Schweiz

Asylsuchende in der Jugendherberge St.Gallen, die zu einem temporären Asylzentrum umfunktioniert wurde. 
bild: watson 

Wenn du ein Asylzentrum von innen gesehen hast, weisst du, warum die Flüchtlinge ein Handy brauchen

Den Schweizer Asylzentren geht der Platz aus. Entspannung ist nicht in Sicht. Was das für die Flüchtlinge bedeutet, die darin leben und keiner Arbeit nachgehen dürfen, zeigt ein Besuch in einer umfunktionierten Jugendherberge. Die Bewohner bewältigen den Kampf gegen das Warten vor allem mit Handys und Tee. 

25.01.16, 11:47 17.05.16, 15:53

Die Strassen sind vereist, die Wiesen leicht angezuckert, es weht ein unangenehm kühler Wind. Halim* wischt das bisschen Schnee, das es auf den Vorplatz der Jugendherberge St.Gallen geweht hat, die Treppe hinunter. Er trägt Adiletten ohne Socken, eine Trainerhose und eine dicke Jacke. Frieren tut er nicht. Dort, wo er herkommt, sind die Winter hart. 

Afghanistan heisst sein Heimatland. Die Schweiz ist nicht etwa sein Ferienziel, sondern, zumindest vorübergehend, seine neue Bleibe. Seit November hausen in der Jugendherberge keine Touristen – Asylsuchende sind hier jetzt untergebracht. Die Unterkunft, die für 60 Bewohner konzipiert ist, platzt aus allen Nähten. «Es ist eng», sagt Halim. «Doch es ist das Beste seit langem.»

Drinnen im temporären Asylzentrum sitzt Urs Weber, Leiter der Asylabteilung. Er schaut die Treppe hoch und sagt: «Ursprünglich hatten wir geplant, hier in der Jugendherberge 85 Asylsuchende einzuquartieren, nun sind es über 100.» In jeder Ecke liege eine Matratze, der Platzmangel mache das Zusammenleben nicht einfacher.

Am Morgen bekommen die Kinder Schulunterricht.
Bild: watson

In den restlichen Asylzentren des Kantons präsentiert sich ein fast identisches Bild. Die Auslastung beträgt aktuell 135 Prozent, beim Migrationsamt ist viel Kreativität gefragt. «Jeden Tag um 16 Uhr bekommen wir die Zahl der Neuankommenden, für die wir bis am nächsten Morgen ein Dach über dem Kopf finden müssen. Weil es überall brechend voll ist, eine nicht ganz einfache Aufgabe», sagt Weber. Herumtelefonieren, herausfinden, wo es noch ein Räumchen gibt, in das allenfalls noch ein paar Matratzen passen, das ist schon seit längerer Zeit die Hauptarbeit des Migrationsamtes. 

2015 gingen in der Schweiz 39'500 Gesuche ein.

So rasch wird sich das nicht ändern. «Das Thema wird uns noch lange beschäftigen», prophezeit Weber. Obwohl momentan die Balkan- und die Mittelmeer-Route «geschlossen» seien, gehe der Flüchtlingsstrom in die Schweiz nicht zurück. «Der Druck aus Deutschland nimmt zu, dort wird die Lage für die Flüchtlinge immer ungemütlicher; nicht zuletzt wegen der Vorkommnisse an Silvester in Köln.» 

Jeder Flüchtling, der in der Jugendherberge ankommt, muss zuerst seine Kleider abgeben. Für zwei Tage kommen die Kleidungsstücke in diese Gefriertruhen. Eine Vorsichtsmassnahme gegen Bettwanzen. 
bild: watson

Halim hat die Treppe vom Schnee befreit. Lange kann er dieses «Ämtli» nicht mehr übernehmen. Es steht bereits fest – er muss zurück nach Deutschland. Das Schengen-Abkommen will das so. «Ich bin nervös, momentan ist Deutschland kein guter Ort», sagt Halim. Es gebe jetzt dort sicher mehr Vorurteile gegenüber den Flüchtlingen wegen der Übergriffe als Mitte November. Damals kam er von Deutschland, wo sie ihm von allen Fingern Abdrücke genommen hätten, in die Schweiz.

Halim am warten im Esssaal.
bild: watson 

Halim, Afghanistan 

Der 21-jährige Halim ist seit dem 11. November 2015 in der Schweiz. In Afghanistan studierte er Chemie. Weil sein Vater für eine US-Firma arbeitete, bedrohten die Taliban die ganze Familie. Halim entschloss sich deshalb zu flüchten. Wie lange er insgesamt unterwegs war, weiss er nicht mehr. Sein Weg in die Schweiz führte über Pakistan, Iran, die Türkei, Ungarn, Mazedonien und Deutschland. «Am härtesten war es im Iran. Dort mussten wir uns bei Schnee und Kälte über eine Woche in den Bergen verstecken», sagt Halim. Er hat einen Nichteintretensentscheid erhalten. Das bedeutet, dass er zurück nach Deutschland muss, wo sein Asylgesuch geprüft wird. Halims Traum: «In der Schweiz bleiben und das Chemie-Studium beenden können.» (feb). 

Seither wartet er, wie sie es alle tun in den Asylzentren: Warten und die Zeit totschlagen. Seine Tage in St.Gallen beginnen um 6 Uhr. Gleich nach dem Aufstehen beginnt er mit seiner Arbeit in der Küche. Er hilft, das Frühstück zuzubereiten, wäscht ab. Solche «Ämtli» sind eine willkommene Abwechslung im monotonen Alltag der Flüchtlinge, und sie können dabei ein bisschen etwas verdienen. Für Jobs wie WC putzen, Böden reinigen, im Garten helfen oder in der Küche, gibts zusätzliches Taschengeld. Das reguläre Taschengeld pro Tag beträgt 3 Franken, dazu kommt ein Franken für Kleidung und 60 Rappen für Hygieneartikel. Arztbesuche sind inbegriffen. 

Nach seiner Aufgabe in der Küche, die er gegen 9.30 Uhr beendet hat, sieht Halims Tag so aus: 

Gespendete Kleider füllen einen ganzen Raum in der Jugendherberge. 
bild: watson 

«Frei» bedeutet vor allem Langeweile. Gegen diese kämpfen die meisten Flüchtlinge mit dem Handy an. Sie stehen in den Gängen, bei den Steckdosen und tippen in ihre Geräte. «Das Smartphone ist das Allerwichtigste, die einzige Möglichkeit, mit der Familie Kontakt zu haben», sagt Halim. Die einzige Möglichkeit sich zu vergewissern, ob sie noch leben. 

Wenn er spricht, zieht er stets seine Kapuze über den Kopf. Er redet leise, flüstert fast, seine braunen Knopfaugen bewegen sich rasch und nervös von einer auf die andere Seite. Das Warten sei nervtötend, er schlafe viel, lerne Deutsch, ab und zu gehe er joggen. 

Alles steht bereit für das Mittagessen.
bild: watson 

Weil das Gesetz den Asylsuchenden Arbeit während den ersten drei Monaten verbietet, sind sie alle verdammt zum Warten. 

Christina Meile, die operative Leiterin des temporären Asylzentrums St.Gallen, sagt, sie und ihr Team versuchten alles, die Asylsuchenden zu beschäftigen, der Spielraum sei aber begrenzt: «Nebst dem Frühstück sind die Schullektionen für Kinder der einzige Fixpunkt am Morgen.» Daneben müssen sie sich selber organisieren. Die Afghanen seien ziemlich aktiv, würden viel Sport treiben. «Grundsätzlich können alle gehen und kommen, wann sie wollen, wir sind kein Gefängnis.» Bis um Mitternacht müssen alle Flüchtlinge in der Unterkunft sein. Es gibt jeden Tag eine Anwesenheitskontrolle. 

In den Gängen stehen überall Wäscheständer.
bild: watson 

Elf Personen kümmern sich um die Bewohner, ein Teil des Personals konnte von der Jugendherberge übernommen werden. Mit eingerechnet sind Sicherheitsleute, die während der Nacht zum Rechten sehen. Dazu kommt ein Polizist, der mindestens einmal pro Tag im Asylzentrum vorbeischaut. Die meisten Asylsuchenden kommen aus Afghanistan, Syrien, Irak und Sri Lanka sowie Somalia. 

Unter den Gruppierungen kommt es immer wieder zu Spannungen. «Meistens, wenn sich die Kinder streiten und dann die Eltern einmischen», weiss Meile. Dann gelte es zu vermitteln, die Kommunikationsprobleme zu lösen. 

Normalerweise toben sich hier die Kinder aus.
bild: watson

Auch bringen die Betreuer den Asylsuchenden die Schweiz näher mit einfachen Erklärungen zu unserem Land. Wie der Umgang mit Frauen bei uns gelebt wird, lehren Meile und ihr Team nicht erst seit den Vorfällen in Köln. Für einige Männer sei es am Anfang schon gewöhnungsbedürftig, dass in der Jugendherberge eine Frau das Sagen habe. Die meisten haben sich aber laut Meile rasch daran gewöhnt. Im Normalfall würden sie sich an die Regeln halten.

Auch Schweizer Essgewohnheiten werden im temporären Asylzentrum vermittelt.
bild: watson 

Bisher gab es unter der Führung von Meile keine grösseren Zwischenfälle, eine Grippewelle, die fast alle Asylsuchenden überrollte, war das gravierendste. Allerdings nehmen die Spannungen momentan zu. «So viele Menschen auf so engem Raum, das ist schwierig, wir können am Abend nach Hause, die sind 24 Stunden hier», sagt Meile. 

Während die Männer in ihre Smartphones starren, hängen die Frauen in den Gängen Wäsche an Ständer. Kinder rennen umher, verbringen Zeit im Spielzimmer. Mehrere schwangere Frauen sitzen im Aufenhaltsraum. Tee und Zucker, die immer zur Verfügung stehen, werden dankbar konsumiert. Viele begrüssen sich mit «Hoi», ein 14-jähriges Mädchen stellt sich in fast akzentfreiem Deutsch mit «Hallo, ich bin Rabia* und komme aus dem Irak» vor. 

Die Jugendherberge liegt etwas erhöht am Rand von St.Gallen.
bild: watson

«Wer mehrere Sprachen spricht, ist überall im Vorteil», sagt Zarif* und klopft dem Mädchen auf die Schulter. Zarif ist Syrer, in die Schweiz flüchtete er aber aus Russland

Zarif ist fast schon edel angezogen, perfekt frisiert. Er trägt einen gepflegten Bart und er ist einer der wenigen, die fliessend Englisch sprechen. Geht es um gesundheitliche Probleme oder auch Streitigkeiten, vermittelt er, begleitet andere Flüchtlinge zum Arzt oder ins Spital. Er ist einer der «Übersetzer» für die Syrer. Meile ist froh um Vermittler wie Zarif. 

Zarif blickt aus dem Fenster und über die Stadt St.Gallen.
bild: watson

Zarif, Syrien

Zarif war in seinem Heimatland Syrien Anwalt. Im Jahre 2004 wanderte er nach Russland aus, wo er für das syrische Konsulat arbeitete. Als sein Arbeitgeber etwas von ihm verlangte, was er nicht tun wollte, begannen die Probleme. «Syrien bezeichnete mich als Verräter», sagt Zarif. Laut dem heute 35-Jährigen machte Syrien Druck auf Russland und wollte, dass die Russen ihn ausliefern. Zarif flüchtete nach Weissrussland, wo er einen Schlepper anheuerte. Dieser brachte ihn in einem vollgestopften Minivan ohne Fenster innerhalb von drei Tagen nach Zürich. «Wir durften nicht reden, stoppten nur, um Benzin zu tanken.» Sein Asylentscheid steht noch aus. Zarif will in der Schweiz bleiben: «Ich möchte hier arbeiten, egal was.» (feb)

Dankbar über die Übersetzer-Aufgabe ist auch Zarif selber. Es macht seine langen Tage in der Schweiz etwas kürzer. Zarifs Alltag sieht so aus:

Das TV-Zimmer sorgt für etwas Abwechslung.
bild: watson 

Er möge es nicht rumzusitzen, nichts zu tun, einfach zu warten auf den Asylentscheid. «Ich will arbeiten», sagt Zarif. Der Schweiz etwas zurückgeben, sie habe schon so viel gemacht für ihn. Natürlich sei es eng und natürlich sei es mit acht Personen in einem Raum nicht immer einfach. In Zivilschutzanlagen ohne Fenster sei es jedoch noch viel schwieriger. Und: Er sei schlicht und einfach dankbar, hier sein zu dürfen. Wie es jetzt in Syrien wäre, das müsse er ja nicht erklären. Zarif erwähnt weiter das Essen, das ihm hier schmecke. Für Urs Weber ist gutes Essen einer der Schlüssel, «damit nicht der Lagerkoller ausbricht.» 

Die Plätze in der Nähe von Steckdosen sind beliebt.
Bild: watson

Wie für Halim ist auch für Zarif das iPhone unverzichtbar. «Ohne das Handy wüsste ich nicht, wie es meiner Familie, meinen Freunden in Syrien geht.» Seit sechs Jahren hat er sie alle nicht mehr gesehen. 

Zarif schaut ins neblige Nichts, es flockt wieder leicht. Im Gegensatz zu Halim ist über seine Zukunft noch nicht entschieden worden. Er darf noch hoffen – und muss weiter warten. 

*Alle Namen geändert. Wegen der Wahrung der Persönlichkeitsrechte hat die Redaktion sämtliche Bilder gepixelt. 

Die 31 eindrücklichsten Bilder des Flüchtlingsdramas 2015

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • malu 64 25.01.2016 21:17
    Highlight / Jonasn das gilt für die syrischen
    Flüchtlinge welche auf Lesbos
    gelandet sind. Die meisten Flüchtlinge die bei uns landen
    sind Männer. Algerien, Marokkaner
    Tunesier, Ägypter, Eritreer und noch ein paar andere Länder. Ich
    bin sehr dafür, dass die Schweiz
    verfolgte und verletzte Flüchtlinge
    aufnimmt. Bitte Kinder, Frauen und Familien zu erst. So viele wie
    menschenwürdig untergebracht
    werden können. Geld sollte dabei
    keine Rolle spielen.
    14 19 Melden
    • Jonasn 25.01.2016 22:11
      Highlight Malu, die Diskussion wurde so generell, da ging ich von der Masse in Europa aus. Eritreär sind korrekt, direkt danach stellen jedoch Syrer und Afghanen die meisten Flüchtlinge mit Asylanträgen in 2015 in der Schweiz, die anderen von dir genannten, also Algerien, Tunesien, Lybien oder Marokko tauchen in den top 10 der Herkunftsländer gar nicht auf. Davon sind so gut wie keine hier.
      13 15 Melden
  • banda69 25.01.2016 18:33
    Highlight Chaos, Todesangst, Entwürdigung, Militärwillkür. In einer Tiefgarage beim Weltwirtschaftsforum in Davos lernen Topmanager im Rollenspiel: Wie fühlt es sich an, auf der Flucht zu sein?

    https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1157024244309822&id=998871113458470
    6 15 Melden
  • DerWeise 25.01.2016 17:56
    Highlight Den nahen Osten in die Steinzeit bomben +
    Rebellen unterstützen +
    sich vom Erdöl unabhängig machen (Fracking)+
    10k Symbolflüchtlinge aufnehmen + Europa die ganze Last ( Wirtschaftlich wie gesellschaftlich )tragen lassen. +
    EU vs. Russland anstacheln "Fuck the EU" - V . Nuland

    = USA is Back

    .
    29 14 Melden
    • Jonasn 25.01.2016 19:59
      Highlight Du hast 2 Sachen vergessen.
      1. sehen, dass Katar dir Konkurrenz macht beim Gas + einzelne Gruppen anstacheln + Lösungen in der UN in der Entstehung dieses Krieges über Jahre blockieren + Waffenlieferungen an einen despoten, der Giftgas nutzt + anstacheln des Türkei-Kurden Themas für weitere Eskalation + keinen einzigen Flüchtling aufnehmen = Russland
      2. tiefen Gaspreis wollen und Abhängigkeit von Russland umgehen + von Waffen-und munitionsverkauf profitieren + Griechenland an aussengrenzen nicht helfen wollen = Europa
      18 5 Melden
    • Jonasn 25.01.2016 20:53
      Highlight Du hast 2 Sachen vergessen.
      1. sehen, dass Katar dir Konkurrenz macht beim Gas + einzelne Gruppen anstacheln + Lösungen in der UN in der Entstehung dieses Krieges über Jahre blockieren + Waffenlieferungen an einen despoten, der Giftgas nutzt + anstacheln des Türkei-Kurden Themas für weitere Eskalation + keinen einzigen Flüchtling aufnehmen = Russland
      2. tiefen Gaspreis wollen und Abhängigkeit von Russland umgehen + von Waffen-und munitionsverkauf profitieren + Griechenland an aussengrenzen nicht helfen wollen = Europa
      5 6 Melden
    • cassio77 26.01.2016 04:31
      Highlight @jonasn: hier russland in die verantwortung zu ziehen, ist lächerlich. russland hatte nie und nimmer ein interesse an einer eskalation in syrien. diese eskalation wurde hauptsächlich durch einen staat und dessen vasallen, die sich um uns herum befinden, unterstützt. wie immer geht es um geld und macht. es wird aber zeit, dass die profiteure die zeche zahlen. europa wird bewusst geschwächt, der zustrom von flüchtlingen beschäftigt die eu innenpolitisch dermassen, dass ein geeintes europa nicht mehr zustande kommt. nun sag mir einer, wer ein geeintes europa am meisten fürchtete!
      7 4 Melden
    • Orwell 26.01.2016 13:07
      Highlight jonasn und cassio77 es würde mich sehr wunder nehmen von wo ihr eure infos habt. Das tönt beides interessant, aber auch ein bisschen nach Verschwörungstheorien. Ich sag nicht dass es so ist aber die quellen wären interessant.
      0 0 Melden
    • Jonasn 26.01.2016 16:45
      Highlight gerne doch. Katar plante vor einigen Jahren eine Pipeline, die durch Syrien in die Türkei und von da nach Europa führt. Denn Katar sitzt auf einer der grössten Erdgasblasen der Welt. Das hätte bedeutet, das RUS nicht mehr Monopolist für Gas in Europa bleibt, sondern Konkurrenz bekommt. Die Russen hätten sehr viel Geld in der ohnehin schwächelnden Wirtschaft verloren und auch viel politischen Einfluss. Damaskus hat im Auftrag Putins daher versucht diese Pipeline zu verhindern, Katar hat Aufständische unterstützt. Putin unterstützt Damaskus gerne, denn es geht um viiieel Geld.
      1 1 Melden
    • Jonasn 26.01.2016 16:48
      Highlight Die Russen können derzeit noch in der Ukraine, in Polen und mit leisen Tönen auch in Deutschland viel von ihrer Politik durchsetzen, weil sie jederzeit das Gas abdrehen oder die Preise durch Gasprom raufschrauben können, was wirtschaftlich erheblichen Einfluss bedeutet auf alle Oststaaten bis hin nach D. Das ginge bei einer Katar-Pipeline nicht mehr. Quellen:
      https://en.wikipedia.org/wiki/Qatar-Turkey_pipeline
      http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=882
      https://www.foreignaffairs.com/articles/syria/2015-10-14/putins-gas-attack
      und viele mehr

      1 0 Melden
    • Jonasn 26.01.2016 16:52
      Highlight Am Rande sehr interessant übrigens:
      Auch die Schweiz hätte ein grosses Interesse daran gehabt, dass Assad nicht mehr an der Macht bleibt und dann diese Pipeline gebaut wird bzw. die Alternativpipeline, die über Iran, Irak und Syrien gebaut werden sollte, zusammen mit den Konkurrenten aus Iran. Die Firma Expo aus Baden hätte das Ding nämlich zuerst bauen sollen, dann kam jedoch das Iranembargo, was jedoch meines Wissens letzte Woche aufgehoben wurde. Wenn jetzt der Russe nicht Assad unterstützen würde, könnte man die Dinger bauen und die Gaspreise würden fallen.
      1 1 Melden
    • Jonasn 26.01.2016 16:55
      Highlight Zu guter Letzt die Konklusion: je länger der Konflikt schwelt, desto besser für die russische Wirtschaft, denn der Gaspreis sinkt nur marginal im Vergleich zum Ölpreis. Das sind Fakten und keine Verschwörungstheorie. Wer da noch meint, der Russe wäre unschuldig an der ganzen Sache und die Amis wären schuld, ist nicht ganz rational. Die Amis würden das am liebsten heute wie morgen beenden, denn je länger das schwelt, desto tiefer bleibt der Ölpreis. Man scheut aber wiederum die Konfrontation mit Putin, vor allem so kurz vor der Wahl.
      0 0 Melden
    • DerWeise 26.01.2016 18:35
      Highlight nur weil ich A sage, schliesse ich damit B nicht implizit aus...
      0 0 Melden
  • Slypher 25.01.2016 17:00
    Highlight Watson (und weitere) schreiben, Flüchtlinge sind supi, andere Zeitungen mögen sie nicht so sehr.

    Mir fehlt ein Portal, das trocken Fakten aufreiht, auf deren Grundlage ich mir danach eine Meinung bilden kann. Wenn man bei einer Zeitung schon durch das Durchlesen der Titel eine politische Meinung herausschnuppern kann, ist dies für mich alles andere als neutral...
    71 34 Melden
    • Felix Burch 25.01.2016 17:14
      Highlight Das genau machen wir doch mit diesem Artikel. Wir waren vor Ort und schreiben, was wir dort gesehen haben. Dazu Fakten wie zum Beispiel die Grafik.
      67 46 Melden
    • Slypher 25.01.2016 17:24
      Highlight Meiner Meinung nach ist der Titel in diesem Fall trotzdem etwas unglücklich gewählt. Er suggeriert eine Auseinandersetzung mit dem Thema, wozu Flüchtlinge ein Handy brauchen. Dies wird in einem Abschnitt (drei Zeilen) gegen Ende des Artikels mit einer Begründung (Kommunikation nach Hause) erwähnt.

