Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Geschäfte im Iran, Sudan und Kuba

Sanktionen verletzt: USA wollen von BNP Parisbas Milliarden

(FILES) A picture taken on April 14, 2012 in Paris, shows the entrance of a BNP Paribas bank. The US is seeking more than $10 billion from French bank BNP Paribas to settle charges it violated US sanctions on Iran, Sudan and Cuba, the Wall Street Journal reported May 29, 2014. Citing people familiar with the negotiations between the bank and the Justice Department, the newspaper said the two sides are still locked in talks, and that BNP wants to pay less than $8 billion. Both numbers are far higher than earlier reports of less than $4 billion, and would far outpace the $1.9 billion British bank HSBC was fined in 2012 for routinely handling money transfers for countries under sanction and for Mexican drug traffickers.  AFP PHOTO/LOIC VENANCE/FILES

Bild: AFP

Die US-Behörden verlangen von der französischen Grossbank BNP Paribas laut einem Zeitungsbericht wegen Verletzung von Wirtschaftssanktionen eine Strafzahlung von mehr als zehn Milliarden Dollar. Die Bank soll US-Sanktionen gegen den Iran, den Sudan und Kuba verletzt haben.

Dies berichtet das "Wall Street Journal" am Donnerstag. Unter Berufung auf Vertraute der Verhandlungen heisst es in dem Bericht weiter, BNP Paribas wolle mit einer Strafzahlung von weniger als acht Milliarden Dollar davonkommen.

Bei den Verhandlungen zwischen der Bank und dem US-Justizministerium soll es um geschäftliche Aktivitäten aus den Jahren 2002 bis 2009 gehen, die nicht mit den US-Gesetzen im Einklang standen.

Falls sich beide Seiten nicht gütlich einigen, könnte BNP Paribas das Recht entzogen werden, Geld in die USA oder aus den USA ins Ausland zu transferieren. Der Vorwurf gegen BNP Paribas besteht dem Bericht zufolge darin, in den genannten Ländern entgegen den US-Bestimmungen Dollar-Geschäfte getätigt zu haben.

Die Bank würde eine derart hohe Strafzahlung voraussichtlich verkraften. Sie hatte zuletzt einen Börsenwert von 90 Milliarden Euro und eine Eigenkapitalquote von mehr als zehn Prozent. Die Verhandlungen zwischen der Bank und dem Justizministerium in Washington könnten sich noch Wochen hinziehen, heisst es in dem Zeitungsbericht. (aeg/sda)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen