Romandie
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Pierre Maudet Genfer Staatsrat der FDP Schweiz die Liberalen, erscheint nach einer Sitzung mit der Parteileitung, am Mittwoch, 28. November 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Ein verkniffener Pierre Maudet spricht am Mittwoch zu den Medien in Bern. Bild: KEYSTONE

90'000 Franken Rente auf Lebenszeit: Will Maudet deshalb nicht weichen?

Die FDP Schweiz fordert den Genfer Regierungsrat Pierre Maudet zum Rücktritt auf. Der denkt nicht daran. Hält er noch sieben Monate durch, kann er eine lebenslange Rente beziehen.



Um Pierre Maudet ist es einsam geworden. Vor einem Jahr war der 40-jährige Freisinnige ein gefeierter Fast-Bundesrat, dem scheinbar alle Türen offen standen. Nun ist er zu einem «Aussätzigen» der Schweizer Politik geworden. Als Sicherheitsdirektor der Republik und des Kantons Genf wurde er weitgehend entmachtet, das Regierungspräsidium musste er abgeben.

Nun hat auch seine Partei die Geduld mit Maudet verloren. Am Dienstag erklärte Alexandre de Senarclens, der Präsident der Genfer FDP, man wolle ihn zum Rücktritt auffordern. Tags darauf legte der Vorstand der FDP Schweiz nach. Er verlangte einstimmig Maudets Demission aus der Genfer Regierung, wie Parteipräsidentin Petra Gössi am Mittwoch in Bern erklärte.

De gauche a droite,  le conseiller d'Etat genevois, Pierre Maudet, la presidente du PLR, Les Liberaux-Radicaux Suisse, Petra Goessi, la conseillere nationale vaudoise, Isabelle Moret et le conseiller national tessinois, Ignazio Cassis, arrivent a la journee du PLR ce samedi 2 septembre a Auvernier pres de Neuchatel. Le parti PLR, Les Liberaux-Radicaux Suisse, (FDP, Die Liberalen) a choisi un ticket a trois candidats qu'il proposera a l'Assemblee federale pour l'election au Conseil federal du 20 septembre prochain. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Letztes Jahr waren Bundesratskandidat Maudet und FDP-Präsidentin Gössi noch guter Dinge. Bild: KEYSTONE

Pierre Maudet habe die Werte der FDP Schweiz mit Füssen getreten, sagte die Schwyzer Nationalrätin. Für zusätzlichen Ärger sorgte sein Verhalten im Vorfeld der Vorstandssitzung. Erst wollte er sie mit Verweis auf eine Sitzung der Kantonsregierung «schwänzen». Dann tauchte er plötzlich doch in Bern auf – nur um die Rücktrittsforderung vor den Medien zurückzuweisen.

Kein Zwang zum Rücktritt

Es sei offenkundig, «dass sich Maudet und die FDP Schweiz auf unterschiedlichen Planeten bewegen», kommentierte die NZZ. Nun ist die Rede von einem Ausschluss des renitenten Regierungsrats aus der Partei. Zuständig wäre die Genfer FDP. Allerdings kann er nicht zum Abgang gezwungen werden. Im Kanton Genf gibt es kein Amtsenthebungsverfahren.

Die Affäre Maudet dreht sich nicht nur um die Reise mit seiner Familie an den Formel-1-GP in Abu Dhabi im November 2015, die er sich vom Kronprinzen des Emirats hatte bezahlen lassen, was er lange leugnete. Die Genfer Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb wegen Vorteilsnahme. Ins Zwielicht gerät Maudet auch wegen anderer Finanzgeschichten.

So liess er den jährlichen Beitrag von 10'000 Franken an die FDP von einem Unterstützungsverein bezahlen. Den Betrag zog er trotzdem von den Steuern ab. «Ich wusste nicht, dass er ein solcher Rappenspalter ist. Warum hat er diese Summe nicht aus seinem persönlichen Konto bezahlt?», fragte sich ein namentlich nicht genanntes Parteimitglied gegenüber der Zeitung «Le Matin Dimanche».

