DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
IWF warnt

Bei anhaltenden Kämpfen wohl mehr Ukraine-Hilfen nötig

03.09.2014, 06:0603.09.2014, 09:50
Ein zerstörter ukrainischer Panzer in Novokaterynivka im Osten der Ukraine.
Ein zerstörter ukrainischer Panzer in Novokaterynivka im Osten der Ukraine.
Bild: Sergei Grits/AP/KEYSTONE

Die Ukraine dürfte nach Einschätzung des IWF bei einer Fortsetzung der Kämpfe bis ins nächste Jahr deutlich mehr Hilfe benötigen als die bislang zugesagten 17 Mrd. Dollar. In einem solchen Fall könnten bis zu 19 Mrd. Dollar an zusätzlichen Finanzhilfen nötig werden, erklärte der Internationale Währungsfonds (IWF) am Dienstag.

Sollten dagegen die Kämpfe zwischen Regierungssoldaten und prorussischen Separatisten in den kommenden Monaten abflauen, werde das bisherige Hilfsvolumen weitgehend ausreichen.

Angesichts der Kämpfe und des Gas-Streits mit Russland sei die Ukraine zwar nicht in der Lage, alle seine Verpflichtungen unter dem laufenden Hilfsprogramm zu erfüllen. Allerdings liege das Land bei den meisten Auflagen auf Kurs. 

Dies erlaube die Auszahlung von 1,7 Mrd. Dollar. Die nächste Zahlung von 2,7 Mrd. Dollar sei Mitte Dezember fällig, wenn die Regierung in Kiew sich an die Auflagen halte. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wie viele Operationen wegen Corona tatsächlich verschoben werden, ist unklar

30'000 Operationen seien bisher während der Pandemie verschoben worden, teilt das BAG mit. Doch dies ist eine Schätzung. Wie viele es tatsächlich sind, weiss niemand.

189 Personen liegen derzeit mit Covid-19 infiziert auf den Intensivstationen (IPS). Zusammen mit den Nicht-Covid-Patienten sind die Stationen derzeit zu 77,2 Prozent ausgelastet. Ist die Auslastung auf den IPS hoch, müssen Spitäler planbare Operationen verschieben. Gemäss Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit, ist dies der Fall, wenn die Intensivstationen zu mehr als 30 Prozent von Corona-Patienten belegt sind.

Wie viele Operationen aktuell verschoben …

Artikel lesen
Link zum Artikel