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Bild: Dukas
Smog so weit das Auge nicht reicht

Dass auf den neusten Bildern aus China fast nichts zu sehen ist, liegt nicht etwa daran, dass der Fotograf schlecht ist. Sondern die Luft

Meldungen darüber, dass Feinstaub die Luft in China verpestet, sind leider nicht neu. Und leider doch aktuell, wie diese Bilder aus Wuhan zeigen. Eine App soll nun für sauberere Luft sorgen.
14.06.2014, 11:4124.06.2014, 10:29
Lüthi Susanne
Lüthi Susanne
Redaktorin
Lüthi Susanne
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Wuhan ist eine Stadt im Osten von China. Sie liegt am längsten Fluss des Landes, dem Jangtsekiang. Alleine in der Innenstadt leben über vier Millionen Menschen (Stand 2008). Im gesamten Verwaltungsgebiet Wuhans leben über acht Millionen Menschen.

Eine der sieben Brücken von Wuhan, die über den Jangtsekiang führen.
Eine der sieben Brücken von Wuhan, die über den Jangtsekiang führen.
Bild: Dukas

Der Index für die Schadstoffe Chinas stieg laut Messungen der US-Botschaft zwischenzeitlich auf einen Wert von mehr als 350. Das entspricht mehr als dem 14-fachen des von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Grenzwertes. 

Radeln entlang des Flusses ist wohl eher Notwendigkeit als Vergnügen.
Radeln entlang des Flusses ist wohl eher Notwendigkeit als Vergnügen.
Bild: Dukas
Im Hintergrund sieht man (knapp) eine der gewaltigen Brücken über den rund 1250 Meter breiten Jangtsekiang.
Im Hintergrund sieht man (knapp) eine der gewaltigen Brücken über den rund 1250 Meter breiten Jangtsekiang.
Bild: Dukas
Bild: Dukas

Hauptursache für die Luftverschmutzung ist neben Autoabgasen (25 Prozent) Chinas weiterhin hohe Kohleabhängigkeit bei der Energiegewinnung. Einer im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace angefertigten Studie der Universität Leeds zufolge ist die Verbrennung von Kohle derzeit für 58 Prozent der Luftverschmutzung verantwortlich.

Ob diese Übungen mehr nützen oder schaden?
Ob diese Übungen mehr nützen oder schaden?
Bild: Dukas

Eine Smartphone-App soll nun helfen, Umweltsünder zu identifizieren. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, haben chinesische Umweltschützer vor rund einer Woche das Smartphone-Programm in Peking vorgestellt. 

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Die App soll Anwendern stündlich aktualisierte Emissionsdaten auf einer Karte anzeigen. Die Firmen sind verpflichtet, entsprechende Daten an die lokalen Behörden zu melden. 

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Und wie sieht die Smogbelastung in der Schweiz aus? Aktuelle wie auch prognostizierte Werte liefert die Karte der Lungenliga.

(Quellen: Spiegel, Zeit, Wikipedia)

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