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Slovenia's Tadej Pogacar, wearing the overall leader's yellow jersey, rides past the Arc de Triomphe on the Champs-Elysees during the twenty-first and last stage of the Tour de France cycling race over 122 kilometers (75.8 miles), from Mantes-la-Jolie to Paris, France, Sunday, Sept. 20, 2020. (AP Photo/Christophe Ena)

Tadej Pogacar wurde am letzten Tour-Tag traditionell nicht mehr angegriffen. Bild: keystone

Keine Zwischenfälle bis Paris: Tadej Pogacar gewinnt die Tour de France



Der Triumph von Tadej Pogacar an der Tour de France ist perfekt. Der am Montag 22 Jahre alt werdende Slowene kam wie erwartet ohne Probleme durch die letzte Etappe auf die Champs-Elysées nach Paris. Pogacar ist der erste Slowene, der die Frankreich-Rundfahrt gewonnen hat, und der zweitjüngste Sieger in der Geschichte des Rennens.

Der Profi des Teams UAE Emirates hatte das gelbe Leadertrikot erst am Samstag übernommen. Mit einem überragenden Bergzeitfahren in La Planche des Belles Filles hatte er das Maillot jaune seinem Landsmann Primoz Roglic noch abgeknöpft. Hinter Pogacar und Roglic, der einen Rückstand von 59 Sekunden aufweist, beendet der Australier Richie Porte die Tour im 3. Gesamtrang (3:30 zurück).

Slovenia's Tadej Pogacar, wearing the overall leader's yellow jersey, greets Sam Bennett of Ireland, wearing the best sprinter's green jersey, prior to the twenty-first and last stage of the Tour de France cycling race over 122 kilometers (75.8 miles), from Mantes-La-Jolie to Paris, France, Sunday, Sept. 20, 2020. (AP Photo/Christophe Ena)

Pocagar neben Etappensieger Sam Bennett. Bild: keystone

Bennett gewinnt den Massensprint

Der Sieg in der prestigeträchtigen letzten Etappe ging an Sam Bennett, der bereits das zehnte Teilstück für sich entschieden hatte. Der Ire setzte sich im Massensprint vor dem Weltmeister Mads Pedersen aus Dänemark und dem Slowaken Peter Sagan durch. Der 29-Jährige krönte damit seine starke Tour.

Bereits beim ersten Zwischensprint hatte sich Bennett unterwegs mit einem 5. Rang das grüne Trikot des punktbesten Fahrers gesichert. Er löste als «Sprintkönig» Peter Sagan ab, der ihm beim Team Bora-Hansgrohe als Topsprinter jahrelang vor der Sonne gestanden hatte. Bennett wechselte das Team und revanchierte sich nun im Trikot von Deceuninck-Quick Step eindrücklich.

Es war die letzte offene Entscheidung, die anderen Spezialtrikots (Bergkönig, bester Jungprofi) hatte sich Pogacar bereits am Samstag gesichert.

Als bester Schweizer klassierte sich in der Gesamtwertung Sébastien Reichenbach im 24. Schlussrang, mit einem Rückstand von 1:39:27 Stunden auf Pogacar. (dab/sda)

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