Armee
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Andre Blattmann Chef Armee auessert sich waehrend der Medienkonferenz vom VBS zur

«Die Jungen sind besser, als wir es waren»: Armeechef André Blattmann   Bild: Keystone

Cyberattacken, Stromausfälle und ähnliches

Der Armeechef rät der Bevölkerung, Notvorräte anzulegen

André Blattmann sieht neue Bedrohungen. Er selbst hat zu Hause vorgesorgt und hält 300 Liter Mineralwasser an Lager. Der Chef der Armee im grossen Interview.



Patrik Müller, Othmar von Matt, Schweiz am Sonntag

Unsere Gesellschaft sei verletzlich geworden und auf neue Risiken wie Cyberattacken oder Stromausfälle nicht wirklich vorbereitet. Das sagt Armeechef André Blattmann – und er hat selber Konsequenzen gezogen: Zu Hause lagert er «30 oder 40 Sechserpackungen Mineralwasser ohne Kohlesäure». Das entspricht rund 300 Liter Mineral. 

Darüber hinaus hat der Armeechef eine Wasserzisterne. Wasser sei im Notfall das Wichtigste, sagt er: «Für den täglichen Bedarf braucht jeder mindestens acht Liter Wasser. Um zu trinken, zu kochen, sich zu waschen.» 

Weil bei einem Stromausfall die Heizung nicht mehr funktionieren würde, hat Blattmann auch ein Cheminée mit Holzvorrat. Die privaten Sicherheitsvorkehrungen traf er «vor zwei, drei Jahren»: «Die neuen Risiken und Bedrohungen haben mich sensibler gemacht.» 

Er rät der Bevölkerung zur Vorsorge: «Vielleicht müsste man den Leuten sagen: Es ist gut, wenn ihr ein paar Vorräte für den Notfall zu Hause habt. Auch Konservenbüchsen. Das hilft ein paar Tage zu überbrücken, bis der courant normal wieder hergestellt ist.»  

Die zwei Hauptlehren aus dem Krim-Krieg

Im Interview mit der «Schweiz am Sonntag» äussert sich der Armeechef zur veränderten Sicherheitslage in Europa infolge der Krim-Krise. Er sieht die «bewaffnete Neutralität» gestärkt. Blattmann: «Was auf der Krim geschah, zeigt: Wir müssen den Nachrichtendienst und die Mobilmachung verbessern. Sollte trotzdem etwas geschehen, müssen wir reagieren können.» 

Ein Artikel der Schweiz am Sonntag

Es gebe zwei Hauptlehren: «Erstens weiss niemand, was die Zukunft bringt – es waren alle überrascht. Und zweitens: Wer sich nicht selber wehren kann, dem diktiert die Geschichte, was er zu tun hat.»  

«Es ist gut, dass das Volk über den Gripen abstimmt und wir das Volk orientieren können»: Armeechef Blattmann (hier bei der Inspektion eines Gripen im Januar 2013). Bild: Keystone

«Neutralität ist glaubwürdig, wenn sie bewaffnet ist»

Armeechef André Blattmann über den Gripen, die Krim-Krise und neue Bedrohungen.  

Herr Blattmann, sitzen Sie im Moment auf Nadeln?  

André Blattmann: Nein. Es ist gut, dass das Volk über den Gripen abstimmt und wir das Volk orientieren können. Wir haben noch einen guten Monat bis zur Abstimmung. Den müssen wir nutzen.  

Die Ausgangslage ist aber schwierig: Der schwedische Botschafter beleidigt Schweizer Politiker, die CVP gibt entnervt die Kampagnenführung ab und die Bürgerlichen zerfleischen sich gegenseitig.  

Offensichtlich stellen viele Leute ihre eigenen Interessen in den Vordergrund. Das schadet mit Sicherheit dem berechtigten Gesamtinteresse. Ich bin aber trotzdem überzeugt, dass sich das Volk letztlich für Sicherheit entscheiden wird.  