      Natürlich verstehst du viel mehr von Journalismus, der Artikel ist auch ansprechend geschrieben, doch ich als Leser hätte das Smartphone nicht unbedingt in den Titel eingebaut.. Gruss
      66 6 Melden
    • Kookaburra 25.01.2016 17:54
      Highlight Und es werden nur 2 (von 100) also 2% der Flüchtlinge dargestellt. Meiner Meinung nach, genau die beiden positivsten. Wenn die Gegenseite einen solchen Artikel mit zwei Negativ-Beispielen brächte, wäre das dann nicht unsachgemäss, manipulativ und irreführend?
      38 10 Melden
    • zwan33 25.01.2016 19:03
      Highlight Ich finde den Artikel spannend, vielen Dank! Das Handy ist tatsächlich nicht so zentral! Für mich unverständlich, dass das Handy der Flüchlinge manche Europäer stört. Man stelle sich vor, wir müssten die Flucht ergreifen: was würden wir mitnehmen? Klar, Kleidung, etwas Nahrung und das Handy...
      23 14 Melden
  • malu 64 25.01.2016 16:19
    Highlight /Maett leider sind die Köpfe des IS
    nicht nur dumme. Jungs. Mit Öl zu
    handeln und die Finanzstrukturen
    im IS Kalifat zu führen, verlangt
    ein bisschen mehr als Kamele zu verkauften. Die verschiedenen
    Schauplätze mit Waffen und Geld
    sprich Lebensmittel zu versorgen,
    bedarf einer grossen Logistik
    und vielen Unterstützern. Aber
    mit diesen Unterstützern muss
    zuerst verhandelt werden. Das
    könnten ein paar psychisch
    kaputte Schlächter unmöglich
    schaffen!
    11 6 Melden
  • Paul_Partisan 25.01.2016 15:53
    Highlight Die Kommentarspalte auf Watson gleicht immer mehr derjenigen von Blick und Co. Schade, hier konnte man früher fundierte Diskussionen führen... Anyway, das ganze Thema um die Handy's kann ich einfach nicht ernst nehmen. Die Flüchtlinge fliehen aus wirtschaftlicher Not und kommen aus Kriegsgebieten - nicht aus den 70er Jahren. Und jeder hier würde wohl ein Kommunikationsmittel wie ein Smartphone auch auf einer Flucht mitnehmen. Sollen sie das Handy an der Grenze dann abgeben oder wie? Damit sich der Wutbürger nicht zusehr aufregt? Lächerlich, wirklich! Refugees Welcome!
    79 53 Melden
    • ferox77 25.01.2016 16:17
      Highlight Warum machen man es nicht so: Auf der Steuererklärung wird ein Kästchen angebracht mit dem Text: "Bin bereit für die Zuwanderung und Asylberber zu zahlen".
      Das dürfen dann solche Leute wie Sie ankreuzen und weitere 10% des Einkommens werden vom Finanzamt an das Bundesamt für Migration abgeführt. Weitere 9% gehen direkt an den Wohnbezirk. Das wäre unbürokratisch und nur die Bürger werden gemolken, die permanent den Zuzug von Asylanten fordern, bzw. jene Bürger werden geschont, die den ganzen überflüssigen Asylschwachsinn ablehnen. Wäre das nichts!
      39 91 Melden
    • Mamititti 25.01.2016 17:20
      Highlight @ferox77: bin auch schon lange ein Anhänger des Solidaritäts-Aber Prinzip! Ich wäre ja eigentlich für die Krankenkasse, aber dann gibt es ja die Handicapierten mit ihren Eingriffen und auch die Raucher mit ihrem Krebs! Oder die IV finde ich sollten auch nur die Invaliden bezahlen. Ich bin auch nur für den NFA, solange ich in einem Nehmerkanton wohne....

      Geht es uns wirklich so schlecht das wir nicht 15000 Flüchtlinge durchfuttern können? Ist das nicht auch eine als Chance zu sehen? Jahrzehnte lang war die Schweiz ein sicherer Ort für Schutzsuchende. Das sollte man doch als Stärke sehen?!
      49 21 Melden
    • teufelchen7 25.01.2016 18:39
      Highlight @zombie: gute idee!
      2 9 Melden
    • DarlaSoSo 25.01.2016 18:59
      Highlight Ach ferox... da bräuchte es aber viele Kästchen und die Steuererklärung wäre dann arg kompliziert. Es gäbe auch so einiges wofür ich nicht bezahlen wollte. z.B. Kunstschneemaschinen oder Kampfjets. Opern mag ich auch nicht so gerne...

      Ich befürchte deine Steuern würden sich in dem Szenario also nicht grossartig verkleinern. Weil für die Dinge, die du möchtest, leider auch nicht mehr alle bezahlen wollten. Dann müsstest du etwas mehr investieren.
      25 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.01.2016 21:43
      Highlight @ferox77 - gelesen,hab ich "asylschwachsinn" hätte (im bereich schwachsinn) eine frage an sie - ist schwachsinn schmerzhaft?und was nehmen sie dagegen?
      8 6 Melden
    • Chlinae_Tigaer 26.01.2016 07:41
      Highlight @Stern12

      Zitat; ... und was nehmen sie dagegen? Zitatende


      Vielleicht das gleiche wie Sie?
      7 2 Melden
    • Sveitsi 26.01.2016 09:00
      Highlight @ferox77: Für das, was die Schweiz steht (Solidarität beispielsweise), scheinen Sie nicht zu begeistern zu sein. Vielleicht mal nach einem anderen Land Ausschau halten, das Ihnen mehr zusagt?
      4 2 Melden
    • Bchij 27.01.2016 02:12
      Highlight @ferox, diesen Kommentar von dir hab ich doch vor wenigen Tagen schonmal gelesen, darum nochmals das selbe:

      Verzichtest du dann auch auf alles was von Zugewanderten erwirtschaftet wird etc?
      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.01.2016 15:02
    Highlight ...und darum Grenzen auf und Zäune weg. Alle hereinspaziert in die Manege.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-01/terrorismus-europa-europol-anschlaege
    31 30 Melden
    • pachnota 25.01.2016 15:36
      Highlight @JPP Danke...interessanter Artikel:
      "Ziel seien "massenhaft Opfer in der Zivilbevölkerung"
      Wenn ich mir vorstelle, das solch Leute nun "a gogo" zu uns kommen wird mir ganz anders.
      Schlimmer finde ich nur noch diese Ideologen hier im Forum. Freiwillig, ihr Hirn in Ketten gelegt, schiessen sie Moralin Giftpfeilen auf alle die anderer Meinung sind.
      Selbst wenn ihre Grossmutter in die Luft gesprengt würde, hätten sie noch Verständnis dafür.
      37 36 Melden
    • Jonasn 25.01.2016 16:22
      Highlight Anderer Meinung zu sein ist grundsätzlich toll, dann kann man diskutieren. Wenn "andere Meinung" jedoch heisst: Verzicht auf Menschenwürde, Ächtung von Menschenrechten, purer Rassismus, die Verbreitung von Rassen- und/oder Kulturhierarchien und Ideologien, Faktenresistenz, Diskriminierung und teils einfach Dummheit und Ignoranz - dann ist es keine "andere Meinung" die es zu verteidigen gilt, weil sie auf einem Wertesystem beruht. Dann ist es einfach nur Hetze. 80 Jahre ist es her, zu lange für die meisten Wohlstandsrassisten.
      36 26 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.01.2016 17:25
      Highlight Jonasn: Mol jetzt aber!
      12 15 Melden
    • Duweisches 25.01.2016 18:50
      Highlight Danke für deine wirklich sehr fundierte Antwort, ich mag deine Argumente und auch dein Faktenwissen beeindruckt mich immer wieder... 🙄
      5 9 Melden
  • Max Havelaar 25.01.2016 14:29
    Highlight 🤔
    116 28 Melden
    • Grundi72 25.01.2016 16:57
      Highlight Eifersüchtig auf solche zu sein, die mehr im Leben erreicht haben als du und ich und ihre Zeit produktiver genutzt haben als in Diskussionsforen zu schreiben, haben noch keinem Flüchtling geholfen...
      15 41 Melden
    • Sapere Aude 25.01.2016 17:38
      Highlight Grundi72, hat nichts mit Eifersucht oder Neid zu tun, sondern mit einer unterschiedlichen Problemwahrnehmung. Die sehr ungleiche Vermögensverteilung ist gerade ein Faktor der Migration. Ausserdem wirst du nicht alleine reich, weil du produktiv bist, mehr arbeitest, dieses Märchen der Kapilalisten kann ich schon lange nicht mehr glauben. Wenn wir uns die Liste der Reichsten anschauen, wird darunter sicher der eine oder andere sein, der sein Geld mit Waffen, Öl oder ausbeuterischen Geschäften in der Dritten Welt verdient. Die Kritik an diesem Umstand kann folglich auch den Flüchtlingen helfen.
      36 11 Melden
  • malu 64 25.01.2016 14:28
    Highlight Die Strategie des IS geht voll auf.
    Die grosse Völkerwanderung sorgt
    für politische Instabilität in ganz
    Europa. Zudem wird die Differenz
    der verschiedenen Religionen
    immer grösser. Extremisten beider
    Lager nutzen die Situation aus um
    ihre extremen Theorien zu positionieren.
    Die Flüchtlingsproblematik ist ein
    sehr schwieriges Thema. Diejenigen die Geld hatten oder haben sind längstens aus dem
    Kriesengebiet geflohen. Die grosse
    Mehrheit aber lebt in zerbombten
    Städten oder in riesigen Zeltlagern
    im Libanon, der Türkei, im Nordirak. Ist es nicht unfair, das
    manche vor allem junge Männer
    hier leben und ganze Familien
    leben im Elend ohne Perspektive
    und ohne medizinische Versorgung! Mädchen und Frauen
    sind seltsamerweise in der unter
    Zahl. Vermutlich liegt es auch am
    verzerrten Frauenbild in den
    Kriesengebieten. Es ist sehr schwierig, ideal wäre wenn die
    Flüchtlinge in Ihrer Region im
    gleichen Glaubens und Kulturkreis
    bleiben. Unsere Flüchtlinghilfe sollte sich mehr vor Ort abspielen.



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    • Maett 25.01.2016 15:14
      Highlight Dem IS irgendeine Strategie anzudichten macht ihn stärker, als er ist - wenn überhaupt, ist es eine saudische oder kataresische (schreibt sich das so?) Strategie, aber auch das darf bezweifelt werden, vermutlich steht da gar keine Strategie dahinter, sondern stellt den schlichten Lauf der Dinge dar.

      Dem Rest Ihres Kommentars schliesse ich mich an und möchte noch einmal darauf hinweisen, dass der Anteil Männer nicht einfach überdurchschnittlich hoch, sondern sehr, sehr hoch ist. Das finde ich hochproblematisch; eigentlich sollte man männlichen Kriegsflüchtlingen allgemein kein Asyl gewähren.
      25 17 Melden
    • Jonasn 25.01.2016 16:26
      Highlight Auch für Dich nochmal Maett: tagesaktuelle Zahl der UNHCR aus Lesbos, von wo der Grossteil der Flüchtlinge kommt, die in D oder A sind: 30% Frauen, 35% Kinder. Bleiben 35% Männer. Das ist die Gesamtstatistik über 1 Jahr. Fast alles Männer? Falsch! Ist ein beliebtes Argument der Rechten und derer Sympathiesanten, bleibt aber immer noch eine Falschinformation und beschreibt mehr eine gefühlte Wahrheit, die ins eigene Meinungsbild passt - jedoch keine Realität.
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    • Maett 25.01.2016 17:28
      Highlight @Jonasn: Entschuldigung. Ich dachte (schrieb es aber nicht) Personen in dienstfähigem Alter (18-34 war's glaub). Der Männeranteil liegt hier bei >75% und DAS ist es, was ich problematisch finde. Es geht auch nicht direkt um die registrierten Flüchtlinge, sondern die tatsächliche (geschätzte) Anzahl. Sobald ich wieder einen Computer vor mir habe, erläutere ich das noch gerne anhand von Fakten. Dieses ideologische Geradebiegen von Fakten nervt mich nämlich unermesslich (egal wer es tut; schliesst auch die SVP mit ein, die ja anscheinend Ihr Feindbild ist).
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    • Maett 25.01.2016 18:57
      Highlight @Jonasn: ev. hab ich mich darauf bezogen, d.h. nur DE-Zahlen: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/452165/umfrage/asylbewerber-in-deutschland-nach-geschlecht-innerhalb-altersgruppen/

      Ist ja schön wenn ab den 35-jährigen die Frauen min. einen Drittel ausmachen, den sozialen Sprengstoff bei den jüngeren ist dennoch Tatsache.

