International
Wirtschaft

Niederlande nimmt Offshore-Windpark in Betrieb: Strom für 1,5 Millionen Menschen

Niederlande nimmt Offshore-Windpark in Betrieb – Strom für 1,5 Millionen Menschen

09.05.2017, 06:2609.05.2017, 06:30

Vor der niederländischen Küste ist am Montag einer der weltweit grössten Offshore-Windparks in Betrieb genommen worden. Der Gemini-Windpark befindet sich rund 85 Kilometer vor der niederländischen Küste in der Nordsee und verfügt über 150 Turbinen.

Rund 1,5 Millionen Menschen werden künftig von diesem Ort aus mit Energie versorgt. «Wir sind nun in offiziell in der Betriebsphase», sagte Gemini-Windpark-Chef Matthias Haag der Nachrichtenagentur AFP.

Bei voller Windkraft verfügt die Anlage nach Angaben des Betreibers über eine Kapazität von rund 600 Megawatt. Rund 785'000 niederländische Haushalte sollen so mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Der Windpark trage einen Anteil von 13 Prozent der Versorgung durch erneuerbare Energien in den Niederlanden, hiess es.

Das 2.8 Milliarden Euro teure Projekt erfolgte unter anderem in Zusammenarbeit der kanadischen Firma Northland Power und dem Windturbinenhersteller Siemens. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
13 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13
Erlebt Social Media gerade den «Tobacco-Moment»? Warum dieser Prozess so entscheidend ist
Machen die Produkte von Meta und Alphabet süchtig? Um diese Frage dreht sich ein womöglich wegweisender Prozess in Los Angeles, bei dem am Mittwoch Meta-CEO Mark Zuckerberg Rede und Antwort stehen musste. Die wichtigsten Punkte.
Australien war das erste Land – es wird jedoch wohl nicht das einzige bleiben, das eine Altersgrenze für junge Social-Media-Nutzerinnen und -Nutzer einführt. Während staatliche Akteure beginnen, den möglichen Gesundheitsschäden Rechnung zu tragen, beschäftigt sich in diesen Tagen und Wochen ein Gericht in Los Angeles mit dieser Frage:
Zur Story