Glauben Sie wirklich, diese Abstimmung sei noch zu gewinnen? Eine GfS-Umfrage vom Freitag zeigt, dass 52 Prozent Nein sagen.  

Ich bin immer noch überzeugt, dass wir diese Abstimmung gewinnen. Wir stimmten über einige Initiativen ab, seit ich im Amt bin: Waffen-Initiative, Wehrpflicht. Die Leute stellen immer kritische Fragen. Am Ende des Tages überlegen sie aber sehr genau, ob sie den seit Hunderten von Jahren so erfolgreich beschrittenen Pfad verlassen wollen. Uns geht es gut, weil wir selber für Sicherheit besorgt sind. Ich glaube nicht, dass sich das Schweizer Volk plötzlich auf einen opportunistischen Weg begeben will. Deshalb bin ich optimistisch.  

Welche Botschaft versuchen Sie im letzten Monat zu betonen?  

Wir brauchen für unser Land und unsere Gesellschaft Sicherheit. Dafür braucht es die Armee, und die Armee ist ein Gesamtsystem, das zum Schutz in der Luft Kampfflugzeuge braucht. Wer gibt uns denn die Garantie, dass nichts geschieht? Bis vor eineinhalb Monaten hätten viele diese Garantie gegeben. Jetzt sind sie aber nicht mehr sicher.  

Sie sprechen die Ukraine an. Könnte es auch der Schweiz passieren, dass ihr plötzlich ein Landesteil abhanden kommt? Zum Beispiel das Tessin?  

Solange wir die Armee richtig ausrüsten, kann das nicht passieren. In der Ukraine gab es mit Sicherheit Cyberattacken. Man ging auf ukrainische Netze, wollte wissen, wer wo ist. Der Gegner sollte nicht führen können. Zudem gab es einen Informationskrieg. Es konnten nur noch russische Fernsehsender empfangen werden. Dazu kamen Sonderoperationskräfte, die unseren Grenadieren in Isone entsprechen. Alles war hervorragend geplant. Generalstabsmässig.  

«Wir werden eine Mobilmachung per Knopfdruck auslösen können»  Bild: Keystone

Aber der Schweiz würde so etwas nicht passieren?  

Wir würden nicht einfach zusehen. Wir würden reagieren, uns verteidigen. Dafür sind wir da.  

Die «Süddeutsche Zeitung» titelte: «Warnung vor Einmarsch der Russen in der Ostukraine». Ist der neue Kalte Krieg für Sie strategisch ein Thema?  

Ja, mit Sicherheit. Was auf der Krim geschah, zeigt: Wir müssen den Nachrichtendienst und die Mobilmachung verbessern. Sollte trotzdem etwas geschehen, müssen wir reagieren können. Für mich gibt es zwei Hauptlehren. Erstens weiss niemand, was die Zukunft bringt – es waren alle überrascht. Sonst wäre es gar nie so weit gekommen. Und zweitens: Wer sich nicht selber wehren kann, dem diktiert die Geschichte, was er zu tun hat.  

Sie haben früh eine Gefahren- und Risikokarte für Europa entwickelt. Inzwischen ist vieles geschehen. Entwickeln Sie die Karte weiter?  

Das glaube ich nicht. Die Medien schlugen mich dermassen, dass das meiner Gesundheit nicht zuträglich war. Das hier finde ich aber schon ziemlich aussagekräftig. (Legt eine Europa-Karte auf den Tisch.) Die Krim ist halb so gross wie die Schweiz und liegt nur 2000 Kilometer entfernt. Neben der Krim liegt Rumänien. Das heisst, der Konflikt liegt praktisch wieder in Europa.  

Die Machtpolitik ist zurück. Ist in diesem Fall die Neutralität ein Vorteil?  

Die Neutralität ist dann glaubwürdig und wird auch akzeptiert, wenn sie bewaffnet ist. Bereits der 10. Mai 1940 hatte es bewiesen: Belgien und Holland waren zwar neutral. Aber sie hatten nicht genügend militärische Mittel und waren plötzlich besetzt. Die Schweiz hingegen hat eine echte bewaffnete Neutralität, hat weder eine Kolonial- noch eine Zweit-Weltkrieg-Vergangenheit. Das ist an sich ein Wert, das gibt Stabilität, auch für Europa.  

