Schweiz

Die 29-jährige Politikerin will sich auch in Zukunft für das Stimmrechtsalter 16 einsetzen. Bild: KEYSTONE

«Ab 16 ist Sex erlaubt, warum nicht das Wählen?» – Grüne Politikerin über Stimmrecht ab 16

Der Nationalrat hat die Senkung des Stimm- und Wahlrechtsalters von 18 auf 16 abgeschmettert. Die jüngste Schweizer Parlamentarierin, die Grüne Lisa Mazzone, hatte den entsprechenden Vorstoss eingereicht. Im Interview kritisiert sie, die Gesellschaft traue den Jungen zu wenig zu.

13.09.17, 10:25 13.09.17, 17:33

Die Senkung des Stimm- und Wahlrechtsalters von 18 auf 16 Jahre hatte im Nationalrat keine Chance. Wären Sie mit 16 Jahren in der Lage gewesen, Abstimmungsvorlagen zu beurteilen?
Lisa Mazzone: Ja, wie alle anderen auch.

Haben Sie eine solch deutliche Niederlage im Rat erwartet? 
Ich habe es befürchtet. Es ist immer schwierig, politische Rechte auszuweiten. Die davon betroffenen Personen können ja nicht mitentscheiden – das war schon beim Frauenstimmrecht das Problem. Die Männer mussten über das Los der Frauen entscheiden, es brauchte mehrere Anläufe. 

Das Stimmrechtsalter 16 wurde bereits mehrfach abgeschmettert. Warum haben Sie das Anliegen dennoch nochmals ins Parlament gebracht? 
Weil die Angelegenheit auf dem Tisch bleiben muss. In der Jugendsession kamen verschiedene Petitionen dazu auf. Ausserdem empfinde ich es als meine Aufgabe als jüngste Parlamentarierin, solche Themen zu behandeln.

Vorreiter Glarus

Im Jahr 2007 senkte die Glarner Landsgemeinde das Stimmrechtsalter auf 16 Jahre. Seither gab es in etlichen Kantonen Versuche, es den Glarnern gleichzutun – ohne Erfolg.

Warum soll ein 16-Jähriger abstimmen dürfen?
Dafür gibt es mehrere Argumente. Das erste ist demographischer Natur: Studien zufolge wird in 20 Jahren die Hälfte aller Stimmberechtigten 60 oder älter sein. Dies wird zu einem Problem bei der Repräsentativität führen. Das Einführen von Volksrechten ab 16 Jahren könnte dieser Entwicklung entgegenwirken.

«Ab 16 darf man Sex haben – warum sollte man dann nicht abstimmen dürfen?»

Was spricht weiter dafür? 
Ein 16-Jähriger hat die politische Bildung in der Schule erst gerade hinter sich, das Abstimmen hat für ihn somit etwas sehr Konkretes. In Ländern wie Österreich können Junge unter 18 übrigens auch abstimmen. Mehrere Untersuchungen zeigen, dass diese Beteiligung an den ersten Urnengängen richtungsweisend für die zukünftige politische Aktivität ist. Ausserdem: Wir verlangen viel von unseren Jungen: Viele 16-Jährige arbeiten bereits und zahlen Steuern. In diesem Alter stehen auch andere wichtige Entscheidungen an, wie die Berufs- oder Studienwahl. Ab 16 darf man auch Sex haben – warum sollte man dann nicht abstimmen dürfen? Trotz all dieser Tatsachen gibt es etliche Vorurteile gegenüber den Jungen und man traut es ihnen nicht zu, gesellschaftliche Herausforderungen zu durchblicken. 

«Nach der obligatorischen Schulzeit ist man bei uns doch der Auffassung, dass man den jungen Menschen eine genügende Bildung geboten hat, um die Welt zu verstehen.»

Kann denn ein junger Mensch komplizierte Vorlagen wie beispielsweise jene zur Rentenreform tatsächlich verstehen? 
Ja. Nach der obligatorischen Schulzeit ist man bei uns doch der Auffassung, dass man den jungen Menschen eine genügende Bildung geboten hat, um die Welt zu verstehen. Viele steigen in diesem Alter auch ins Berufsleben ein und tragen Verantwortung. 

Die Genferin Lisa Mazzone (29) sitzt seit 2014 für die Grünen im Nationalrat. Sie ist aktuell die jüngste Parlamentarierin. Bild: KEYSTONE

Aber ist ein 16-jähriger Teenager auch am politischen Geschehen interessiert?
Ein Alter zur Stimmabgabe zu definieren, ist sowieso willkürlich. Es gibt 60-Jährige, die das Abstimmungsbüchlein nicht einmal in die Hand nehmen, andere 16-Jährige hingegen verfolgen das Tagesgeschehen intensiv und wissen zu jeder Zeit, über was und wann abgestimmt wird.

Sie hoffen doch einfach auf zusätzliche Wählerstimmen. 
Nein, das war beim Einreichen des Vorstosses kein Thema. Es geht hier lediglich um eine Rechtsfrage.

«Ich habe das Gefühl, dass sich viele vor dem jugendlichen Ungestüm fürchten.»

Didier Burkhalter (FDP) sprach sich 2014 als Bundespräsident für das Stimmrechtsalter 16 aus. Warum klappt es auch mit so hoher Unterstützung und nach mehreren Versuchen nicht? 
Didier Burkhalters Haltung zum Thema habe ich in meiner Rede am Dienstag erwähnt (lacht). Unsere Politik ist in der Regel eher konservativ eingestellt, alles geht ein bisschen langsam. Ich habe das Gefühl, dass sich viele vor dem jugendlichen Ungestüm fürchten. Dabei wären die jungen Wähler eine grosse Chance für unsere Politik, besonders auch in Bezug zu Digitalisierungsthemen.

Ab wann können wir online abstimmen?

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Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • dath bane 16.09.2017 23:34
    Highlight Ich halte das für eine Frauenperspektive: "Ab 16 darf man Sex haben." Als Mann darf man Sex haben, sobald man von einer Frau rangelassen wird :/ Irgendwann muss Mann dann aufpassen, dass sie nicht unter 16 ist. Ihr Vergleich hinkt unglaublich und ich weiss nicht, weshalb uns jede Veränderung krampfhaft als Fortschritt verkauft wird.
    0 0 Melden
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  • Skip Bo 14.09.2017 07:06
    Highlight Sex ab 16, Autoprüfung ab 16?
    Sex ab 16, Schnaps ab 16?
    Sex ab 16, AHV ab 16?

    Falls das Alter ab dem man offiziell Sex haben kann ein Referenzalter sein soll, warum soll dann nur das Abstimmen daran festgemacht werden?
    Könnten Eltern für ein Kind ab 16, da offenbar erwachsen, sämtliche Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten abgeben?