«Tagesschau»-Beitrag zum FDP-Entscheid. video: Srf

Pierre Maudet schweigt zu diesem Thema. Und die Regierung ist machtlos, wie der Grüne Antonio Hodgers, der das Präsidium von Maudet übernommen hat, am Donnerstag im Westschweizer Radio RTS erklärte: «Der Regierungsrat besitzt keine Folterinstrumente, um eines seiner Mitglieder zum Reden zu bringen.»

Einmalige Abfindung

Das Geld ist womöglich der Grund, warum sich Maudet an sein Amt klammert. Er ist seit sieben Jahren Mitglied der Kantonsregierung. Wenn er heute zurücktritt, hat er Anrecht auf eine einmalige Abfindung von drei Monatslöhnen pro Amtsjahr. Im konkreten Fall wären es somit 21 Monatslöhne oder 437'802 Franken, wie das kantonale Personalamt auf Anfrage von RTS errechnet hat.

Das ist eine hübsche Summe. Nach acht Jahren aber kann ein Genfer Regierungsrat eine lebenslange Rente beziehen. Im Fall von Pierre Maudet würde sie sich gemäss RTS auf jährlich 89'161 Franken oder 7430 Franken pro Monat belaufen. Das Stichdatum ist der 29. Juni 2019. Dann endet sein achtes Amtsjahr, und er ist rentenberechtigt.

Durchzogene Perspektiven

Für einen 40-Jährigen ist der Fall sonnenklar: Eine jährliche Rente auf Lebenszeit ist wesentlich attraktiver als die einmalige Abfindung bei einem heutigen Rücktritt. Maudet hat also allen Grund, noch sieben Monate durchzuhalten. 7430 Franken pro Monat erlauben einem dreifachen Vater im teuren Genf keine grossen Sprünge. Doch Maudet hat nie etwas anderes gemacht als Politik.

Seine beruflichen Perspektiven sind nach den diversen Skandalen durchzogen, da kann man eine solche Rente durchaus gebrauchen. Maudet selbst weist solche Erwägungen zurück: «Ich habe nie den Tag berechnet, an dem ich Anrecht auf eine Pension habe», sagte er «Le Matin Dimanche». Er habe keinen aufwändigen Lebensstil. Das sei die Folge seiner «protestantischen Erziehung».

Die SVP Genf fordert, ihm die Pension zu entziehen, weil er wegen einer Justizaffäre zurücktreten müsse. Das dürfte nicht ganz einfach sein, denn noch ist Maudet nicht verurteilt. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Das Verfahren dürfte noch einige Zeit dauern. Der Druck aber steigt weiter: Eine Online-Petition, die seinen Rücktritt fordert, verzeichnet schon über 10'000 Unterschriften.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ron Collins 01.12.2018 02:12
    Highlight Highlight Schamlosigkeit hoch drei. Wie sollte man das sonst nennen. Aber dank sei dem Gesetz dass dies erlaubt.
  • John Carter 30.11.2018 12:22
    Highlight Highlight In den 80ern hatten wir den FDP Klüngel in der Wirtschaft. Das hat die Partei richtig dezimiert. Ihre Glaubwürdigkeit war dahin.

    Jetzt geht es wieder in die gleiche Richtung. Der Mann will bis nächstes Jahr im Amt bleiben, damit er seine Lebenslange Rente kassieren kann.

    Super in der Politik. Da wird man geschasst und kriegt trotzdem noch ne menge Kohle.