      Nebenbei möchte ich noch auf folgenden themenrelevanten Artikel aufmerksam machen, der auch gute Einblicke in tatsächliche Realitäten gibt: http://www.zeit.de/2015/45/bevoelkerungsentwicklung-einwanderung-buergerkrieg-fluechtlinge-maenner
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    • Duweisches 25.01.2016 19:00
      Highlight @Maett, wenn du in einem Krisen- oder Kriegsgebiet leben würdest mit deiner Familie und jemanden nach Europa schicken würdest in der Hoffnung, dass er/sie die Familie nachholen oder wenigsten finanziell unterstützen kann, würdest du eine Frau schicken? Oder eher einen "dienstfähigen" Mann?
      Irgendwie verständlich dass so viele Männer dabei sind, oder? 😉
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    • Maett 25.01.2016 19:14
      Highlight @Duweisches: Ich würde genau dasselbe tun. Aber nur weil's offensichtlich möglich ist und Europa jeden belohnt, der die Reise überlebt und sich überhaupt leisten kann (der Rest kann ja schauen wo er bleibt) - gäbe es dieses verlockende Angebot nicht (und auch sonst kaum welche), dann würde ich für meine Freiheit kämpfen und mein Land wieder aufbauen wollen. Und genau deshalb bin ich gegen die Aufnahme von Männern im dienstfähigen Alter.
      18 2 Melden
    • Jonasn 25.01.2016 19:31
      Highlight Maett, beim irakkrieg sind kaum junge, männliche iraker geflüchtet.Weil es um ihr Land ging. Für manche im Sinne gegen hussein's erben, für die anderen gegen den Eindringling. Der syrienkrieg jedoch dreht sich um Gas für Europa, Russlands Interesse an ihrem eigenen Gaspreis und das amerikanische Gegenhalten gegen diese Bemühungen Russlands und das eigene schlechte Gewissen bzgl IS. Um Syrien geht es da gar nicht. Genau daher flüchten auch die jungen Männer. In dem Krieg wird ihr Land in Schutt und Asche gelegt, aber es geht gar nicht um Syrien. Sie haben keine eigene Sache,um dafür zu kämpfen.
      7 13 Melden
    • Jonasn 25.01.2016 19:47
      Highlight @Maett, das dienstfähige Alter ist natürlich eine harte Einschränkung, aber macht mit Ihrem weiteren Argument der Verteidigung des eigenen Landes Sinn - wozu ich aber separat was geschrieben habe.
      Bei den Frauen gilt die von mir aufgerufene Zahl der UNHCR aber nicht ab 34 Jahren, sondern allgemein ab 18, wie bei den Männern auch.
      Der Artikel aus der Zeit ist interessant aus demographischer Sicht, danke. Auch wenn ich viele Ansichten und Verknüpfungen hier falsch finde. Besonders in Bezug auf Japan, aber das auszuführen würde den Rahmen des Kommentarfeldes sprengen hier leider.
      3 9 Melden
    • Jonasn 25.01.2016 19:52
      Highlight Maett, nochmal zum Thema, dass Du keine Männer im dienstfähigem Alter aufnehmen würdest. Ich war in Flüchtlingslagern dort unten. Dort waren Männer, denen eine Hand abgehackt wurde,weil sie nicht auf die Rebellen schiessen wollten,denn dort drüben war der Nachbar, den man seit 20 Jahren kannte. Viele auf der anderen Seite kämpfen schon für ihr Land, aber fliehen, weil sie dann plötzlich russische Bomben abkriegen und nicht weiterkommen. Andere fliehen, weil es 10 Fraktionen gibt und sie gar nicht mehr wissen, wer für was kämpft. Wer zurückgeschickt wird, stirbt eher als Frauen und Kinder.
      9 11 Melden
    • Duweisches 25.01.2016 20:04
      Highlight Das Problem ist auch, dass in diesem Krieg nicht wirklich Hoffnung für die Bevölkerung besteht, sich gegen den Daesh wehren zu können.
      Alleine was die Waffen, die Kämpfer und das Geld anbelangt, hätte dieser Aufstand kaum eine Chance. Und in einem chancenlosen Krieg möchte ich auch nicht schlafen...
      5 8 Melden
    • Maett 26.01.2016 11:55
      Highlight @Jonasn: vielleicht habe ich mir mein Weltbild zu einfach gestrickt was Syrien anbelangt, aber die relevanten Parteien sind für mich der IS und die syrische Armee (die teils US-gestützten semi-Extremisten zähle ich mal weg, weil die ja keine wirklichen Anführer haben und nach einem theoretischen Sieg gegen den IS das nächste Problem wären). Warum schliesst man sich also nicht der syrischen Armee an, und kämpft mit Russland gegen den Rest? Das ist die einzige Partei die einem logischen und nicht-religiösen Konzept folgt, und seit neuestem sogar wichtige Erfolge vorzuweisen hat.
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  • Kookaburra 25.01.2016 14:26
    Highlight Wieso Flüchtlinge ein Handy brauchen?

    Weil sonst ja alle Flüchtlinge vor der Handy-Zeit gestorben wären, weil sie keines hatten.

    Flüchtlinge brauchen also keineswegs ein Handy. Ja Handys steigern den Nachfolgedruck gar erheblich.

    Aber Flüchtlinge brauchen die Möglichkeit zur Kommunikation. Auf einer überwachten Poststelle bspsw. wo dies als zugestandenes Privileg für angemessenes Verhalten, gewährt werden sollte.

    Jeder Schweizer muss sein Handy (mit Name, Adresse, usw.) registrieren - und ich Wette, Flüchtlinge sind von dieser Überwachung ausgenommen.
    31 87 Melden
    • Human 25.01.2016 14:36
      Highlight Schonmal Gedanken darüber gemacht wie sie während der Flucht im Stockdunkeln den Weg finden? Oder wie sie auf dem Weg wo keine ihrer Poststellen sind Kontakt halten? Als Privileg für angemessenes Verhalten - das sind freie Menschen die sind nicht im Gefängnis! Wirklich das finden sie angemessen das Erwachsene sich nacher ihr Sternli verdienen müssen um einen Anruf zu tätigen? Sie haben doch auch das Privileg ein eigenes Telefon zu besitzen!
      "Weil sonst ja alle Flüchtlinge vor der Handy-Zeit gestorben wären, weil sie keines hatten."
      Ach ich bin raus was soll man zu sowas sagen xD
      55 23 Melden
    • Kookaburra 25.01.2016 14:49
      Highlight Schon mal Gedanken darüber gemacht, dass z.B. Deutschland für jeden Aufgenommenen, mit 4-9 Personen Nachzug rechnet?

      Wieso sollten wir das fördern?

      Und wenn sie ihre Freiheit wahrnehmen würden, dann würden sie doch darum kämpfen und sie nicht durch Flucht freiwillig teilweise einschränken. xD
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    • stef2014 25.01.2016 15:06
      Highlight Ja klar, damit Leute wie Sie sich darüber aufregen können, wenn diese Menschen die Quartierpost "belagern". Ich kann diese Handy-Diskussion nicht mehr hören. Wir haben Millionen Menschen auf der Flucht, Kulturkonflikte, zerbombte Länder, Waisenkinder und hungernde Völker. Und was machen wir? Über das iPhone diskutieren.... Was bezweckt man damit? Soll diesen ohnehin schon minderprivilegierten Menschen wirklich jedes Fünkchen Würde genommen werden? Nur wer verlumpt und abgemagert an der Grenze steht ist auch ein "echter" Flüchtling? "Überwachen" um nach Hause zu telefonieren? Seriously?
      37 11 Melden
    • Human 25.01.2016 15:09
      Highlight @Iker
      Punkt 1: Wir reden über Smartphones und nicht den Familiennachzug von Flüchtlingen - bleiben wir dabei ;)

      Punkt 2: Dann würden sie für ihre Freiheit kämpfen? Haben sie meinen Post gelesen? Sollen die gegen uns kämpfen? Die Poststelle? Swisscom? Oder was wollen sie nun?

      Punkt 3 ist quasi wieder Punkt 1 - wieso sollten wir was fördern? Familiennachzug? Smartphones?
      23 7 Melden
    • Kookaburra 25.01.2016 15:22
      Highlight Hoi Fabienne

      Punkt 1: Kommunikation kann auch (was die jüngeren zwar kaum glauben:) über andere nicht smarte Kanäle aufrecht erhalten werden.

      Punkt 2: Sie sollten für ihre Heimat und ihre Freiheit kämpfen. Oder halt bei uns gewisse Einschränkungen ihrer Freiheit hinnehmen.

      Punkt 3: Durch die bedingungslose und täglich aktualisierte "echtzeit" Kommunikation organisiert sich die Problematik und entwickelt viel schneller gefährliche Eigendynamiken, die unser System, mehr und mehr, überfordern.
      20 21 Melden
    • Human 25.01.2016 15:31
      Highlight @Iker mit Punkt 3 haben sie recht, kann ich nur zustimmen

      zu Punkt 1 & 2: Ja ich hatte auch ein Leben vor den Smartphones trotzdem komm ich immer noch nicht draus was sie wollen? Nur weil es noch immer Festnetz gibt, dürfen Flüchtlinge und Arme kein Smartphone haben oder wie? Ihnen ist schon bewusst das diese Smartphones nicht mit ihren Steuern bezahlt wurden, falls das ihr Problem ist. Ansonsten versteh ich nicht wo das Problem dabei ist? Sollen wir den Menschen die Handy abnehmen und armen Europäern schenken oder was? Die Menschen bringen die Smartphones schon mit....
      20 12 Melden
    • Chlinae_Tigaer 25.01.2016 16:23
      Highlight Zitat; Schonmal Gedanken darüber gemacht wie sie während der Flucht im Stockdunkeln den Weg finden? Zitatende.

      In der Nacht schlafen normale Leute.

      Besser als ein Handy als Lichtquelle wäre eine Taschenlampe.

      Und auch als Navi ist ein Handy nur bedingt einsetzbar.

      P.S Ich war früher viel mit dem Zelt unterwegs, da braucht(e) man ganz andere Dinge als ein Handy.
      23 27 Melden
    • Big ol'joe 25.01.2016 18:04
      Highlight @Tiger:
      Waren sie beim Zelten auf der Flucht? Nein!

      Wer auf der Flucht ist, sagt nicht: "mama ich will aber in ein Hotel mit Swimmingpool" oder "ich würde Lieber neben einem See campen" oder so Späss. Man! Verstehen Sie das nicht?
      Die kommen nicht mit den Zelten und wollen eins mit der Natur sein und sich vom Alltagsstress erholen. So BünzliSchwizer-Style. Nein! Die schlafen im Dreck ohne Zukunft.
      Haben Sie schon mal ohne Zelt im Regen übernachtet? Man freut sich nach Hause.
      Was wenn es kein zuHause gibt?
      Ein wenig Empathie würde gut tun
      14 16 Melden
    • Human 26.01.2016 06:38
      Highlight @Big ol'joe Danke

      @Chlinae_Tigaer Tun sie eigentlich nur so naiv und dumm oder sind sie so? ... normale Leute schlafen Nachts... ja ist ja auch ne total normale Situation da macht man Nachts seelenruhig ein Nickerchen weil die Wanderung am Tag so streng war - so stellen sie sich das vor ne?
      6 6 Melden
    • Chlinae_Tigaer 26.01.2016 07:54
      Highlight @F89

      Zitat von IHNEN; Tun sie eigentlich nur so naiv und dumm oder sind sie so? Zitatende.

      Apropos Naiv/ Dumm;

      Diese Menschen sind den ganzen Tag unterwegs, ZU FUSS!

      Menschen die den ganzen Tag unterwegs waren sind müde.

      Und wer müde ist, schläft auch.

      Entweder haben Sie echt keine Ahnung vom Leben.

      Oder sind einfach nur... (s. oben).