    4 1 Melden
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  • stamm 14.09.2017 00:56
    Highlight 18 ist super. Dass 90ig jährige noch abstimmen dürfen? Sie haben unser Land aufgebaut! Da gehört ja wohl noch etwas Respekt dazu! Auch wenn die Einen nicht mehr ganz klar sind im Kopf, sind aber die unter 90 ebenfalls nicht ganz alle....
    2 3 Melden
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  • LittleChrissyGirl 14.09.2017 00:47
    Highlight Die heutigen 16- jährigen haben einen Wortschatz welcher mit:" Alte", "Mann" und "dini Muetter" gefüllt ist. Wie sollen sie dann in der Lage sein einen Abstimmungstext zu verstehen?
    6 5 Melden
    • Fabio74 14.09.2017 13:14
      Highlight So oberflächlich.
      Die 18jährigen vor 20 Jahren hatten einen Wortschatz.... etc
      3 1 Melden
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  • greenfields 13.09.2017 23:31
    Highlight Interessant, gerade eine Grüne bringt den Vergleich, wer mit 16 Sex haben kann dürfe auch mit 16 abstimmen. Komisch, wenn ein junges Mädchen mit 15 Jahren, 11 Monaten und 2 Wochen Sex mit ein paar jungen Fussballern hat, werden die jungen Fussballer verurteilt, sind Sau...., das Mädchen geschützt von genau diesen Linken mit der Begründung, ein junges Mädchen in dem Alter könne noch gar nicht wissen, um was es geht, auch im Leben. 2 Wochen später ist das gleiche Mädchen 16 und hat nun plötzlich Ahnung von allem, vor allem was wirklich wichtig ist im Leben. Typisch linke Denkweise, null Ahnung.
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  • Gäry 13.09.2017 22:30
    Highlight Ich bin glarner und wäre seinerzeit 100% gegen den irrsinnigen vorschlag gewesen (war minerjährig). Ich durfte dann ab 16 stimmen und wählen (passives wahlrecht). Von dem habe nicht nur ich, sondern auch viele kollegen gebrauch gemacht. Erstaunlicherweise hatte auch uch nicht einfach 1:1 die selben ansichten wie die eltern. Ziemlich sicher war und bin ich auch heute engagierter als es meine eltern sind.
    Diejenugen die politik nicht interessiert, die werden weder mit 16, 18, 25 noch 45 stimmen gehen
    2 0 Melden
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  • McBeans 13.09.2017 20:41
    Highlight Beim Sex bestimmt man alleine über das eigene Leben und die Folgen muss ich alleine tragen. Beim Abstimmen geht es um die Zukunft einer ganzen Nation. Da kann ein schlechter One-Night-Stand nicht durch das einfache löschen und blockieren einer Nr. mehr oder weniger ungeschehen gemacht werden...
    15 14 Melden
    • Jol Bear 13.09.2017 23:43
      Highlight Abstimmen, Wählen, Politik u.s.w ist doch etwas, womit man sich erst dann wirklich ernsthaft beschäftigt, wenn es mit dem Sex und der Lust nicht mehr so doll klappt oder?
      2 3 Melden
    • McBeans 16.09.2017 23:07
      Highlight Oder man sich wegen dem Sex Gedanken über mögliche Nachfahren und deren Zukunft macht?
      0 0 Melden
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  • Urs Minder 13.09.2017 20:21
    Highlight Weil wir dann noch mehr Wähler hätten, die mich mit Zwangsmaßnahmen belästigen die sie selber gar nicht haben wollen oder durchhalten können. Sie denken sie bestrafen die Reichen und treffen doch nur Normalos wie mich mit unnötigen Steuern, Vorschriften. So richtig was für die verwöhnten Energiewendebünzlis die nach dem schweren Abstimmungskampf noch in die Ferien fliegen mussten oder Auto fahren.
    12 11 Melden
    • Fabio74 14.09.2017 13:15
      Highlight Bisschen wirr dein Kommentar.
      Du scheinst definitiv nicht zu wissen was Demokratie ist
      3 0 Melden
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  • epikurea 13.09.2017 19:20
    Highlight Naja, wenn man so früh schon wählen kann ist es in erster Linie eine doppelte Stimme für alle Eltern. Ist in meinen Augen nicht nötig, lieber diejenigen die volljährig sind zum Wählen animieren..
    20 9 Melden
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  • Sille 13.09.2017 17:21
    Highlight Na ja....für Sex brauchts auch kein Basiswissen....
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  • BigPun 13.09.2017 16:17
    Highlight Lernt den Tenagern zuerst mal was Politik und Gesellschaft ist bevor sie wählen gehen.
    33 7 Melden
    • Cevianer 13.09.2017 23:31
      Highlight Bitte lesen Sie den Beitrag durch... 😒
      1 1 Melden
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  • Thinktank 13.09.2017 15:49
    Highlight Das ist politische Pädophilie. Man versucht die Naivität der Teenies als Wählerpotenzial zu erschliessen.
    51 15 Melden
    • Laut_bis_10 13.09.2017 16:18
      Highlight Dann haben die Rechten die senilen Rentner und die Linken die naiven Jünglinge. Das ist doch nur fair :P
      19 27 Melden
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  • peterli90 13.09.2017 15:48
    Highlight Sie soll doch mal einen Blick ins StGB werfen: Sex ist auch schon VOR 16 Jahren erlaubt... von dem her mega guter Vergleich!
    41 4 Melden
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  • Stibbs 13.09.2017 15:03
    Highlight (Allzu) viele Wähler und Stimmbürger in unserem Land sind ältere Leute und ängstlich, verknöchert, frustriert, konservativ und selbstgenügsam. Nicht alle, es gibt auch unter den Senioren noch Menschen, die vorwärts schauen.
    19 28 Melden
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  • Pirat der dritte 13.09.2017 14:53
    Highlight Wenn nur schon die 18 - 25 jährigen wählen und stimmen gingen. Sie gehen aber nicht. Deshalb wäre es wichtiger diese Altersgruppe zu motivieren an die Urne zu gehen.
    35 7 Melden
    • Cevianer 13.09.2017 23:33
      Highlight Eben - in dem der Einstieg ermöglicht wird wenn Sie die obligatorische Grundbildung hatten. (= Ende 9. Klasse)
      2 0 Melden
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  • Pisti 13.09.2017 14:49
    Highlight Die Grünen brauchen halt Wähler, mit 16 kann man sich für den Irsinn dieser Partei wohl noch begeistern.
    49 41 Melden
    • Schweizer Bünzli 13.09.2017 15:14
      Highlight Lieber ein paar frustrierte und ängstliche SVP-Wähler im Rentneralter. Die dürfen gerne den Jungen die Zukunft verbauen.
      30 22 Melden
    • Fabio74 13.09.2017 19:04
      Highlight Du bist der Beweis, dass man als SVP Groupie nicht denken muss, sondern einfach das dumme Zeugs aus der Propagandazentrale nachplappern kann
      19 10 Melden
    600
  • Rotbeisser 13.09.2017 14:46
    Highlight Das Wahl- und Stimmrecht sollte nicht nur an ein Mindestalter geknüpft sein, sondern auch an eine Mindeststeuerlast, die ein Bürger trägt. Wer weniger als 50000 Franken Steuern zahlt, der sollte kein Wahlrecht haben, insb. kein passives.
    Wer zahlt befiehlt.
    17 81 Melden
    • meine senf 13.09.2017 15:08
      Highlight Der Staat ist keine AG!
      24 8 Melden
    • Mss.Fork 13.09.2017 15:23
      Highlight Suche den sarkasmus, find ihn aber irgendwie nicht.
      32 4 Melden
    • Stibbs 13.09.2017 15:33
      Highlight Tolles Demokratieverständnis. Auch sonst stramm auf SVP-Kurs?
      26 8 Melden
    • Juliet Bravo 13.09.2017 15:48
      Highlight Nochmals in die Nachhilfe in Demokratie, bitte. One man - one vote.
      24 5 Melden
    • Profotos 13.09.2017 16:12
      Highlight Gute Idee, muss aber aufgepasst werden dass die besser Verdiener, die ja dann an der Macht sind sich nicht noch mehr Steuerprivilegien ermöglichen... sonst darf am Schluss keiner mehr wählen gehen...
      12 3 Melden
    • Der Rückbauer 13.09.2017 17:11
      Highlight Rotbeisser: Meinst Du das ernst?
      10 3 Melden
    • Fabio74 13.09.2017 19:05
      Highlight Hättet ihr REchten gerne. Demokratie abschaffen und ein feudalistisches System wieder einführen.
      13 4 Melden
    • Juliet Bravo 13.09.2017 20:36
      Highlight Aber sonst immer schön gegen die "Elite", gell! Dir ist nicht ganz klar, dass das die krasseste Elitokratie gäbe. Oder?
      10 2 Melden
    • Gäry 13.09.2017 22:23
      Highlight Ich habe ökonomie studiert und kenne mich in wirtschaftlichen fragen wohl ebenso gut aus wie jemand mit 50'000.- einkommen. Da ich student bin (master) bin ich aber nicht befugt die nächste zeit zu stimmen? Das macht doch sehr viel sinn!
      4 0 Melden
    • Rotbeisser 13.09.2017 23:32
      Highlight @Fabio: Mein Vorschlag führt nicht zu Feudalismus. Beim Feudalismus war die Macht gegeben durch die Geburt, nicht durch Tüchtigkeit.

      @meine Senf
      Der Staat ist wie der Staat eine kollekiv geführte Unternehmung mit demokr. Grundsätzen. Kein grosser Unterschied hier.

      @Profotos: Ihr Szenario träte nur dann ein, wenn die Wahlberechtigten ihre Wahl- und Stimmrecht aufgeben wollten. Sehr unwahrscheinlich. Aber ja, da bräuchte es eine Zusatzregel, z. B. dass dann der Schwellwert halbiert würde.

      @Juliet: Das Bestreben ist gross, die Fähigsten an die Macht zu bringen. Mein Vorschlag entspricht dem.

      0 7 Melden
    • Fabio74 14.09.2017 13:17
      Highlight Doch natürlich ist es Feudalismus. Statt durch Grburt durch Geld. Antidemokratisch ist es trotzdem.

      Gegen Eliten wettern, aber eine neue ranzüchten wollen.
      6 0 Melden
    • rainbowWarrior 14.09.2017 14:16
      Highlight Wenn der Grundsatz ist wer zahlt befiehlt und ein Staat eh eine Unternehmung ist, dann wäre die logische Folge, dass je höher die Steuerlast eines Bürgers, desto mehr Stimmgewicht hat er. Ist ja bei einer AG und den Aktionären genau so.
      4 2 Melden
    • Stibbs 14.09.2017 14:33
      Highlight «Gegen Eliten wettern, aber eine neue ranzüchten wollen.» Darum geht es ja, nur darum!
      5 2 Melden
    • meine senf 14.09.2017 16:06
      Highlight Nur ist der Staat eben KEIN Unternehmen und die Bürger sind keine Aktionäre.

