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Alles offen vor dem Rückspiel – Rappi feiert knappen Sieg beim SCB

Marco Lehmann (SCB) scheitert an Torhueter Melvin Nyffeler (SCRJ) im Hinspiel der zweiten Play-In-Serie der National League zwischen dem SC Bern und SC Rapperswil-Jona Lakers, am Montag, 16. Maerz 202 ...
Schlüsselmoment: Kurz nach Nyffelers Parade gegen Lehmann trifft Rapperswil-Jona zum 2:1.Bild: keystone

Alles offen vor dem Rückspiel – Rappi feiert knappen Sieg beim SCB

Wer schafft es als letztes Team in die Playoffs der National League? Das Rückspiel der Play-Ins am Mittwoch verspricht Spannung: Die Rapperswil-Jona Lakers gehen mit einer 2:1-Führung gegen den SC Bern ins entscheidende Heimspiel.
16.03.2026, 22:5016.03.2026, 23:56

In der 16. Minute zog der Berner Stürmer Marco Lehmann allein auf Melvin Nyffeler los, vermochte den Keeper der Lakers aber nicht zu bezwingen. Eine Minute später nutzte auf der anderen Seite Victor Rask den ihm im Slot gewährten Platz und brachte die Gäste zum zweiten Mal in dieser Partie in Führung.

Victor Rask (SCRJ) jubelt nach dem Tor zum 1-2 im Hinspiel der zweiten Play-In-Serie der National League zwischen dem SC Bern und SC Rapperswil-Jona Lakers, am Montag, 16. Maerz 2026 in der PostFinanc ...
Torschütze Rask klatscht mit den Kollegen ab.Bild: keystone

Auf den erneuten Rückstand hatten die Berner keine Antwort. Sie blieben einiges schuldig. Zuvor waren ihnen sechs Siege in Folge vor heimischem Publikum gegen die Rapperswiler gelungen.

«Es war eine gute Teamleistung, an die wir hoffentlich am Mittwoch anknüpfen können», sagte Rask bei «MySports».

Flotter Beginn

Auf das erste Tor mussten die bloss 13'965 Zuschauer nicht lange warten. Nach 103 Sekunden lenkte der Rapperswiler Topskorer Tyler Moy einen Schuss von Verteidiger Mauro Dufner herrlich ab. Die Reaktion des SC Bern liess nicht lange auf sich warten: In der 6. Minute glich Miro Aaltonen zum 1:1 aus. «Wir kamen nicht gut ins Spiel, aber fanden einen Weg zurück», sagte SCB-Verteidiger Ramon Untersander.

Aaltonen hatte zuvor zwölf Partien in Folge nicht getroffen und steht damit sinnbildlich für die Offensivprobleme seines Teams in dieser Meisterschaft. In der vergangenen Saison hatte der Finne bis zu seiner einmonatigen Sperre wegen eines positiven Tests auf Kokain in 36 Partien für Kloten 20 Tore erzielt.

Miro Aaltonen (SCB), links, jubelt nach seinem Tor zum 1-1 im Hinspiel der zweiten Play-In-Serie der National League zwischen dem SC Bern und SC Rapperswil-Jona Lakers, am Montag, 16. Maerz 2026 in de ...
Die Berner feiern ihren Ausgleich zum 1:1.Bild: keystone

Nach seiner Rückkehr gelangen Aaltonen – inzwischen beim SCB – in elf Begegnungen sieben Treffer. In dieser Spielzeit jedoch war das 1:1 erst sein sechstes Tor in der 46. Partie.

Das Rückspiel in Rapperswil-Jona findet am Mittwoch (20 Uhr) statt. Nach den beiden Partien entscheidet das Gesamtskore über das Weiterkommen. Im Falle eines Gleichstands nach den 120 regulären Minuten kommt es zu einer Verlängerung. Für den Sieger des Duells wird es bereits am Freitag mit dem ersten Spiel der Playoff-Viertelfinals weitergehen.

Bern – Rapperswil-Jona Lakers 1:2 (1:2, 0:0, 0:0)
13'965 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Tscherrig, Stalder/Urfer.
Tore: 2. Moy (Dufner, Jelovac) 0:1. 6. Aaltonen (Merelä, Häman Aktell) 1:1. 17. Rask (Larsson, Capaul) 1:2.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Ejdsell; Moy.
Bern: Reideborn; Loeffel, Lindholm; Untersander, Rhyn; Kindschi, Häman Aktell; Füllemann; Merelä, Aaltonen, Alge; Ejdsell, Alain Graf, Lehmann; Marchon, Müller, Scherwey; Schild, Ritzmann, Moser.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Pilut, Maier; Capaul, Larsson; Dufner, Jelovac; Mika Henauer; Strömwall, Rask, Wetter; Zangger, Taibel, Lammer; Fritz, Moy, Jensen; Hofer, Albrecht, Marlon Graf; Diethelm.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Dünner (verletzt), Honka und Maillet (beide überzählige Ausländer). (ram/sda)

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