Schweiz

Christian Levrats fordert mehr flankierende Massnahmen. Bild: KEYSTONE

Zuwanderung – weshalb jetzt ausgerechnet die SP in die Offensive geht

Publiziert: 04.10.16, 05:10 Aktualisiert: 04.10.16, 06:30

antonio fumagalli / Aargauer Zeitung

Die erste Schlacht zur Umsetzung der Zuwanderungsinitiative im Parlament ist geschlagen. Der Rauch, der bis weit über Bundesbern hinaus sichtbar war, hat sich nach dem klaren Votum des Nationalrats ein Stück weit verzogen. Im Untergrund jedoch lodert das Feuer weiterhin – und kaum jemand geht davon aus, dass das letzte Wort schon gesprochen ist.

Denn nun ist die ständerätliche Kommission an der Reihe, im Dezember folgt das Plenum. In welche Richtung die Diskussion gehen wird, zeigte sich spätestens bei der Lektüre der aktuellen Sonntagszeitungen. Gleich mehrere Vorschläge für eine Anpassung des Umsetzungsgesetzes wurden in die Runde geworfen.

«Wir müssen die Leute in den Firmen halten.»

Christian Levrat

Einer, der die Gunst der Stunde ausnützen möchte, ist SP-Präsident Christian Levrat. In der «Schweiz am Sonntag» skizzierte er, wie das Gesetz in seinen Augen noch angepasst werden sollte. Um den Erwartungen der Bevölkerung gerecht zu werden, müsse man nun endlich «das zentrale Thema anpacken». Sprich: Dafür sorgen, dass inländische Arbeitnehmer besser gegen die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt geschützt ist – aber auf eine Weise, die mit dem Personenfreizügigkeitsabkommen kompatibel ist. «Wir müssen die Leute in den Firmen halten», sagt er.

SP wollte zuerst «solide Basis»

Dies gelinge nur, wenn man den Kündigungsschutz für Arbeitnehmende ausbaue, so der SP-Chef. Konkret soll die Definition der missbräuchlichen Kündigung erweitert werden. Und der Schadenersatz im Missbrauchsfall soll von sechs auf mindestens zwölf Monatslöhne verdoppelt werden. Levrat will damit «wieder das Tabu herstellen», dass langjährige Mitarbeiter im Handumdrehen durch günstigere Konkurrenz aus dem Ausland ersetzt werden. All das sieht er als Teil der flankierenden Massnahmen, welche die Schweiz eingeführt hat, um inländische Arbeitnehmer vor Missbräuchen im Rahmen der Personenfreizügigkeit zu schützen.

Flankierende Massnahmen? Da war doch mal was! In der Tat kämpfen die Sozialdemokraten seit Jahren für einen möglichst weit gehenden Schutz der hiesigen Arbeitnehmer – besonders virulent im Vorfeld der Abstimmung zur SVP-Initiative. Die SP nahm die Migrationsdebatte auf, um in deren Fahrwasser auf eigene Anliegen aufmerksam zu machen. Doch dieser Schuss ging bekanntlich nach hinten los.

Dass die SP nun mit den Flankierenden kommt, erstaunt insofern wenig. Überraschend ist eher der Zeitpunkt – denn sowohl in der nationalrätlichen Kommission wie auch im Plenum waren diese kein Thema. Der Grund dafür ist taktischer Natur, wie der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth freimütig zugibt: «Man muss das als Mehrstufenspiel betrachten. Es gibt für jede Forderung den richtigen Moment.» Zuerst sei wichtig gewesen, dass sich der Nationalrat auf den Vorrang der Bilateralen gegenüber einer strengen Umsetzung der Initiative einige. «Uns war klar: Wir brauchen eine solide Basis im Nationalrat, bevor wir weitergehende Ideen diskutieren können», so Wermuth.

«Es gibt für jede Forderung den richtigen Moment»: Cédric Wermuth. Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Ob die Taktik auch aufgeht, ist jedoch eine andere Frage. Gleichentags wie Levrat hat auch der Aargauer FDP-Ständerat Philipp Müller eine Verschärfungsvariante fürs Gesetz präsentiert. Stossrichtung: Arbeitgeber sollen es begründen müssen, wenn sie Stellensuchende nicht einstellen, die ihnen vom Arbeitsvermittlungsamt präsentiert wurden.

«Bei uns gibt es nichts zu holen»

Gemäss Wermuth, der im Migrationsdossier parteiintern Gewicht hat, lässt die SP in dieser Hinsicht durchaus mit sich diskutieren. «Wir lenken aber nicht einfach auf jede Forderung der FDP ein. Das bedingt auch ein Entgegenkommen ihrerseits», sagt er – und spielt damit auf die Verschärfung der flankierenden Massnahmen an.