      Ein Unternehmen kann überflüssige Leute entlassen. Ein Staat kann das nicht. Zumindest nicht mit Menschenrecht-kompatiblen Methoden.
      2 1 Melden
    • Der Rückbauer 16.09.2017 14:32
      Highlight Rotbeisser: Tüchtigste an die Macht? Zehn Millionen Bonus bei den Weissen Westen der Grossbanken? Betrüger, welche die Aktionäre die Bussen zahlen lassen? Neinnein, das hat nix mit Leistung zu tun, die bedienen sich auch, wenn das Unternehmen Milliardenverluste macht und der Steuerzahler retten muss. Die haben oben Schlips und weisse Weste. Und für unten? Braune Zunge und starke Beine, um auf den subalternen Betrüger, von denen sie angeblich nichts gewusst haben, herumzutrampeln. Ich bin für anständige Honorierung einer guten Leistung. Aber da? Da läuft was schief.
      3 0 Melden
    600
  • strange 13.09.2017 14:11
    Highlight Ehrlich gesagt halte ich sogar 18 für ein zu tief angesetztes Alter. In diesem Alter sind viele Reifeprozesse noch nicht abgeschlossen. Jugendliche müssen noch wenig Verantwortung tragen. Sie kennen sich mit dem Erwachsenenleben, mit all seine Verpflichtungen wie Versicherungen, AHV und und und noch nicht wirklich aus. Müssen sie auch nicht. Das ist ok. Aber in meinen Augen sind sie noch nicht fähig realistisch abschätzen zu können. Sie haben einfach noch eine zu unbedarfte Sicht, was ja auch schön ist. In der Politik ist es jedoch gefährlich.
    34 27 Melden
    • Profotos 13.09.2017 16:18
      Highlight Das sind aber genau die, die am längsten mit den Wahlentscheiden leben müssen... dann muss es eine Altersobergrenze geben... ab 70 darf man nicht mehr abstimmen, da das Resultat erst nach 5 Jahren umgesetzt wird und statistisch die Hälfte der Abstimmen in diesem Alter gar nichts mehr davon hat oder schon unter der Erde liegt.
      10 15 Melden
    • Kurnugia 13.09.2017 20:16
      Highlight Naja Wahlalter 25 dann? Hier sind alle Reifeprozesse dann abgeschlossen.
      http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/erwachsen-erst-mit-25-statt-mit-18-laut-psychologen-a-924644.html

      (Nicht das es für mich etwas ändern würde. Bin zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt als mit Politik...)
      4 2 Melden
    600
  • Scott 13.09.2017 13:47
    Highlight Dann könnten die linken Lehrer mit der ganzen Klasse die Vorlagen "diskutieren" und danach gemeinsam abstimmen gehen. Wer des Lehrers Meinung nicht teilt, muss vor die Türe oder nachsitzen!

    Zugegeben etwas überspitzt, aber politische Manipulation im Schulzimmer ist leider bereits Realität.
    41 36 Melden
    • Nyasa 13.09.2017 15:28
      Highlight jaja mag sein aber was im Altersheim vor der Stimmabgabe(lol) läuft geht eben auch auf keine Kuhhaut.
      14 14 Melden
    • Stibbs 13.09.2017 15:36
      Highlight "Aber politische Manipulation im Schulzimmer ist leider bereits Realität."

      Ist es. Aber nicht links. Mir jedenfalls nicht bekannt, von meiner Schule nicht, von meinen Kindern nicht (immerhin bis dato 10 Lehrer und Lehrerinnen, einer! davon links).

      Klar, wenn Umweltschutz (ausschliesslich) ein "linkes" Anliegen und einziges Kriterim ist, dann sind etwa 6 von 10 links.
      14 14 Melden
    • Scott 13.09.2017 16:06
      Highlight @Stibbs
      Dann wohnen Sie aber weit draussen auf dem Land.
      13 7 Melden
    • Fabio74 13.09.2017 19:08
      Highlight die Märchenstunde des Christoph B. in 1000 Jahren nicht wahrer geworden, aber die Schäfchen glaubens..
      10 7 Melden
    • Makatitom 13.09.2017 20:48
      Highlight Schlüer ist ein ExGymlehrer, Freysinger ist es immer noch- Seine Geschichtsexkursionen führen in seinen Keller, die Reichskreigsflagge bewundern
      8 7 Melden
    600
  • trollo 13.09.2017 13:46
    Highlight Bin auch dafür, dass nur Sex machen darf wer auch abstimmt.
    Langfristig würden die Abstimmungsmuffel aussterben...
    49 1 Melden
    600
  • kaderschaufel 13.09.2017 13:45
    Highlight etwas unfair watson, dass ihr gerade das schlechteste Argument in den Titel nehmt.
    12 9 Melden
    600
  • Calvin WatsoFF 13.09.2017 13:45
    Highlight Mir scheint die Dame ist noch gar grün hinter den Ohren...😂
    38 3 Melden
    600
  • Ken Hurt 13.09.2017 13:34
    Highlight Ein etwas zu grüner Vergleich für mich, wenn ich mir diesen Spass hier erlauben darf.
    14 3 Melden
    600
  • kchiller 13.09.2017 13:05
    Highlight Ich bin der Meinung das man eine Allgemeinbildung - Prüfung machen sollte bevor man abstimmen darf.
    Ich bin selber auch noch junge 23 Jahre alt aber ich bin erstaunt wie schlecht die meisten über die Abstimmungen/ Wahlen informiert sind.
    Meiner Meinung ist eine ahnungslose Stimme weniger Wert als gar keine Stimme.

    Grüsse
    54 28 Melden
    • TanookiStormtrooper 13.09.2017 13:29
      Highlight Bei jeder Abstimmung noch ein kleiner Wissenstest am Anfang. Hat man da zu wenig richtige Antworten angekreuzt, ist die Stimme ungültig. :)
      16 4 Melden
    • Mutzli 13.09.2017 13:55
      Highlight So gut gemeint solche Vorschläge sein mögen, ist das Stimmrecht aus gutem Grund ein Universalrecht für mündige Erwachsene BürgerInnen. Nicht zuletzt, weil jede Bevölkerung die Regierung bekommen soll, die sie verdient, ob gut oder schlecht. Für historische Beispiele, wohin solche Sachen führen können bieten sich die Jim Crow Gesetze in den USA an, die ein systematiches Werkzeug der Unterdrückung waren, auch durch sogenannte "Lesetests". Link: https://www.americanbar.org/publications/human_rights_magazine_home/human_rights_vol32_2005/spring2005/hr_spring05_act.html 1/2
      17 2 Melden
    • Mutzli 13.09.2017 13:58
      Highlight 2/2 Selbst wenn kein aktiver Diskriminierungsgedanke dahintersteckt, wäre er beinahe unmöglich zu vermeiden. Wer würde solche Tests entwerfen und sie überwachen? Auch IQ-Tests (und ich rede hier als Person, die mit dieser Thematik beruflich zu tun hatte) sind sehr stark subjektiv aufgeladen und keineswegs absolut objektive und vorurteilsfreie Tests. Es ist immer auch implizit eine Prüfung wie sehr man wie die Personen denkt, welche den Test entworfen haben. Wenn das nun noch zusätzlich eine politische Komission ist...Das Risiko von Missbrauch ist viel zu hoch.
      20 0 Melden
    • Rotbeisser 13.09.2017 14:39
      Highlight Machen wir doch gleich die Urnengänge zur Stimmrechtsreifeprüfung!
      Nur wef richtig abgestimmt und gewählt hat, darf das nächste Mal wieder wählen, bzw. abstimmen.
      Wo kämen wir auch hin, wenn die Leute nicht wissen, wann sie mit dem Kopf zu nicken haben?
      8 10 Melden
    • Mss.Fork 13.09.2017 15:28
      Highlight Ich find die idee mit den tests gar nicht dumm. Nur würde ich weniger das allgemein wissen testen sondern lediglich das wissen über die aktuelle abstimmung und die damit zusammenhängenden faktoren.
      4 10 Melden
    • R. Peter 14.09.2017 07:14
      Highlight Und das wäre, ist die Prognose der Befürworter oder Gegner richtig? Es geht nicht um wissen oder nicht, sondern um Vertrauen und Einschätzung...
      2 0 Melden
    600
  • Wald Gänger 13.09.2017 12:57
    Highlight Ganz einfach:
    Weil vögeln weniger Denktätigkeit braucht als abstimmen.
    81 9 Melden
    • Amadeus 13.09.2017 13:22
      Highlight Allerdings gilt beim Sex und beim Abstimmen: Besser den Kopf bei der Sache haben und gewissenhaft sein. Wenn das Resultat mal da ist, ist es nämlich sehr schwer wieder rückgängig zu machen ;-).
      27 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 13.09.2017 14:45
      Highlight Der Akt selbst vielleicht nicht, aber die Folgen schon.
      15 0 Melden
    • Wald Gänger 13.09.2017 19:12
      Highlight Da habt Ihr beide natürlich Recht. Wobei es aber schwieriger ist, beim Wählen und Abstimmen ein Verhütungsmittel anzuwenden.
      4 0 Melden
    600
  • Zeit_Genosse 13.09.2017 12:47
    Highlight Die Jungen haben Zeit und Sex. Die Alten haben Macht und Geld. Es gibt auch noch Mischkombinationen und jene die alles oder nichts haben. Ich hätte kein Problem wenn die Jungen politisch einbezogen werden. Zum Beispiel auf Gemeinde-/Kantonsebene mit 16. Dann mal schauen...
    22 23 Melden
    600
  • Butterscotch&hardcandy 13.09.2017 12:47
    Highlight Als Bildungsverantwortlicher von ca. 20 Lernenden muss ich sagen, dass lediglich 1, max. 2 Lernenden die nötige Reife hätten und die sind bereits ü18! Andere können zwar autofahren, benehmen sich oft wie Schulkinder. Die nötige Reife haben viele sogar erst nach 18 (war bei mir nicht anders)..
    55 17 Melden
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  • Fabio Haller 13.09.2017 12:46
    Highlight Ich bin 16 Jahre alt. Interessiere mich sehr für Politik und Geschichte. Ich persönlich würde es schätzen wenn ich abstimmen könnte. Dennoch kann ich das nicht von meinen Freunden halten... Wenn man die Kompetenz hat für sein eigenes Land mitzubestimmen. Dann sollte man auch fähig sein für sich zu bestimmen und unsere Jugend ist schlicht und einfach nicht fähig. Wenn jugendliche so überschuldet sind und eigene Probleme haben und die Politik ihnen am Arsch geht. Dann behindern wir uns nur selber...
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  • Die verwirrte Dame 13.09.2017 12:44
    Highlight Sex ist ab 14 erlaubt, aber scho guet...
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    • Pisti 13.09.2017 14:47
      Highlight Das Schutzalter ist 16, aber ab wann Sex wirklich erlaubt ist, steht in keinem Gesetz.
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    • Die verwirrte Dame 13.09.2017 15:07
      Highlight Zu meiner Zeit war das Schutzalter 14 ..
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  • Bruder 13.09.2017 12:28
    Highlight Sex haben ist zwar leichter als abstimmen, aber wenn ein Trump Präsident werden kann, kann man auch Babies wählen lassen.
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  • Mutzli 13.09.2017 12:21
    Highlight Ich finde die Grenze bei 18 für Wahlrecht, Militärdienst, harter Alkohol, Autofahren etc. eigentlich ziemlich gut gesetzt. Aber ich könnte mir gut vorstellen, einem Pilotprojekt für politische Partizipation für 16-Jährige auf Gemeindeebene zuzustimmen. Einerseits, weil ich in dem Alter es kaum erwarten konnte, abstimmen und wählen zu gehen (in all den Jahren bisher glücklicherweise auch noch nie verpasst) und andererseits, weils auf dem Gemeindeebene oftmals mit dem Interesse und Nachwuchs hapert. Könnte also eine Chance sein dem entgegenzuwirken.
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    • spiox123 14.09.2017 05:12
      Highlight Du sagts es. Habe seit ich 18 bin keine Gemeindeversammlung oder Abstimmung verpasst. Finde politische Mitbestimmung sehr wichtig, auch wenn es auf Gemeindeebene nur kleine Dinge sind. Bin mit 20 Jahren aber auch der jüngste, gegen oben habe ich so 20 Jahre Unterschied bis der nächste kommt. Auch mein ganzer Kollegenkreis geht leider nie abstimmen :( Wären sie aber auch mit 16 nicht, so meine Einschätzung.
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  • Dreiländereck 13.09.2017 12:13
    Highlight 16 Jahre ist das Schutzalter. Dass heisst noch lange nicht das man nicht vorher Sex haben darf. Von einer Politikerinnen erwarte ich etwas mehr wissen bezüglich der Gesetze.
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  • Hashtag 13.09.2017 12:02
    Highlight Schon interessant, dass das Simmrecht ab 16 von einer breiten Öffentlichkeit abgelehnt wird, jedoch nie darüber diskutiert wird, warum zum Beispiel ein 90- Jähriger noch über Entscheidungen abstimmen darf, die ihn persönlich nicht mehr gross tangieren werden (Beispiel AHV-Reform).

