelassen wurde, arbeitete für die staatliche russiche Nachrichtenagentur. US-Experten und Medien waren empört.

Doch es kommt noch dicker.

Donald Trump soll während des Treffens streng geheime Informationen ausgeplappert haben, berichtet die «Washington Post». Demnach habe er über die Tätigkeiten eines mit der USA kooperierenden Geheimdienstes in Syrien gesprochen und seinen russischen Gesprächspartnern sogar verraten, in welcher Stadt dieser arbeite.

Die Informationen seien in den USA als so vertraulich eingestuft worden, dass sie nicht einmal mit Verbündeten geteilt würden, berichtete das Blatt unter Berufung auf gegenwärtige und frühere Mitarbeiter des Weissen Hauses. Es habe keine Genehmigung des befreundeten Geheimdienstes für eine Weitergabe an Russland vorgelegen. Ein US-Gesetz, das dem Präsidenten die Weitergabe solcher Informationen verbietet, gibt es jedoch nicht.

Dem Bericht zufolge handelte es sich um Informationen über eine mögliche Bedrohung durch «IS»-Terroristen, die im Zusammenhang mit der Nutzung von Laptops an Bord von Flugzeugen stünden.

«Ich bekomme grossartige Geheimdienst-Informationen. Ich habe Leute, die mich jeden Tag über grossartige Geheimdienst-Informationen briefen», bluffte Trump offenbar. 

Die US-Geheimdienste hätten Trump zunächst mit einem Schreiben gebrieft, berichtet die «Washington Post». Mittlerweile verlange der US-Präsident jeweils jedoch nur noch ein A4-Blatt mit Bullet-Points. Dennoch gehe er eigentlich bei jedem Gespräch Off-Script.

McMaster bestreitet Vorwürfe 

Trumps Sicherheitsberater H.R. McMaster bestritt die Vorwürfe am Abend in einem kurzen Statement. Die Geschichte der «Washington Post» sei falsch, so McMaster. Er sei bei den Gesprächen im Raum gewesen. (cma/sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Raphfa 16.05.2017 23:00
    Highlight Da hat jemand aus dem innersten Kreis dem Präsidenten zugehört und das Gehörte dann weitergeleitet.

    Sehr loyal ist das nicht. Wenn es überhaupt stimmt. Übrigens: Die Russen haben es schon längst gewusst. Die hacken und wissen ja alles, so turmhoch überlegen sind sie in allen Bereichen der Geheimdiensttätigkeit.

    Bei den Amerikanern zeigt die Kurve weiter nach unten. Jetzt haben sie schon Angst vor dem Winzling Nordkorea.

    Vielleicht hat aber Trump getürkte Infos weitergegeben, um Lawrow in die Irre zu führen. Zum Beispiel, dass die USA Assad nun Asyl gewähren wie anderen Diktatoren zuvor.

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  • Soli Dar 16.05.2017 22:30
    Highlight Wenn Trump mit den Russland Informationen zwecks Bekämpfung des islamistischen Terrorismus austauscht, dann erntet er vermeintlich vehement Kritik.

    Wenn Trump hingegen Syrien bombardiert (ohne Beweise für Giftgasangriff), dann erntet er rund um den Globus Applaus oder zumindest Verständnis.

    Man kann den umstrittenen Trump zurecht für Vieles kritisieren, aber "die kritische Einstellung zu Trump muss ja nicht dazu führen, dass man gegen eine Zusammenarbeit zwischen Washington und Moskau im Kampf gegen den IS polemisiert" (http://www.nachdenkseiten.de/?p=38317) Was wäre die Alternative?
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  • Soli Dar 16.05.2017 21:27
    Highlight Und wo ist jetzt das Problem? Warum ärgert ihr euch so furchtbar? Würdet ihr gleich reagieren, wenn Trump diese Informationen z.B. mit Saudi Arabien austauschen würde?

    Da macht Trump für einmal etwas ganz vernünftiges. Er tauscht Informationen über gemeinsamen Feind, nämlich den islamistischen Terrorismus mit Russland aus.