Doch dabei dürfte er die Rechnung ohne den Wirt machen. «Das ist uralter Wein in neuen Schläuchen – bei uns gibt es in dieser Hinsicht nichts zu holen», sagt FDP-Mann Müller. Ein Ausbau der flankierenden Massnahmen komme nicht infrage, weil dies die Arbeitsplatzsicherheit verringere statt vergrössere. Auch für FDP-Nationalrat Kurt Fluri, dessen Kommission sich dann wieder mit der Ständeratslösung befassen muss, droht bei einem Ausbau des Kündigungsschutzes eine Auslagerung oder Robotisierung der Arbeitsplätze. «Das würde die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz massiv verschlechtern», so der Solothurner.

Klar ist: Zum jetzigen Zeitpunkt wollen sich die Parteitaktiker nicht in die Karten blicken lassen, zu welchen Zugeständnissen sie allenfalls im Verlauf der Diskussionen bereit sind. Bleiben die Bürgerlichen bei ihrer Totalopposition in Bezug auf einen Ausbau der flankierenden Massnahmen, dürfte die SP allerdings kaum bereit sein, die ganze Vorlage aufs Spiel zu setzen – dafür ist ihr der bisher erreichte Kompromiss dann doch zu lieb.

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schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
74 Kommentare anzeigen
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  • FrancoL 04.10.2016 14:34
    Highlight Der Zeitpunkt der Offensive der SP ist richtig!
    Heute steht doch der Weg für den Umgang mit der Zuwanderung langsam fest, der Schleier ist gelüftet und die Wirtschaft wird mit dem "Inländer light" gut bedient und kann weiter so operieren wie sie es tat und auch weiterhin tun will.
    Nun geht es zu dieser Freiheit der Wirtschaft einen Gegenpart aufzubauen der den Inländer am Arbeitsplatz so gut und verträglich wie möglich schützt.
    Da sehe ich nun gar nichts Fremdes im Anliegen und Vorgehen der SP Schweiz.
    Meines Erachtens muss der Inländer Arbeitermarkt im Rahmen der Vernunft geschützt werden.
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  • Lowend 04.10.2016 11:57
    Highlight Mir scheint, einige Herrliberger Kommentatoren hätten lieber ihre gute alte Sklaverei und Leibeigenschaft wieder, als flankierende Massnahmen und den Schutz der Angestellten und Arbeiter durch die Sozialdemokraten.
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    • Hanslishans 04.10.2016 12:06
      Highlight "Schutz der Angestellten und Arbeiter durch die Sozialdemokraten." Also du meinst jetzt SP? Kann den Zusammenhang nicht finden.
      6 8 Melden
    • Lowend 04.10.2016 12:34
      Highlight Begriffserklärung für politisch Ahnungslose:
      SP = Sozialdemokratische Partei der Schweiz.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratische_Partei_der_Schweiz
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    • Hirnwinde 04.10.2016 13:23
      Highlight @Lowend: Und was an der SP ist jetzt sozial, bzw. demokratisch?

      Dass die SP die CH in eine Kolonie der EU überführen will ist nicht demokratisch, auch nicht das intrigieren der Abwahl eines BR, etc.

      Die Lohnabhängigen und Kleingewerbler der ungebremsten ausländischen Konkurrenz aussetzen zu wollen, oder die Forderung nach Frauenquoten sind asozial.

