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Nach heftigen Protesten

Metallstacheln für Obdachlose vor Londoner Wohnhaus wieder entfernt



A picture shows short metal spikes installed outside the entrance of a building in London on June 10, 2014. The installation of pavement spikes to stop homeless people sleeping outside a London building sparked outrage on June 10, with 40,000 people signing a petition in protest and Mayor Boris Johnson calling them

Bild: AFP

Nach heftigen Protesten sind vor einem Haus in London Metallstachel zur Abwehr von Obdachlosen entfernt worden. Der britische Nachrichtensender BBC berief sich am Freitag auf Aussagen der Kommunalverwaltung des Stadtteils Southwark, in dem die Stachel vor einem Apartmenthaus angebracht gewesen waren.

Am vergangenen Samstag war im Internet eine Petition gegen die "Spikes" gestartet worden. In weniger als einer Woche bekannten sich fast 130'000 Unterschreibende dazu. In Sozialen Netzwerken wurde die Vorrichtung als unmenschlich bezeichnet. Die Metallknöpfe sollten offenbar verhindern, dass Obdachlose vor dem Haus übernachten.

Die Kommunalverwaltung betonte, dass Personen ohne Wohnsitz mit Würde und Respekt, nicht aber mit Abwehrmassnahmen wie "Spikes" behandelt werden sollen. Man sei froh, dass die Metallspitzen entfernt worden seien.

Auch die britische Supermarktkette Tesco hatte am Donnerstag angekündigt, "Spikes" vor einer ihrer Filialen zu entfernen. Ein Sprecher sagte der BBC, es habe Beschwerden gegeben, dass Tesco negativ gegenüber Obdachlosen eingestellt sei. Diesen Beschwerden wolle man entgegentreten. (aeg/sda)

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