    Einige nennen hier die Gründe, dass ein Jugendlicher noch nicht genug reif ist und zu stark zu manipulieren, dies gilt jedoch auch für viele Erwachsene und gerade sehr alte Personen sind auch nicht mehr in der Lage eine veränderte Umwelt einzuordnen und dementsprechend zu entscheiden.
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    • Hierundjetzt 13.09.2017 13:53
      Highlight 😴

      zahlt ein 16 Jähriger Steuern?
      zahlt er 100% KK?
      Wird ein 16 jähriger nach erwachsenem Strafrecht beurteilt?
      Darf er alleine Verträge abschliessen?
      Darf er harten Alk trinken?
      Darf er Autofahren?

      Also, was soll der Quatsch Irgendeiner Gruppe von Erwachsenen das Wahl uns Stimmrecht entziehen?
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    • sapperlot 13.09.2017 14:36
      Highlight Nur zahlt ein 90jähriger noch immer Steuern, wird vor dem Gesetz nicht anders behandelt und hat vielleicht ja auch das eine oder andere bisschen mehr an Lebenserfahrung.
      Meiner Meinung nach doch Gründe, die dafür sprechen, dass ein 90jähriger noch mitreden darf.
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    • Schweizer Bünzli 13.09.2017 14:50
      Highlight Nicht nur unsere Gesellschaft und damit die Wählerschaft sind überaltert, sondern auch, und noch mehr, der National- und der Ständerat.
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    • Stibbs 13.09.2017 15:08
      Highlight Ich habe kürzlich ein paar ältere Herren im Altersheim belauscht. So unreife Jugendliche wie diese Herren kenne ich keine. Keine. Die haben sowas von einem Blödsinn von sich gegeben ... und dürfen selbstverständlich an die Urne.
      9 6 Melden
    • Fabio74 13.09.2017 19:13
      Highlight @hierundjetzt Stimmrecht ist weder ans Steuern zahlen, noch ans Alk trinken noch ans AUtofahren gekoppelt.
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    • spiox123 14.09.2017 05:16
      Highlight Und alte Menschen die langsam nichts mehr begreifen und beim Thema keinen blasen haben dürfen dann abstimmen? Ein 16 Jähriger musste sich schon mit 14 für einen Beruf entscheiden oder ein Gymi/Kanti und bestimmt so sein weiterer Lebensweg. Er entscheidet mit den Abstimmungen auch sein weiteres Leben. Einem 90 Jährigen kann es egal sein wie die Abstimmung ausgeht, vielleicht checkt er es auch gar nicht mehr. Aber abstimmen darf er natürlich
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  • Marlon Mendieta 13.09.2017 12:02
    Highlight Was könnte man verlieren, wenn ein paar unreife Teenager abstimmen würden?
    Wäre ja nicht so, dass die Mehrheiten nachher völlig anders wären.
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  • Hussain Bolt 13.09.2017 11:59
    Highlight Aus diesem Grund werden die Grünen nie zweistellig werden.
    9 9 Melden
    • Stibbs 13.09.2017 16:36
      Highlight Guten Ideen sind meistens am Anfang nicht sehr populär. So war's der Fall mit der Demokratie, mit dem Frauenstimmrecht, ja wahrscheinlich schon mit dem Rad. So ziemlich mit allem und jedem, was uns heute das Leben erleichtert und wertvoll macht.
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    • Fabio74 13.09.2017 19:14
      Highlight warum? weil Ideen verboten sind?
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  • ybfreak 13.09.2017 11:56
    Highlight Man sollte sich lieber dafür starkmachen, dass Politik und aktuelles Weltgeschehen in der Grundschule mehr Gewicht erhält. Nicht erst im Gymnasium oder Berufsschule. Dann würde man es als 18-jähriger vieleicht auch mehr schätzen, dass man nun am politischen Geschehen teilhaben und mitbestimmen darf. Wenn wir dann mal soweit sind, dass sich junge Menschen mehr an die Urne "wagen", kann man über Stimm- und Wahlrecht ab 16 diskutieren, vorher ist es nichts anderes als eine Alibiübung.
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    • Nick Name 13.09.2017 13:24
      Highlight Warum sollten sie denn interessiert sein, wenn sie überhaupt nichts zu melden haben? Ich verstehe diese schräge Argumentation nicht.
      Abgesehen davon: Selbst von den heute Stimmberechtigten interessiert sich offenbar - wenn wir die Beteiligung als Massstab nehmen - meist bloss eine Minderheit...
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    • ybfreak 13.09.2017 15:27
      Highlight Wenn doch den Jungen möglichst früh vermittelt wird, wie die ganzen politischen Prozesse funktionieren, dann freut man sich eher darauf, bald auch an die Urne gehen zu dürfen. Bei mir zumindest war es so, dass ich mich mit 18 noch so gar nicht für Politik interessierte. Und das lag sicher auch daran, dass man bei vielen Themen keine Ahnung hatte das die überhaupt diskutiert werden, eben auch weil das in der Schule praktisch nie behandelt wurde. Die Themen wurden höchstens angeschnitten, damals vieleicht 2-3 Lektionen wenn ein neuer Bundesrat gewählt wurde. Das reicht mMn einfach nicht...
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  • Nick Name 13.09.2017 11:51
    Highlight Erstaunlich bis erschreckend, wie ignorant bis herablassend der Kommentartenor ist gegenüber einer möglichen Mitsprache jener Menschen, die von uns allen statistisch gesehen noch am längsten leben.
    Die gerechte Lösung wäre: ein Mensch, eine Stimme. Erziehungsberechtigte sollten für ihre Kinder abstimmen/wählen dürfen, solange diese nicht selbst wollen. Die Argumente von "nicht verstehen" oder "nicht interessiert" ziehen nicht: Das gilt ohnehin auch ganz oft für viele der heute Stimmberechtigten. Und mengenmässig würds kaum was ändern - es geht um Anerkennung und schliesslich Politisierung.
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    • Hierundjetzt 13.09.2017 13:54
      Highlight Erster Satz: ein Mensch eine Stimme
      Zweiter Satz: jemand darf in Deinem Namen abstimmen

      🤔
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    • Schweizer Bünzli 13.09.2017 14:59
      Highlight Man denkt doch eigentlich, dass die Watson-Leser und -Kommentarschreiber eher junge, aufgeschlossene, optimistische und progressive Leute seien, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Anders kann man den Anteil Herzen und Blitze bei Deinem Kommentar nicht interpretieren.
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    • Nick Name 13.09.2017 17:25
      Highlight Hierundjetzt: Nein. Bitte noch mal lesen.
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    • rainbowWarrior 14.09.2017 14:27
      Highlight Nick.

      hab deinen kommentar mehrfach gelesen. Und Hierundjetzt hat recht.

