DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Syrische Opposition sagt nun doch Teilnahme an Genfer Friedensgesprächen zu

29.01.2016, 20:2130.01.2016, 09:54

Die syrische Opposition hat ihre Teilnahme an den Friedensgesprächen in Genf angekündigt. Das Hohe Verhandlungskomitee der Opposition – eine Allianz bewaffneter und ziviler Gegner der Regierung von Baschar al-Assad – werde «rund 30, 35» Abgesandte nach Genf schicken, sagte ein Vertreter des Komitees am Freitag in Riad.

Der TV-Nachrichtensender al-Arabiya al-Hadath berichtete, der Sinneswandel sei durch Garantien der USA und der UNO zustande gekommen. Die Opposition hatte ein Ende der Bombardierungen zur Vorbedingung für eine Teilnahme an den Genfer Verhandlungen gemacht.

Demonstranten protestieren am 29. Januar in Genf gegen das Assad-Regime.<br data-editable="remove">
Demonstranten protestieren am 29. Januar in Genf gegen das Assad-Regime.
Bild: KEYSTONE

Die Syrien-Gespräche hatten am Nachmittag ohne die wichtigsten Oppositionsgruppen mit einem Treffen des UNO-Sondergesandten Staffan de Mistura mit der Delegation der syrischen Regierung begonnen.

Nach einer ersten Konsultationsrunde sagte der Diplomat, er gehe davon aus, am Sonntag mit einer Delegation der Opposition sprechen zu können. Eine formelle Zusage der Opposition dafür habe er aber noch nicht erhalten.

Zuletzt fand Anfang 2014 ein Gipfel statt. Zunächst sind indirekte Gesprächsrunden geplant, in denen de Mistura einzeln mit den verschiedenen Parteien spricht. Verhandlungen mit allen Seiten an einem Tisch stehen noch nicht an. Die erste Phase dürfte nach Einschätzung de Misturas zwei bis drei Wochen dauern und soll einen «echten Waffenstillstand» zum Ziel haben.

(sda/afp/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Es geht nicht um die Person Armin Laschet»: der CDU-Chef will nicht im Weg stehen

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat die Bereitschaft angedeutet, eigene Ambitionen für mögliche Jamaika-Verhandlungen mit Grünen und FDP zurückzustellen.

CDU-Chef Armin Laschet will eigene Ambitionen für ein Jamaika-Bündnis mit Grünen und FDP sowie eine personelle Neuaufstellung seiner Partei nach der historischen Wahlniederlage zurückstellen. «Es geht nicht um die Person Armin Laschet. Es geht um das Projekt für das Land. Und deshalb: Wenn man zu anderen Lösungen kommen will, ist dies möglich», sagte der Unionskanzlerkandidat am Donnerstag an Grüne und FDP gewandt.

Diese hatten zuvor Sondierungen mit der SPD über eine Ampel-Koalition …

Artikel lesen
Link zum Artikel