      Die Sozialdemokratische Partei heisst nur so. In Wahrheit ist sie sozialistisch. Das erklärt auch schon warum sie weder sozial noch demokratisch ist. Die SP ist nicht minder eine Mogelpackung wie die SVP und genauso populistisch.
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    • Hanslishans 04.10.2016 14:03
      Highlight Lowend Amerika = Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wie unbegrenzt, dass können wir jeden Tag in der zeitung lesen. Banane steht drauf, in der Schale befindet sich jedoch eine Erdnuss.
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    • Lowend 04.10.2016 14:14
      Highlight Da spricht offenbar ein von der SVP enttäuschter Wurbürgerlicher, ohne Heimat, der sicher glaubt, Zitronenfalter falten Zitronen. Ich lach mich fast tot, ob so vielen inhaltsleeren Plattitüden!
      4 4 Melden
    • Lowend 04.10.2016 14:29
      Highlight Sorry, habe mich getäuscht, denn da wütet nicht ein sondern zwei Wutbürgerliche gegen die Vernunft und erträumen sich eine Welt, wo vor dem sozial national anstatt dahinter demokratisch steht.
      4 4 Melden
    • Fabio74 04.10.2016 20:54
      Highlight Ohje Hansli. Du hast keine Ahnung was du brabbelst
      2 1 Melden
    • Soli Dar 04.10.2016 21:49
      Highlight Wer noch nicht einmal die SP als sozial und demokratisch ist was ist denn erst die SVP?
      2 1 Melden
    • Hirnwinde 04.10.2016 22:54
      Highlight @Solid Dar: Dasselbe in grün.
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  • Froggr 04.10.2016 11:11
    Highlight Die SP will den anderen etwas über die Wirtschaft beibringen, weis besser wie sie funktioniert als alle anderen. Ich glaube ich bin im falschen Film! Wenn jemand rein gar nichts von der Wirtschaft versteht dann ist es ja wohl die SP. Sie sind in dieser Diskussion völlig nutzlos und machen alles nur noch schlimmer, als es schon ist.
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    • Fabio74 04.10.2016 11:35
      Highlight Wow schön abgeschrieben vom Herrliberger Propagandaamt.
      Keine Fakten. Wozu auch?
      13 12 Melden
    • Froggr 04.10.2016 14:31
      Highlight Bittesehr. Für diesen Schluss brauche ich nicht abzuschreiben. Darauf kann jeder selber kommen.
      3 4 Melden
    • Fabio74 04.10.2016 20:55
      Highlight Umso schlimmer wenn du so einen unausgegorenen Mist selber rausfindest
      0 1 Melden
    • Soli Dar 04.10.2016 21:53
      Highlight Wenn eine Partei wirtschaftsfeindlich ist, dann ja wohl vor allem die SVP, sie gilt gemäss diversen Rankings als die wirtschaftsfeindlichste Partei! Im gegensatz zur SVP engagiert sich die SP immerhin für die wirtschaftlich so wichtige Bilaterale. Keine Ahnung von Wirtschaft haben primär jene, welche stur behaupten, die Bilateralen seien unwichtig und wir könnten notfalls darauf verzichten!
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  • Denk nach 04.10.2016 10:46
    Highlight Kündigungsschutz erhöhen? Flankierende Massnahmen? Und gleichzeitig am liebsten der EU beitreten?

    Unglaublich wie ziellos diese Partei umherirrt... Und dank Wermuth hat die SP nun auch noch ihren eigenen Tony Brunner der ein bisschen poltern kann.

    Ganz ehrlich, ich verstehe nicht, wie man links und rechts aussen heutzutage noch wählen kann.

    Der Konsens und Problemlösung durch Kompromisse gibt es fast nicht mehr. Langsam aber sicher brauchen wir Alternativen zu den herkömmlichen Parteien. Kann sich irgendwer mit denen noch identifizieren?

    Und jetzt Blitz Blitz...
    12 13 Melden
    • Soli Dar 04.10.2016 21:56
      Highlight Die SP will längst nicht mehr der EU beitreten. Wenn Parteien herum irren, dann ja vor allem die CVP welche sich immer mehr der SVP anbiedert.

      So oder so sind flankierende Massnahmen noch 100x besser und effizienter als menschenunwürdige Saisonier-Statut, super bürokratische Höchstzahl und wirtschaftsfeindliche Kontingente!
      1 1 Melden
    • Denk nach 05.10.2016 00:08
      Highlight Dann sollte man das Parteiprogramm mal updaten. Punkt 4a.... Oder vielleicht gehen die Richtungswechsel so schnell, das der Aufwand die ganzen Änderungen nachzutragen zu hoch ist?

      https://www.sp-ps.ch/de/partei/wir-sind-die-sp/unser-programm
      1 1 Melden
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  • Stipps 04.10.2016 09:57
    Highlight Diskutiert ihr hier ernsthaft, was Schweizer Arbeitnehmer gegenüber ihren ausländischen Kameraden attraktiver machen würde?! Ernsthaft? Also die Schuld liegt beim Schweizer? Er muss den Fehler bei sich suchen und falls nötig auswandern?! Tragisch, die Wirtschaft lacht sich ins Fäustchen ... wie verblendet muss man sein, links!
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    • Fabio74 04.10.2016 11:38
      Highlight Nein. Er muss aufhlren sich als Opfer fühlen und aufhören zu glauben seine Geburt und sein Pass sei Qualifikationsmerkmal.
      Der Schweizer muss sich auf dem Markt behaupten, seine Stärken ausspielen und gut verhandeln. Dann wirds was.
      Wer dem Herrliberger Heilsbringer nachläuft, macht was falsch im Leben.
      8 9 Melden
    • Stipps 04.10.2016 12:00
      Highlight Haha, also links ist neu Verfechter des freien Wettbewerbs (Kapitalismus pur)? Made my day!!
      7 6 Melden
    • Hanslishans 04.10.2016 12:07
      Highlight Stipps Ja, halt immer so, wie man sich sein idelogisches Weltbild einigermassen erhalten und abends ruhig einschlafen kann.
      4 5 Melden
    • Fabio74 04.10.2016 20:57
      Highlight Es gibt halt mehr als schwarz und weiss im Leben.
      Es gibt Leute die mit einer Situation umgehen können und solche die am.Herrliberger Rockzipfel heulen
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    • Soli Dar 04.10.2016 22:00
      Highlight Stipps und Hanslishans haben einfach den Sinn und Zweck der flankierenden Massnahmen nicht begriffen.

