Wirtschaft

WhatsApp – das musst du wissen

WhatsApp gibt (vorläufig) keine Daten mehr an Facebook weiter

09.11.16, 18:13 10.11.16, 12:18

Facebook hat nach dem Einschreiten von Datenschützern die Weitergabe von Daten europäischer WhatsApp-Nutzer an den Mutterkonzern ausgesetzt. Der vorläufige Stopp solle Behördenvertretern die Möglichkeit geben, ihre Sorgen vorzubringen, und Facebook die Zeit, diese abzuwägen, erklärte das weltgrösste Online-Netzwerk am Mittwoch.

WhatsApp mit rund einer Milliarde Nutzern hatte Ende August angekündigt, künftig die Telefonnummer des Nutzers an Facebook weiterzugeben.

Ausserdem sollen mit der Konzernmutter Informationen darüber geteilt werden, wie häufig der Kurzmitteilungsdienst genutzt wird. Dadurch sollten die Werbung und die Freunde-Vorschläge in Facebook-Diensten verbessert werden, hiess es.

Telefonnummer wird weiter geteilt

WhatsApp-Mitglieder konnten zumindest der Verwendung ihrer Daten für die Personalisierung von Facebook-Werbung und Freunde-Vorschläge widersprechen. Die Telefonnummer werde allerdings in jedem Fall mit Facebook geteilt, wenn man die App weiternutzen wolle, hiess es bisher.

Facebook hatte WhatsApp vor rund zwei Jahren für etwa 22 Milliarden Dollar gekauft. Damals war erklärt worden, dass die Daten bis auf Weiteres getrennt bleiben und WhatsApp weiterhin unabhängig agieren solle. Auch jetzt wurde versichert, dass Facebook keinen Zugang zu Inhalten der Kurznachrichten bekomme – auch weil diese verschlüsselt seien. (sda/dpa)

Was Facebook alles so zensiert

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  • Zing1973 10.11.2016 00:43
    Highlight Diese Entscheidung kommt viel zu spät...leider.
    3 2 Melden
    600

Mark Zuckerberg hat ein Monster geschaffen, das nicht zu zähmen ist

Interne Facebook-Dokumente zeigen, wie das weltgrösste «soziale» Netzwerk gegen abscheuliche Inhalte und asoziale Tendenzen kämpft. Ein aussichtsloses Unterfangen.

Wann wurde Mark Zuckerberg zum ersten Mal bewusst, dass er ein Monstrum geschaffen hat? Und wie wird er es dereinst seiner Tochter Max (sie ist erst 2) erklären?

Folter, Mord und Missbrauch. Selbstverstümmelungen und Tierquälerei. Gewaltverherrlichung und übelste Pornografie.

Zu jeder Tages- und Nachtzeit. In Grossaufnahme. Slow Motion. Und immer öfters live. Vor laufender Kamera.

Nein, Facebook ist kein «soziales» Netzwerk mehr. Daran werden 3000 zusätzliche Kontrolleure wenig ändern.

Das ganze …

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