    Es ist doch besser wenn USA und Russland endlich einmal eine gemeinsame Strategie festlegen und im Kampf gegen IS zusammen statt gegeneinander arbeiten. Einen Frieden in Syrien gibt es wohl nur wenn sich USA und Russland aufeinander zugehen & Kompromisse suchen.
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  • sowhatopinion 16.05.2017 12:53
    Highlight Nachdem DT die Hilary-freundliche Presse öffentlich aufs Gröbste desavouiert hatte, erstaunt es einen nicht, dass jede sich gerade bietende Möglichkeit genuzt wird, um Trump zu schaden. Dennoch ist Trump bemüht, auch mit den Russen einen offenen Dialog zu gestalten wogegen sich Obama verweigert hatte und Russland in verletzender Weise als Regionalmacht bezeichnete und in der Ukraine die Maidanbewegung und in Syrien die Opposition unterstützte und damit provozierte wo er nur konnte. Die IS ist der Gegner von US und RUS zugleich und ein gemeinsamer Nenner für eine Normalisierung der Beziehungen
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  • walsi 16.05.2017 11:49
    Highlight Würde man alles was im Konjunktiv geschrieben ist aus dem Artikel streichen würde nicht mehr viel übrig bleiben. Wie wäre es mit Fakten?
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  • Marco Goetz 16.05.2017 10:44
    Highlight Die wesentliche Frage müsste ja lauten: Darf er das? Wenn NEIN, dann ist das eine Story wert. Wenn JA, dann muss man sich fragen was mit einem Artikel bezweckt werden soll.
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    • Laut_bis_10 16.05.2017 11:02
      Highlight Nur weil er es darf, ist es ja nicht irrelevant. Erst recht wenn gegen seine Regierung aufgrund von Russland-Kontakten ermittelt wird.
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    • icon 16.05.2017 11:22
      Highlight Im Artikel steht, dass es kein Gesetz gibt, dass es dem Präsident verbietet. Jedoch handelt es sich gem. Washington Post um Informationen die so geheim sind, dass nicht mal verbündete Staaten der USA bescheid wissen. Es zeigt einfach erneut auf, wie unseriös Trump und seine Regierung sind.
      Ob das ganze stimmt, kann man natürlich nicht zu 100% sagen, jedoch stütz sich die Washington Post auf Informationen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern der Trump Administration.
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    • Soli Dar 16.05.2017 22:34
      Highlight Und was wenn Russland zu mittlerweile zu den "verbündeten Staaten" gehören? Wäre das so verwerflich? Oder sind die vermeintlichen "Verbündeten" Saudi Arabien, Katar oder Türkei so viel besser? bzw. MÜSSEN USA und Russland den zwingend immer gegeneinander statt miteinander zu arbeiten? Falls ja, wem nützt dies? und warum?
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    • Laut_bis_10 16.05.2017 23:17
      Highlight 1. Russland stützt das Assad-Regime in Syrien, welches die USA zu Fall bringen wollen.
      2. Trump soll unter anderem verraten haben, von wo aus der Geheimdienst in Syrien operiert.
      Sehen Sie das Problem?
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    • Soli Dar 17.05.2017 06:27
      Highlight Es ging doch nicht um Assad sondern um den IS.
      Übrigens hat USA auch schon darauf hingewiesen, dass es wohl oder übel nur mit Assad eine Lösung gibt.
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  • Holla die Waldfee 16.05.2017 10:08
    Highlight berühmter Krieger
    schützender Ratgeber
    Sohn des Meisters

    Herbert Raymond McMaster

    Hab mir mal den Spass gemacht und den Namen grob übersetzt *g

    Herbert, germanisch Heri Krieger, Beraht berühmt.
    Raimund, germanisch Ragin Rat, Munt Schutz.
    Mac, irisch, Sohn, Sohn des.
    Master Magister Meister
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    • Doeme 16.05.2017 11:04
      Highlight Moll. Sinnvolle Beschäftigung.
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    • Holla die Waldfee 16.05.2017 11:42
      Highlight Doeme :-)

      Das nennt sich Onomatologie und ist ein Teilgebiet der Anthroponomastik. Überschneidungen gibts zu Linguistik, Geschichte, Psychologie, Anthropologie und Philsophie.

