Sport
Velo

Schlussetappe an Albasini - Gesamtsieg für Quintana

Albasini sprintet zum Sieg der letzten Etappe – Quintana gewinnt Tour de Romandie

01.05.2016, 15:1401.05.2016, 16:47

Der Thurgauer Michael Albasini brilliert zum Schluss der Tour de Romandie mit einem Etappensieg in Genf. Nairo Quintana sichert sich als zweiter Kolumbianer den Gesamtsieg.

Albasini setzte sich in der Schlussetappe im Sprint vor Andrey Amador aus Costa Rica und dem Niederländer Wilco Kelderman durch. Für den 35-jährigen Thurgauer, vor einer Woche beim Frühjahrs-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich hervorragender Zweiter, war es bereits der sechste Etappenerfolg bei der Westschweizer Rundfahrt.

Michael Albasini lässt im Schlussspurt nichts anbrennen.streamable

Den Gesamtsieg sicherte sich der Kolumbianer Nairo Quintana. Der 26-Jährige vom spanischen Team Movistar liess auf der 177,4 km langen Etappe von Ollon nach Genf nichts mehr anbrennen und siegte mit einem Vorsprung von 19 Sekunden auf den Franzosen Thibaut Pinot. Dritter wurde Quintanas Teamkollege Jon Izagirre, der Prolog-Sieger vom Dienstag. Der russische Titelverteidiger Ilnur Sakarin verpasste das Podest als Vierter um drei Sekunden.

Nairo Quinta.
Nairo Quinta.Bild: EPA/KEYSTONE

Quintana, der auf der Königsetappe vom Samstag sämtliche Angriffe der Konkurrenz erfolgreich abwehrte, ist erst der zweite Kolumbianer, der die Gesamtwertung der Tour de Romandie für sich entschieden hat. 2005 hatte sich Santiago Botero vom Schweizer Team Phonak durchgesetzt. Der Triumph in der Westschweiz ist für Quintana nach dem Gewinn der Katalonien Rundfahrt Ende März bereits der zweite Rundfahrten-Sieg in diesem Jahr. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Wie Odermatt den Super-G angeht, um in Kitzbühel auch einmal die Abfahrt zu gewinnen
Marco Odermatt spricht in Kitzbühel über ein mögliches Taktieren im Super-G, die für ihn nicht optimalen Bedingungen auf der Streif und sein grosses Ziel: der Gewinn der goldenen Gams in der Abfahrt.
Marco Odermatt, viele Fahrer haben gesagt, dass die Streif dieses Jahr einfacher zu bezwingen ist als in anderen Jahren. Sehen Sie das auch so?
Marco Odermatt:
Es ist eher ein einfaches Kitzbühel, das ist so. Die Piste ist ruhiger und weniger eisig als in anderen Jahren. Das macht es grundsätzlich einfacher, über die Streif herunterzukommen.​
Zur Story