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Golden Globes: «Der Marsianer» gewinnt Golden Globe als beste Filmkomödie

11.01.16, 05:04


Das Weltraumepos «Der Marsianer - Rettet Mark Watney» von Regisseur Ridley Scott hat den Golden Globe als beste Filmkomödie gewonnen. Das gab der Verband der Auslandspresse in Beverly Hills bekannt.

Zuvor hatte bereits Filmstar Matt Damon den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einer Komödie für seine Rolle in dem schwarzhumorigen Weltraumepos gewonnen. Darin spielt er einen Forscher, der alleine auf dem roten Planeten überleben muss.

Nach sieben Nominierungen war es Damons erster Globe-Gewinn als Schauspieler. Er hatte aber bereits eine Goldene Weltkugel als Drehbuchautor von «Good Will Hunting» (1998) bekommen. Damon setzte sich bei der 73. Globe-Verleihung gegen Steve Carell («The Big Short»), Christian Bale («The Big Short»), Mark Ruffalo («Infinitely Polar Bear») und Al Pacino («Danny Collins») durch.

Der Preis für die beste Regie ging an den Mexikaner Alejandro González Iñárritu für den Rachethriller «The Revenant - Der Rückkehrer». Der Film mit Leonardo DiCaprio sei sein bisher schwierigster Film gewesen, sagte der 52-jährige Regisseur.

Die Crew hätte unter extrem harten Bedingungen drehen müssen. «Aber Schmerzen sind vergänglich, ein Film ist für immer.» Mit ihm waren Tom McCarthy («Spotlight»), Todd Haynes («Carol»), Ridley Scott («Der Marsianer - Rettet Mark Watney») und George Miller («Mad Max: Fury Road») nominiert gewesen.

Preise für Lawrence und Winslet

Einen dritten Golden Globe gab es für Jennifer Lawrence: Die 25-jährige Amerikanerin wurde in der Nacht zum Montag in Beverly Hills zur besten Hauptdarstellerin in einer Komödie gekürt. In der Komödie «Joy - Alles ausser gewöhnlich» überzeugte sie als Selfmade-Geschäftsfrau. Sie hat bereits zwei Goldene Weltkugeln für «American Hustle» und «Silver Linings».

Lawrence setzte sich gegen Lily Tomlin («Grandma»), Amy Schumer («Dating Queen»), Maggie Smith («The Lady in the Van») und Melissa McCarthy («Spy - Susan Cooper Undercover») durch.

Zuvor hatte die britische Schauspielerin Kate Winslet die vierte Golden-Globe-Trophäe in ihrer Laufbahn gewonnen. Für ihre Rolle als loyale Mitarbeiterin von Apple-Mitbegründer Steve Jobs in «Steve Jobs» wurde sie in der Nacht zum Montag zur besten Nebendarstellerin gekürt. Mit ihrem Auftritt setzte sich die 40-jährige Schauspielerin gegen Jane Fonda («Ewige Jugend»), Jennifer Jason Leigh («The Hateful Eight»), Helen Mirren («Trumbo») und Alicia Vikander («Ex Machina») durch.

Seitenhieb auf Sean Penn

Zu Beginn der Preisverleihung machte sich der britische Komiker und Show-Gastgeber Ricky Gervais über Hollywoodstars und den Schauspieler Sean Penn lustig. Mit gespieltem Ernst beschimpfte er zunächst die im Saal versammelte Prominenz als widerwärtige, pillenschluckende, perverse Leute. Danach kündigte er an, seinen Monolog zu Ende zu bringen und dann ein sicheres Versteck aufzusuchen - und «nicht einmal Sean Penn wird mich dort finden», witzelte Gervais. Er spielte damit auf das heimliche Treffen von Penn mit dem mexikanischen Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán an, das am Wochenende weltweit Schlagzeilen gemacht hatte.

Die Goldenen Weltkugeln, nach den Oscars Hollywoods höchste Auszeichnung, werden vom Verband der Auslandspresse (HFPA) verliehen. Ein Preisträger stand vorab schon fest. Denzel Washington (61, «The Equalizer», «Glory») erhielt den Cecil B. DeMille-Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

Als Favorit bei der Verleihung der renommierten Filmpreise gilt das Liebesdrama «Carol» über die Beziehung zwischen einer Hausfrau und einer Verkäuferin im New York der 50er Jahre, das fünf Mal nominiert ist. Als scharfer Konkurrent für «Carol» in der Königskategorie «Bestes Drama» wird «Spotlight» gehandelt, ein Film über US-Journalisten und ihre Recherchen zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche. (sda/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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