Trotzdem kooperiert die Schweiz im Luftraum mit Nachbarstaaten. 

Am WEF mit Österreich. Beim Frankofoniegipfel und bei der Syrienkonferenz in Montreux war es Frankreich. Und im Herbst in Basel beim OSZE-Gipfel werden es Deutschland und Frankreich sein. Wir machen das im Friedensfall schon lange.  

Und im Krisen- oder Konfliktfall?  

Eben. Wer soll da zu Hilfe kommen? Es ist wirklich nicht ehrlich zu glauben, jemand stelle für die reiche Schweiz den Einsatz in der Luft sicher. Und dies natürlich erst noch gratis. Damit muss man aufhören. Wir müssen selber für Sicherheit in der Luft schauen. Darum brauchen wir selber den Gripen.  

Die Jungen nehmen kaum mehr an Abstimmungen teil. Sie haben viel mit ihnen zu tun. Wie nehmen Sie die Jungen wahr?  

Die Jungen sind der beste Punkt überhaupt in meinem Dasein als Armeechef. Die Jungen sind wirklich gut. Sie sind zuverlässig, leistungsbereit, aber auch kritisch und selbstbewusst. Sie sind besser, als wir es waren.  

Das betrifft aber nur einen Teil der Jungen. Kann sich das mangelnde Engagement der anderen für das Gemeinwesen auf die Armee auswirken?  

Das ist ein Grundthema. Die Frage ist: Wo wird was vermittelt? Vielleicht müsste man die Frage grundsätzlicher stellen: Ist der Staat – oder ist die Sicherheit – in der heutigen Schule überhaupt ein Thema? Wollen wir das Milizwesen weiterpflegen, muss die Schule das zum Thema machen. Unideologisch.  

Verteidigungsminister Ueli Maurer kündigte an, 2015 noch einmal als Bundesrat zu kandidieren. Fühlen Sie sich dadurch verpflichtet, Ihrerseits vier weitere Jahre im Amt zu bleiben?  

Die Zusammenarbeit mit Ueli Maurer ist hervorragend. Ich stehe als Armeechef nun im sechsten Jahr, und es ist total anders als bei Amtsbeginn: Die politische Diskussion und die sicherheitspolitische Lage in Europa haben sich verändert. Damals schien vieles undenkbar von dem, was jetzt eingetroffen ist. Sicherheit ist wieder ein Top-Thema. In den nächsten Jahren wird es darum gehen, die Weiterentwicklung der Armee zu realisieren. Wenn wir dieses Vorhaben durchbringen, haben wir gute Voraussetzungen geschaffen für die nächste Generation. Dann könnte man mit gutem Gewissen gehen.  

Wie sieht der Zeitplan aus?  

Umgesetzt werden soll die Weiterentwicklung ab Anfang 2017 bis Ende 2020. Bis dann werden wir für die heutigen Sicherheitsrisiken gut aufgestellt sein. Ein zentrales Element ist auch die Einführung der Mobilmachung ab dem 1. Januar 2017.  

Wie viele Leute kann die Armee dann mobil machen?  

Das werden gemäss unserer Planungsvariante etwa 22 000 Mann sein. Künftig haben wir noch 109 Bataillone, davon sind in der Grössenordnung von 7 Bataillonen für jede der 4 Territorialregionen Miliztruppen mit hoher Bereitschaft – das ist wohl zu handhaben. Es ist also möglich, die Leute bei den Zeughäusern, Flugplätzen und Kasernen zusammenzuziehen. Nicht mehr wie früher in Wäldern und auf Bauernhöfen.  

Wofür braucht es heutzutage noch eine Mobilmachung?  

