Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Das ist der mächtigste Politiker im Parlament



Zum zweiten Mal in Folge gewinnt SP-Präsident und Ständerat Christian Levrat das Parlamentarier-Rating der SonntagsZeitung. Dieses misst über eine ganze Legislatur die parlamentarischen Einflussfaktoren wie Kommissionssitze, Voten, erfolgreiche Vorstösse, Ämter in Rat und Partei, Medienpräsenz sowie das Beziehungsnetz.

Der SP-Ständerat Christian Levrat nimmt im Parlament am meisten Einfluss. Bild: KEYSTONE

Levrat ist nirgends absolute Spitze, aber überall stark. Und er nimmt seine Einflussmöglichkeiten bewusst wahr: «Weder das Parteipräsidium noch mein Mandat im Ständerat sind Repräsentationsämter. Es geht darum, Ergebnisse vorzuweisen», sagt Levrat. Die Kultur im Ständerat komme ihm entgegen. «Hier wird noch echt debattiert, und es sind Allianzen über die Parteigrenzen hinaus möglich.»

Hinter Levrat folgen CVP-Ständerat Pirmin Bischof und SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi auf den weiteren Plätzen. Die drei besten Frauen sind GLP-Fraktionschefin Tiana Angelina Moser (6. Gesamtrang), die grüne Nationalrätin Lisa Mazzone (13.) und CVP-Nationalrätin Ruth Humbel (16.).

Nationalrat Thomas Aeschi, SVP-ZG, von der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates, APK-N, aeussert sich an einem Point de Presse zur Begrenzungsinitiative, am Mittwoch, 19. Juni 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Der SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi besetzt Platz drei drei der einflussreichsten Politiker im Parlament. Bild: KEYSTONE

Die Machtkonzentration bei Levrat hat innerhalb der SP jedoch ihren Preis. Unter den Top 50 hat die Partei in den letzten vier Jahren an Einfluss verloren – insbesondere auch bei den Frauen, wo diverse Abgänge bis jetzt nicht kompensiert werden konnten. Dafür sind mehr Frauen aus SVP, FDP und GLP in die Spitzengruppe aufgestiegen.

Züri-Fäscht 2019

Streikende Parlamentarierinnen Frauenstreik 2019

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Interview

Warum der Applaus nicht reicht: «Die Bedingungen in der Pflege müssen sich verbessern»

Am Freitagmittag applaudierte die ganze Schweiz für das Gesundheitspersonal, das in der Corona-Krise wichtiger ist denn je. Die Geschäftsführerin des Schweizer Verbands der Pflegefachpersonen erhofft sich, dass nun ihre jahrelangen Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen endlich erhört werden.

Frau Ribi, heute Mittag hat die Schweiz für das Gesundheitspersonal applaudiert. Rührt Sie das?Yvonne Ribi: Ja, das rührt mich und im Namen des Pflegepersonals danken wir ganz herzlich dafür. Ganz wichtig ist aber, dass die Bevölkerung uns jetzt unterstützt, in dem sie zuhause bleibt, soziale Kontakte meidet und die Anweisungen des Bundesamtes für Gesundheit befolgt.

Was haben die Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner in den letzten Wochen geleistet?Viele erleben, dass ihr Berufsalltag …

Artikel lesen
Link zum Artikel