      Du würdest dich wundern, was man alles von, durch und über Namen lernen kann.

      Lehnst du dich mit deinem Nick an den katholischen Bischof in Nigeria an? Oder beziehst du dich damit auf die Eichelmast von Schweinen?
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    • Murky 16.05.2017 14:02
      Highlight Er hat ihn sicher nur wegen dem Namen ausgewählt. Sowas macht Drumpf sicher Eindruck.
      "I got a very great security man. Brilliant guy. And his name is McMaster! Can you believe it?"
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  • Therealmonti 16.05.2017 09:50
    Highlight Denke schon, dass die Story stimmt. Im Gegensatz zur Trump Administration arbeiten nämlich bei der Washington Post noch Profis. Da werden Fakten gecheckt und Fake News aussortiert, auch wenn man dies im Weissen Haus anders sieht.
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    • walsi 16.05.2017 11:50
      Highlight @Therealmonti: Wenn es Fakten gäbe müsste man nicht im Konjunktiv schreiben
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    • HabbyHab 16.05.2017 12:13
      Highlight Und es wurde auch von 3 anderen Nachrichtenportalen berichtet.
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  • fabinho 16.05.2017 09:09
    Highlight Mal was anderes: heisst der Typ wirklich McMaster? Mc... Master...?? Was für ein Nachname!
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  • Weasel 16.05.2017 08:56
    Highlight Fake News!
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  • alingher 16.05.2017 08:50
    Highlight Ehrlich? Trumps Sicherheitsberater heisst McMaster?
    Ich wette im Assessment-Center waren die letzten drei Kandidaten McMaster, McGyver und Norris.
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  • Triumvir 16.05.2017 08:35
    Highlight Trump ist eh erpressbar. Stichwort Golden Shower...Der ist nix anderes als die Marionette Putins und muss kuschen, sonst wird er impeached und darf auch nicht mehr mit russischen Mädels spielen...All das dürfte ihm Lawrow nochmals klar mitgeilt haben...
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  • Braun Pascal 16.05.2017 08:34
    Highlight Was passiert nach 4 Jahren Trump? Es kommt ein Hollywoodfilm raus der uns die ganzen 4 Jahre der Schande nochmsls erzählt.^^
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  • Informant 16.05.2017 08:08
    Highlight Es ist in höchstem Maße unseriös, solch eine mit unbewiesenen, wagen Behauptungen gespickte Nachricht weiter zu verbreiten, welche von den Rodolofos dieser Welt augenblicklich als "wahr" interpretiert werden.
    Die Medien sollten sich wieder mehr an journalistische Standards halten.

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    • SemperFi 16.05.2017 10:36
      Highlight @Informant: Ich glaube, die Washinton Post müssen Sie nicht über seriösen Journalismus belehren. Und wenn Watson korrekt einen Artikel aus dieser Zeitung zitiert, widerspricht das sicher nicht journalistischen Standards.
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    • Snowy 16.05.2017 14:19
      Highlight Absolut. Gibt wenige Medientitel, denen ich mehr vertraue als der Washington Post.
      ... Semper Fi!

      @Informant: Die Washington Post hat mit die meisten Pulitzerpreise erhalten und zwei ihrer Journalisten waren massgeblich (und gegen grösste Widerstände) daran beteiligt den Watergate-Skandal aufzudecken.
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    • α Virginis 16.05.2017 23:44
      Highlight Die Washington Post unterscheidet sich vom Hauptinformationsforum von Trump. Das wäre dann bekanntlich Fox News... Schon ein kleiner Unterschied, nicht wahr?
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  • banda69 16.05.2017 08:07
    Highlight Einfach nur so zur Info.
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  • Beobachter24 16.05.2017 07:55
    Highlight Was ist falsch daran einen strategischen Partner im Kampf gegen den Terror zu informieren?

