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Wetter

MeteoSchweiz: Hagel und Schwergewitter in der Schweiz erwartet

La saison de la grêle commence en Suisse
Die Zeit zwischen Mai und Juli ist anfällig für schwere Gewitter. (Symbolbild)
bild: Shutterstock

Die Hagelsaison beginnt: Wie und warum Hagel entsteht

In der Schweiz beginnt die Hagelsaison, warnt MeteoSchweiz. Diese Zeit begünstigt besonders schwere Gewitter.
Cet article est également disponible en français. Lisez-le maintenant!
21.04.2026, 21:0429.04.2026, 12:37

Nach den wärmeren Tagen könnte es wieder hageln. Laut MeteoSchweiz kommt Hagel zwischen Mai und Juli besonders oft vor, wenn die Bedingungen für heftige Gewitter günstig sind. Konkret bedeutet dies «feuchte, energiereiche Luft», so das Bundesamt.

Es erklärt, dass Hagel «ausschliesslich innerhalb von Gewitterwolken» entsteht, wenn grosse Mengen warmer Luft aufsteigen.

«Dabei kühlt der in der warmen Luft enthaltene Wasserdampf ab und beginnt zu kondensieren, es bilden sich kleine von Auge nicht sichtbare Wassertröpfchen.»
MeteoSchweiz

Diese winzigen Tröpfchen werden dann durch Aufwinde in die Gewitterwolke getragen. In einer Höhe, in der die Temperatur unter 0 °C sinkt, können einige gefrieren und zu sogenannten «Hagelembrios» werden.

Übersetzung

Dieser Text wurde von unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Romandie geschrieben, wir haben ihn für euch übersetzt.

Ein Phänomen, das in den oberen Schichten eines Gewitters auftritt, wo die Temperaturen auf etwa –40° sinken.

Mehrere Zentimeter grosse Hagelkörner

MeteoSchweiz präzisiert jedoch, dass die meisten Hagelembrios in den unteren Bereichen eines Gewitters entstehen, «etwa wenn ein Wassertröpfchen ein Sandkorn oder anderes Partikel enthält oder auf ein Eispartikel trifft».

Weiter heisst es:

«Nicht alle aufsteigenden Wassertröpfchen gefrieren; viele bleiben trotz Temperaturen unter null Grad flüssig – man spricht von ‹unterkühltem Wasser›.»

In der Schweiz können Hagelkörner einen Durchmesser von mehreren Zentimetern erreichen. Diese «Eiskugeln» entstehen durch das Aufeinanderprallen von Tropfen unterkühlten Wassers, die gefrieren und dadurch an Grösse zunehmen. Oftmals entsteht so eine zwiebelförmige Struktur.

Um solche Grössen zu erreichen, müssen Hagelkörner «5 bis 15 Minuten im Aufwind schweben und zahlreiche unterkühlte Wassertröpfchen aufnehmen», erklärt MeteoSchweiz. Die Folge: «Wird das Hagelkorn zu schwer für den Aufwind, fällt es nach unten.» (jzs)

Les grêlons peuvent atteindre plusieurs centimètres de diamètre.
Die Form und der innere Aufbau von Hagelkörnern sind vielfältig.
bild: meteoschweiz
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