International
Wirtschaft

Japans Aussenhandel erholt sich im Oktober vom Corona-Einbruch

Japans Aussenhandel erholt sich im Oktober vom Corona-Einbruch

18.11.2020, 08:0118.11.2020, 08:01

Japans Aussenhandel ist im Oktober nach dem Einbruch infolge der Corona-Pandemie auf dem Weg der Erholung. Im Oktober gingen die Exporte im Jahresvergleich zwar um 0.2 Prozent zurück, wie Daten des Finanzministeriums (MOF) am Mittwoch zeigten. Das Ergebnis liegt jedoch deutlich über den Erwartungen von Analysten, die in einer Reuters-Umfrage mit einem Rückgang von 4.5 gerechnet hatten. Im September hatte die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt noch einen Rückgang von 4.9 Prozent verzeichnet.

Bei den Importen blieb Japan allerdings hinter den Erwartungen der Analysten zurück: im Vergleich zum Vorjahr brachen die Einfuhren um 13.3 Prozent ein, verglichen mit der mittleren Schätzung eines Rückgangs von neun Prozent.

Die Handelsbilanz belief sich auf einen Überschuss von 872.9 Milliarden Yen (8.4 Milliarden Dollar). Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Überschusses von 250 Milliarden Yen gerechnet. (sda/awp/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Das einst verschmähte Twint hat 6 Millionen User und will sich neu erfinden
Noch nie wurde mehr getwintet. Doch die Rivalen schlafen nicht. Deshalb will die Schweizer Bezahl-App mit neuen Dienstleistungen punkten.
Der Start vor knapp zehn Jahren verlief harzig. Die Stimmen, die der jungen Bezahl-App ein kurzes Leben prophezeiten, waren entsprechend laut. Eine helvetische Insellösung sei gegen die Übermacht der grossen US-Zahlungsanbieter chancenlos, so der Tenor. Doch spätestens während der Corona-Pandemie explodierten die User-Zahlen. Inzwischen ist Twint die führende Bezahl-App der Schweiz mit mehr als sechs Millionen aktiven Nutzenden, die im letzten Jahr 901 Millionen Transaktionen tätigten. Dies gab Twint am Dienstag bekannt.

In einem Land mit neun Millionen Einwohnern bedeutet der neue User-Rekord, dass mehr als zwei von drei Menschen twinten. «Damit stärkt Twint die digitale Souveränität der Schweiz und schafft Unabhängigkeit von globalen Tech-Giganten», schreibt das Unternehmen.
Zur Story