    P.S. Gemäss Tagi ging es um
    "Details über eine IS-Terrorbedrohung [im] ... Zusammenhang mit dem Gebrauch von Laptops"
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  • felixJongleur 16.05.2017 07:35
    Highlight Was werden die Russen herzhaft gelacht haben auf ihrem Rückweg aus dem weissen Haus.
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    • HabbyHab 16.05.2017 12:15
      Highlight Es gibt ja dieses tolle Foto mit den Russen und Trump, auf dem alle lachen
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    • Mikki 16.05.2017 13:27
      Highlight Über die amis kann man nur noch lachen. Und es gibt tatsächlich noch leute (völker) die sich stark fühlen weil die amis hinter ihnen stehen... bis es knallt dann kommen sie auf die welt!
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  • Gelöschter Benutzer 16.05.2017 07:35
    Highlight Warum wird das Trump-Team immer so gesprächig wenn Kisljak im Raum steht? Und noch witziger wäre diese Geschichte wenn die Russen diese Information den Medien zugespielt haben, die haben Trump ja schon mit der Veröffentlichung der Fotos verarscht.
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  • Fischra 16.05.2017 07:22
    Highlight Naja, Trump halt. Geltungssüchtig und doof. Ich bin sicher er hat es gemacht. Nur schon jm zu zeigen was er alles weiss. 😂😂😂😂😂
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  • rodolofo 16.05.2017 07:21
    Highlight Trump ist also ein von Russland eingeschleuster Spion und verrät seine neuesten Informationen ohne Scham an offiziellen Treffen mit dem Russischen Aussenminister!
    Und der einzige Fotograf: Ein Russe!
    Die Russifizierung der USA erreicht ungeahnte Ausmasse!
    Wie steht es mit der Amerikanisierung Russlands?
    Mit dem Raubtier-Kapitalismus des "Wilden Ostens", den stinkreichen Oligarchen, der Russischen Mafia, dem "Militärisch-Industriellen Komplex", bestehend aus Armee, Geheimdiensten, Ölindustrie und Kirchlichen Evolution- und Klimaerwärmungs-Leugnern sehe ich da ebenfalls viele Gemeinsamkeiten...
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    • JacquelineM 16.05.2017 09:12
      Highlight Nur eins verstehe ich jetzt nicht ganz. Zuerst heisst es, dass nur ein Fotograf des russischen Geheimdienstes beim Gespräch anwesend ist. Wie können denn andere im weissen Haus darüber informiert sein, was er gesagt haben soll? Und wozu sollte es dann noch an die grosse Glocke hängen? Liest der spion vielleicht dieses Blatt da wo er sich gerade befindet? Oder wurden jetzt einfach mal durch ein Gerücht etliche Unschuldige in Gefahr gebracht? Manchmal frage ich mich schon was da wer überlegt und wie mit Menschenleben leichtsinnig umhergeschleudert wird...human ist das nicht
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    • Informant 16.05.2017 11:11
      Highlight JacquelineM, das liegt daran, weil hier wieder bewusst entscheidende Details verschwiegen werden. Es waren offizielle Fotografen des Weissen Hauses anwesend UND ein russischer Fotograf.

      Der Russe war nicht "der einzige Fotograf" wie die Wahrheitspresse suggerieren will.

