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Aargau: Die Gemeinden müssen mehr Asylbewerber aufnehmen – Andernfalls wird's teuer

03.12.2015, 02:2903.12.2015, 06:35
    Aargau
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  • 126 der 212 Aargauer Gemeinden haben laut der provisorischen Berechnung der Aufnahmepflicht zu wenige oder gar keine Asylsuchende aufgenommen, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt. 
  • Dafür müssen die Gemeinden nun tief in die Taschen greifen: Ab dem 1. Januar zahlen sie 110 Franken pro nichtaufgenommene Person und Tag. Bislang waren es 10 Franken pro Person und Tag.
  • Das sind 40'150 Franken pro Jahr, die eine Gemeinde zahlen muss, wenn sie einen Asylbewerber nicht aufnehmen will.
  • Für viele Gemeinden hat der Kanton zudem die Zahl der Aufzunehmenden erhöht, was die Situation weiter verschärft. Zumal die Gemeinden nach eigenen Angaben Schwierigkeiten haben, Unterkünfte zu finden.
  • Benachteiligt sind besonders die kleinen Gemeinden. Die grossen haben gut lachen: In Aarau, Baden, Wettingen und Neuenhof stehen vom Kanton betriebene Asylunterkünfte. Diese werden den Gemeinden angerechnet und sorgen dafür, dass ihre Kontingente gedeckt sind. (rwy)
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