    Auch die Schweiz (vor allem die Genfer Region) ist in Sachen Korruption nicht viel besser als Staaten in Afrika - leider - wir sollten aufhören den Mahnfinger in alle Richtungen zu zeigen - wir sind nicht besser.
    • rodolofo 30.11.2018 20:31
      Highlight Highlight Passt auf vor den Genfern!
      Die schwatzen viel, saufen Wein, sind faul und fälschen!
      Die Welschen fälschen!
      Ironie OFF
      Ich kenne eine Genferin, die ist super!
      Aber sie interessiert sich nicht für Politik.
  • hans.kroener@bluewin.ch 30.11.2018 11:40
    Highlight Highlight Die Ruhegelder und die Staatsgarantie bei der Pensionskasse der Politiker abschaffen. Schliesslich werden diese auch von den AHV Rentner indirekt mitfinanziert. Die Politiker gehören den gesetzlichen Vorschriften der AHV und BVG unterstellt. Eine 3. Säule für die frühzeitige Pensionierung als Übergangsrente können sie sich selber finanzieren. Höheres Rentenalter auch für Politiker und für alle eine flexible Pensionierung je nach Branche mit alter 62 bis 67 ohne all zu grosse Einbussen. Die AHV und das BVG gehörten zu 50 % von den Steuern befreit.

    Alles andere ist Augenwischerei.
    hak
  • Triumvir 30.11.2018 08:45
    Highlight Highlight Nicht auszumalen, wenn dieser Typ auch noch Bundesrat geworden wäre...
    • rodolofo 30.11.2018 20:26
      Highlight Highlight Bist Du denn mit Cassis zufrieden?
      Der kommt uns auch noch teuer zu stehen, wenn der den EU-Dumpingpreisen Tür und Tor öffnet!
      Nein halt!
      Nur die Angestellten werden leiden.
      Die Häusle-Besitzer werden billig renovieren und die Renovationskosten von den Steuern abziehen dürfen.
  • rodolofo 30.11.2018 08:09
    Highlight Highlight Gössi soll doch nicht so ein Theater machen!
    Wenn Maudet seine lebenslange Pension erhält, wird er bestimmt nicht IV-Rentner und müsste auch nicht von Privatdetektiven beschattet werden...
  • Charming 30.11.2018 01:29
    Highlight Highlight Es braucht dringend ein Mittel um unfähige PolitikerInnen vorzeitig abzuwählen! Verstösst jemand gegen klar definierte Grund-Regeln muss ein Automatismus ablaufen, der vom Stimmvolk ausgelöst werden kann, denn schliesslich zahlen wir für seinen Lohn etc.. Im Fall Maudet war es bewusstes Lügen, Vorteilsnahme und politische Gefälligkeit den Scheichs gegenüber bzgl. Bauvorhaben! Zusammengefasst: Skrupellos und korrupt!
  • Tom Scherrer 29.11.2018 21:17
    Highlight Highlight 20'000.- Gehalt monatlich! nach 8 Jahren Amtszeit eine Rente von jährlich 90000.- - ein leben lang!!

    Genau die FDP, die ja immer schön fragt - wer soll das bezahlen? diese Kosten?? für die Flüchtliche - für die Schulen, die Armen - der Umweltschutz!!

    Sorry, aber ich komm mir gerade irrsinnig verarscht vor hier - hoi huuuuupets!

    Dieses Rentensystem abschaffen! Aufaddiert mit Anzahl Abgänge, in allen Kantonen und während den Jahrzenten, die das System schon läuft !!! - sorry FDP, da werde ich zum Partycrasher!

    Eine Abschaffungsinitiative, gerne von der SP oder Grünen oder GLP. Jetzt.



