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Fähre vor Griechenland in Brand

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Fähre vor Griechenland in Brand
quelle: epa/ansa/rainews24 / rainews24 / handout
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Noch weitere Tote im Schiff?

Die ausgebrannte «Norman Atlantic» ist in Brindisi eingetroffen

02.01.2015, 10:1702.01.2015, 10:35

Die in der Adria in Brand geratene Fähre «Norman Atlantic» hat heute die süditalienische Hafenstadt Brindisi erreicht. Das Schiff, das am Donnerstagnachmittag von der albanischen Küste abgefahren war, wurde von Schleppern in den Hafen gezogen.

Dort wollen die Ermittler das ausgebrannte Schiff nach möglichen weiteren Todesopfern und Hinweisen auf die Brandursache untersuchen. Bei dem Brand an Bord des Schiffes waren elf Personen ums Leben gekommen. Zwei Seeleute eines Schleppkahns starben durch einen Unfall bei der Bergung.

Die Behörden befürchteten weitere Todesopfer, da sich auch Flüchtlinge als blinde Passagiere im Schiffsrumpf befanden und viele Fahrgäste in ihren Kabinen schliefen, als das Feuer ausbrach. Zudem war die genaue Zahl der Insassen wegen fehlerhafter Passagierlisten weiter unklar.

Unter den Passagieren waren auch sieben Schweizer Staatsbürger und sieben in der Schweiz wohnhafte Ausländer.

Die italienischen Justizbehörden haben ihre Ermittlungen wegen Sicherheitsmängeln an Bord der «Norman Atlantic» ausgedehnt. Weitere Personen sollen befragt werden, berichteten italienische Medien. An Bord derselben Fähre war bereits vor einem Monat ein Brand gemeldet worden.

Zu viele Fahrzeuge und Fahrgäste

Der ermittelnde Staatsanwalt von Bari, Giuseppe Volpe, vermutete, dass sich zu viele Lastwagen und Autos auf dem Deck vier befanden, auf dem der Brand ausgebrochen war. Schiffskapitän Argilio Giacomazzi sagte, dass das griechische Fährunternehmen Anek mehr Leute an Bord zugelassen habe, als aus den offiziellen Dokumenten hervorgegangen sei.

Anek gab die Zahl der Personen auf dem Schiff zuletzt mit 474 an. Staatsanwalt Volpe sprach dagegen von mindestens 499 Passagieren, da in letzter Minute noch weitere Menschen auf die überfüllte Fähre gebracht worden seien. Die Küstenwache aktualisierte am Donnerstag die Zahl der geretteten Insassen auf 477 - das sind 50 mehr als zuvor angegeben wurden. (feb/sda/apa)

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