Um auf unerwartete Ereignisse zu reagieren. Sie dient der Sicherheit und dem Katastrophenschutz – was immer auch passiert. Es geht darum, dass man in den vier Territorialregionen der Schweiz innert kürzester Zeit genügend Kräfte mobilisieren und sich aushelfen kann. Rettungstruppen, Genie, Übermittlung, Sanität, Infanterie, Transportmittel am Boden und in der Luft zum Beispiel. Es ist gewissermassen eine Reserve, eine Feuerwehr mit den Mitteln, die nur eine Armee hat. Eine erste Mobilmachungsübung haben wir bereits durchgeführt, das ist vor allem logistisch anspruchsvoll: Das Material muss zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein.  

Wie schnell können die Soldaten mobilisiert werden?  

Sofort. Wir werden eine Mobilmachung per Knopfdruck auslösen können. So wird die Leistung innert Stunden bis Tagen verfügbar sein.  

Über SMS?  

Wir prüfen verschiedene Varianten. SMS wäre die einfachste – nur: was ist, wenn die Mobilfunknetze ausfallen? Radio würde dann noch funktionieren, es sei denn, man hört übers Internet. Wir werden wohl – wie früher – mit Codes arbeiten: Man wird mit bestimmten Nummern aufgeboten und weiss dann, wohin man einrücken muss.  

Ist diese Subito-Bereitschaft der Armee auch wegen möglicher Cyber-Attacken nötig?  

Absolut. Das sind heute die grössten Bedrohungen. Ein grossflächiger Stromausfall etwa kann zu einem Armee-Einsatz führen. Das Buch «Blackout» von Marc Elsberg scheint mir sehr realistisch zu sein: Es braucht die Armee, um zu verhindern, dass es Plünderungen gibt, wenn Bancomaten ausfallen und es nichts mehr zu kaufen gibt. Unsere Gesellschaft ist sehr verletzlich geworden, und wir sind – ich meine jetzt nicht die Armee – auf neue Risiken nicht wirklich vorbereitet. Wie viele Wasservorräte haben Sie zu Hause?  

Ein paar Flaschen Mineral.  

Für den täglichen Bedarf braucht jeder mindestens acht Liter Wasser. Zum Trinken, Kochen, sich waschen. Stellen Sie sich einmal den Bedarf für eine Familie über ein paar Tage hinweg vor. Ich mache zu Hause regelmässig Kontrollen: Haben wir genug Wasservorräte für meine Frau und mich?  

Was haben Sie an Vorrat?  

Sicher etwa 30 oder 40 Sechserpackungen Mineralwasser ohne Kohlesäure. Das ist das Wichtigste. Dann haben wir noch eine Wasserzisterne und ein Cheminée mitsamt Holz – denn die Heizung würde bei einem Blackout auch nicht mehr funktionieren.  

Seit wann treffen Sie diese privaten Vorkehrungen?  

Die neuen Risiken und Bedrohungen haben mich etwa vor zwei, drei Jahren sensibler gemacht. Vielleicht müsste man den Leuten sagen: Es ist gut, wenn ihr ein paar Vorräte für den Notfall zu Hause habt. Auch Konservenbüchsen. Das hilft, ein paar Tage zu überbrücken, bis der courant normal wieder hergestellt ist.  

Werden Sie sich jetzt auch einen Notvorrat anlegen?

Uns fällt auf: Sie denken oft das Undenkbare. Noch vor Ausbruch der Euro-Krise wälzten Sie Szenarien zu Unruhen in Europa. 

Das gehört zu meinen Aufgaben. Und absurd sind solche Szenarien ja keineswegs. Ich gab ein Operationskonzept «Blackout» in Auftrag. Nehmen Sie an, es gibt einen AKW-Unfall im grenznahen Ausland: Wer bringt den Leuten, die nicht mehr aus dem Haus können, das Essen? Das kann wahrscheinlich nur die Armee. Genau für Situationen, die weit weg scheinen, sind wir da.  

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    Alle Leser-Kommentare
  • Timothey 17.04.2014 11:04
    Highlight Highlight Viel Schlimmer finde ich diesen Satz hier:
    "Sie sprechen die Ukraine an. Könnte es auch der Schweiz passieren, dass ihr plötzlich ein Landesteil abhanden kommt? Zum Beispiel das Tessin?