  • Ron Collins 29.11.2018 20:33
    Highlight Highlight Kein Wunder kleben so viele politijerdarsteller auf ihrem Stuhl und kämpfen um jeden Posten.
    Ein HOHN ggü. der arbeitenden Bürger und Steuerzahler ist das. Was denken wohl die Pensionierten??
  • RETO1 29.11.2018 20:08
    Highlight Highlight Es ist nicht Sache der FDP Maudet zum Rücktritt aufzufordern, er wurde nähmlich vom Volk gewählt
    Ich hoffe er bleibt im Amt, im Gegensatz zu Anderen ( exzessive Spesenabrechnung) hat er Genf keinen materiellen Schaden zugefügt
    Andere hätten viel mehr Grund zurückzutreten
    • Einstürzende_Altbauten * 30.11.2018 07:04
      Highlight Highlight Manchmal gehts nicht ums materielle sondern ums Vertrauen, und dies hat er sich verspielt.
  • will.e.wonka 29.11.2018 19:47
    Highlight Highlight Neuwahlen abhalten...
  • Pius C. Bünzli 29.11.2018 19:39
    Highlight Highlight Sich bestechen lassen ist also kein Wert der FDP? Passt aus meiner Sicht aber ganz gut zu ihnen.
    • RETO1 29.11.2018 22:09
      Highlight Highlight hat Genf wegen diesem Reisli Schaden genommen?
  • Dragonlord 29.11.2018 19:36
    Highlight Highlight Und die AHV-Rentner mit über 40 geleisteten Beitragsjahren und einer Vollrente leben knapp am Existenzminimum oder sogar darunter.
    Und dazu müssen sie auch noch viel zu viel Steuern zahlen, um die Renten solcher Politiker zu finanzieren.
    Schämen sollte er sich und auf das Geld verzichten!
  • Klaus07 29.11.2018 18:47
    Highlight Highlight Ich arbeite jetzt seit 32 Jahren und muss noch 13 Jahren arbeiten bis zur Rente. Von der AHV gibt es bei einer Maximal Rente 28200 Franken, dann von der 2. Säule noch ca. 20000 Franken, und von der 3. Säule ca. 15000 Franken. Also nach 45 Arbeitsjahre kommen ca. 53000 Franken im Jahr zusammen, und diese Betrüger erhält nach 8 Jahren 90000 Franken im Jahr, ein Leben lang. Der ist jetzt 40 Jahre alt, erhält also nur schon bis zur Rente, 2,25 Millionen ausbezahlt. Mir kommt gerade die Galle hoch!
    • hävi (the return) 30.11.2018 00:25
      Highlight Highlight Nein, nicht die Galle hochlassen kommen. Ist doch nicht gut für die Gesundheit!
      Besser fragen, was Sie selbst falsch gemacht haben.
      Wieso haben Sie zB nicht vor 32 Jahren, eine Kariere in der Politik angestrebt?
    • hävi (the return) 30.11.2018 11:19
      Highlight Highlight verneris

      Ich befürchte, Sie machen den Denkfehler.

      Das Gemeinwesen bei uns, ist so fair, dass jeder der wirklich will, auch seine Chance hat.

      Er hat eben nicht alles richtig gemacht.
      Wenn ihm, dass was er am Ende seines Arbeitslebens kriegt, zu wenig ist, dann muss er sich die Frage stellen, was er falsch gemacht hat.

      Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich.
      So sieht,s aus.
    • John Carter 30.11.2018 12:30
      Highlight Highlight ....und die Rente kommt dann später noch obendrauf!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Binnennomade 29.11.2018 18:38
    Highlight Highlight Ich finde es wichtig, dass hier nicht vergessen geht, warum Politiker relativ grosszügige Renten bekommen. Wenn sie diese nicht bekämen, würden sie in Versuchung kommen, entweder vor ihrem Abgang einer Firma gütlich zu sein in Aussicht auf eine Anstellung, oder nachher ihren Einfluss nutzen, um dem neuen Arbeitsgeber zu helfen.

    Die Anfälligkeit auf unethisches Verhalten nimmt halt leider drastisch zu, wenns um die eigene Existenz geht. Und ja, "Existenz" ist hier grosszügig verwendet, aber Menschen sind nunmal allergisch auf Herabsetzung ihres gewohnten Lebensstandarts.
    • Dan Ka 29.11.2018 19:06
      Highlight Highlight Bringt leider nix. Trotz all dieser Vorzüge und Sicherheiten... Die PolitikerInnen springen ja noch do gerne mit Firmen, Staaten etc. ins Bett. Allen voran die Rechten, die ja die Offenlegung der Finanzen und Mandate bekämpft wo‘s nur geht. Und Ja, auch bei den Linken gibt‘s diese „Käuflichen“ nur gehen die, wenn‘s auffliegt. (Savary)

