Sport
EM 2016

Wie Dagur Hjartarson die Welt mit «Island-Fakten» trollte

Klingt plausibel: Hier soll Island-Torschütze Ragnar Sigurdsson aufgewachsen sein.
Klingt plausibel: Hier soll Island-Torschütze Ragnar Sigurdsson aufgewachsen sein.bild: twitter/DagurHjartarson

Dieser Internet-Troll veräppelte gestern Abend tausende Twitter-User mit seinen «Island-Fakten»

Der isländische Buchautor Dagur Hjartarson hat während der Partie zwischen Island und England fleissig die Twittergemeinde getrollt. Mit anscheinend unglaublichen Fakten zu den isländischen Fussballern veräppelte er weltweit tausende von leichtgläubigen Usern. Saukomisch! 
28.06.2016, 10:5928.06.2016, 17:48

Seine «Fakten» erreichten bis zu 6000 Retweets: Dagur Hjartarson nutze gestern während der Partie Island–England die Tatsache, dass kaum jemand wirklich etwas weiss über diese tapferen Isländer. 

Dass der eine oder andere Spieler lange als Halb-Profi tätig war und einige Teilzeit-Jobs ausübten, ist weitgehend bekannt. Genau dieses Image nutzte Hjartarson und trieb es mit falschen Behauptungen auf die Spitze. Eine Sammlung seiner besten Tweets:

Der saisonale Fussballer

Der Bauernsohn

Noch mehr Bauernsöhne

Der Vulkan-Unterbruch

Die Feier im Nachtklub

Der Ex-Natitrainer

Der Lehrer 

Die Heimat des Torschützen

Sie glauben an Kobolde

Das Hauptquartier

Hannes und sein Besitz

Der kickende Fussballer

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10 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Gleis3Kasten9
28.06.2016 14:31registriert April 2014
Man soll nicht jeden Quatsch glauben, den man im Internet liest. - Abraham Lincoln
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Tatwort
28.06.2016 11:12registriert Mai 2015
Schlicht sensationellson!
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pamayer
28.06.2016 11:35registriert Januar 2016
coolson.
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Arno Del Curto, Josh Holden und der «Hockey-Urknall»
Beinahe ist im Lärm um Nationaltrainer Patrick Fischer vergessen gegangen, dass ja auch noch Hockey gespielt wird. Und wie! Im Playoff-Final wird der nationale Titel ausgespielt und es ist die perfekte Paarung. Der Rekordmeister (Davos, 31 Titel) gegen die Untitelbaren (Gottéron, nie Meister).
Andere Zeiten, andere Hauptdarsteller, anderes Hockey. Vergleiche zu früher sind fast nicht möglich, ja ein wenig unseriös. Aber es gibt eine Ausnahme. Kein anderer Klub hat seinen Stil im Laufe dieses Jahrhunderts praktisch nicht verändert. Der HC Davos. Nach der letzten Meisterfeier (2015) schien es zwar nach dem Rücktritt von Arno Del Curto einen Moment, als sei auch «sein» HCD-Hockey auf dem Müllhaufen der taktischen Hockeygeschichte gelandet. Für immer dahin. Nicht nur HCD-Romantiker trauerten den wilden, von «Arno-Hockey» geprägten und mit sechs Titeln gekrönten Jahren nach (2002, 2005, 2007, 2009, 2011, 2015) nach. Inzwischen ist klar: Es wird wieder «Arno-Hockey» gespielt. Oder?
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