      Ein Tip am Rande für Sie; Denken Sie nächstesmal nach, bevor Sie schreiben. Und vorallem, lassen Sie sich Zeit, bis Ihre Wut etwas verraucht ist, kommt nämlich selten gut, in der Wut etwas zu schreiben.
      7 5 Melden
    • Daniel Caduff 26.01.2016 08:19
      Highlight Iker ist der Ansicht, dass es als Mann eine Art moralische Pflicht gibt, sein Leben in einem Krieg zu riskieren, nur weil man das Pech hatte, zufällig in einem Konfliktgebiet geboren worden zu sein. Die Leben von Männern sind für Iker damit automatisch weniger Wert, als die der Frauen. Natürlich ist es eine absolute Geringschätzung menschlichen Lebens, auch wenn das mit schönen euphemistischen Begriffen wie "Freiheitskampf" umschrieben wird. Aber auch in Syrien gibt es Männer, die sich an diesem Schlachtfest nicht beteiligen wollen. Iker meint, sie müssen.
      4 5 Melden
    • Human 26.01.2016 08:30
      Highlight @Chlinae_Tigaer Süss das sie meinen sie würden mich ernsthaft wütend machen :) Wenn ich wütend gewesen wäre hätte ich ihnen was ganz anderes reingedrückt aber ja ach und guck sie mal ihre bezahlten Blitzer waren auch schon da....extra nur für sie wie immer :)

      Ein Teil der Märsche kann nur Nachts absolviert werden, wegen Grenzen, Wetter etc. aber wenn sie möchten Tigaer, ja genau die Wandern tagsüber schön dann schlagen sie ihr Zelt auf, schmeissen den Grill an und freuen sich auf ihr gemütliches Nachtlager...glauben sie ruhig daran wenn das ihr Gewissen beruhigt
      2 5 Melden
    • Datsyuk * 27.01.2016 07:30
      Highlight Chlinae_Tigaer, dass du vor deinen Kommentaren genug geschlafen hast, bezweifle ich.
      Die Handy-Diskussion ist doch schwachsinnig. Auch Asylbewerber haben das Recht, mit Personen in Kontakt zu treten, die ihnen wichtig sind.
      2 1 Melden
    • Chlinae_Tigaer 27.01.2016 14:25
      Highlight @Datsyuk

      Nicht alle können den ganzen Tag schlafen wie du.

      Stell dir vor, es gibt auch Menschen die Arbeiten gehen.

      P.S Wären die Personen wirklich wichtig, würden sie bei den Personen bleiben.

      Ich würde auf jedenfall NIEMALS meine Frau und meine Töchter allein lassen um in einem weit entfernten Land (das noch nicht mal meiner Kultur entspricht) nach einem besserem Leben zu suchen, selbst wenn in meiner Heimat Krieg herrschen würde.

      Und wenn ich mal auswandere, dann wegen solchen wie Ihnen, Gutmenschen und Träumer die nichts für die Heimat tun, aber alles, um dieselbe zu verkaufen.

      3 2 Melden
    • Datsyuk * 27.01.2016 15:01
      Highlight Ich schlafe sehr wenig und das meistens nicht am Tag. Ich als "Gutmensch" tue jeden Tag etwas für Menschen, denen ich helfen kann.
      Wieso du deinen Kommentar kindisch startest, weiss ich nicht. Gerne aber kannst du bei mir einmal auf der Arbeit vorbeischauen. Ich habe unregelmässige Arbeitszeiten, starte frühestens um 07:00 Uhr und arbeite spätestens bis um 22:00 Uhr. Mehrmals pro Monat arbeite ich auch am Wochenende. Pikett-Dienst leiste ich auch. Gerne übernehme ich Gutmensch noch 10 % ihres Arbeitspensums, damit Sie sich ein wenig mit dem Begriff "Gutmensch" auseinandersetzen können.
      2 1 Melden
    • stef2014 27.01.2016 16:04
      Highlight ChlineaTigaer, ich kenne zahllose Schicksale von Flüchtlingen aus erster Hand (beruflich). Solche, ich nenne es mal Behauptungen, was Sie NIEMALS tun würden sind aus einer bequemen Lage wie wir sie haben sehr schnell und sehr pauschal dahingeredet. Die tatsächlichen Umstände von Betroffenen eröffnen aber ganz neue Dimensionen von Zwängen und Notlagen. Und glauben Sie mir, diese entziehen sich grösstenteils der Vorstellungskraft von uns privilegierten Europäern. Soviel dazu. Und schliesslich, ich "verkaufe" lieber als dass ich aus konstruierten (!) Existenzängsten heraus etwas verwehre.
      1 1 Melden
  • Maett 25.01.2016 14:24
    Highlight Dieser Artikel bestärkt mich in meiner Meinung, dass die aktuelle Flüchtlingspolitik so nicht (mehr) funktionieren kann, die auf Vereinbarungen aufbaut, die grösstenteils seit dem Ende des zweiten Weltkrieges bestehen.

    Diesen Menschen hilft es nicht, hier zu sein. Uns hilft es ebenfalls nicht, dass diese Menschen hier sind - die politische Landschaft verändert sich, und sie wird sich weiter verändern (und stärker radikalisieren), weil der Flüchtlingsstrom nicht abbrechen wird.

    Wir brauchen vor-Ort-Lösungen, um diesen Menschen eine sinnstiftende Zukunft zu ermöglichen. Allen, nicht wenigen.
    49 9 Melden
    • stef2014 25.01.2016 15:13
      Highlight Nur eine Floskel. "Vor Ort helfen". Wie soll die aussehen? Keine Wunschszenarien, sondern konkret umsetzbare Pläne, wie man in Syrien z.B. helfen soll. Die Randregionen sind bereits überfüllt und jedes Haustier in der Schweiz geniesst mehr Luxus als die Menschen in den dortigen Camps. Es ist immer das gleiche. "Helfen? Ja klar, aber bitte nicht vor meiner Haustür". Ich gebe ihnen aber recht, dass Hilfe vor Ort im Grunde sinnvoller wäre. Die Menschen nicht entwurzeln. Ich tue mich aber schwer zu glauben, dass diese Option von den Betroffenen nicht bereits ausgeschlossen wurde...
      25 9 Melden
    • Maett 25.01.2016 15:27
      Highlight @stef2014: Dass die Schweiz keinen Einfluss auf den Ausgang des Konfliktes hat, ist mir wohl bewusst. Aber der Konflikt wird nicht ewig dauern, zumindest nicht, solange Assad da ist, da dieser als einziger Akteur ein Interesse daran hat, ein stabiles Land zu regieren.
      Was spricht dagegen solange in stabilen Teilen Syriens (oder in der Türkei) temporäre Städte im Schnellverfahren zu bauen, statt dieser hässlichen Camps? Mit einigermassen funktionierender Infrastruktur (v.a. Wasser) und ganz wichtig: mit Fokus auf Bildung? Denn jetzt geht Syrien gerade mehr als nur eine Generation verloren.
      12 4 Melden
    • _helmet 25.01.2016 15:29
      Highlight diesen menschen bringt es nichts, hier zu sein? denken sie, die sind zum spass hier? sie werden hier nicht verfolgt, gefoltert und umgebracht, das ist doch schon ziemlich viel, was es ihnen bringt hier zu sein? klar wäre es am optimalsten, wenn die konflikte und verbrechen vor ort nicht stattfinden würde und diese menschen nicht zu flüchten brauchten, klar muss man alles tun, um das versuchen zu erreichen, aber das ist enorm enorm schwierig.
      12 12 Melden
    • _helmet 25.01.2016 15:38
      Highlight die internationale gemeinschaft muss zusammenarbeiten und die last der flüchtenden menschen gleichmässig verteilen. das ist genau das, was sommaruga versucht. und hilfe vor ort leisten, genau. aber welche partei will gelder um hilfe vor ort zu leisten streichen? dreimal kann man raten. und welche partei hat das referendum gegen das asylgesetz ergriffen, das für schnellere und effizientere verfahren sorgt und damit dafür, dass nicht "echte" flüchtende menschen schneller wieder raus müssen? genau: die svp.
      13 9 Melden
    • _helmet 25.01.2016 15:45
      Highlight wir müssen uns darauf einstellen, viele menschen aufnehmen zu müssen. das ist eine herausforderung und das wird zu spannungen führen. sie weden uns aber auch extrem dankbar dafür sein. wenn wir mittel bereitstellen,um diese menschen zu integrieren, sie mit würde behandeln und versuchen, einen platz für sie zu finden, werden die probleme viel kleiner sein, als wenn man gegen sie aufhetzt, integrationsgelder streicht,ihre rechte einschränkt, sie an den rand drängt. wie es die svp macht. das wird zu problemen und kriminalität führen.
      8 11 Melden
    • Maett 25.01.2016 16:03
      Highlight @_helmet: "die int. Gemeinschaft muss ..." - nein! Die muss eben gar nichts. Es gibt 4-5 Länder die Flüchtlinge in grösserer Zahl aufnehmen, zu Lasten der Bevölkerung. Auch die Dankbarkeit ist Wunschdenken, v.a. was Menschen aus dieser Kultur betrifft, die mir von vielen Reisen bekannt ist. Ausserdem bin ich nicht dafür den sozialen Frieden für Dank aufs Spiel zu setzen. Sie dürfen eins nicht vergessen: viele Bürger wollen das gar nicht. Das müssen Sie anerkennen. Meiner Meinung nach wird in diesem Bereich zurzeit sehr einseitige Politik betrieben, was letztendlich die SVP weiter stärken wird.
      15 7 Melden
  • Angelika 25.01.2016 14:07
    Highlight Warten kann beinahe tödlich lähmend sein. Wen's interessiert: "Die Arbeitslosen von Marienthal (einstweilen wird es Mittag)" ist sehr lesenswert zum Thema. Die erste qualitative soziologische Studie, durchgeführt in einem Dorf in Österreich in der Zwischenkriegszeit, als praktisch das ganze Dorf arbeitslos wurde, weil die Spinnerei (oder Weberei?) zumachte. Vielleicht können sich manche dann etwas besser einfühlen? http://u
    19 5 Melden
  • Felix Burch 25.01.2016 14:04
    Highlight @D00A: Zarif ging freiwillig nach Russland; der Arbeit wegen. Weil Syrien wollte, dass ihn Russland ausliefert, flüchtete er von Russland in die Schweiz.
    25 6 Melden
  • Rendel 25.01.2016 14:03
    Highlight Es hat rechts noch einen Informationskasten zu Halim und auch zu Zarif. Bitte lesen!
    12 5 Melden
  • ferox77 25.01.2016 13:38
    Highlight "Zarif ist Syrer, in die Schweiz flüchtete er aber aus Russland"
    Immer wieder erstaunlich die Selbstverständlichkeit, mit der diese angeblichen Flüchtlinge Aufnahme in Europa fordern. Und sich aussuchen, wo sie leben wollen. Nicht ein Gedanke daran, wer ihr Leben hier finanziert.
    38 62 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.01.2016 13:50
      Highlight Der Artikel beschreibt leider nicht jedes Detail von Zarifs Reise: sein ursprünglicher Ausgangspunkt könnte Armenien sein, dort gibt es eine Assyrische Minderheit, es könnte tatsächlich Syrien sein, oder die syrische Dispora in Russland. Letzteres könnte aber auch eine der vielen Stationen sein, die ein Flüchtling durchläuft. Leider gibt der Artikel diesbezüglich keine weitere Information heraus. Meine Vermutung ist, dass Zarif zur gebildeten Oberschicht gehört und früh genug flüchtete zu Verwandten oder Bekannten.
      15 12 Melden
    • Human 25.01.2016 13:51
      Highlight Mich erstaunt es immer wieder wie man so wenig emphatie mitbringen kann? So unverständlich sich aussuchen zu wollen wo man lebt? So unverständlich das Menschen nach mehr streben? - Mal abgesehen davon das mit keinem Wort erwähnt wird warum er aus Russland gegangen ist....
      49 23 Melden
    • fuegy 25.01.2016 13:55
      Highlight Weisst du wie es in Russland ist als Flüchtling?
      (siehe Video als Kostprobe) Ich muss gestehen, ich war noch nie in Russland aber die Aussagen der Menschen im Video sprechen für sich.
      Sie forden nicht eine selbstverständliche aufnahme in Europa. Aber wenn überall Krieg, Terror, Rassismus herrschen, wo würdest du hin? In das vermeintlich sichere Europa oder dorthin wo du wirklich nur 2. oder 3. Klasse bist?
      24 12 Melden
    • atomschlaf 25.01.2016 14:53
      Highlight @fuegy: Egal wie es in Russland als Flüchtling ist. Willst Du ernsthaft alle Flüchtlinge, die in Ländern leben, die nicht die Unterbringungs-, Betreuungs- und Sozialhilfestandards der Schweiz, Deutschlands oder Schwedens erreichen, auch noch aufnehmen?
      Hast Du Dir schon mal Gedanken gemacht über die Grösse der einheimischen Bevölkerung in den oben genannten Ländern und der potentiellen Anzahl Flüchtlinge unter obiger Prämisse?
      Mathematik kännsch?
      16 20 Melden
    • Human 25.01.2016 15:10
      Highlight @atomschlaf redet er von allen? Er redet von diesem einen Fall...
      14 11 Melden
    • atomschlaf 25.01.2016 15:18
      Highlight @Fabienne89: Es geht nicht darum, ob er von einem oder von vielen redet.
      Es geht darum aufzuzeigen, wohin eine solche Argumentation führt. Wir können nicht die ganze Welt aufnehmen. Punkto Unterbringung, Sozialkosten und Integration sind wir heute schon an der Grenze, wenn nicht darüber hinaus.
      19 8 Melden
    • Human 25.01.2016 15:23
      Highlight @atomschlaf das stimmt absolut was sie sagen. Aber eben wir nehmen auch nicht die ganze Welt auf. Nicht mal 50% - und bevor jemand Klugscheissern kommt - Nein wir nehmen auch nicht mal 50% der Flüchtlingswelle auf
      16 16 Melden
    • fuegy 25.01.2016 15:41
      Highlight @atomschlaf: Zur Klarstellung, ich habe nur dieses konkrete Beispiel gemeint, vor allem weil ich die Aussage von ferox77 unsinnig fand.
      Das wir an der Grenze sind glaube ich nicht aber das ist ein anderes Thema.
      Meiner Ansicht nach ist Integration nicht der "richtige" Weg im Umgang mit den Flüchtlingen. Wie in verschiedenen Kommentaren erwähnt, vor Ort soll in erster Linie geholfen werden. Wie? Die Camps in Orte verwandeln, Menschen welche gerne arbeiten würden hat es genug, es braucht "nur" Material. Eine kleine Wirtschaft und Gesellschaft bildet sich nach und nach.
      4 4 Melden
    • fuegy 25.01.2016 15:48
      Highlight Helft den Menschen, sich selber helfen zu können. Die Flüchtlinge welche bereits hier sind ausbilden und vor Ort wieder einsetzen zum Wiederaufbau des Landes. Aber dazu muss zuerst der Krieg beendet werden. Dies sollte m.A. als "Welt" erfolgen, als bewaffnete "UNO" oder ähnlich. Die Menschen verlangen nicht die Welt von uns, nur Hilfe, Sicherheit und das Vertrauen, dass sie selbst es schaffen können mit entsprechender Unterstützung.
      7 4 Melden
    • TJ Müller 25.01.2016 17:56
      Highlight Lasst euch nicht von ferox77 provozieren. Unter dem Pseudonym versteckt sich ein rechter Schreiberling, welcher unter Anderem auch unter dem Namen zombie1969 und Kerzenmacher Boris seine rechte Propaganda verbreitet. Er wurde auch schon von Watson blockiert, ist wohl sein neuer Versuch wieder auf Watson zu posten. Er antwortet nie, weil er an keiner Disskusion interessiert ist und nur auf auf allen Kanälen seine Propaganda loswerden will.
      6 7 Melden
  • atomschlaf 25.01.2016 13:29
    Highlight Nun, ja "brauchen" ist ein grosses Wort. Brauchen tun diese Leute ein Dach über dem Kopf, ordentliche Verpflegung und eine medizinische Versorgung. Punkt.
    Allerdings ist ein Mobiltelefon ja heutzutage wirklich kein Luxusgut mehr, daher verstehe ich die immer wieder aufflammende Aufregung betr. Asylbewerber und Smartphones nicht.
    Was ich allerdings auch nicht verstehe, dass viele Smartphones die Reise unversehrt überstehen, während die Papiere angeblich unauffindbar und noch nicht mal mit dem Smartphone fotografiert wurden - etwas vom ersten was ich tun würde, wenn ich flüchten müsste...
    57 9 Melden
    • Sapere Aude 25.01.2016 13:48
      Highlight Die wenigsten reisen ohne Papiere, ansonsten würde es keinen Schwarzmarkt für gefälschte syrische Pässe geben. Aber immer schön Vorurteile und Falschinformationen verbreiten.
      23 33 Melden
    • atomschlaf 25.01.2016 14:25
      Highlight @Sapere Aude: Der Schwarzmarkt für gefälschte syrische Pässe ist primär deswegen entstanden, weil Mama Merkel den Syrern carte blanche gegeben hat.
      Widerrechtlich, wie mittlerweile auch von einem respektierten deutschen Verfassungsrichter bestätigt.
      http://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Der-Richter-der-Kanzlerin-article16746101.html
      18 9 Melden
    • Sapere Aude 25.01.2016 15:54
      Highlight Der Markt ist entstanden, weil die Chancen auf Aufnahme mit einem syrischen Pass am höchsten ist. Das Statement Merkels hat hier sicher eine Rolle gespielt, die Aufnahmechancen für Syrer war davor aber bereits sehr hoch. Trotzdem, wo sind jetzt die angeblich abertausende von Menschen, die keinen Pass haben? Das Problem ist sowieso nicht die Carte Blanche von Merkel. Vielmehr die Unsolidarität der EU Mitgliedstaaten. Wenn der Wille vorhanden wäre, würde die Integration von 2-5 Millionen kein Problem darstellen, für einen Wirtschaftsraum mit 550 Millonen Menschen.
      7 12 Melden
  • Sherlock H. 25.01.2016 12:28
    Highlight Hui hart, wenn der Kopf über dem Dach ist...
    42 7 Melden
    • Felix Burch 25.01.2016 14:01
      Highlight Hab es abgeändert. Danke.
      9 5 Melden
  • Grundi72 25.01.2016 12:27
    Highlight Den Flüchtlingen in der Schweiz wäre sehr geholfen, wenn man nun beginnen würde, die Zahl von neuen Flüchtlingen zu reduzieren oder ganz zu stopen. Ist ja kein Zustand für diese Leute hier wie der Bericht deutlich aufzeigt.