      Maudet ist einfach ein gieriger ... und ich hoffe er macht seine Drohung wahr, seine Kollegen zu verpfeifen. Auf, dass die Köpfe rollen! (Nicht wörtlich natürlich)
    • Pasch 29.11.2018 23:33
      Highlight Highlight @Binnennomade: ich versteh deinen Ansatz aber durch die Lobbies wird das alles ungültig! Je nach Fall kostet es etwas mehr oder etwas weniger... der Aufwand zum Ertrag ist in der Schweiz verschwindend gering.
    • Binnennomade 30.11.2018 21:21
      Highlight Highlight Ich sehe eure Punkte. Käuflichkeit wird man wohl nie ganz tilgen können, aber man kann sie wenigstens zu reduzieren versuchen. Wer mit dem Lohn und der Rente eines Schweizer Politikers sein Amt für noch mehr Geld missbraucht, ist für mich einfach ein Charakterlump, und ich bin überzeugt, dass die Mehrheit das nicht tut.
  • nick11 29.11.2018 18:04
    Highlight Highlight @teamwatson: Wäre es möglich einen Beitrag alleine über diese Pensionen und Abfindungen zu machen? Was kostet dies den Steuerzahler insgesamt? Wie viele Üersonen profitieren davon? Fände ich wirklich sehr interessant.
  • Rolandsky 29.11.2018 17:25
    Highlight Highlight Es soll also seine Verantwortung voll tragen, und keine Abgangs-Privilegien geniessen dürfen. Im Kanton Genf stinkt es offensichtlich in der Exekutive. Die anderen Regierungsmitglieder haben auch überzogene Spesenkontos, wie vor Kurzem ein weiterer Skandal aufzeigte. Das schadet nicht nur Genf, sondern dem Ansehen der Politik enorm.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 29.11.2018 17:23
    Highlight Highlight Wie sagte Eddy Murphy doch so schön im Film "Ein Ehrenwerter Gentlemen" über die Politik?:
    "Ich bin in der falschen Branche"

    Unglaublich was da nur schon mit den Spesen abgezogen wurde, dann die Sache mit der Ominösen Reise und nun der Hammer.

    Und wenn ich denke wieviel Gewisse Gemeindepräsidenten verdienen ja, ist man wirklich Blöd wenn man nicht Exekutivpolitiker wird.
    Und hat man die Schnauze Voll wird man dann Verwaltungsrat
  • Posersalami 29.11.2018 17:01
    Highlight Highlight Wieso bekommt ein Politiker so viel Rente nach lächerlichen 8 Jahren?

    Ich sehe eine Volksinitiarive am Horizont aufziehen. Diese Praxis muss weg, am besten rückwirkend.
    • Ebony 29.11.2018 18:45
      Highlight Highlight Genau, die SVP soll diese Initiative sofort starten 😂
    • Rolf Meyer 29.11.2018 19:17
      Highlight Highlight Gibt es hier vielleicht Leute, die interessiert wären, eine solche Initiative zu prüfen? Ich wäre dabei.
  • Gummibär 29.11.2018 16:37
    Highlight Highlight 7 Jahre arbeiten und dann 437'802 Franken Abfindung, wenn man seinen Job zu wenig gut macht um weiter beschäftigt zu werden. DAS WUENSCH ICH MIR ....und jedem anderen Arbeitnehmer auch 21 Monatsgehälter !

    Für ganz Fleissige : 8 Jahre durchhalten und dann in Pension gehen mit 1/3 des letzten Monatsgehaltes.