      Erziehungsberechtigte kann im Namen der Kinder stimmen wenn die nicht wollen. Also Stimmen im Namen eines Anderen.
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    • Nick Name 14.09.2017 16:18
      Highlight Ich weiss, ich bin ein Tüpflischiisser: Nicht "jemand", sondern die verantwortliche Person, und nur, solange das Kind unmündig ist bzw. nicht abstimmen kann oder will (steht oben...). Selbstverständlich gibt es diverse Varianten möglicher Umsetzungen, z.B. eben dass die Stimme maximal bis 16 bei der verantwortlichen Person ist. Oder zB. nur bei Eltern und Pflegeeltern. Hauptsache, der kleine Mensch erhält überhaupt ein Gewicht! Dass für eine kurze Zeit die Person(en) das übernähmen, die eh vieles fürs Kind entscheiden und tragen, fände ich nur legitim.
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  • BigE 13.09.2017 11:43
    Highlight Als Jugendlicher wird man, zB vor Gericht, eben darum nicht als Erwachsener angesehen und ggf bestraft, weil gewisse "Reifeprozesse" noch nicht vollständig abgeschlossen sind. Warum sollen diese Jugendliche dann abstimmen können? Wenn, dann gehört das Jugendstrafrecht ab 16 Jahren abgeschaft und die jugendlichen Straftäter als Erwachsene behandelt.
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    • kchiller 13.09.2017 13:10
      Highlight Fände ich auch ne ganz tolle Idee, ich musste auch schon Jugendliche kennenlernen welche ihr Alter zum eigenen Vorteil genutzt haben.
      (Gewalttätig und jemanden mit dem Messer abgestochen) . Da er 17Jahre alt war wurde er weder ausgeschaft noch ins Gefängniss gesteckt 😷

      Ps: bin selber ausländer also #noracism
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    • Stibbs 13.09.2017 15:05
      Highlight Warum sollen Jugendliche abstimmen dürfen? Weil es um ihre Zukunft geht. Und weil möglichst jeder und jede seine Meinung einbringen dürfen soll.

      Warum sollen Menschen überhaupt abstimmen dürfen? Genau darum ...
      5 4 Melden
    • Stibbs 13.09.2017 16:38
      Highlight @kchiller

      «Ps: bin selber ausländer also #noracism»

      Wieso? Sind Ausländer vor Rassismus gefeit?
      5 3 Melden
    • BigE 13.09.2017 19:29
      Highlight @Stibbs: ich habe nichts gegen das Stimmalter 16! Auch nicht gegen allfällige Lernfahrausweise für dieses Alter. Ich bin gegen "mehr Rechte" ohne "mehr Pflichten".

      Wer sich seriös und erwachsen über das politische Geschehen informieren kann, kann auch seriös und erwachsen für falsche Entscheidungen, die er/sie getroffen hat, vor dem Richter die Verantwortung übernehmen.
      3 0 Melden
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  • Str ant (Darkling) 13.09.2017 11:40
    Highlight Sollte sich eher erstmal für Transparenz einsetzen
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  • Ollowain 13.09.2017 11:40
    Highlight Ich als Lehrer (7.-9. Klasse) finde es eine schlechte Idee 16 jährige Menschen abstimmen zu lassen. Die Erfahrung zeigt, dass in diesem Alter grösstenteils viel zu wenig Wissen, Interesse und Voraussicht besteht. Sogar mit 18 Jahren ist ein solches Verständnis meistens noch nicht vorhanden. Vielleicht bin da zu konservativ, dennoch ist es für mich schwer vorstellbar, dass dies eine gute Idee sein soll.
    104 21 Melden
    • lily.mcbean 13.09.2017 11:55
      Highlight Ich weiss noch wie ich auf meinen 18ten geburi zugefiebert habe! Es gibt auch solche die früher mitreden wollen ;)
      14 4 Melden
    • Konstruktöhr 13.09.2017 12:20
      Highlight Nein, du hast recht. Gruss von einem 18 Jährigen.
      10 3 Melden
    • EvilBetty 13.09.2017 12:29
      Highlight Ich kenne genügend Erwachsene die auch keine Ahnung haben...
      22 4 Melden
    • Nick Name 13.09.2017 12:42
      Highlight Und ab - sagen wir - 20 sind dann plötzlich alle(!) heute Stimmberechtigten gescheit und interessiert genug, um über Vorlagen wie eine USR fundiert entscheiden zu können und zu wollen?
      Gerade als Lehrer sollte Ihnen daran gelegen sein, bei Kindern und Jugendlichen möglichst früh das Interesse zu wecken für die gesellschaftliche Mitwirkung- und was wäre dafür besser geeignet als die reale Möglichkeit? Es ist ja wohl klar, dass deswegen so gut wie nie ein Resultat anders ausfallen würde. Aber wie geschrieben: Darum geht es nicht. Sondern um die Einbindung der Mitbürger- und -innen der Zukunft.
      17 16 Melden
    • strange 13.09.2017 14:13
      Highlight @Ollowain ich bin ganz Ihrer Meinung. Als Lehrlingsbetreuerin mache ich die gleichen Erfahrungen. Übrigens ein toller Nickname aus eine schönen Geschichte
      2 2 Melden
    • Ollowain 13.09.2017 17:10
      Highlight @Nick Name Da haben Sie völlig Recht. Genau das ist mein Job und auch meine Vision. Leider stellt sich im Alltag leider allzu oft heraus, dass dieses Vorhaben leider eine Illusion ist. Selbstverständlich gibt es immer Ausnahmen. Im Grossen und Ganzen finde ich jedoch, dass Kinder (Jugendliche) mit einer solchen Aufgabe doch noch etwas überfordert sein können.
      @strange Vielen Dank, da haben Sie Recht. :)
      2 2 Melden
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  • Karl33 13.09.2017 11:36
    Highlight wenn sex der masstab fürs abstimmen dürfen wäre, hätten die 70 jährigen kein stimmrecht mehr.
    114 14 Melden
    • Die verwirrte Dame 13.09.2017 12:45
      Highlight ...und Ausländer hätten es
      3 2 Melden
    • Menel 13.09.2017 12:59
      Highlight Sie haben glaub keine Ahnung, was 70jährige so treiben 😁
      23 4 Melden
    • DonPedro 13.09.2017 13:07
      Highlight Schon Herr Kinsey kam zu diesem Thema in den 50 er Jahren zu andern Forschungsergebnissen
      7 0 Melden
    • niklausb 13.09.2017 13:08
      Highlight Wäre aber glaube ich auch nicht schlecht ab einem gewissen moment nimmt die reiffe im obersübchen wieder ab siehe Autofahrer die ihr Billet nicht abgeben obwohl sie nicht mehr sicher fahren.
      8 5 Melden
    • Gavi 13.09.2017 13:12
      Highlight So lustig!!!
      Hast meinen Tag gerettet. Ich musste schallend lachen.
      Ausserdem: habe ich mich daran gehalten, ob Sex mit 16 erlaubt ist oder nicht? Na also!
      1 0 Melden
    • carmse 13.09.2017 13:23
      Highlight Wer weiss, vielleicht wäre dies der richtige Ansatz.
      Anstatt 16-jährige wählen zu lassen, ein Alter festlegen, an dem man sein Stimmrecht verliert.

      Damit könnte zumindest dem entgegengewirkt werden, dass in 20 Jahren 50% der Wähler über 60 sind.

      Ausserdem würden die 16- und 17-jährigen keinen grossen Einfluss auf diese Statistik haben, da a) diese Altersgruppe schätzungsweise 3% der Wahlberechtigten ausmachen würde und b) davon wahrscheinlich nur ein kleiner Prozentsatz tatsächlich wählen ginge.
      3 3 Melden
    • EvilBetty 13.09.2017 13:26
      Highlight Wo ist die Dichte an Geschlechtskrankheiten am höchsten? Richtig: in Altersheimen. Denn man braucht sich nicht mehr um Empfängnisverhütung zu kümmern und dank Pillchen für Ihn und Cremchen für Sie haben die Senioren mehr Action als alle anderen :D
      4 1 Melden
    • Hierundjetzt 13.09.2017 13:56
      Highlight Nichlosbe: Ich würde es mal zuerst mit korrektem, fehlerfreien Deutsch probieren.
      0 3 Melden
    • carmse 13.09.2017 15:34
      Highlight @Hierundjetzt *fehlerfreiem
      6 0 Melden
    • niklausb 13.09.2017 18:01
      Highlight @hierundjetzt
      Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen schmeissen. Ausserdem darft du die von dir gefundenen fehler gerne behalten ich will sie nicht mehr.
      2 0 Melden
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  • beaker 13.09.2017 11:23
    Highlight Ab 14 ist das Fahren eines Mofas erlaubt. Warum nicht auch das Fliegen einer Boeing 747?


    ab 6 Jahren wird die Schulpflicht wirksam. Warum nicht auch der Militärdienst?


