DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gespräche nach langem Schweigen

Honduras und Ecuador stellen diplomatische Beziehungen wieder her



epa04124119 Honduran President Juan Orlando Hernandez (L) and his Ecurorean counterpart Rafael Correa (R) during a press conference after their meeting at the Government Palace in Quito, Ecuador, 13 March 2014.  EPA/José Jácome

Der honduranische Präsident Juan Orlando Hernandez (l.) und sein ecuadorianischer Kollege Rafael Correa reichen sich die Hände. Bild: EPA

Die beiden lateinamerikanischen Staaten Ecuador und Honduras haben nach mehreren Jahren wieder vollständige diplomatische Beziehungen zueinander aufgenommen. Das Einfrieren der Kontakte war eine Reaktion auf den Staatsstreich in Honduras vor viereinhalb Jahren. Der rechtskonservative honduranische Staatschef Juan Orlando Hernández und Ecuadors linksnationalistischer Präsident Rafael Correa kündigten am Donnerstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Quito an, dass beide Staaten Botschafterinnen in das jeweils andere Land entsenden.

Auch die beiderseitigen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen sollen demnach gefestigt und ausgebaut werden. Nach dem Staatsstreich gegen Honduras' linksbürgerlichen Staatspräsidenten Manuel Zelaya im Juni 2009 hatte sich Correa geweigert, dessen Nachfolger Porfirio Lobo anzuerkennen. Lobo war Anfang 2014 nach vier Jahren im Amt aus dem Amt  geschieden. Die Normalisierung der beiderseitigen Beziehungen hatte mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung im Mai 2013 begonnen. (rar/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter