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Pope Francis waves as arrives for a World Youth Day celebration on the Copacabana beachfront in Rio de Janeiro, Brazil, Thursday, July 25, 2013. Francis traveled in his open-sided car through a huge crowd in the pouring rain to a welcoming ceremony on Copacabana beach. It was his first official event with the hundreds of thousands of young people who have flocked to Rio for World Youth Day. Vatican officials estimated the crowd at 1 million. (AP Photo/Andre Penner)

Bei seinem Brasilienbesuch 2013 waren die Seiten des Papamobils geöffnet. Bild: AP

Papst

Franziskus: Das Papamobil ist eine «Sardinenbüchse»

Papst Franziskus fühlt sich im kugelsicheren Papamobil eingesperrt. Er verzichtet daher trotz Sicherheitsbedenken lieber auf das Gefährt. 



Wenn er sich in einer «Sardinenbüchse» befinde, könne er «die Menschen nicht begrüssen und ihnen sagen, dass ich sie liebe, selbst wenn sie aus Glas ist», sagte der 77-Jährige in einem Interview mit der spanischen Zeitung «Vanguardia». «Für mich ist es eine Mauer», beklagte der für seine umgängliche Art bekannte Papst

«Es stimmt, dass mir etwas zustossen könnte – aber seien wir realistisch, in meinem Alter habe ich nicht viel zu verlieren.»

Das Papamobil mit seinem kugelsicheren Glaskasten, in dem der Papst stehend den Gläubigen zuwinken kann, wurde nach dem Anschlag auf Papst Johannes Paul II. im Jahr 1981 eingeführt. Franziskus' Vorgänger Benedikt XVI. nutzte das Fahrzeug, Franziskus bevorzugt dagegen so oft wie möglich offene Fahrzeuge.

Überraschende Extratouren

«Es stimmt, dass mir etwas zustossen könnte – aber seien wir realistisch, in meinem Alter habe ich nicht viel zu verlieren», sagte das religiöse Oberhaupt von weltweit rund 1,2 Milliarden Katholiken der Zeitung. «Es liegt in Gottes Hand.»

Zuletzt hatte Franziskus bei seinem Besuch in den Palästinensergebieten Ende Mai mit Extratouren überrascht, als er das Papamobil auf dem Weg nach Bethlehem an der israelischen Sperranlage verliess, um zu beten. (whr/sda/afp)

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