12.05.2015, 09:2612.05.2015, 17:57
Schon nächste Woche ist es so weit, und der ESC, das grösste (und schwulste) Kitsch-Event der Welt, wird wie ein Phoenix aus der Asche der TV-Unterhaltung steigen. Und Wien wird ESC! Conchita Wurst sei Dank. Zur Einstimmung darauf (und auf den Life Ball und die Regenbogenparade) hat Wien nun an 49 strategisch wichtigen Orten ein paar schwule Ampelmännchen und lesbische Ampelfrauchen platziert.
Bei Rot stehen sie Hand in Hand und Herz an Herz nebeneinander, bei Grün gehen sie hintereinander, und Liebe liegt ganz klar in der Luft. Eine verrückt herzige Aktion, die überdies wissenschaftlich gerechtfertigt wird (als ob das nötig wäre, der ESC rechtfertigt alles): Man wolle nicht nur die allgemeingesellschaftliche Toleranz, sondern durch die gesteigerte Aufmerksamkeit auch die Verkehrssicherheit verbessern, sagt Wien.

Bis Ende Juni dürfen die beiden Damen Hand in Hand die Passanten verzaubern.
Bild: APA

Diese beiden warten beim Wiener Schottentor.
Bild: APA
Das könnte dich auch noch interessieren:
«DEN» Feminismus gibt es nicht! Hier sind 10 ganz unterschiedliche Strömungen
Feminismus kennt viele Gesichter. Hier sind 10 davon.
Der Feminismus ist super. Oder nervig. Oder notwendig. Oder dumm.
Das sind alles falsche Aussagen. Denn «DER» Feminismus existiert so nicht. Wie bei jeder sozialen Bewegung scheiden sich auch beim Feminismus die Geister. Auch wenn es so wirkt, als wollten alle Feministinnen dasselbe, entspricht das überhaupt nicht der Realität. Es gibt ganz verschiede Motivationen dafür, sich feministisch zu nennen. Einige stehen ganz nahe zusammen und andere widersprechen sich grundsätzlich. Die einen …
Link zum Artikel