      Schon OK, es ist natürlich viel einfacher, gegen Zuwanderung und Ausländer zu hetzen, doch wem nützt das?
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    • Stipps 05.10.2016 07:12
      Highlight @Fabio74: noch einen Hinweis für deinen künftigen Meinungswechsel - wir heulen nicht, ganz im Gegenteil, aufrecht, direkt, pragmatisch, ehrlich ... damit kennt ihr euch nicht aus.
      @Soli Dar (isch?): Flankierende Massnahmen? Möchtest du das mal einem wegrationalisierten 50+ Familienvater erklären - ich kenne da einige und könnte euch zusammen in einen Raum lassen ... mit Kaffee?
      1 1 Melden
    • Soli Dar 05.10.2016 13:15
      Highlight Stipps zum x-ten Mal genau darum muss der Kündigungsschutz verbessert und die flankierenden Massnahmen ausgebaut bzw besser durchgesetzt werden. Kontingente und Höchstzahlen sind lediglich Scheinlösungen und schaden den ü50 mehr als das sie nützen. Aber klar wenn du lieber Probleme bewirtschaften möchtest dann mach es.
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  • solani 04.10.2016 09:22
    Highlight Bringt bessere Leistung als die Konkurrenz und ihr werdet nicht so schnell ersetzt. Vorallem wenn man mehr kostet als jemand anderes. Es gibt einfach zu viele, die viel Lohn wollen/haben aber diese und jene Aufgabe als zu nieder einstufen und ewig Anforderungen stellen. Ein Job ist ein Job. Manchmal muss man eine Aufgabe übernehmen auf dir keine Lust hat..
    Ich sage nicht dass das der einzige Grund ist!! Aber es sind halt öfters einfach Schweizer mit dieser Einstellung. (Wie gesagt: nicht immer und das ist nicht der einzige Grund fürs ersetzen! Man schaut aber viel zu selten in diese Richtung!)
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  • Hirnwinde 04.10.2016 08:51
    Highlight Die einzige flankierende Massnahme die überhaupt wirken und den Schweizer Arbeitnehmern eine Linderung des Niedergangs ihres bescheidenen Wohlstandes brächte, wären die Kündigung des Personenfreizügigkeitsabkommens, oder ein stattliches, bedingungsloses Grundeinkommen, finanziert von Steuern auf Kapital und Finanztransaktionen.
    Levrat & Co. wollen nicht wahr haben, dass sie ihrer EU-Träumerei das Wohl und die Gunst ihrer ureigensten Wähler opfern, den Lohnabhängigen.
    Die Schweizer sind am Arbeitsmarkt stark benachteiligt, aber die SP will das nicht wirklich ändern, wie diese Vorschläge zeigen.
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    • FrancoL 04.10.2016 10:45
      Highlight Oh Ja Deine Vorschläge würden den Arbeiter höhere Preise bringen, dies wäre nun schon sehr hilfreich :-((.
      Auch schon bemerkt dass auch das BGE in der Schweiz auf den Schultern der Ärmsten finanziert würde? zB durch die MwSt-Erhöhung. Ein Szenario bei dem die finanziell Kräftigeren zur Finanzierung gebeten werden, ist bei der heutige Konstellation nicht denkbar.
      Was Levrat vorschlägt zielte nicht auf die Realisierung der EU-Träume. Und wieso sind die Schweizer am Arbeitsmarkt benachteiligt? Wegen den Linke? Versuch das einmal zu begründen? Ich freue mich und bin ganz gespannt!
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    • Fabio74 04.10.2016 11:41
      Highlight Was etwas bringen würde wäre endlich die Zerschlagung der Kartele und die geschützte Werkstatt der Generalimporteure.
      Zusammen mit der Verfolgung von Steuerbetrug, dem Lohndumping, sowie das Schaffen eines richtigen Arbeitnehmerschutzes
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    • FrancoL 04.10.2016 12:14
      Highlight @Fabio74; Nun Du bist auf der richtigen Strasse, nur diese Strasse wird in den nächsten Jahren der grössere Teil der Schweizer nicht begehen wollen, so wie sie in der Vergangenheit diese Strasse immer vermieden hat. Die Schweizer Bevölkerung hat immer pragmatisch sich für das Stützen des Systems zu Gunsten der Finanz- und Wirtschaftselite entschieden und das wird man nicht so schnell ändern.
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    • Hirnwinde 04.10.2016 12:53
      Highlight @Fabip: Deine Vorschläge finde ich gut, weil sie mehr Verteilgerechtigkeit brächten für alle Büerger. Doch am Arbeitsmarkt würde das den Lohnabhängigen nichts bringen.

