Eishockey
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Biel?s Anton Gustafsson, Biel?s Peter Schneider, and Biel?s Damien Riat, from left, speak during the Champions Hockey League round of 1 match between Switzerland's EHC Biel-Bienne and Norway's Frisk Asker, at the Tissot Arena in Biel, Switzerland, Thursday, August 29, 2019. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Der EHC Biel steht als Gruppensieger im Achtelfinal der Champions League. Bild: KEYSTONE

Gruppensieg für Biel, Zug und Lausanne – Ambri ohne zu spielen gescheitert

Den fünf Schweizer National-League-Klubs in der Champions Hockey League gelang der Durchmarsch nicht. Der HC Ambri-Piotta kann die Achtelfinals nicht mehr erreichen.



Pilsen – Zug 2:1nP

In der Champions Hockey League sichert sich der EV Zug in Pilsen trotz einer 1:2-Niederlage nach Penaltyschiessen den Gruppensieg in der Gruppe B.

Der EV Zug ging in der Tschechei nach 22 Minuten durch David McIntyre in Führung und hielt den Vorsprung bis 91 Sekunden vor Schluss. Der 33-jährige Routinier Milan Gulas realisierte dann bei sechs gegen fünf Feldspielern den Ausgleich. Und auch das Penaltyschiessen entschied Gulas mit dem einzigen verwerteten Versuch.

Das 0:1 für den EVZ.

Pilsen - Zug 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 0:0) n.P.5832
Zuschauer. - SR Jefremow/Pesina, Lhotsky/Svoboda.
Tore: 22. McIntyre (Simion, Bachofner) 0:1. 59. (58:29) Gulas (Eberle, Moravcik) 1:1 (ohne Torhüter).
Penaltyschiessen: Kovar -, Rob -; Simion -, Mertl -; Hofmann -, Vlach -; Lindberg -, Gulas -; McIntyre -, Ceresnak -; Gulas 1:0, Lindberg -.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Pilsen, 1mal 2 Minuten gegen Zug.
Bemerkungen: Zug mit Hollenstein im Tor.

Grenoble – Bern 1:3

Bangen ums Weiterkommen musste Schweizer Meister Schlittschuhclub Bern. Weil Kärpät Oulu am Vorabend gegen Skelleftea mit 5:4 nach Penaltyschiessen gewann, musste Bern in Grenoble zwingend in der regulären Spielzeit gewinnen. Die Berner gerieten gegen den französischen Meister vor 2700 Zuschauern in der Südpol-Arena indes früh in Rückstand. Dank Powerplay-Toren von Tristan Scherwey (16.) und Andrew Ebbett (33.) gelang Bern aber die Wende.

Am Ende siegte Bern mit 3:1 und musste nochmals nachrechnen. In dieser stark besetzten Gruppe E totalisierten Skelleftea AIK (SWE), Bern und Kärpät Oulu (FIN) am Ende alle elf Punkte. Der Gruppensieg ging dank der besten Ergebnisse in den Direktbegegnungen an Skelleftea. Bern kam im Vergleich mit Kärpät Oulu nur weiter, weil es beim Auswärtssieg bei den Finnen (3:2 n.V.) ein Tor mehr erzielt hat als Kärpät beim Sieg in Bern (2:1 n.P.).

Das 1:3 für den SCB.

Grenoble - Bern 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)
2692 Zuschauer. - SR Rantala/Barcelo (FIN/FRA), Constantineau/Goncalves (FRA).
Tore: 6. Kearney (Hardy, Champagne) 1:0. 16. Scherwey (Untersander/Ausschluss Hardy) 1:1. 33. Ebbett (Arcobello/Ausschluss Champagne) 1:2. 48. Arcobello (Ruefenacht, Moser) 1:3.
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Grenoble, 1mal 2 Minuten gegen Bern.

Biel – Klagenfurt 4:2

Der EHC Biel sicherte sich den Gruppensieg mit einem 4:2-Heimsieg über Klagenfurt. Die Seeländer holten 15 Punkte und damit die meisten aller Schweizer Vertreter in der Gruppenphase.

Mike Künzle trifft praktisch mit der Sirene für Biel.

Biel - Klagenfurt 4:2 (1:0, 3:1, 0:1)
3028 Zuschauer. - SR Rencz/Salonen, Altmann/Gnemmi. -
Tore: 15. Rajala (Ausschluss Geier) 1:0. 22. Schneider 2:0 (Penalty). 32. Salmela (Rajala) 3:0. 38. Petersen (Hundertpfund) 3:1. 40. (39:59) Künzle (Ullström) 4:1. 52. Kozek (Koch, Comrie/Ausschlüsse Karaffa, Schneider) 4:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen Klagenfurt.
Bemerkungen: Biel mit Paupe im Tor.

Lausanne – Trinec 5:3

Lausanne schaffte bei seiner internationalen Premiere gleich den Gruppensieg. Die Waadtländer wussten ab der ersten Pause (nach der Heimniederlage von Minsk gegen Lahti), dass sie weiterkommen.

Mit dem 5:3-Heimsieg über Ocelari Trinec sicherten sie sich Platz 1 und eliminierten die Tschechen. Glück bekundete Lausanne beim Führungstor zum 2:1 durch Victor Oejdemark. Diesem Goal ging ein eindeutiges Offside voraus. Jedoch gibt es in der Champions League anders als in der Schweizer Meisterschaft keinen Video-Entscheid.

Lausanne - Ocelari Trinec 5:3 (2:1, 1:1, 2:1)
4444 Zuschauer. - SR Persson/Wiegand (SWE/SUI), Cattaneo/Kovacs.
Tore: 4. Bertschy (Vermin, Jeffrey) 1:0. 13. Hrna (Stransky/Ausschluss Froidevaux) 1:1. 14. Oejdemark 2:1. 24. Emmerton (Jeffrey, Junland/Ausschlüsse Chielewski, Adamsky) 3:1. 26. Kovarcik (Galvins) 3:2. 49. Kenins (Jeffrey, Bertschy) 4:2. 53. Vrana (Hrehorcak) 4:3. 60. (59:59) Lindbohm (Ausschlüsse Roth, Marcinko) 5:3.
Strafen: je 8mal 2 Minuten. (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003

Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

In 9 Spielen wird Doug Gilmour zur Rappi-Ikone – das erste ist legendär

15. November 1994: Im NHL-Lockout holt ausgerechnet der Aufsteiger einen der grössten Eishockey-Stars der Welt. Der SC Rapperswil-Jona verpflichtet den Defensiv-Center Doug Gilmour – dessen erste NLA-Partie in die Geschichte eingeht.

1994 ist das Schweizer Eishockey noch so weit von der NHL entfernt wie die Erde vom Mond. Kein Schweizer hat jemals eine einzige Minute in der besten Eishockeyliga der Welt gespielt, das Nationalteam pendelt zwischen A- und B-WM. Doch als es in der NHL zu einem Lockout kommt, weil sich die Teambesitzer und die Spielergewerkschaft nicht über einen Gesamtarbeitsvertrag einigen können, schrumpft die Distanz. Der Mond wird für Schweizer Klubs plötzlich erreichbar: Mehrere engagieren einige der …

Artikel lesen
Link zum Artikel