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    • JacquelineM 16.05.2017 11:30
      Highlight @Informant: wenn dem so wäre, dann wäre es eine beabsichtigte Information, damit öffentlich wieder was los ist und vom Eigentlichen ablenkt ganz einfach
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    • walsi 16.05.2017 11:55
      Highlight Nach dem die Fotos geschossen sind gehen die Fotografen und die engsten Berater kommen zu den Gesprächen ins Zimmer. Bei den Gesprächen waren sicher so um die 8 Personen anwesend.
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    • JacquelineM 16.05.2017 17:44
      Highlight Naja was ich woanders gelesen habe soll es doch so sein. Ein Einführungskurs als Präsident in Sachen militärischen Angelegenheiten wäre von Vorteil oder dann andere für sich sprechen lassen die was von verstehen
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  • roger.schmid 16.05.2017 07:17
    Highlight Trump gehört wegen Unzurechnungsfähigkeit abgesetzt.
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  • ujay 16.05.2017 06:26
    Highlight Dumpfbacke bekommt grossartige Geheimdienstinformationen. Die muss man einfach an Russland weitergeben😂😂😂
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  • Linus Luchs 16.05.2017 06:08
    Highlight Auch wenn nicht steht, woher die Washington Post diese Informationen haben soll, würde es mich überhaupt nicht wundern, wenn sie stimmen. Trump ist nicht wirklich zurechnungsfähig und er will bewundert werden. Wenn er Infos hat, mit denen sich prahlen lässt, dann prahlt er eben damit.
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  • BeatBox 16.05.2017 06:00
    Highlight Und ich hab immer gedacht, der mächtigste Mann der Welt dürfe das!? Schlussendlich liegt es doch in seiner Hand welche Informationen er wem weitergibt? Wenn er der Ansicht ist, dies an Russland weiterzugeben, dann sollte er das doch auch tun dürfen. Es ist aber sicher nicht optimal, wenn es jetzt die ganze Welt weis. Also wer ist denn jetzt in diesem Fall der Böse? Von mir aus gesehen liegt der schwarze Peter diesmal wirklich beieinem Spitzel und den Medien, die es verbreiten!
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    • xlt 16.05.2017 06:48
      Highlight Auch der mächtigste Mann der Welt darf nicht alles. Und wieso sollten die Medien nicht darüber berichten?
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    • BeatBox 16.05.2017 09:49
      Highlight Also gemäss allen bisher gelesenen Nachrichten darf der Präsident eben genau das machen. Und wenn der Informant bei der ISIS jetzt getötet wird, wie so skandalisiert berichtet wird, ist dies ja nicht weil er die Information an Russland weitergegeben hat, sondern weil sie durch die Medien Publik gemacht wurde. Russland unterstützt sicher nicht die ISIS! Auf welchem verdrehten Planet lebt ihr Blitzer eigentlich?

      Hmm auf welcher Seite kämpft denn die ISIS nun genau? Auf der Seite von Assads Regierungstruppen?
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    • α Virginis 16.05.2017 09:50
      Highlight @Beatbox: Klar, der hat ja auch den "Roten Knopf" unter dem Finger, so einer darf das, im Notfall drückt er drauf, so ganz in John Wayne-Manier und zeigt der ganzen Welt, dass Amerika "great again" ist... Ein wenig kurzsichtig, Ihre Sicht.
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    • BeatBox 16.05.2017 10:40
      Highlight @•Virginis: Für mich geht es hier um 2 Fragen:

      1. Darf ein Präsident das? Antwort: Ja
      2. Was schadet dem Informanten mehr? Das Trump die Info an Russland weitergegeben hat, das auch viele Verkehrsflugzeuge in der Luft hat, und sich die ISIS auch zum Feind macht, oder wenn die Info an die Presse gelangt und in der ganzen Welt ausgeplaudert wird?
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    • ujay 16.05.2017 19:06
      Highlight Auf welchem verdrehten Planet lebst DU? 😎
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    • α Virginis 16.05.2017 23:38
      Highlight @BeatBox:

      1. Das ist Quatsch, auch ein Präsident darf durch seine Schwatzhaftigkeit sedinj Land nicht ins Off stellen.

      2. Dem Informanten kann das gar nicht schaden, den Schaden hat Trump selbst verursacht. Ausserdem: Solange es in irgendwelchen Medien steht, aber nicht vom POTUS bestätigt ist, schreit kein Hahn danach. Aber sowas mit russischen Verkehrsflugzeugen zu begründen grenzt schon an besonderer Naivität.