    Solange wir die Armee richtig ausrüsten, kann das nicht passieren. [...]"

    Würde die Schweizer Armee eine allfällige Abspaltung des Tessins mit Waffengewalt bekämpfen?
  • Thomas Lottermoser 13.04.2014 18:52
    Highlight Highlight Ist schon wieder 1. April
  • Beat Bättig 13.04.2014 14:06
    Highlight Highlight Andrė Blattmann hat bei seiner letzten Analyse zur Bedrohungslage recht behalten. wir täten gut daran, seinen Empfehlungen zu folgen. Mit lobbieren für den Grippen hat dies nichts zu tun. Die Hundertausenden von Migrationswilligen in Afrika, die die EU-Staaten überfordern werden, wenn sie übers Mittelmeer kommen, aber auch die Lage in der Ukraine und die kürzlich entdeckten Lücken in der SSL Verschlüsselung im Internet machen die Verletzlichkeit unserer Gesellschaft deutlich.
  • MergimMuzzafer 13.04.2014 13:30
    Highlight Highlight Wer das angesprochene Buch "Blackout" gelesen hat, überlegt sich zwei Mal, was bei einem mehrwöchigen Stromausfall passieren könnte. Schon als in Zürich für ein paar Stunden der Strom ausgefallen war, hat nichts mehr funktioniert und alles hatte geschlossen, aber wenns dann Wochen dauert gibt's ne Katastrophe mit Toten. Überlegt euch mal, was bei einem Stromausfall nicht mehr funktionert: Kein Benzin, da Tankstellen mit Strom pumpen, kein Geld da keine funktionierenden Bankomaten, kein Essen da alle Läden geschlossen haben weil die Kassensysteme nicht funktionieren, kein Wasser, kein Licht, keine Polizei, kein Krankenwagen etc. Ich bin kein Panikmacher aber man soll sich der Gefahren bewusst sein.
    • tomdance 13.04.2014 15:40
      Highlight Highlight Fahren Krankenwagen und Polizei mit Strom? Gibt es keine Handpumpen mehr? Kann ein Geschäft die Einnahmen nicht von Hand abrechnen? Ohne Strom István sehr unangenehm, aber das Leben würde trotzdem weitergehen.
  • papparazzi 13.04.2014 12:34
    Highlight Highlight Gibt es wirklich Leute die so naiv sind, dass sie annehmen, der Oberste der Schweizer Amee erzähle nur Räubergeschichten und mache Panikmache? Es hat ganz sicher gut überlegte Gründe, weshalb sich Herr Blattmann einen privaten Notvorrat anlegt! Und zur Umfrage der Gfe: Die MEI hat ja deutlich genug gezeigt, dass man das Schweizer Stimmvolk nicht durch Meinungsumfragen manipulieren kann. Die Argumente von Herr Blattmann sind plausibel und klar für ein JA zum Gripen. Es gibt ja auch keine Schweizer die ein Haus bauen ohne Dach, nur weil sie annehmen, dass von Oben her immer nur die Sonne scheint! ut (dp)
  • kEINKOmmEnTAR 13.04.2014 12:19
    Highlight Highlight Der Grund, warum ich gegen die Grippen bin, ist, weil sie keine ansprechende Lösung sind, sondern Flugzeuge zweiter Klasse. Hätten sie den wesentlich teureren Lockheed Martin F-35 oder den Eurofighter Typhoon genommen, hätte ich zugestimmt. So aber nicht!
    • Androider 13.04.2014 13:13
      Highlight Highlight Genau meine Meinung. Ich bin nicht gegen neue Flugzeuge, nur gegen diese billige Version (Gripen) habe ich Einwände. Vlt. müsste das dem VBS resp. Ueli mitgeteilt werden...
    • jdd2405 13.04.2014 13:33
      Highlight Highlight Keine ansprechende Lösung? Dann ist kein Flugzeug die bessere Lösung? Die Politik will nicht mehr Mittel für den Ersatz des F-5 Tigers sprechen. Machen wir aus dem das beste! Und das ist nunmal der Gripen.
    • kEINKOmmEnTAR 13.04.2014 17:56
      Highlight Highlight Nein, aber wenn das Flugzeug nicht geeignet ist für Luftkampf-, Erdkampf- und Luftpolizeieinsätze dann ist das keine zufriedenstellende Lösung die auch keine Verteidigung des Luftraumes ermöglicht. Und damit sind die Jets überflüssig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chuenel 13.04.2014 11:37
    Highlight Highlight Das wichtigste ist ja das Cheminee.Holz oder ? Wieder ein Spezailst aus Bern der Wahlkampf macht pro Gripen. Alles hat seinen (Un) Sinn. Oder nicht ?
    • kuuratz.me (1) 13.04.2014 14:38
      Highlight Highlight Aktien und Bargeld?? Es gibt wenig was instabiler ist, als die beiden...
  • Adonis 13.04.2014 11:18
    Highlight Highlight Nun, unser Armeechef hat schon recht. Wir Menschen sind halt doch im innersten vom Kern Affen geblieben. "Nichts gegen Affen, aber so ist's." Verteidigung vom Revier geht vor.
  • manolo 13.04.2014 10:29
    Highlight Highlight Was der Blattmann erzählt, sind Räubergeschichten! Es ist an der Zeit, ihn in den Ruhestand zu versetzen!
    Er will mit seinen Märchen nur den Gripen-Kauf erklären!
  • flubi 13.04.2014 09:42
    Highlight Highlight Ich hoffe Herr Blattmann weiss, dass bei einem totalen Stromausfall auch der Gripen am Boden bleibt!
  • LukasTr 13.04.2014 09:39
    Highlight Highlight Danke Watson für diesen guten Pro-Artikel. Das hat mir bis jetzt gefehlt.