      @FrancoL: Die Schweizer sind u. a. benachteiligt, weil minderwertige, ausländische Ausbildungen als gleichwertig zu den schweizerischen anerkannt werden müssen, weil der Durchschnittsschweizer Familie hat und der Durchschnittseinwanderer, weil viel jünget, keine hat. Der jüngere Einwanderer mit dem billigeren Diplom kann locker den CHer unterbieten, ohne das der CHer das ändern kann, denn: Einwanderung => höhere Lebenskosten.
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    • FrancoL 04.10.2016 13:33
      Highlight @Hirnwinde; Da müsstest Du mir die Beweise bringen! Die Zuwanderung wird nicht 1 zu 1 behandelt und schon gar nicht 1 zu 1 bezahlt. Die Zuwanderung ist nur zum KLEINEREN Teil mit Diplomen unterwegs und bietet dem Schweizer UN die Möglichkeit die Preise tiefer zu halten oder den Gewinn zu maximieren, das ist aber dann der Schweizer Markt der spielt. Ich möchte auch anfügen, dass mancher Schweizer der heute eine leitende Stelle (somit auch höheren Lohn) hat, diese nicht hätte wenn es die Zuwanderung nicht gäbe! Man muss ALLE Branchen betrachten, dann wird man Deinen Post kaum stützen können.
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    • FrancoL 04.10.2016 13:38
      Highlight @Hirnwinde; bezüglich Familie liegst Du auch noch falsch, die Entwicklung beim Einwanderer zeigt eindeutig nicht in Richtung "ohne Familie" sonder das tut eher der Schweizer Nachwuchs. Der junge Zuwanderer bindet sich schnell und baut Familie auf! Aber Du kannst mir sicherlich das Gegenteil beweisen, was mir dann Kopfzerbrechen macht ist wieso denn die Geburtenraten meine und nicht Deine These stützen!
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    • Hirnwinde 04.10.2016 16:11
      Highlight @FrancoL: Wenn nur ein kleiner Teil der Einwanderer ein Diplom hat, wie Sie sagen, dann ist die Diskriminierung der Schweizer noch viel schlimmer, als ich denke. Denn von einem Schweizer wird für jeden Job ein Diplom, d.h. mindestens eine abgeschlossene Lehre verlangt.
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    • FrancoL 04.10.2016 18:04
      Highlight @Hirnwinde; Es wird nicht für jeden Job ein Diplom verlangt, noch lange nicht. Und ein Diplom ist kein Freipass für einen höheren Lohn, denn die Arbeitsqualifikation bestimmt den Lohn. Die abgeschlossene Lehre gilt es sicherlich mit zu berücksichtigen, letztlich sind die Arbeitsmoral, der Einsatz und trotz der Lehre die Fertigkeit der Massstab für den Lohn. Wir bewerten häufig ohne Berücksichtigung der Ausbildung Mitarbeiter am Bau und ja da spielt die Lehre nur Sekundär mit, denn die Fertigkeit im Job ist weit massgebender und das ist auch richtig so. Das Resultat zählt und nicht der Titel.
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    • Fabio74 04.10.2016 20:59
      Highlight Doch.die Preise würden sinken. Es gäbe mehr Markt. Das hilft uns allen. Nur FDP und SVP verdienen sich mit den Kartellen dumm und dämlich. Und darum ändert sich nichts
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    • FrancoL 04.10.2016 22:59
      Highlight @Fabio74; Deine Annahme ist schlichtwegs falsch! Es gäbe eben nicht mehr Markt auf dem Arbeitsmarkt sondern eine Verknappung der Arbeitskräfte und zudem auch eine Abnahme der nachfrage, weil teilweise zu teuer, dies vor allem für den Export. Die Kartelle? die würden erst recht weiter bestehen und sich um die kleineren Mengen der Zuwanderung streiten. Du scheinst wirklich nicht in der Wirtschaft zuhause zu sein! Schau ein einfaches Beispiel; alle Gattungen die im Ausland keine günstigen Arbeitskräfte finden sind nachweislich teurer als Gattungen die sich an der Zuwanderung bedienen können.
      1 0 Melden
    • FrancoL 04.10.2016 23:04
      Highlight ªFabio74; Mit und ohne Zuwanderungsbeschränkung sind die Akteure in der Wirtschaft die gleichen! Es geht immer noch um die gleichen Gewinne, es geht immer noch um die gleichen Hierarchien. Was sich ändert ist der SOCKEL der Wirtschaft also die Positionen der Schweizer am inländischen Arbeitsmarkt. Ohne Zuwanderung oder bei abnehmender Zuwanderung muss der Inländer in diese Bresche springen und hat 2 Möglichkeiten: entweder er macht beim Dumping mit oder er hebt den Lohnpreis an und es verteuert sich das Produkt, also nichts mit; die Preise sinken, die bleiben gleich oder steigen!