    Polen, Ungarn etc hätten noch viel Kapazität und daher Platz für Neuankommende.
    67 23 Melden
    • Wiesopferd 25.01.2016 12:33
      Highlight Ob die das auch so sehen?
      37 8 Melden
    • Hussain Bolt 25.01.2016 12:34
      Highlight So wollen ja gar keinen aufnehmen. Und das auch zurecht, was man machen kann ist jedoch Auffanglager einrichten um die Migranten wiederzurückzuschicken ggf. Sowie Lager vor Ort im Nahen Osten, da wäre extrem viel geholfen. Und endlich mal aufhören Länder kaputt zu bomben, das wäre das wichtigste, genau so entstehen Völkerwanderungen.
      42 29 Melden
    • saukaibli 25.01.2016 13:15
      Highlight Das Problem ist, dass die Polen und Ungarn von Deutschland lieber das Geld nehem als die Flüchtlinge. Naja, als die Flüchtlinge nur an den Aussengrenzen, also v.a. Italien und Griechenland waren, da hatte DE auch noch kein Interesse an einer gerechten Verteilung der Flüchtlinge. Wie man an der Statistik sieht, hat die Schweiz aber auch schon viel mehr Flüchtlinge aufgenommen und es hat auch funktioniert. OK, damals war die politische Situation noch anders, aber es könnte auch heute noch funktionieren, wenn man Lösungen suchen würde anstatt nur rumzupoltern.
      21 7 Melden
    • Human 25.01.2016 13:20
      Highlight @Südländischer Macho ich lese hier seit Wochen ihre Kommentare, dauernd höre ich von ihnen zurück schicken, Grenzenschliessen, Schiessbefehl etc. wenn sie sich hier auf einem Newsportal rumtreiben sollte ihnen klar sein das in Syrien immer noch Krieg herrscht oder sind sie so? Diese Leute können nicht zurück! Sie finden zurecht das Polen und Ungarn niemand aufnimmt? Ihrem Nickname nach sind sie kein Schweizer, gehen doch erstmal sie dort hin zurück wo sie her kommen dann haben wir einen dummschwätzer weniger und Platz für einen jemanden ders verdient hat!
      37 25 Melden
    • TJ Müller 25.01.2016 13:25
      Highlight @Macho
      Es hat ja Lager vor, wo Millionen von Flüchtlingen leben. Die die hierherkommen fliehen ja unter anderem genau von diesen Lagern vor Ort, weil der Krieg so lange andauert und sie langsam die Hoffnung verloren haben, dass sich was ändert und zudem die Zustände in diesen Lagern sich auch nicht wirklich befriedigen ist. Aber mit dem Ländern kaputtbomben hast du natürlich recht. Ein Schritt wäre mal kein Kriegsmaterial mehr zu exportieren und die Entwicklungshilfe (für Hilfe vor Ort) aufzustocken. Doch wer stemmt sich genau gegen diese beiden Dinge?
      23 5 Melden
    • Human 25.01.2016 13:44
      Highlight @TJ Müller Geld
      1 6 Melden
    • TJ Müller 25.01.2016 14:02
      Highlight @Fabienne89
      Das Geld ist nicht das Problem. Für eine Unternehmenssteuerreform II, welche Steuerausfälle in der Höhe von etwa 5 Milliarden Franken verursacht hat, hat es auch gereicht. Die Unternehmenssteuerreform III mit erwarteten Ausfällen von um die 1.5 Milliarden ist auch schon in Arbeit... Also am Geld grundsätzlich kann es nicht liegen. Und eigentlich habe ich mehr auf die Parteien angespielt (offensichtlich, ich weiss). Ich finde es aber eben nur immer wieder "lustig" wie genau die Menschen sich Hilfe vor Ort wünschen, welche dann aber die Gelder dazu gerne kürzen.
      14 8 Melden
    • Human 25.01.2016 14:09
      Highlight Ja meinte auch das Geld verhindert das Waffenexporte gestoppt werden.....@TJ Müller
      10 7 Melden
    • Hussain Bolt 25.01.2016 14:43
      Highlight Fabienne ich bin Schweizer, ich bin dafür das man die Lager ja finanziell unterstützt. Mir jetzt zu sagen, ich soll irgendwo zurück, zeigt, wie wenig Ahnung du hasst.
      7 18 Melden
    • Hussain Bolt 25.01.2016 14:44
      Highlight Fabienne von Schiessbefehl habe ich nie was gesagt. Das tut du nur, um mich unnötig zu diskreditieren.
      7 12 Melden
    • Human 25.01.2016 14:56
      Highlight Ich erinner mich an einen Post von ihnen in dem sie das befürworten aber ich muss sie gar nicht diskreditieren das tun sie schon selbst mit ihren Aussagen!

