DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Donald Trump feiert Jubiläum: 10'000 Lügen seit dem Amtsantritt

29.04.2019, 14:0929.04.2019, 14:27
Bild: EPA/EPA

Ein US-Präsident wird an seinen Erfolgen gemessen. Barack Obama etwa an der Einführung der allgemeinen Krankenversicherung, Abraham Lincoln am Kampf gegen die Sklaverei und Ronald Reagan am Ende des Kalten Krieges.

Und jetzt kann auch Donald Trump etwas vorweisen – allerdings etwas eher Unerfreuliches: 10'000 Lügen oder falsche Behauptungen, seit er im Amt ist.

Dies hat die Trump-kritische «Washington Post» errechnet.

«Im letzten September waren wir bei 5000 Lügen», sagt Autor Glenn Kessler. «Jetzt, sieben Monate später, sind wir bei 10'000. Das sind 23 Lügen pro Tag.»

Viele der falschen oder missverständlichen Aussagen betreffen das Thema Immigration, wie Kessler erklärt. Die Mauer, Mexikaner und Demokraten seien dabei besonders beliebte Falschaussagen-Objekte des Präsidenten.

Den Faktencheckern bei der «Washington Post» ist aufgefallen, dass Trump immer wie mehr Falschinformationen streut, je länger er im Amt ist. In einem 45-minütigen Interview von letzter Woche mit Fox-Moderator Sean Hannity allein seien es 45 Lügen gewesen.

(aeg)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

1 / 7
Diese Demokraten kandidieren gegen Trump
quelle: epa/epa / tannen maury
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Weinendes Mädchen an US-Grenze

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

So sieht der wahre Staatsstreich von Donald Trump aus

Der Historiker Robert Kagan beschreibt in der «Washington Post» ein bedrückendes, aber realistisches Szenario, wie sich die USA in einen faschistischen Staat verwandeln könnten.

Derzeit scheint es Donald Trump und den Republikanern nicht gut zu laufen. Der ehemalige Chefstratege des Ex-Präsidenten, Steve Bannon, der ehemalige Stabschef Mark Meadows und dessen Stellvertreter Dan Scavino sowie der ehemalige Stabschef im Pentagon, Kash Patel, müssen vor dem Untersuchungsausschuss antreten, der die Vorkommnisse des 6. Januars abklärt. Selbstredend hat Trump angekündigt, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um dies zu verhindern.

Gleichzeitig scheint sich im Bundesstaat Arizona …

Artikel lesen
Link zum Artikel