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    • FrancoL 04.10.2016 23:11
      Highlight @Fabio74; Noch nie hat in der Wirtschaft die Verknappung eines Gutes, also auch der Arbeitskraft, zu sinkenden Preisen geführt! Man ist sich in der Wirtschaft einig, dass eine "gewisse" Arbeitslosigkeit so dreist dies klingen mag die Lohnkosten dämpft. Arbeitslosigkeit unter 2% ist für die Wirtschaft ein Horror.
      Du denkst da wohl an den Mecano, dass der UN seinen Gewinn streicht oder nach unten korrigiert, das ist eher selten der Fall, er wird ausweichen oder die Arbeit einstellen, mit den üblichen Folgen. Zur Zeit hat die Arbeiterschaft schlechte Karten, bei einer Globalisierung erst recht.
      0 0 Melden
    • FrancoL 04.10.2016 23:18
      Highlight @Fabio74; Wenn man von Kartellen spricht dann sollte man sie denn auch benennen können und diese Kartelle von denen mir einige bekannt sind (Dir offensichtlich nicht) haben ihren Fortbestand auch nach der Eindämmung der Zuwanderung, ja sie agieren global und können so schneller als Einzelunternehmen reagieren und sich umorientieren. Sie werden Dir nicht den Gefallen machen und sich auflösen, nein das tun sie sicherlich nicht, sie erstarken weil sie anpassungsfähiger sind und globale Alternativen haben! . . .
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    • FrancoL 04.10.2016 23:23
      Highlight @Fabio74; . . . Man könnte sie (die Kartelle) nur bekämpfen, wenn man in der Politik ernsthaft den total freien Markt fördern würde und dies wiederum bedeutet einen völlig freien Arbeitsmarkt anzubieten, was eine Land mit hohen Lohnkosten und die wirst Du wohl nicht anzweifeln, schlichtwegs nicht kann.
      Abschliessend; die Zeit ist vorbei wo man einen gewissen Vorsprung in vielen Gattungen anführen konnte, die anderen haben in vielen Branchen aufgeholt, deren Löhne sind aber immer noch massiv tiefer und das ist zusammen mit der Automation der Krux an der Sache.
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  • Hanslishans 04.10.2016 08:48
    Highlight Verstehe ich es richtig, dass die Linken für eine starke Zuwanderung / Migration sind und gleichzeitig diametral dafür sorgen wollen, die inländischen Arbeitnehmer zu schützen? Um das zu kapieren, muss ich wahrscheinlich der SP beitreten.
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    • Stipps 04.10.2016 09:54
      Highlight Haha, ein klassisches Dilemma ... man erreicht dieses am direktesten wenn das ideologische Brett das Denken verhindert ;-)
      15 9 Melden
    • lexlex 04.10.2016 10:24
      Highlight Niemand will unbedingt MEHR Zuwanderung. Der Unterschied zu den Bürgerlichen ist jedoch, dass man eben kein ideologisches Brett vor dem Gesicht hat und Tatsachen (Zuwanderung) akzeptiert und konstruktiv und flexibel darauf eingeht. Anstatt “Kämpfen“, “wehren“, “durchsetzen“, “Grenzen schliessen“ oder wie es auch immer von rechts poltert!
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    • Hanslishans 04.10.2016 10:42
      Highlight Zuwanderung ist also eine Tatsache bei der man nichts unternehmen kann? Also selbe Kategorie Erdbeben, Meteoreinschlag meinst du?
      8 8 Melden
    • Stipps 04.10.2016 10:44
      Highlight @lexlex: spannend, aber da der Wind dreht, muss sich links beeilen, die Fahne zu wechseln. Ihr definiert die Zuwanderung auch als Tatsache? Das sind die Bretter ... tragisch.
      7 8 Melden
    • Fabio74 04.10.2016 11:42
      Highlight @Stipps: kannst du oder willst du lexlex' Text nicht verstehen?
      5 5 Melden
    • lexlex 04.10.2016 12:01
      Highlight @Stipps: Willst du etwa sagen, die Zuwanderung ist keine Tatsache? Ausserdem sind es ja eher die Linken, die die Ursachen bekämpfen wollen, wie zum Beispiel Waffenexporte verhindern!

