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Präsidentin des rechtsextremen Front National

Marine Le Pen lobt das Ja zur SVP-Zuwanderungsinitiative

Die französische EU-Gegnerin Marine Le Pen hat erneut das Schweizer Ja zur Beschränkung der freien Personenfreizügigkeit in den höchsten Tönen gelobt. In einem Interview mit der Zeitung «Le Matin» sagte sie, die EU habe sich nicht in Migrationsbelange einzumischen.

Die Schweiz habe etwas geschafft, dass ihre Bewegung seit Jahrzehnten anstrebe, sagte die Präsidentin des rechtsextremen Front National im Interview, das am Donnerstag im Westschweizer Blatt erschien. Sie selbst strebe ein Ende der Personenfreizügigkeit an und wolle wieder die Hoheit über die Grenzen zurückgewinnen.

Marine Le Pen, France's National Front political party leader, delivers a speech at their congress in Lyon November 30, 2014.  REUTERS/Robert Pratta (FRANCE - Tags: POLITICS)

Marine Le Pen, Präsidentin des Front National. Bild: ROBERT PRATTA/REUTERS

«Wir sollten nicht dazu gezwungen werden können, Leute aufzunehmen, nur weil diese EU-Bürger sind», sagte Le Pen weiter. Die Schweiz habe mit der Personenfreizügigkeit experimentiert und sei nun auf ihren Entscheid zurückgekommen. Sie beurteilt dies als pragmatischen Schritt.

Die Mehrheit des Schweiz hat sich im vergangenen Februar für eine Steuerung der Zuwanderung über Kontingente und für einen Inländervorrang ausgesprochen – beides steht im Widerspruch zum Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU. Der Bundesrat strebt nun Verhandlungen mit der EU an.

Für französische Grenzgänger erwartet Le Pen kaum Konsequenzen aus dem Entscheid des Schweizer Stimmvolks. «Sehr wenige» dürften ihre Stelle verlieren. (feb/sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Rotirösli 18.12.2014 17:00
    Highlight Highlight Ein solches ein Lob will ich ganz und gar nicht für die Schweiz.
  • klugundweise 18.12.2014 08:07
    Highlight Highlight Wie sagt man denen welche den rechtsextremen Front national rechts überholt haben ?
  • Michèle Seiler 18.12.2014 07:16
    Highlight Highlight Ich würde mir ja Gedanken machen, wenn Rechtsextreme etwas gut finden, was ich tue.

    Überraschend ist das allerdings nicht. Neben anderem hat schließlich die Mehrheit derer, die abgestimmt haben, entschlossen, Menschen aufgrund ihrer Herkunft zu diskriminieren (und das im Jahr 2014 ...).
    • jdd 18.12.2014 09:44
      Highlight Highlight Das hat doch nichts mit Diskriminierung zu tun! Sehen Sie, wenn eine Entwicklung in eine ungewünschte Richtung verläuft, müssen Steuerungsmassnahmen angewendet werden, um den Kurs zu korrigieren. Aber solange die Linken standardsmässig mit dem Killer-Arguent "Diskriminierung" oder "Rassismus" jede ihnen unliebsame Entscheidung des Souveräns torpedieren, werden Sie wohl kaum ernst genommen.
    • Michèle Seiler 18.12.2014 12:18
      Highlight Highlight Wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft bei der Jobsuche benachteiligt werden, hat das also nichts mit Diskriminierung zu tun?

      Bitte Begriff nachschlagen!

      Überhaupt würde ich das Einigen empfehlen ... Begriffe, die sie reflexartig abwehren, nachzuschlagen, zu verstehen und sich selbst dann daraufhin zu überprüfen.

      Wenn man sich damit, unangenehme Tatsachen auszusprechen, nicht beliebt macht, ist das halt so.

      Leuten nur zu sagen, was sie hören wollen, ist sicher nicht konstruktiver ... Und ich finde, dass es von den Leuten abhängt, ob sie die Reife besitzen, um mit Tatsachen umzugehen. Wie man ihnen dabei helfen soll, wenn man nicht gerade Psychotherapeut ist, weiß ich nicht.

      Ich persönlich bin jemand, der für vieles Verständnis zeigen kann. Aber nicht für Diskriminierung. Rechtfertigungen gibt's dafür nicht.
  • Schneiderlein 18.12.2014 06:51
    Highlight Highlight Das ehrt uns! Aus so berufenem Mund ein solches Lob! "Sehr wenige" werden wirklich dazustehen dem Nationalismus so gefrönt zu haben - später.

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