Sport
Schaun mer mal

NHL: Scheibe springt nach Monstercheck aus der Fassung

NHL-Scheiben zerscheppern nicht mehr so leicht – nicht unbedingt zum Vorteil der Zuschauer

22.12.2015, 10:5222.12.2015, 11:44

Nach einem Monstercheck an der Bande zersplitterte in der NHL früher schon mal die darüber liegende Scheibe. Heute ist das fast nicht mehr möglich, die Scheiben sind aus bruchsicherem Plexiglas gefertigt. Dafür fliegt bei einem kernigen Check gleich die ganz Scheibe raus, wie gestern als Columbus-Stürmer Ryan Johansen Pittsburgh-Verteidiger mit Schmackes in die Bande rammte. Die Zuschauer dahinter hatten Glück im Unglück, sie kamen mit dem Schrecken davon. (pre)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Fall Haas» – zehn Spielsperren wären vertretbar, aber nicht zwingend
Biel fordert in einem Rekurs eine Verschärfung von fünf auf zehn Spielsperren gegen Ajoies Daniel Carr. Ein Überblick über die Hockey-Gerichtspraxis zeigt: Eine Erhöhung wäre angemessen, eine Verdoppelung von fünf auf zehn Sperren vertretbar, aber nicht zwingend erforderlich.
Ajoes kanadischer Stürmer Daniel Carr hat zum Abschluss eines heftigen Faustkampfes Biels Captain Gaëtan Haas einen brutalen Schlag gegen den Kopf versetzt. Erschwerend ist, dass er diesen letzten Schlag gegen den bereits wehrlos auf dem Eis knienden Kontrahenten geführt hat («Sucker Punch»). Ein solcher Schlag verstösst auch gegen die ungeschriebenen Gesetze des Hockeys. Die Schiedsrichter haben Daniel Carr mit insgesamt 50 Minuten bestraft: 5 plus 20 Minuten wegen des Faustkampfes, 5 plus 20 Minuten wegen des Schlages gegen den Kopf. Der Hockey-Einzelrichter hat in erster Instanz fünf Spielsperren verhängt. Biel fordert nun in einem Rekursverfahren zehn Spielsperren.
Zur Story