      Dies meine Antworten zu Deinen zwei Punkten.
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  • fczzsc 16.05.2017 05:36
    Highlight Ich frage mich, was bedenklicher ist; dass Trump solche Informationen ausplaudert oder dass solche News es (erfreulicherweise) an die Öffentlichkeit schaffen.
    Wie kommt Washington Post überhaupt an solche Informationen?
    There is a serious leak in the Trump administration...
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    • α Virginis 16.05.2017 09:53
      Highlight @fczzsc: Das einzig bedenkliche an der Sache ist, dass der Trottel, wie ein kleiner Kindergärtler mit all seinen "Stärken" protzt, was zum Narzisst Trump ja wohl passt.
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  • Henzo 16.05.2017 03:49
    Highlight Ich frage mich, woher diese informationen über Trumps ausplappern kommen. Schade dass keine Quelle erwâhnt wurde.
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    • Buff Rogene 16.05.2017 05:25
      Highlight Ach was Quelle, ist doch nebensächlich, wenn man auf so ner Dynamit-Geschichte sitzt. Raus damit, macht mehr Spass als zb darüber zu berichten, was eigentlich aus dem travel ban geworden ist.
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    • rodolofo 16.05.2017 07:24
      Highlight Wäre ich die Washington Post, dann würde ich den Namen dieser Quelle bestimmt nicht verraten!
      Schliesslich wird diese Quelle noch weitere spannende Storys liefern, sofern sie weiter sprudeln kann.
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    • Henzo 16.05.2017 07:37
      Highlight Man muss ja keine namen nennen aber ohne quelle leidet die glaubhaftigkeit sehr. Auch wenn ich Trump vieles zutraue (unteranderem auch das), ohne glaubhafte quellen sind das alles nur behauptungen für den stammtisch.
      5 7 Melden
    • mbr72 16.05.2017 08:01
      Highlight Nennt man auch Quellenschutz - ohne diesen würde der ohnehin schon darbende Investigativjournalismus vollends den Bach ab...
      11 2 Melden
    • Butzdi 16.05.2017 08:49
      Highlight Laut US Medien musste die Trump Regierung den NSA, den CIA sowie die externe Agency die ihnen die Info beschaffte, informieren dass die Infos an Russland gegeben wurde.
      6 1 Melden
    • ujay 16.05.2017 19:07
      Highlight @Henzo.😂😂😂 Eine Quelle ohne Namen ist keine......
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    • Henzo 16.05.2017 20:41
      Highlight Naja... man kann ja auch von der organisation (CIA, FBI, NASA etc.) oder vom politischen inneren zirkel oder was auch immer schreiben. aber so klingt dass für mich als ob einfach irgend etwas behauptet wird, weil es gerade ins bild passen würde.
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  • Spinoza 16.05.2017 01:53
    Highlight Im Artikel nicht erwähnt wurde, dass laut einer hochrangigen Quelle von Buzzfeed das Leak noch weit schlimmer ist, als von der Washington Post dargestellt. Dazu soll sogar die Post über die Angaben verfügen, in welcher Stadt die Intel gewonnen wurde
    31 10 Melden
    • grumpy_af 16.05.2017 06:11
      Highlight BuzzFeed... 😂😂😂
      Gleich selbst disqualifiziert...
      31 8 Melden
    • HabbyHab 16.05.2017 12:18
      Highlight @grumpY buzzfeed ist ziemlich seriös, wenn es um Trump geht.
      0 0 Melden
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  • Juliet Bravo 16.05.2017 01:34
    Highlight Ich werde langsam abgestumpft. Gewöhne mich an das unsägliche Schmierentheater. Schlimm.
    60 5 Melden
    • Saraina 16.05.2017 06:55
      Highlight Das ist wohl auch der Sinn. Und man fragt sich, was hinter dieser Schmierenkomödie läuft...
      24 1 Melden
    • Cheesemaster Flex 16.05.2017 13:26
      Highlight Just. Die wirklich Schwachsinnigen sind immer noch wir das Volk, welches wie gebannt auf die Theaterbühne starrt wo sich zwei Lehnsherren bekriegen. Das unsere Empörungsenergie auf das Grundsystem im Hintergrund zu richten sei, auf die Idee kommen wir gar nicht mehr....
      3 0 Melden
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  • Baeri19 16.05.2017 01:22
    Highlight Er ist halt schon ein smarter Mann, dies muss man ihm lassen.
    37 4 Melden
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  • Pana 16.05.2017 01:14
    Highlight Und wieder mal holt die Realität die Satire ein. So hatte man sich es bei Daily Show anfangs Jahr etwa vorgestellt:
    111 9 Melden
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  • Hayek1902 16.05.2017 01:13
    Highlight Eine News, die mich nicht einmal mehr mit den Achseln zucken lässt. Wie hätten wir bei GWB gelacht... Jetzt lacht niemand mehr.
    59 8 Melden
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