      "Mir jetzt zu sagen, ich soll irgendwo zurück, zeigt, wie wenig Ahnung du hasst. " Klar hab ich keine Ahnung ich kenn sie ja auch nicht - ich hab nur mal Vorurteile bedient und hab ihren Niick für voll genommen ;)
      18 8 Melden
    • Hussain Bolt 25.01.2016 14:59
      Highlight Und Fabienne, es sind eben die Allerwenigsten die wirklich Syrer sind. Das willst du wohl nicht verstehen. Ich höre von vielen das sich eine Menge Nordafrikaner auf den Weg machen mit gefälschten Irakischen und Syrischen Pässen. Das ist ein Problem denn sie missbrauchen ja das Asylrecht ubd nehmen Leute den Platz weg die es Wirklich verdient haben.
      15 12 Melden
    • Jonasn 25.01.2016 15:13
      Highlight @südländischer macho: es sind nicht die "allerwenigsten", die Syrer sind - das wollen sie wohl nicht verstehen, setzen aber solche Falschbehauptungen immer wieder in die welt, egal wie oft man sie mit Fakten konfrontiert. Beispiel Lesbos (wo fast alle auf der Ostroute ankommen bevor es über den Balkan weiter geht): 40%Syrer, 35% Afghanen und 11%iraker. Sind 40% die allerwenigsten? Nein, im Verhältnis die Meisten! FAKT! Und Ca 30% Frauen und 34% Kinder und 34% Männer. Tagesaktuelle Zahl. Auch Fakt! Und nicht nur junge Männer!
      16 13 Melden
    • Human 25.01.2016 15:13
      Highlight @Südländischer Macho da kann ich sogar mal mit ihnen übereinstimmen - leider tönen alle ihrer Post aber nach "Lasst uns alle abschieben!" - ausserdem befürworten sie ja zum Beispiel Ungarns Politik - die interessiert es nicht ob jemand wirklich Hilfe brauch oder nicht?
      11 8 Melden
    • Human 25.01.2016 15:14
      Highlight @Südländischer Macho im übrigen hat ihr Post sogar ein Herzchen von mir erhalten ;)
      1 6 Melden
  • Der Beukelark 25.01.2016 12:18
    Highlight Gewisse Leute würden wohl auch gerne mitbestimmen welche Unterhosen-Marken Flüchtlinge tragen dürfen.
    134 40 Melden
    • demokrit 25.01.2016 12:39
      Highlight Wobei ich schon nicht schnalle, warum es gerade ein überteuertes iPhone sein muss. Bei Samsung fährt man wesentlich günstiger.
      36 47 Melden
    • EvilBetty 25.01.2016 13:03
      Highlight Ou mann... Willst du jetzt den Menschen auch noch vorschreiben was für Hardware sie in Friedenszeiten kaufen dürfen? Damit sich niemand stört falls ie mal vor dem Krieg flüchten müssen?

      Apple Haters *facepalm*
      31 15 Melden
    • TJ Müller 25.01.2016 13:26
      Highlight @demokrit
      Weil iPhone in der Zwischenzeit für viele ein Synonym für Smartphone geworden ist?
      17 9 Melden
    • Fumo 25.01.2016 13:27
      Highlight Der Begriff "iPhone" wird einfach zu überspitzt benutzt weil für die meisten jedes Smartphone ein iPhone ist. Die meisten Asylanten die ich gesehen habe hatten einen Androiden oder günstiges Lumia, wenn einen iPhone dann war es höchsten das 5.
      22 4 Melden
    • frankyfourfingers 25.01.2016 13:36
      Highlight sind sowieso oft billige fakes und nicht die Originale.
      14 10 Melden
    • TJ Müller 25.01.2016 13:48
      Highlight @franky
      Das sind nicht unbedingt Fakes, das sind sehr oft gebrauchte und alte Modelle, welche von den Unternehmen in den Nahen Osten verschifft werden um dort den Markt nach Smartphones zu bedienen (zB Apple http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-08/fluechtlinge-deutschland-mythen). Oder es sind abgespeckte Versionen, welche extra für die ärmeren Länder produziert werden. (http://www.welt.de/wirtschaft/article146065223/Warum-Smartphones-fuer-Fluechtlinge-so-wichtig-sind.html)
      13 5 Melden
  • Hussain Bolt 25.01.2016 12:11
    Highlight Genau wegen solchen überlastungen braucht es jetzt eine Drastische Obergrenze, und eine Arbeitsmarktregemung für Asylanten, aber Inländervorrang soll auch da gelten.
    57 33 Melden
    • Knut Atteslander 25.01.2016 12:41
      Highlight Bin auch für Inländervorrang bei Flüchtlingen ;)
      21 19 Melden
    • saukaibli 25.01.2016 13:20
      Highlight Das ist dann halt die Frage was uns wichtiger ist. Auf der faulen Haut liegen und die Hilfsbedürftigen ihrem Schicksal überlassen oder uns an internationales Menschenrecht halten.
      11 14 Melden
  • Mr. Nobody 25.01.2016 12:09
    Highlight Die Männer sind meistens Schmuggler. Das war ihr Beruf in ihrem Heimatland. Und den werden sie auch wieder ausüben wollen. Sie kommen mit unserer Kultur einfach nicht klar.
    45 112 Melden
    • teufelchen7 25.01.2016 12:14
      Highlight Gibt es Beweise für Ihre Theorie hier?
      67 35 Melden
    • Sapere Aude 25.01.2016 12:15
      Highlight Haben Sie irgendein Beleg für diese Aussage, oder verbeiten Sie einfach dumpfe fremdenfeindliche Vorurteile ohne Realitätsbezug?
      74 33 Melden
    • Hussain Bolt 25.01.2016 12:15
      Highlight Sehr viele von denen sind ehemalige Kriminelle, zum Teil kommen auch Terroristen als Flüchtlinge in Europa unter. Aber die sind wenig. Dennoch man sollte jetzt wirklich aufpassen das die Europäischen Länder nicht ihre Demographie und ihre Kultur durch Immigration irreparabel beschädigen. Die Schweiz soll noch die Schweiz sein und nicht wie der Nahe Osten werden. Deshalb lobe ich mir die Osteuropäer.
      55 78 Melden
    • Mr. Nobody 25.01.2016 12:28
      Highlight Ich hab ein langes Referat von Kilian Kleinschmidt angehört. Er ist bei UNHCR und war mal der Leiter von Zaa'tari, dem zweitgrössten Flüchtlingslager weltweit. Er weiss ganz genau wie die Flüchtlinge ticken. Ich könnte so viel erzählen, aber dafür reicht der Platz nicht.
      10 13 Melden
    • Big ol'joe 25.01.2016 12:32
      Highlight Dann erklären Sie mir doch mal die Schweizer Kultur und wie Sie diese pflegen?
      Am Ar***! Mc'Donalds, Starbucks, Burger King, Iphone, Fussball, Pop-Musik... Ja all das ist nicht "Schweizer Kultur". ich will Sie jetzt stramm am Berg Jodeln sehen, die Kuh mit der Hand melken, dann eine Runde schwingen und irgendwelche Weisenkinder vergewaltigen.
      Alles Heuchler! Als ob es "unsere Kultur" gäbe. Die Welt verändert sich, da hat es keinen Sinn Menschen auszuschliessen
      85 51 Melden
    • teufelchen7 25.01.2016 12:53
      Highlight @südländischer macho: ja sicher osteuropäer sind bessere migranten! die vielen puff-daddies mit entführten mädels, die hier schwarz arbeiten... es gibt überall schlechte beispiele! deswegen muss man nicht pauschal verurteilen!
      16 12 Melden
    • Hussain Bolt 25.01.2016 12:57
      Highlight Big ol'joe, Als wäre die Schweiz nur McDonalds oder PopMusic, das ist nicht alles. Die Welt verändert sich, aber sie verändert sich aber weil eben diese Flüchtlinge entwurzelt werden durch Kriege, sie haben eben auch andere Vorstellungen die unseren Diamentral entgegen stehen. Auch wir werden Entwurzelt wenn bsp 2 Millionen Flüchtlinge bei uns wären. Das wäre dann nicht mehr meine Heimat wie ich sie kenne wenn es überfremdet wird. Zumal auch die Flüchtlinge keine mehr haben. Wir sollten schauen das jedes Volk in ihrem Land glücklich wird und nicht die Völkerwanderung herbeisehenen.
      16 21 Melden
    • Señor Ding Dong 25.01.2016 13:01
      Highlight @Big ol' Joe: Er meint Geld, Joe. Geld.
      5 6 Melden
    • unejamardiani 25.01.2016 13:05
      Highlight @Big ol'joe Danke für diesen herrlichen kommentar :)
      16 10 Melden
    • Stellklaus 25.01.2016 13:08
      Highlight Es geht wohl eher um die Grundsätze der Aufklärung, Gleichberechtigung, Säkularisierung etc, Kultur bedeutet nicht nur Folklore. Man kann Dinge auch absichtlich falsch verstehen.
      14 5 Melden
    • Big ol'joe 25.01.2016 13:11
      Highlight Anstatt blitzen erklären! Los! Was ist "unsere Kultur"?
      13 13 Melden
    • saukaibli 25.01.2016 13:21
      Highlight Danke Hr.Niemand, wenn mich nächstes mal einer fragt was Rassismus ist, kann ich einfach deinen Kommentar zeigen. Besser kann man Rassismus nicht zeigen.
      12 12 Melden
    • Human 25.01.2016 13:26
      Highlight @Big ol'joe Danke! Endlich mal jemand ders checkt! Ich kann dieses Wir-verlieren-unsere-Kultur geheule auch nicht mehr hören!

      @Südländischer Macho dann gehen sie doch! Ich vermittle ihnen gerne ein Haus in Ungarn dann muss ich diesen Schmarn nicht mehr lesen!

      @Mr. Nobody Danke für diese gut recherchiere Aussage! Wir brauchen Menschen wie sie, den ohne sie würden wir die Vorurteile gar weglassen, danke! Und Pegida und Co brauchen solche wie sie noch viel mehr - bewerben sie sich doch bei denen als Sprecher, da können sie noch mehr ihrer kruden Theorien los werden :)
      22 18 Melden
    • Jonasn 25.01.2016 14:02
      Highlight Mr. Nobody, Kilian Kleinschmidt hat das ganz sicher NICHT gesagt: http://www.profil.at/oesterreich/kilian-kleinschmidt-unhcr-fluechtlinge-5983115 nur mal als Beispiel, was Kleinschmidt sagt. Viele richtige Dinge, aber garantiert nicht so einen Blödsinn, wie Sie hier verbreiten und dann noch mit ihm assoziieren. Eventuell mal zuhören und nicht uminterpretieren, damit es in ihr schräges Weltbild passt.
      12 8 Melden
    • Steven Heeb 25.01.2016 14:38
      Highlight ...wenn jemand in ungarn weilt musst du seinen schmarrn nicht lesen..? Dir ist schon klar dass es auch in ungarn internet gibt? Und so nebenbei, ihr redet beide n bisschen müll...
      9 3 Melden
    • Hussain Bolt 25.01.2016 14:54
      Highlight Fabienne. Wenn du auf kein Argument eingehen kannst, dann solltest du es besser lassen. Argumentiere wenigstens wieso du findest ich liege falsch, als mich aus meiner Heimat rausschmeissen zu wollen, danke.
      5 8 Melden
    • Human 25.01.2016 15:01
      Highlight @Steven Heeb Mir ist bewusst das es in Ungarn Internet gibt, auf einen Post wie ihren hab ich übrigens gewartet - hoff nur das er dann auf dortigen Newsportalen ist ;) aber egal

      @Südländischer Macho
      Ich hab auch gar keine lust mit ihnen die Schweizer Kultur zu diskutieren. Aber sie loben die Politik von Osteuropa doch so in den Himmel - deswegen sage ich ja es steht ihnen frei nach Ungarn/Polen oder sonst wohin zu gehen
      6 8 Melden
    • pachnota 25.01.2016 15:23
      Highlight Leute,,hier nochmals, der Beitrag der eine FLÜCHTLINGSHELFERIN aus D zu Worte kommen lässt:

      http://www.welt.de/regionales/hamburg/article151097419/Extrem-fordernd-unzuverlaessig-und-aufdringlich.html

      Interessant für Ladys u. alle die sich eine realistisches Bild der Zustände machen wollen!
      9 15 Melden
    • E7#9 25.01.2016 20:49
      Highlight Hier liest man teilweise flüchtlingskritische Kommentare die tatsächlich recht "starker Tabak" sind. Andere sind dafür weitsichtig, abgeklärt und fundiert. Aber muss jetzt der linke Gegenwind wirklich unsere Kultur belächeln (jodeln) oder inexistent machen? Joe, es tönt als würden Sie die Schweiz samt Bewohner und ihre Eigenheiten abgrundtief hassen. Als wären jetzt pauschal alle Schweizer kulturlos und jodelnde Kinderschänder. Gehts noch? Wenn Sie Ihre CH-Identität auf so etwas reduzieren, dann bitte nur zu. Aber schliessen Sie dann von der eigenen Kulturlosigkeit nicht auf andere.
      7 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.01.2016 12:03
    Highlight Ein Handy ist ok, aber da brauchts kein iPhone. Ein altes Nokia o.ä. reicht da vollkommen.
    45 79 Melden
    • SDSNK 25.01.2016 12:09
      Highlight Grund für Smartphones ist das damit über eine Internetverbindung telefoniert werden kann, was bei Anrufen ins Ausland einiges Günstiger (Gratis...) ist. Zudem besteht die Möglichkeit zu Skypen oder über Facebook etc. mit Angehörigen in Kontakt zu bleiben.
      70 20 Melden
    • zombie woof 25.01.2016 12:15
      Highlight Wenn es nach dir ginge würden Rauchzeichen genügen, oder?
      75 21 Melden
    • Marcel Nandy Füllemann 25.01.2016 12:16
      Highlight Bloss weil wir hier schlechtes Wlan haben, muss das nicht für andere Länder gelten. Es gibt noch manches Drittweltland, das besseres Wlan hat. Der Grund ist einfach: weniger Gesetzte und Regulierungen.
      31 6 Melden
    • Gilbert Schiess 25.01.2016 12:19
      Highlight @sdsnk, dazu braucht es immer noch kein iphone.
      26 32 Melden
    • zzZüri 25.01.2016 12:26
      Highlight Zitat LaPaillade(weiter unten):
      "2. Nochmals: Auch wenn man ein Flüchtling ist, muss man nicht zwingend arm sein, dass ist eine stereotypische und eurozentristische Denkweise."