    Klar ist die Situation in Europa nicht so sicher und auch die Sicherheit ist eine Aufgabe der Armee. Was ich jedoch viel wichtiger finde, sind andere Aufgabe der Armee, die zur Unterstützung der Bevölkerung ausgeführt werden. Unter anderem gehört dazu auch die Katastrophenhilfe und die Unterstützung von Feuerwehr und Polizei. Und im Bezug auf den Gripen möchte ich gern den Luftpolizeilichen Dienst erwähnen,welcher eine der Hauptaufgaben unserer Luftwaffe ist. Auf dem Boden haben wir auch eine Polizei, die den Verkehr überwacht und gerade die Schweiz, mit dem dichtest beflogenen Luftraum auf dieser Welt, braucht auch jemanden, der diesen Verkehr regelt. Man könnte dies ja zu Fuss probieren, aber man wird nicht wirklich erfolgreich sein.

    Die Schweiz braucht eine Luftwaffe mit guten Flugzeugen. Unsere alten müssen jetzt langsam ausgemustert werden und ein Ersatz ist nötig. Der Gripen ist ein super Flugzeug, top-modern, erweiterbar, nicht zu teuer und dank Gegenaufträgen von Saab auch wirtschaftlich lohnend.
    • mope 13.04.2014 10:58
      Highlight Highlight Man wird auch in der Luft nicht erfolgreich sein. Ein Handstreich, die paar Flieger vom Himmel zu holen. Wotu also den Schrot erst teuer einkaufen?
    • Pasci__.89 13.04.2014 12:22
      Highlight Highlight Die Luftwaffe zu Bürozeiten
    • LukasTr 15.04.2014 09:25
      Highlight Highlight @mope die schweiz hat gute Pilot also sind unsere chancen nicht zu schlecht. Aber klar sind jets keine Superwaffe gegen alles und jeden.
      @Pasci__.89 Wie du auch erfahren haben solltest ist die Luftwaffe momentan in einer Umstellung und spätestens 2020 sind sie auch 24/7 bereit.
      @david707 Das könnte man natürlich machen, so à la USA mit Söldnern, das kostet aber auch und macht völlig abhängig.
  • 13.04.2014 09:27
    Highlight Highlight Wie bitte Herr Blattmann schützt der Gripen unser Land, wenn ihre Piloten nur zu Bürozeiten arbeiten? Wenn ich das weiß, ist dies auch dem Feind bekannt!
  • Maya Eldorado 13.04.2014 02:02
    Highlight Highlight Bitte, bitte Watsen! Bring auch noch eine Gegenstimme! Es muss ein Gleichgewicht der Information herrschen!
    Im richtigen Moment vor der Abstimmung kommt der mit Panikmache.
    Das mal zum Ersten!

