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Schienenfahrzeuge

Stadler Rail überwindet Auftragseinbruch

13.06.14, 11:20

Stadler Rail ist wieder besser unterwegs. Der Auftragseingang des Schienenfahrzeug-Herstellers ist - nach dem Einbruch 2012 - im vergangenen Jahr wieder auf 2,6 Mrd. Fr. geklettert. Trotzdem sei die Auslastung der Schweizer Werke ab Mitte 2015 noch ungenügend.

Um die Auslastung zu verbessern, setzt Stadler Rail auf den SBB-Auftrag für die Gotthard-NEAT-Züge, wie das Unternehmen am Sitz in Bussnang TG festhielt. Dieser 980 Mio. Fr. schwere Auftrag ist durch Beschwerden von Alstom und Talgo gegen die Vergabe beim Bundesverwaltungsgericht blockiert.

Die vom ehemaligen SVP-Nationalrat Peter Spuhler geführte Stadler Rail betont die Pünktlichkeit ihrer Auslieferungen und spielt damit auf die mehrjährigen Verzögerungen von Bombardier bei der Lieferung neuer Doppelstock-Züge für die SBB an: Auch im vergangenen Jahr sei es Stadler erneut gelungen, rund 250 Züge und Trams termingerecht und in hoher Qualität auszuliefern, hiess es.

Dank des hohen Auftragsbestandes aus den Jahren 2008 bis 2010 konnte Stadler Rail im vergangenen Jahr einen Umsatz von 2,5 Mrd. Fr. einfahren, wie weiter mitgeteilt wurde. 2012 war der Umsatz leicht tiefer auf 2,4 Mrd. Fr. beziffert worden.

Wegen der EU-Schuldenkrise und der Währungsverwerfungen peilt Stadler neue Märkte und neue Segmente an. Bereits konnten in Zentral- und Osteuropa einige Aufträge gewonnen werden. Zuletzt hat Stadler Rail eine Bestellung für 27 Schlaf- und 3 Speisewagen der Aserbaidschanischen Eisenbahn im Volumen von 120 Mio. Fr. vermeldet. (kub/sda)



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