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Real Madrid

Frankreich: Belastendes Telefongespräch von Benzema aufgetaucht

Benzema wurde letzte Woche wegen der Affäre von der Polizei verhört. 
Benzema wurde letzte Woche wegen der Affäre von der Polizei verhört.
Bild: X00217

Belastende Telefonmitschnitte aufgetaucht: Benzema gerät in der Sexvideo-Affäre unter Druck

10.11.2015, 14:2610.11.2015, 15:31

Real Madrids Stürmer Karim Benzema gerät im Erpressungsfall um ein Sexvideo weiter unter Druck. Der Radiosender «Europe1» gibt Inhalte eines Telefongesprächs zwischen Benzema und einem Freund bekannt.

Benzema war letzte Woche von der Polizei verhört und später unter Anklage gestellt worden. Dem französischen Internationalen wird vorgeworfen, an der Erpressung seines Nationalmannschafts-Kollegen Mathieu Valbuena beteiligt gewesen zu sein. Das durch «Europe 1» veröffentlichte Transkript des Telefongesprächs stützt diese These.

War Benzema bei der Erpressung von Teamkollege Valbuena beteiligt?
War Benzema bei der Erpressung von Teamkollege Valbuena beteiligt?
Bild: X00217

Die Unterhaltung zwischen Benzema und seinem Freund, der von den drei Erpressern kontaktiert worden war, fand am 6. Oktober während eines Zusammenzugs der französischen Nationalmannschaft statt. Benzema soll seinem Freund über die Unterhaltung mit Valbuena berichtet haben. «Ich denke, er nimmt uns nicht ernst», sagt Benzema gemäss dem Radiosender.

Aus dem Transkript geht weiter heraus, dass Benzema dem erpressten Valbuena versichert, dass es keine Kopie des Sexvideos gebe. Zudem sagt er ihm, er habe das Video, das Valbuena beim Sex mit einer jungen Frau zeigt, selber gesehen. Man erkenne ihn darauf, so Benzema weiter. Über Geld sprechen Benzema und sein Freund nicht. In den Medien wurde berichtet, dass die Erpresser 150'000 Euro im Tausch gegen das Video verlangt hatten.

Der Anwalt von Benzema Sylvain Cormier stellt sich den Medien.   
Der Anwalt von Benzema Sylvain Cormier stellt sich den Medien.
Bild: X00217

Der 27-jährige Benzema, dem bei einer Verurteilung eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren droht, wehrt sich via Anwalt gegen die Vorwürfe. Er habe sich bloss mit einem freundschaftlichen Rat an Valbuena gewendet und ihm empfohlen, sich dem Druck nicht zu beugen. (si)

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Wir scheitern im Fussball und im Hockey aus dem gleichen Grund
Die Schweiz kann im Fussball den WM-Halbfinal nicht erreichen und im Eishockey den WM-Final nicht gewinnen. So verschieden Fussball und Eishockey auch sein mögen – die Ursache des Scheiterns auf hohem Niveau ist die gleiche.
Die Unterschiede zwischen den Titelkämpfen im Fussball und im Eishockey sind enorm. 206 Länder versuchten, einen der 48 Plätze bei der WM 2026 zu erreichen (Kanada, Mexiko und die USA waren gesetzt). Es ist ein grosser Erfolg, dass sich die Schweiz seit 2006 sechsmal hintereinander qualifiziert hat. Italien hat die Qualifikation schon zum dritten Mal verpasst und grosse Fussballnationen wie Polen, Dänemark, Ungarn oder Chile waren 2026 nicht dabei.
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