    Weiter:
    Herr Blattmann ist in einer privilegierten Lage. Er muss viel Platz haben zuhause und ich vermute ein Eigenheim, wenn der einfach so ein Cheminé einbauen kann und platz hat genügend Holz zu lagernUnd genügend platz für all die Vorräte.

    Nun mach ich mal ein wenig Gegenstimme:
    Die heutige Lage kann man nicht mit der Zeit der beiden Weltkriege vergleichen.
    Wie die letzten Jahre zeigen, bringen Kriege immer Verlierer auf beiden Seiten.
    Ist die Schweiz wirklich so interessant für's Ausland? Ach ja vielleicht. Wir sind ja scheints weit und breit das einzige Land mit einer direkten Demokratie. Das ärgert Brüssel ungemein. Das ist unbequem.

    Ich hole mir das Wasser zum trinken schon lange an einem Brunnen, der von einer Quelle gespiesen wird. Das ist sowieso viel besser als Hahnenburger und in Flaschen abgefülltes. Dieses Wasser wird auch bei einer Cyperattacke weiterfliessen.
    Im Moment kommt sowieso der Sommer. Da hohl ich mir halt Brennnesseln und Löwenzahn und alles andere, was so wächst und essbar ist.
    Abgesehen kann die Elektronik auch ohne Cyberattacke ausfallen. Das hatten wir vor ein paar Monaten in unserem Coop. An den Kassen ging die Elektronik mal am Morgen nicht. Der Laden öffnete mit grosser Verspätung, eben dann wann das wieder in Ordnung war.

    Gehen wir einfach weiter. Irgendwie geht es immer weiter.
    • Maya Eldorado 13.04.2014 13:09
      Highlight Highlight Nein, natürlich hat nicht jeder einen Brunnen mit Quellwasser um die Ecke, also Wasser das nicht elektronisch gesteuert ist. Aber es gibt sehr viel mehr als sie denken. Nur sehen die einzelnen Gemeinden keinen Grund, diese Wässerchen regelmässig zu prüfen. So steht dann halt "kein Trinkwasser". Nur, wenn dann die Elektronik nicht mehr geht, kann man dieses Wasser dann doch trinken. Millionen Menschen haben ein vielfach schlechteres Trinkwasser, als das was bei uns als "kein Trinkwasser" deklariert wird und was in unseren Flüssen ist.
      Uebrigens, da wo ich das Wasser hohle steht auch "kein Trinkwasser". Und es gibt etliche Menschen, die das holen, weil es besser schmeckt als das aufbereitete Wasser, das kilometerlang durch Röhren gequetscht wird.
    • loccodelcocco 13.04.2014 13:54
      Highlight Highlight Sie wissen schon, dass auch ihr Brunnen und das Fliessendwasser zu Hause Pumpen brauchen, um ständig zu funktionieren? Es hat vor allem auch in den urbanen Gebieten leider nicht jeder das Glück, an einer von einer Quelle gespiesenen Hanglage mit Brunnen zu wohnen. Lustig, dass Sie genau das aber Herrn Blattmann vorwerfen ;-) Auf jeden Fall ist man mit einem bescheidenen Notvorrat immer gut bedient - man kann so auch preisbewusster und nach Aktionen gerichtet einkaufen... die Nörgler und Armeekritiker wären nämlich die Ersten, welche nach zwei Tagen ohne Strom die Scheiben vom Coop einschmeissen würden...

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