    Ab 16 darf ich Bier trinken. Warum nicht auch Heiraten?


    Tolles Argument! Mol Wükki

    134 14 Melden
    • Fabio74 13.09.2017 19:16
      Highlight besser Argumente als keines so wie du
      2 5 Melden
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  • DINIMAMIISCHNDUDE 13.09.2017 11:18
    Highlight Da vergleicht jemand Äpfel mit Birnen
    115 11 Melden
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  • Ohniznachtisbett 13.09.2017 11:17
    Highlight 1. Ist Sex auch schon vor 16 erlaubt.
    2. Kann man sehr wohl mit 16 spitz sein, jedoch von AHV und Staatsverträgen schlicht keine Ahnung haben.
    3. Ist es eine Lüge, dass 16 jährige Steuern bezahlen. Sozialabgaben (AHV, IV, EO, ALV, Risikoprämie PK) und Steuern werden erst in dem Jahr fällig indem man 18 wird.
    4. Und dann? Wenn wir Stimmrechtsalter 16 mal haben, kommt dann bald der Vorstoss, dass man schon mit 14 stimmen darf?
    5. Dann darf man ja jetzt auch auf den Vorstoss von Frau Mazzone warten, dass man mit 16 Auto fahren darf? Oder etwa nicht?
    124 15 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 11:52
      Highlight Du glaubst nicht wirklich, dass 30 jährige Wähler mehr Ahnung von Staatsverträgen haben?
      15 16 Melden
    600
  • Radesch 13.09.2017 11:08
    Highlight Ich fände es schon sinnvoll wenn man die jüngere Generation mehr einbinden würde in unsere Demokratie. 16 finde ich ein gutes Alter da man nicht mehr ein "Kind" ist sondern teilweise ja schon arbeitet (Lehre).

    Ausserdem kommen viele Vorlagen vors Volk die gerade diese Leute später man betreffen, deswegen sollten diese auch gefragt werden.

    Ob das nun so stark ins Gewicht fällt sei mal dahin gestellt. Bereits heute beteiligen sich jüngere nicht so sehr an Abstimmungen oder Wahlen. Das liegt entweder daran, dass es uns "zu gut" geht oder aber an mangelnder politischer Bildung in der Schule.
    35 62 Melden
    • michiOW 13.09.2017 13:18
      Highlight Ihnen ist bewusst, dass man mit 16 max. erst im ersten Lehrjahr ist normalerweise?
      Da kann man doch wohl keum von Berufserfahrung sprechen...

      Zwischen 18- und 16-Jährigen besteht ein wesentlicher Unterschied bezüglich der Reife.
      3 4 Melden
    600
  • elivi 13.09.2017 11:07
    Highlight Man kann eigentlich schon vorher sec haben, kommt aufs alter der beteiligten an.
    Und wenns drauf ankommen soll wer interesse hat an politik können wirs ja so machen wie in UK, man muss sich selbst registrieren um wählen zu können ... Ok auch nicht optimal aber wenn du nicht manipulierbare wähler haben willst kommst nicht aufs alter drauf an, weil ein 60 jähriger kann man genausogut manilulieren wie nen 16 jährigen.
    5 28 Melden
    600
  • Bijouxly 13.09.2017 11:07
    Highlight "16-jähriger hat die politische Bildung in der Schule gerade hinter sich". Hab ich da was verpasst? Welche politische Bildung? Die Dame könnte sich für ein Staatskundefach starkmachen, dann wäre ich vielleicht in 16 Jahren auch für Stimmrechtsalter 16.
    Aber so wie es heute ist, kann man Frage 1 einfach nur mit "Nein" beantworten. Es kommt halt immer draufan in welchem Umfeld man sich bewegt. Die Jugendsession wiederspiegelt leider nicht das Gros der Jugendlichen...
    73 9 Melden
    600
  • Triumvir 13.09.2017 10:57
    Highlight Wer in seinem Leben noch nie seinen eigenen Lebensunterhalt bestritten hat und auch sonst keine gesellschaftliche und politische Verantwortung trägt, soll also bereits über sämtliche politischen und gesellschaftlichen Fragen mitentscheiden dürfen!? Sex kann ja wohl nicht alleine das Kriterium für diesen Entscheid sein!? Deshalb: Daumen runter Frau Mazzone!
    81 23 Melden
    • TheBean 13.09.2017 11:11
      Highlight Also mit 16 Jahren war ich bereits im zweiten Lehrjahr... also habe ich auch (teilweise) meinen eigenen Lebensunterhalt bestritten.
      16 46 Melden
    • Triumvir 13.09.2017 11:20
      Highlight @TheBean: Teilweise ist noch lange nicht vollständig. Schon gar nicht bei den Lebenshaltungskosten in der Schweiz!
      30 7 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 11:54
      Highlight Nach dieser Logik dürfte keiner über Themen abstimmen, die ihn nicht betreffen. Genau das ist ja das Problem, das sie anspricht. Mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten würd über 60 Jahre alt sein, aber über Dinge abstimmen können, deren Konsequenzen erst eintreten werden, wenn sie nicht mehr auf dieser Erde sind...
      6 8 Melden
    • meine senf 13.09.2017 12:01
      Highlight @TheBean: Leider gibt es kaum mehr linksgrüne Jungpolitiker(innen), die eine Lehre machen ...

      Was über kurz oder lang leider zum "Schneeflöckchen"-und-"Hinterwäldler"-Symptom mit komplett getrennten Alltagsumfeldern wie in den USA führen wird.
      7 3 Melden
    • Lukas Küng (1) 13.09.2017 12:38
      Highlight Also sollten alle, die nicht für sich selber aufkommen, nicht stimmen dürfen?
      Vielleicht sollte man, die Unmündigkeit betreffend, zuerst einen Stimm/Wählkurs machen müssen und sich verpflichten, sich vor Abgabe der Stimme eingängig mit dem Thema beschäftigt zu haben.
      3 4 Melden
    • bärnergiu 13.09.2017 13:16
      Highlight @Triumvir: Dürften demnach die Studis, die mit 25 noch zu Hause wohnen, auch nicht stimmberechtigt sein? Nur mal so als Frage...
      8 1 Melden
    600
  • Spielverderber 13.09.2017 10:57
    Highlight Ich bin Atheist und denke nicht wie die Christen, über Enthaltsamkeit nach. Aber Sexualität muss vertraut im engen Kreis bearbeitet und verarbeitet werden, bevor's los geht. Für's Abstimmen gilt's enenso. Man stelle sich vor, man stimme über die Freiheit der Raser ab. Da muss man ja heute, weil die Jungen viel später reif sind - schaut mal ein Foto einer 9ten Schulklasse aus den Dreissigern an, wieviel Reife in den Gesichtern steht - erst mit vierzig abstimmt werden können, weil die Gefahren für sich und andere nicht abgeschätzt werden. Wie die Medien zeigen. 18 ein Jäin, 20 ein Ja.
    19 26 Melden
    • Ollowain 13.09.2017 11:42
      Highlight Naja, deine Methode Reife zu beurteilen lässt zu wünschen übrig. Bin trotzdem deiner Meinung.
      12 2 Melden
    • Mutzli 13.09.2017 12:15
      Highlight Bisschen speziell ausgerechnet die dreissiger Jahre als Masstab für "Reife" heranzuziehen, wenn man berücksichtigt, für was sich die Menschen damals so begeistern liessen...Braucht nicht unbedingt ein Frontistenrevival. Sich über die Unreife der Jugend zu beklagen ist wohl sowieso der älteste running gag überhaupt, auch schon der olle Aristophanes und Sokrates beklagten sich darüber, wie die Jungen immer dümmer und unreifer werden.
      6 2 Melden
    • rauchzeichen 13.09.2017 12:58
      Highlight reife hat auch immer etwas mit dem zeitgeschehen zu tun. der fähigkeit in der momentanen welt zurecht zu kommen und die richtigen schlüsse zu ziehen. somit lässt sich meiner meinung nach endlos über den reifegrad streiten, da er nur definitionssache ist. mit pensionierung gehörte für mich auch das stimmrecht entzogen, denn diese menschen sind zwar erfahren, aber leider aus einer anderen epoche. sie haben trotz alter nicht mehr durchblick, als ein 20 jähriger, der in die neue epoche geboren wird. und was sie bestimmen, betrifft sie nur kurz. aber das wär dem stimmvolk wohl zu rational/radikal.
      3 2 Melden
    • Rotbeisser 13.09.2017 14:34
      Highlight Die Reife der in den 30ern Porträtierten täuscht.
      Dieser Eindruck entsteht zu 2/3, weil es keine Kleidermode speziell für Jugendliche gab. Die Jugendlichen und schon die Kinder waren identisch gekleidet, wie die Erwachsenen. Zudem war die Gesellschaft bis in die 70er sehr konformistisch. Die rigiden Kleidervorschriften waren üblich und allgegenwärtig. Das übrige Drittel ist Photographietechnik, d.h. der längeren Belichtungszeit geschuldet. Man musste stillhalten beim posieren. Mit einem gefrorenen Lächeln im Gesicht ist das weder schön noch möglich. Darum guckten in den 30ern alle ernst.
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  • IrmaFirma 13.09.2017 10:54
    Highlight Ich bin unbedingt dafür dass man ab 16. Jahren abstimmen können soll! Natürlich werden nicht alle 16-Jährigen abstimmen gehen, aber warum muss man, wenn man sich für Politik interessiert, bis 18 warten? Macht doch keinen Sinn ...
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    • Spielverderber 13.09.2017 12:04
      Highlight Oh doch überlege warum..., falls du jung bist, dann natürlich nicht.
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    • Eine_win_ig 13.09.2017 12:42
      Highlight Weil man ab 18 ein mündiger Bürger ist. Ab 18 Zahlt man Steuern, Abgaben an AHV/ALV etc., man wird vom Gesetz als erwachsene Person angesehen und bei Verstössen als solche bestraft. Ab 18 muss man als männlicher Bürger Dienst leisten. Rechte und Pflichten kommen zusammen, nicht das Eine ohne das Andere.
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  • Rotbeisser 13.09.2017 10:53
    Highlight Sex ist nicht ab erst 16 erlaubt.
    Es gibt kein Mindestalter für sexuelle Handlungen.
    Bis zum 16. Altersjahr gilt das sog. Schutzalter. Wer das 16. Altersjahr überschritten hat, dem sind sexuelle Handlungen mit Menschen, die das 16. Altersjahr nicht überschritte haben verboten, ausser der Altersunterschied ist nicht grösser als drei Jahre.
    Es ist gesetzlich erlaubt, Einvernehmlichkeit vorausgesetzt, dass 17- mit 14-Jährigen sexuelle Handlungen vollziehen, oder auch 15- mit 10-Jährigen, und 6- mit 4-Jährigen (Doktorspiele).
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  • roterriese 13.09.2017 10:51
    Highlight Man darf auch schon vor 16 Sex haben.. Da darf der Altersunterschied dann halt einfach nicht mehr als drei Jahre betragen.

