«Dummi huere Ruederer» und «Schiiss-Ponys» machten Hans Jucker zur TV-Legende
Ein Mann, viele Worte. Als Hans Jucker am 30. Januar 2011 seinen letzten Arbeitstag beim Schweizer Fernsehen hat, geht eine Ära zu Ende. Der rotblonde Säuliämtler war die Allzweckwaffe der Sportabteilung, stets zu Diensten, wenn es wieder einmal über eine Sportart zu berichten galt, die in der Redaktion keiner kannte oder niemand mochte.
Überaus beliebt wie ein Beni Thurnheer war Jucker nie, allenfalls respektiert bei Rennvelo- und Pferdesport-Anhängern, die sein Fachwissen zu würdigen wussten. Das änderte sich auf einen Schlag, als das Schweizer Fernsehen zu seinem 40-jährigen Dienstjubiläum 2005 ein Best-of von Juckers Pannen präsentierte.
Zum Best-of gehörten auch Sequenzen, die im Studio im Leutschenbach heimlich mitgeschnitten wurden und nie über den Sender gingen – bis zu diesem Moment. Sie prägten fortan die Karriere des Reporters und machten ihn auch bei jungen Zuschauern populär.
Ein langes Leben war Hans Jucker nicht beschieden. Keine drei Wochen nach seiner Pensionierung erlag er einem Herzinfarkt.