      @Hanslihans: Neinnein, so tief ist die Wahrscheinlichkeit dafür in der Schweiz nicht, hast die falsche Kategorie erwischt! :)
      Ernsthaft: Natürlich kann man etwas dagegen machen, nur hätte man da früher anfangen sollen (halte eben nicht die Augen vor Tatsachen verschliessen). Das selbe sollte man jetzt auch (nicht) tun, wenn man weniger Zuwanderung will ;)
      5 4 Melden
    • Hirnwinde 04.10.2016 13:02
      Highlight @lexlex: Die Einwanderung ist keine Tatsache, sie ist Wille.
      Die Einwanderung lässt sich jeder Zeit begrenzen, stoppen oder sogar Rückgänging machen, wie zuletzt in der Krise der 70er als man eine Million (!) italien. Gastarbeiter nach IItalien zurückschickte, damit sie die ALV nichts kosten.
      Im Moment will die Politik die Einwanderung fördern, weil das die Taschen der Politiker füllt (Verwaltungsrats- und andere hochdotierte Mandate). Aber auch das ist keine unabänderliche Tatsache.
      6 4 Melden
    • lexlex 04.10.2016 15:08
      Highlight @Hirnwinde
      Selten so einen Schwachsinn gelesen! Wir haben doch Leute die übers Mittelmeer kommen oder? Oder etwa nicht? Die setzen nicht aus Spass ihr Leben aufs Spiel! Auch wenn das viele denken möchten, nur damit ihr erbärmliches kleines Leben "nicht in Gefahr ist" (was es auch mit den Flüchtlingen nicht ist!!!)
      Und die Kriegsflüchtlinge sind etwa auch reine Illusion und einfach ein unerwünschtes Übel das man einfach Rückschaffen kann? Ich bitte dich!!!
      Und komm jetzt nicht mit: "Die sind ja schon in in Sicherheit, müssen ja nicht herkommen!" Als würdest du gerne in TUR oder GRE bleiben!!!
      2 1 Melden
    • lexlex 04.10.2016 15:10
      Highlight Und welche Verwaltungsrats-und hochdotierte Mandate meinst du denn? Die der Sozialhilfe? Die des Asylwesens? Du verwechselst hier die Privatwirtschaft mit dem Sozialwesen! Solche Dinge existieren in der Energie-, Waffen- und Verkehrsindustrie!
      Unglaublich wie verblendet man sein kann, hast du dir Salzsäure ins Gehirn gekippt als du diesen Quatsch verfasst hast?
      2 1 Melden
    • Hanslishans 04.10.2016 15:41
      Highlight lexlex Im Gegensatz zur Privatwirtschaft, wo PRIVATES Geld verwendet wird, werden in der Sozialindustrie vornehmlich Staatsgelder verwendet. Unterschied Privatwirtschaft - Staat kapiert?
      1 2 Melden
    • Stipps 04.10.2016 15:41
      Highlight @lexlex: interessant wie deine posts veröffentlicht werden und meine nicht ... belasse es bei keiner antwort.
      2 1 Melden
    • Hirnwinde 04.10.2016 15:57
      Highlight @lexlex: Der National- und Ständerrat sind klar bürgerlich, d.h. pro Wirtschaft dominiert. Wenn die Wirtschaft keine Einwanderung wollte, dann gäbe es schlicht keine, schon gar keine von Flüchtlingen.
      Die Zehntausende von Flüchtlingen, die in den letzten Jahren zu uns stiessen sind ein viel kleineres Problem,als die vielen Hunderttausend, die von der EU hierherkommen, ihre Länder entlasten und uns die Arbeitsplätze streitig machen.
      Das kleinere Flüchtlingsproblem wäre gar keines, wenn die 95 bis 99.9 Prozent die sowieso keinen Anspruch auf Asy haben, binnen 14 Tage weggewiesen würden.
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    • lexlex 04.10.2016 18:05
      Highlight @ Hanslihans: Super Privatwirtschaft wo privates Geld verwendet wird um Banken zu retten! Oder wo privates Geld verwendet wird um Bauern zu subventionieren (da schaffen dann auch ganz viele Tieflohnmigranten imfall), super Privatwirtschaft wo private Subventionsgelder in AKW gesteckt werden! Moll, alles privat! Ich lach mich tot!
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    • lexlex 04.10.2016 18:09
      Highlight @ Hirnwinde: Nicht begriffen hä!? Das “Flüchtlings-und Migrantenproblem“ wird aufgebauscht und mit Scheinlösungen (da wäre das “durchsetzen“ und “Grenzen schliessen“ wieder) bedient um Wählerstimmen zu gewinnen. Populismus halt!
      Und im Hintergrund werden dann Steuergeschenke an Firmen und Reiche verteilt. DESHALB und nur deshalb haben wir “Probleme“ mit Ausländern!!
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    • Hirnwinde 04.10.2016 19:25
      Highlight @lexlex: Steuergeschenke sind halt halt etwas schönes, Flüchtlinge halt nicht so.
      1 4 Melden
    • lexlex 04.10.2016 21:48
      Highlight soso, jetzt zeigst du also dein wahres Gesicht...
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    • Hirnwinde 04.10.2016 22:41
      Highlight @lexlex: Hat nix mit meinem Gesicht zu tun. Es ist halt einfach so.
      2 1 Melden
    • Stipps 05.10.2016 07:09
      Highlight @lex: Ziemlich queres Bild - privates Geld wurde gewinnbringend eingesetzt um Banken zu retten. Davon profitierst letztlich auch du. "Tieflohnmigranten" arbeiten in der Landwirtschaft? Saisonal bestreitet dies niemand, aber die arbeiten wenigstens ...
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  • dracului 04.10.2016 08:37
    Highlight Wir müssen endlich ansprechen, was Schweizer gegenüber ausländischen Arbeitskräften unattraktiver erscheinen lässt. Ist es die Lohnerwartung, stellen ausländische Chefs lieber weitere Ausländer an, die schlechtere Ausbildung, fehlende Kenntnisse im internationalen Imfeld oder gar eine grössere Bequemlichkeit? Diese Gründe müssen behoben werden und die Konkurrenzfähigkeit der Schweizer erhöht werden. Jeder Arbeitgeber muss die Schweizer bevorzugen wollen (nicht müssen), weil sie (irgendwann) einfach die bessere Wahl sind!
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    • Karl Müller 04.10.2016 10:38
      Highlight Wieso soll es dafür spezifische Gründe geben?

