International
Japan

Wegen neuem Pazifismusgesetz: Tumult in Japans Parlament

Japans Parlamentarier kämpfen mit Fäusten für den Frieden – und jetzt schau dir mal den Shinzo Abe an

18.09.2015, 05:3518.09.2015, 14:47

In Japan hat sich das Gezerre um eine Reform der Sicherheitspolitik fortgesetzt. Die grösste Oppositionspartei DPJ strengte am Freitag ein Misstrauensvotum gegen den rechtskonservativen Ministerpräsidenten Shinzo Abe an. Damit versucht die Demokratische Partei (DPJ) eine Abstimmung über die von Abes Regierung geplanten Sicherheitsgesetze zu blockieren. Die Gesetze sollen es ermöglichen, dass Soldaten zu Kampfeinsätzen ins Ausland geschickt werden können.

Am Vortag war es im Oberhaus des Parlaments darüber zu Handgreiflichkeiten unter Politikern des Regierungs- und des Oppositionslagers gekommen:

Wie Premierminister Shinzo Abe reagiert, ist hier zu sehen:

Kritiker sehen in der Neuausrichtung der Sicherheitspolitik einen Verstoss gegen die pazifistische Verfassung. Die Mehrheit im Volk lehnt die Reform ab. (kad/sda/dpa)

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