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Uruguay's Luis Suarez (R) reacts after clashing with Italy's Giorgio Chiellini during their 2014 World Cup Group D soccer match at the Dunas arena in Natal June 24, 2014.  Suarez can learn to stop biting opponents but it will not be a quick or easy process, senior psychologists have said following the Uruguay striker's bite on the shoulder of Italy defender Chiellini at the World Cup. Suarez, twice previously banned for biting, is under investigation by FIFA for the incident late in the Group D clash on Tuesday and faces another lengthy suspension.  REUTERS/Tony Gentile (BRAZIL - Tags: SPORT SOCCER WORLD CUP TPX IMAGES OF THE DAY)

Bild: TONY GENTILE/REUTERS

Nach Beissattacke

Uruguayer wittern Verschwörung im Fall Suarez und nehmen ihren Superstar in Schutz

Die FIFA-Disziplinarkommission setzt die Untersuchungen im Fall Luis Suarez am Donnerstag fort. Die Uruguayer verlangen für ihren Superstar einen Freispruch.



Man habe keine Nachricht der FIFA erhalten, sagte Uruguays Verbandspräsident Wilmar Valdez am späten Mittwochabend. «Wir wissen nicht, warum es noch keinen Entscheid gab.»

epa04227235 President of Uruguayan Asociation of Soccer Wilmar Valdez speaks during the signing of an agreement with Ministry of Tourism and Sports of Uruguay for the using of the oficial brand 'Marca Pais Uruguay Natural' by national soccer teams, in Montevideo, Uruguay, 26 May 2014.  EPA/IVAN FRANCO

Verbandspräsident Vilmar Valdez: «Wir wissen nicht, warum es noch keinen Entscheid gab.» Bild: EPA/EFE

Die FIFA habe als einzigen Beweis ein Video vorgebracht, auf dem aber kein Biss von Suárez gegen den italienischen Gegenspieler Giorgio Chiellini zu sehen gewesen sei, sagte Valdez.

«Basierend auf den Beweisen, gibt es keinen Grund für eine Strafe», behauptete der Verbandschef. Suarez droht nach der offensichtlichen Beissattacke gegen Chiellini beim 1:0-Sieg Uruguays gegen Italien jedoch eine lange, vielleicht sehr lange Sperre.

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Die Beissattacke von Suarez an Chiellini. gif: youtube

Uruguayer wittern Komplott

Der uruguayische Verband hat nach eigenen Angaben «starke Argumente» bei der Verteidigung des 27-jährigen Stars des FC Liverpool. Der Verband sei von der Unschuld des Stürmers überzeugt, sagte Exekutivkomiteemitglied Alejandro Balbi uruguayischen Medienberichten zufolge.

Er sei sich aber «sehr bewusst, dass es grossen Druck von ausländischen Medien, europäischen und amerikanischen, gebe, ebenso von einigen kolumbianischen und brasilianischen». Balbi sprach von einer Kampagne.

Balbi witterte englischen Medienberichten zufolge einen Komplott: «Man darf nicht vergessen, dass wir die Rivalen von vielen sind und auch für Brasilien in der Zukunft werden können.» Sogar Uruguays Präsident Jose Mujica nahm Suarez in Schutz: «Er wurde nicht als Philosoph oder Mechaniker oder wegen seiner guten Manieren auserwählt, er ist einfach ein guter Spieler», sagte Mujica, der auch forderte, man solle Suarez in Ruhe lassen.

«Man darf nicht vergessen, dass wir die Rivalen von vielen sind und auch für Brasilien in der Zukunft werden können.»

Exekutivkomiteemitglied Alejandro Balbi.

Derweil hat Suarez' Beissangriff in sozialen Netzwerken ein Feuerwerk an Fotomontagen und Kommentaren ausgelöst. Ein auf Twitter veröffentlichtes Bild zeigte beispielsweise den 27-Jährigen mit der Maske des Kannibalen Hannibal Lecter aus dem Kinothriller «Das Schweigen der Lämmer». McDonald's in Uruguay versuchte seinerseits, die unsportliche Attacke für Werbezwecke zu nutzen. «Wenn du noch hungrig bist, komm und beiss in einen BigMac», schrieb die Imbisskette auf ihrem Twitterkonto. (si)

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