      44 8 Melden
    • opwulf 25.01.2016 13:07
      Highlight Erstens denke ich dass diese Leute ihre Handys vor ihrer Flucht gekauft haben - neben den zuvor schon genannten Argumenten betr. Whatsapp, etc... - geht es uns schlichtwegs nichts an wass diese Leute mit ihrem eigenen Geld gekauft haben! Wir können gerne darüber diskutieren dass Flüchtlinge sobald sie bei uns selber ihr eigenes Geld verdienen dürfen - eine Sozialabgabe für die erbrachten Sozialleistungen abgeben - müssen alle Leute die in diesem Land leben - aber das sind Herrgottnamal keine Leibeigene wo Hunz&Kunz darüber entscheiden was man ihnen lässt und was man ihnen abnimmt!!!
      20 7 Melden
    • unejamardiani 25.01.2016 13:10
      Highlight Woher willst du den wissen was der Flüchtling vor der Flucht war? Er kann Artzt, Ing. oder sonstwas gewesen sein und sich locker ein Iphone kaufen können. zudem steht da nicht "neues Iphone 6s Plus" sonder nur IPhone es kann genauso ein Iphone 3s ein Iphone 4 oder von mir aus auch ein Eifon. Es ist sehr einfach solche inhaltslosen Kommentare von einem warmen Büro aus zu schreiben während man für eine andere eigentlich auszuführende Arbeit bezahlt wird.
      Was Leute wie Sie machen ist absurd!
      23 6 Melden
    • saukaibli 25.01.2016 13:22
      Highlight Also wenn einer aus Syrien flüchtet, muss er sein iPhone an der Grenze abgeben oder was?
      16 7 Melden
    • Human 25.01.2016 13:29
      Highlight Ich warte auf die Aussage "99% der Flüchtlinge besitzen ein Iphone!!!!!+!+!+!!!! Daran sieht man ja das die keine Hilfe brauchen" ;)
      21 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.01.2016 11:59
    Highlight Bei welchem Anbieter erhalten die Flüchlinge eine SIM-Karte, das Roaming von Eritrea in die Schweiz müsste ja recht teuer sein? Wer das wohl bezahlt?
    39 69 Melden
    • Asalato 25.01.2016 12:04
      Highlight Hä? Whatsapp? E-Mail? Internet? Schon mal gehört?
      89 17 Melden
    • Datsyuk * 25.01.2016 12:04
      Highlight Kennst du WhatsApp nicht?
      67 16 Melden
    • Hussain Bolt 25.01.2016 12:07
      Highlight Der Steuerzahler......
      41 87 Melden
    • NRK 25.01.2016 12:08
      Highlight Solange es uns hier besser geht als denen die kommen, ist die frage danach wer was bezahlt, überflüssig. Oder haben wir mehr recht auf Handy, Kleidung und Bargeld, weil wir durch einen glücklichen Zufall hier geboren wurden?
      61 42 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 25.01.2016 12:09
      Highlight 1. Also von Flüchtlingen aus Eritrea lese ich im Artikel nichts, aber ist ja auch egal...

      2. Nochmals: Auch wenn man ein Flüchtling ist, muss man nicht zwingend arm sein, dass ist eine stereotypische und eurozentristische Denkweise.

      3. Von einem Asylbewerber aus dem Irak weiss ich beispielsweise, dass er via Internettelefonie nach Hause telefoniert, da es vielerorts gratis WLAN hat (ja, und auch im Irak gibt es Internet), ist dies kostenlos möglich.
      82 10 Melden
    • Sapere Aude 25.01.2016 12:13
      Highlight Mit dem richtigen WLAN Hotspot wahrscheinlich nicht so teuer.
      37 9 Melden
    • zombie woof 25.01.2016 12:17
      Highlight Macho und gatesno, erst denken dann schreiben, ihr seid hier nicht bei Blick oder 20Minuten
      70 26 Melden
    • Hussain Bolt 25.01.2016 12:25
      Highlight Überlegt mal, vielleicht rufen die per Telefonie an. Muss nicht jeder Whatsapp anrufen, weil eben viele Familien dort unten keinen Internetanschluss haben, aber es gibt auch welche die haben es, aber eben nicht alle. Ich finde es auch nicht verwerflich wenn Asylbewerber die Familien anrufen. Klar wenn man die Familien vermisst. So war es nicht gemeint.
      15 31 Melden
    • Señor Ding Dong 25.01.2016 12:42
      Highlight @gatesno: Ich bezahle so viel ******* über meine Steuern, wenn ein paar Franken jemandem zu Gute kommen, der seine Familie und Freunde anruft, ist mir das eigentlich recht. Und wenn jeder Schwerreiche wie du und ich die Steuern zahlen würde, dann würde niemand mehr für Telefonie + öV bezahlen, und im Frühling bekäme man vom Bund einen Früchtekorb statt eine Rechnung. Wir konzentrieren uns aktuell echt auf die Falschen, merkt das denn niemand?
      31 8 Melden
    • E7#9 25.01.2016 13:03
      Highlight Ich kann das Argument "durch Zufall hier geboren" nicht mehr hören. Die Schweiz hat keine Rohstoffe. Unser Kapital ist Bildung und Fleiss. Unser Wohlstand beruht nicht auf Glück sondern auf der Arbeit unserer Vorfahren, die dafür geschwitzt haben. Wir sind ihre Kinder, weder durch Zufall noch durch den Storch. Wozu ein schlechtes Gewissen?

      Wenn Krieg und Armut eine Krankheit und die Schweiz mit ihrem Wohlstand noch die letzte gesunde Zelle wäre: Sollten wir nicht lieber aus der gesunden Zelle versuchen Heilmittel zu entwickeln anstatt sie mit dem Argument der Gleichheit auch krank zu machen?
      14 25 Melden
    • cbaumgartner 25.01.2016 13:14
      Highlight @zombie woof: Ich bin dafür dass auf watson über den Kommentaren so ein Balken eingeblendet wird auf dem Deine Aussage steht! :'D (Y)
      9 8 Melden
    • Human 25.01.2016 13:32
      Highlight Um Gottes willen und der Steuerzahler zahlt das WLAN das die Asylbewerber benutzen - holt die Mistgabeln raus, die nehmen unser ganzes Internet weg! Bis die Schweiz kein Internet mehr hat - so lange machen wir das mit den Asylbewerber ihr werdet schon sehen! *Achtung Sarkasmus*
      24 13 Melden
    • Human 25.01.2016 13:43
      Highlight @sound Sie sind nicht zufällig enstanden? Hat ihre Mama genau sie beim Storch bestellt? Nett - aber pssst ich glaube da haben sie ihre Eltern verarscht...

      Falls sie nicht 200 Jahre alt sind und selber zu den Vorfahren gehören die alles aufgebaut haben, von denen sie hier reden zählt ihr Argument auch nicht - falls doch Herzlichen Glückwunsch zu ihrem erfolgreichen Leben!
      24 14 Melden
    • Asha 25.01.2016 14:29
      Highlight "Unser Kapital ist Bildung und Wissen. Unser Wohlstand beruht nicht auf Glück, sondern auf der Arbeit unserer Vorfahren, die dafür geschwitzt haben." Was für eine rührende Geschichte! Die bestenfalls einen geringen Prozentsatz der der Wahrheit ausmacht.
      19 5 Melden
    • Señor Ding Dong 25.01.2016 14:30
      Highlight @Sound: Das mit dem "Bildung und Fleiss" ist etwas schönmalerisch. Ein grosser Teil ist auch opportunistische Gschäftlimacherei mit beiden Seiten eines Konfliktes unter dem Deckmantel der "Neutralität". Versteh' mich nicht falsch, ich bin heilfroh hier zu wohnen, aber schönreden brauchen wir auch das nicht.
      17 4 Melden
    • E7#9 25.01.2016 14:54
      Highlight Ich gebe zu, dass meine Formulierung etwas polarisierend ist. Ein Teil unseres Wohlstandes ergab sich sicher auch opportunistisch und einen gewissen Ausgleich soll (auch in unserem Sinne) stattfinden. Und einverstanden, dass Wohlstand kein Geburtsrecht ist. Trotzdem müssen wir kein schlechtes Gewissen haben oder uns schuldig an der Misere auf der Welt fühlen. Wir sollten echt versuchen unseren Reichtum so einzusetzen, dass er nachhaltig hilft. Hilfe vor Ort, Flüchtlinge kapazitätsbewusst im Sinne guter Integration dosiert aufnehmen. Aber ohne schlechtes Gewissen und falscher Schuldgefühle.
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    • NRK 25.01.2016 14:59
      Highlight @sound Bildung und Fleiss? Wie denken sie dann werden die Rohstoffe(Die wir nicht haben) in unser Land gebracht? Dies ist Diebstal, solange in den Ländern die die Rohstoffe besitzen Menschen verhungern. Und mit schlechtem Gewissen hat dies in erster Linie nun wirklich nichts zu tun, sondern mit Mitgefühl und Toleranz, doch leider fehlt das vielen Menschen in unserem Land. Diese Flüchtlinge suchen Schutz um so normal wie möglich weiter zu leben, und niemand nimmt uns hier was wegg.
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    • Human 25.01.2016 15:04
      Highlight @sound es geht doch nicht darum sich deswegen Schuldig zu fühlen - aber es gibt so einige Menschen die einfach das Gefühl haben ein Recht auf Wohlstand zu haben nur weil sie in westlichen Ländern geboren wurden
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Staatsanwälte schalten sich in die Durchsetzungs-Debatte ein: «Die Initiative ist nicht praktikabel»​

Lange sagten die Staatsanwälte nichts zur Durchsetzungs-Initiative. Jetzt meldet sich der Erste Staatsanwalt des Kantons St.Gallen, Thomas Hansjakob, umso vehementer. Im Interview erklärt er, warum die Initiative unfair ist, die Falschen trifft und den Staatsapparat aufblasen würde. 

Die Gegner der Durchsetzungs-Initiative machen mobil. Nachdem sich bereits 120 Rechtsprofessoren dagegen ausgesprochen haben, schalten sich nun auch die Staatsanwälte ein. Einer der bekanntesten, Thomas Hansjakob, Erster Staatsanwalt des Kantons St.Gallen, sagt, was die Durchsetzungs-Initiative in der Praxis bedeutet. 

Was stimmen Sie am 28. Februar bei der Durchsetzungs-Initiative?Thomas Hansjakob: Selbstverständlich Nein. Das ist keine Frage.

Warum ist das für Sie so klar?Die meisten …

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