    Und nein, Stimmrecht ab 16 braucht es nicht. Die "Idee" kommt alle paar Jahre wieder.
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  • Hayek1902 13.09.2017 10:50
    Highlight Ich finde Stimmrecht Alter 16 nicht schlecht. Ich war schon früh politisch interessiert und konnte damals sicher schon einiges fundiertere Entscheidungen treffen als manche Erwachsenen. Viele würden wahrscheinlich nicht davon gebrauch machen, doch die, die es täten, hätten sich sicher auch darüber informiert.
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    • poga 13.09.2017 11:48
      Highlight Also wenn du den Erwachsenen an dir selber definierst, könntest du eventuell recht haben......
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    • Hayek1902 13.09.2017 13:17
      Highlight Wenn wir den durchschnittlichen Watsonkommentarschreiber und sein Wirtschaftsunverständnis nehmen, wäre das eh ein Argument, um Demokratie gleich ganz abzuschaffen. Zum Glück ist der Watson Durchschnitt der Schweizer Unterdurchschnitt. Du gehörst wohl dazu.
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    • poga 13.09.2017 17:27
      Highlight Och in Sachen Wirtschaft kann ich wohl ziemlich mit dir mithalten, wenn du nicht irgendeine Ausbildung dazu gemacht hast. Zudem, kann doch eine Bevölkerung die wenig Ahnung von Wirtschaft hat, besser aus dem eigenen Bauch entscheiden. Es sei den, du gehst davon aus, das die Bevölkerung der Wirtschaft dienlich sein soll. Ich zweifle auch stark an, dass der Watson Durchschnitt unterdurchschnittlich sein soll. Im Gegenteil. Um klar zu stellen, warum ich diesen Kommentar geschrieben habe. Du gehst wohl davon aus, dass der/die 16 Jährige sozialer und egoistischer abstimmen würde. Ich nehme an, dass
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    • poga 13.09.2017 17:29
      Highlight dies genau in deinem politischen Sinn ist. Nur würde ich behaupten, dass du mit 16 sehr stark durch deine Eltern dein Umfeld oder die Medien beeinflussbar bist. Weil ganz im Ernst. Ich hatte den Bereich Politik etwa in diesem Alter in der Schule. Und ich brauchte Jahre, um das ganze immer besser zu verstehen. Bei dir war deine Meinung mit 16 offensichtlich schon gemacht. Darum, dieser Kommentar. Und ich stehe voll und ganz dahinter.
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  • Raembe 13.09.2017 10:49
    Highlight Mit 16 interessierte ich noch nicht für Politik. Ich hätte wohl auch kaum Zeit gehabt, meine Lehre und meine Freizeit waren damals extrem zeitfressend. Ausserdem denke ich das ich zu unreif und zu leicht manipulierbar gewesen wäre um wirklich gute Entscheidungen zu treffen, hinter den ich auch stehen konnte.
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    • TheBean 13.09.2017 11:08
      Highlight Von dir schliesst du also auf andere?
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    • Raembe 13.09.2017 11:20
      Highlight Ich rede von mir, wo schliesse ich auf andere?


      Btw. Ich habe viel mit Jugendlichen zu tun in meinem Job, ich sehe da oft die gleichen Probleme die ich hatte.

      Also ja, ich denke 16 ist für viele zu früh.
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    • rauchzeichen 13.09.2017 13:02
      Highlight raembe, wenn 16 für viele zu früh ist, was ist dann mit denen, für dies noch nicht zu früh wäre? sollte man es nicht erlauben damit jeder die möglichkeit hat, und die die keine zeit oder lust dafür haben, lassens halt?
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    • Raembe 13.09.2017 15:29
      Highlight Nope, denn ich denke die Mehrheit der 16 Jährigen ist noch nicht zu solchen Entscheidungen fähig.
      3 0 Melden
    • rauchzeichen 13.09.2017 17:01
      Highlight liest und verstehst du auch bevor du antwortest? anscheinend nicht, denn ich muss dir genau dieselbe frage erneut stellen. es geht doch nicht ums alter, das befähigt niemanden. wissen befähigt. diskussionen. auseinandersetzung und kritsches denken. wieso nicht diese dinge testen und so das stimmrecht vergeben? eine art technokratisches stimmvolk erzeugen, dass dennoch genug divers und gross ist, auch weiche faktoren in abstimmungen einfliessen zu lassen. so sieht für mich die zukunft der demokratie aus. rechts wird sich dagegen wehren, wieso wohl? ;)
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    • Raembe 13.09.2017 17:56
      Highlight Spannender Ansatz. Bedenke aber auch das dann unser Bildungssystem angepasst werden muss, ich lernte erst in der Lehre etwas über das Politsystem.

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  • Marshawn 13.09.2017 10:48
    Highlight "Ein 16-Jähriger hat die politische Bildung in der Schule erst gerade hinter sich, das Abstimmen hat für ihn damit somit etwas sehr Konkretes."

    Politische Bildung? In der Schule?
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    • TheBean 13.09.2017 11:09
      Highlight Wir haben in der Sekundarschule das politische System der Schweiz kennengelernt.
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    • Mutzli 13.09.2017 12:16
      Highlight Genau gleich, bei mir, sollte inzwischen eigentlich in allen Kantonen in dem Alter der Fall sein.
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    • spiox123 14.09.2017 05:26
      Highlight Wir hatten auch eine "Politik-Grundbildung", da kann man aber auch auf easyvote.ch und dort kurz das Politiksystem lesen und hat mehr gelernt. Wir mussten zum Beispiel die BR und ihre Parteien sowie Departemente lernen. Da hätte man anstatt die Namen lieber etwas anderes angeschaut, was auch in 8 Jahren immer noch gleich ist. Kurzum war es eine reine Witzübung, aber erschreckend das 90% der Klasse nichts von dem Grundwissen hatte und nichtmal wussten das es National und Ständerat gibt. (ich rede hier von Berufsschule, Alter 17 Jahre)
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  • sapperlot 13.09.2017 10:48
    Highlight Naja, also Steuern zahlen die 16jährigen schon mal nicht. Des weiteren kann man schon vor 16 Jahren legal Sex haben - dieses Argument zieht ebenfalls nicht.
    Für mich soll das Alter um abzustimmen bei 18 bleiben. Das ist in der Schweiz die Volljährigkeit und so soll es auch bleiben. Mit 16 hat man noch genug anders, worüber man sich Gedanken machen muss.. und wenn ich schaue, wie fest ich mich von 16 bis 18 noch entwickelt habe, ist es völlig in Ordnung auch erst dann abzustimmen.
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  • HBD 13.09.2017 10:47
    Highlight Hier noch ein anderes Beispiel dafür, dass 16-Jährigen immer weniger zugetraut wird:

    Ich habe auf dem Flohmarkt gesehen, dass in der Bravo früher harmlose Aktfotos von 16- bis 20-Jährigen zu sehen waren, mit denen man sich vergleichen konnte. Ich hielt das für eine geniale Idee.

    Als ich dann aber in eine aktuelle Bravo gesehen habe, habe ich gemerkt, dass die da nur noch Erwachsene mitmachen lassen, obwohl es immer noch ab 16 erlaubt wäre.