      Wenn sich auf jeden in der Schweiz sesshaften Arbeitnehmer im Ausland zehn Leute finden lassen, die gern diese Stelle hätten, dann wird sich unweigerlich in vielen Fällen einer der Ausländer als beste Lösung für den Arbeitnehmer herausstellen. Aus welchen Gründen immer.

      Solange man die Schweizer Bevölkerung nicht im Genlabor zu anspruchslosen Superarbeitern züchtet, die immer erste Wahl sein werden, wird das im Rahmen der Personenfreizügigkeit auch weiterhin so bleiben.
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  • 7immi 04.10.2016 08:33
    Highlight dann werden die arbeitgeber einfach jedes jahr kündigen und neu einstellen, dann hat man keine "langjährigen" mitarbeiter. wird zb in spanien auch so gemacht...
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    • Fabio74 04.10.2016 11:43
      Highlight Das kann man verhindern
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    • Hirnwinde 04.10.2016 13:04
      Highlight @Fabio74: Das kann man nicht verhindern. Man schliesst dann einfach nur noch befristete Arbeitsverträge ab.
      Stichwort Kettenpraktikum.
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    • Fabio74 04.10.2016 21:01
      Highlight @Hirnwinde: Doch aber die bürgerliche Mehrheit will ja keinen Schutz der Arbeitnehmer
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    • Hirnwinde 04.10.2016 22:32
      Highlight @Fabio: Wie denn?
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  • simply smarter 04.10.2016 08:20
    Highlight Wann begreift die SP endlich, dass ein verstärkter Kündigungsschutz primär dazu führt, dass die Arbeitgeber sich drei mal überlegen, ob man überhaupt jemanden zusätzlich einstellt.
    Ein Überangebot auf dem Arbeitsmarkt, wie wir es wegen der PFZ haben, ist immer zum Nachteil der Arbeitnehmer, das bringt man nicht per Gesetz weg.
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    • Fabio74 04.10.2016 08:41
      Highlight Doch es braucht Gesetze und Kontrollen gegen Lohndumping. Und es braucht einen besseren Arbeitnehmerschutz
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  • remim 04.10.2016 07:39
    Highlight ...droht bei einem Ausbau des Kündigungsschutzes eine Auslagerung oder Robotisierung der Arbeitsplätze.

    Die Robotisierung vieler Arbeitsplätze wird in den nächsten 10 - 20 Jahren sowiso stattfinden, egal ob mit oder ohne ausgebautem Kündigungsschutz. Es ist heute noch nicht abschätzbar ob es gelingen wird genügend neue Arbeitsplätze für die wegrobotisierten zu schaffen. Könnte zu einer Chance werden oder aber zu Konflikten führen.
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    • 7immi 04.10.2016 08:39
      Highlight die robotisierung hat je nach studie verschiedene wirkungen. neben der von dir beschriebenen kann es auch sein, dass man viele einfache teile, die derzeit im ausland hergestellt werden, in die schweiz zurück holt. dass also diesbezüglich ein komplettes umdenken stattfindet. für die unternehmen ist das sehr lukrativ, da man eine hohe qualität erreicht und es steuertechnisch sinnvoll ist.

      wie es schlussendlich wird weiss man nicht. bisher gab jede revolution mehr arbeit. wir werden sehen und sollten nicht den teufel an die wand malen.
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  • Töfflifahrer 04.10.2016 06:52
    Highlight Arbeitgeber sollen begründen warum .... Aber Konsequenzen hat es trotzdem nicht, also was soll den das überhaupt.
    Ach ja hier mal die Standardbegründung: Wir haben Kandidaten die passen besser auf das geforderte Profil.
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