    Darum habe ich auf Change.org unter "Sexualaufklärung" eine Petition gestartet, um die Bravo dazu zu bringen, auch wieder 16-Jährige mitmachen zu lassen.
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    • Die verwirrte Dame 13.09.2017 12:53
      Highlight Weshalb findest du das eine geniale Idee?
      4 1 Melden
    • who cares? 13.09.2017 13:15
      Highlight Ähm weil man sich evtl. mit frei zugänglichen Aktfotos die Zukunft erschweren kann? In der heutigen Zeit bleibt das eben leider nicht einfach im Heftli sondern wird übers Internet weiterverbreitet.
      Hätte ich da als 16jährige mitgemacht, würde ich es heute bereuen.
      1 4 Melden
    • HBD 13.09.2017 13:56
      Highlight Das ist ein Grundbedürfnis, wenn sich der Körper in der Entwicklung befindet, sich mit Gleichaltrigen vergleichen zu können, um zu wissen, ob mit einem alles normal ist. Jetzt zeigen die da nur noch 25-Jährige. Wenn man sich als 16-Jähriger damit vergleichen möchte, bekommt man doch höchstens Minderwertigkeitskomplexe.

      Mir haben die 16-Jährigen in den alten Bravos jedenfalls sehr gegen meine Unsicherheiten geholfen. Unfair, dass die Bravo denen früher 16 Jahre lang diese Gelegenheit gegeben hat, während man sie uns heute vorenthält.

      Und das, wo man sagt, dass wir heute früher reif werden.
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  • DerHans 13.09.2017 10:45
    Highlight Ich frage mich immer wie grün so ein teures Macbook ist.
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    • kleiner_Schurke 13.09.2017 11:13
      Highlight Ich kann es dir sagen. Enthält haufenweise seltene Erden (Ausbeutung der Minenarbeiter). Wird von Kinderarbeitern in Billigstlohn Ländern produziert, wird per Schiff oder Flugzeug nach Europa gebracht und hier zu völlig überteuerten Preisen an grüne Tanten verhökert. He ja, irgendwer muss ja den Apple Supergigamegaultra Bau finanzieren.

      Zusammengefasst: Unfair, nicht grün und völlig überteuert. Das steht wohl so ziemlich diametral entgegen jedem Aspekt des grünen Wahlprograms.
      27 9 Melden
    • Nyasa 13.09.2017 11:52
      Highlight und ihr arbeitet natürlich alle mit:
      6 4 Melden
    • rauchzeichen 13.09.2017 13:08
      Highlight mhm, grüne sollten am besten unmobil und ohne kommunikation im wald leben, da sie ja sonst gegen die eigene ideologie verstossen. ja huhuhu unserer techprodukte brauchen rohstoffe wie die (gar nicht seltene) seltene erden, aber microsoft und co bauen auch keine platinen aus biomasse und deren firmensitze sind auch nicht aus stroh. sich über sowas aufregen, zeugt nicht gerade von weitsicht. vermutlich noch svp wählen weil die ja soviel fürs volk tun. schöne neue welt...
      5 3 Melden
    • kleiner_Schurke 13.09.2017 14:13
      Highlight Ja Grüne wohnen bekanntlich da wo sie arbeiten. Diesen Spruch hört man nur allzu oft. Die Realität sieht dann aber meist anders aus etwa so: Grüner Stadtrat - Gymlehrer in einer anderen Stadt (wie kommt er dahin?), Verwaltungsrat in der Velostation, bei ProVelo usw., Frömmeler bei der Bewegung Plus. Setzt sich für alles was grün ist mit religiösem Eifer ein. z.b. für die 20km/h Zone rund um sein Haus. Dafür aber dann Urlaub im Wohnmobil in Norwegen oder in Neu Seeland. Grift bei jeder Gelegenheit SVP Politiker Ehrverletzend an, bis er vor dem Richter landet. Schöne neue Welt...
      3 1 Melden
    • rauchzeichen 13.09.2017 15:30
      Highlight den grünen vorwerfen was die rechten sowieso tun. ehrverletzend bis vor den richter? ich verweise auf den ersten satz. linke und rechte schlagen über die stränge, fliegen, machen ferien und besitzen ipads. wieso das bei den einen ein gesprächsthema ist und bei den anderen nicht, zeigt nur auf, wie indifferent unsere gesllschaft funktioniert. mit gleichen ellen messen? das gabs noch nie, und hier der direkte vorwurf an die svp: eure politik und eure wähler sind das fundament dieses denkens. keine neue welt, sondern eigentlich die alte, in neuem look.
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  • Madison Pierce 13.09.2017 10:42
    Highlight Frau Mazzone ist etwas optimistisch in Bezug auf die politische Bildung mit 16. Als ich im Aargau die Bezirksschule abgeschlossen hatte, war ich politisch nicht sehr gebildet. Staatskunde hatten wir nicht und in der Geschichte kamen wir etwa bis zur Bundesverfassung.

    Die politische Bildung hatten wir erst in der Berufsmatura. Erst dort lernten wir wesentliche Sachen wie das 3 Säulen-System.

    Mit 16 hätte ein Schüler also nicht informiert über die Rentenvorlage abstimmen können. Ausser, der Lehrplan hat sich in den letzten 20 Jahren erheblich verändert.
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    • meine senf 13.09.2017 12:12
      Highlight Das Problem ist, das sie wohl keine Bezirksschule besuchte und sich andere Umfelder gar nicht vorstellen kann ...
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  • Jaing 13.09.2017 10:41
    Highlight Man darf auch unter 16 Sex haben. Die Dame sollte ihre Argumentation nochmals überdenken.
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  • kleiner_Schurke 13.09.2017 10:39
    Highlight Zahlt man mit 16 auch die Steuern, Krankenkasse, die Hypothekarzinsen, die Miete?
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    • Fabio74 13.09.2017 19:24
      Highlight nein aber wo ist der Zusammenhang?
      Zeig mir den Verfassungsartikel, wo das Stimmrecht an Steuern, KK etc gebunden sein soll
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    • kleiner_Schurke 13.09.2017 20:44
      Highlight Ich denke wer über die Geschicke eines Landes entscheidet, sollte sich auch in den Pflichten geübt haben. Ein 16 Jähriger weis noch nicht was "das Leben" so kostet und welche Verbindlichkeiten damit einher gehen. Die Ideen dieser Gruppe sind zumeist etwas utopisch, solange Mama noch die Unterhose wäscht. Hat man erst mal leinen Beruf, bezahlt seinen Unterhalt selber, kann man die Situationen etwas realistische einschätzen.
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    • spiox123 14.09.2017 05:29
      Highlight Zahlt man mit 30 Hypothekarzinsen?
      Arme Familien die Verbilligte Krankenkasseprämien bekommen sollten also auch keine ganze Stimme mehr bekommen? Studenten 20-25) die nur eine Kopfsteuer zahlen? Ein 80 Jähriger im Altersheim kurz vor dem Tod zahlt auch keine Miete
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  • johnnyenglish 13.09.2017 10:36
    Highlight Sex zu haben und zu wählen ist ja auch genau das gleiche. Mit 14 darf ich übrigens Töffli fahren, warum dann nicht auch wählen? Und ab 12 darf ich House of Cards schauen. Auch toll.
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  • Max Dick 13.09.2017 10:36
    Highlight Ich finde 18 besser. Den in den zwei Jahren zwischen 16 und 18 kommen zahlreiche erstmals so richtig aus ihrem Dorf/Quartier heraus und sehen, dass die Welt nicht nur aus der bis anhin vertrauten Umgebung besteht, und lernen viel neues kennen. Das, was man in diesen beiden Jahren erlebt, kann die Weltanschauung und auch die politische Gesinnung schon grundsätzlich prägen. Bis 16 hat man als Kind sehr begrenzt die Möglichkeit, die Welt wirklich selbst kennenzulernen. Und der Vergleich zum Sex ist etwas lächerlich. Das sind ja nun wirklich 2 völlig unterschiedliche Sachen.
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  • Dinolino 13.09.2017 10:29
    Highlight *ironie on*
    was bitte hat Abstimmen mit Sex haben zu tun, ausser das man vom Staat so oder so gefickt wird?
    56 8 Melden
    • seeland76 13.09.2017 13:09
      Highlight schön gesprochen...
      1 0 Melden
    • rauchzeichen 13.09.2017 13:12
      Highlight es bestimmt den zeitpunkt, ab wann dir die illusion gegeben wird, du könntest zurückficken.
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Bezirksgericht Zürich bestätigt: Der Besitz von geringen Mengen Cannabis ist straffrei

Zwei Mal war der Angeklagte im Sommer letzten Jahres wegen Besitz von Betäubungsmittel von der Polizei mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken bestraft worden – zu Unrecht, wie das Bezirksgericht Zürich nun befand. 

Der Bezirksrichter folgte in seinem Urteil der Rechtsauslegung des Verteidigers, des Zürcher Jus-Studenten Till Eigenheer. Er konnte überzeugend darlegen, dass der Besitz von geringen Mengen Gras (unter zehn Gramm) unter Artikel 19b des Betäubungsmittel-Gesetzes BetmG fällt …

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