    In Maudets Fall kostet dies, wenn er noch 40 Jahre lebt,
    3,6 Millionen Franken. Geil, der Genfer Sozialstaat.
  • TanookiStormtrooper 29.11.2018 16:03
    Highlight Highlight Kann er sich die Rente nich auch von einem Scheich bezahlen lassen?
    • Pisti 29.11.2018 17:53
      Highlight Highlight Die Scheichs haben doch schon Eric Weber auf der Lohnliste. 😉
    • BRNNR 29.11.2018 18:08
      Highlight Highlight 🙌🏻😂👍🏼
    • Pasch 30.11.2018 01:41
      Highlight Highlight Eric der Schöne-Weber braucht niemanden, sein Körper ist sein Kapital!
  • Geo1 29.11.2018 16:02
    Highlight Highlight „Pierre Maudet habe die Werte der FDP Schweiz mit Füssen getreten...“
    Inwiefern? Für mich klingt Maudets Verhalten nach dem eines „Homo oeconomicus“: Nur auf den eigenen Profit bedacht, alle anderen sollen selbst schauen. Ist das nicht das menschliche Idealbild der Freisinnigen? 🤔
    • alessandro 29.11.2018 18:16
      Highlight Highlight FDP halt. Dem Staat keinen Rappen gönnen, aber wenn zu nehmen ist, dann wird dies auch getan.
  • Joe Frangelico 29.11.2018 15:55
    Highlight Highlight Sind die arbeitenden Bevölkerung eigentlich Idioten.
    Erinnere an Swissair Konkurs . Die meisten von Ihnen waren beim Freisinn.
  • Eron 29.11.2018 15:35
    Highlight Highlight Und genazu deswegen traut man Politikern nicht über den Weg und zu recht ... sie sind alle nur in diesem Betrieb um sich selber zu bereichern. 90000 Rente auf Lebenszeit für Lügen, Betrügen und Vorteilnahme. Das erklär mal der Putzfrau die drei Jobs macht, 45 Jahre arbeitet, Kinder erzieht und dann sieht wie man durch Betrug einfach noch staatlich gestützt zu so einer Altersvorsorge kommt!
    • Joe Frangelico 29.11.2018 16:57
      Highlight Highlight Und das von Links bis Rechts
    • b4n4n4j03 29.11.2018 17:18
      Highlight Highlight Sorry, ist das nicht veralgemeinert? Aber ja mit dem zwielichtigen einiger parteien habe ich auch meine mühe. Aber es gibt gute alternativen mit einer anderen weltanschauung die man wählen kann...
  • Orfeo 29.11.2018 15:06
    Highlight Highlight [...7430 Franken pro Monat erlauben einem dreifachen Vater im teuren Genf keine grossen Sprünge.]
    WTF ???
    • nick11 29.11.2018 15:21
      Highlight Highlight Ist ja nicht so, als das er als ehemaliger Politiker mit entsprechendem Netzwerk keine lukrativen Jobs finden würde, die diese geringe Pension etwas aufbessern würden.
      Also 7430 plus Lohn dann. wirklich: WTF???
  • Sauäschnörrli 29.11.2018 15:03
    Highlight Highlight Dann wird er aber nach Frankreich auswandern müssen, ich denke nicht dass er dann noch durch Genf spazieren kann, ohne dass ihm jemand die Leviten liest.
  • lily.mcbean 29.11.2018 15:00
    Highlight Highlight Mir ist ab den Pensionszahlen glatt die Kinnlade runtergeklappt.
    Wie kann ed sein das ein korrupter Politiker nach 8 Jahren fast 8000 monatlich in den Allerwertesten geschoben kriegt, aber jemand der sein ganzes Leben lang 100% gearbeitet hat bekommt mit ein wenig Glück nur 2000?

    Kann mir jemand die Logik hier erklären?
    • Thomas Rothen 29.11.2018 15:29
      Highlight Highlight Da kann ich Dir mit ganzem Herzen zustimmen. Und dann wundern sich Politiker, dass sie so "beliebt" sind beim Volk 🤨
    • dä dingsbums 29.11.2018 15:34
      Highlight Highlight Ich glaube die Idee hinter den Renten für Politiker war ursprünglich, dass ein Politiker bei seiner Arbeit und seinen Entscheiden möglichst unabhängig agieren kann im Wohle der Bevölkerung.

      Dazu gehört auch, dass er Privatunternehmen nicht mit Samthandschuhen anfässt, weil er befürchtet muss nach der Politkarriere keine Anstellung mehr zu finden.

      Jetzt kann man sich fragen, ob das noch Zeitgemäss ist.
    • lily.mcbean 29.11.2018 15:54
      Highlight Highlight Danke für deine Antwort!
      Ja, wenn das so ist ist es wirklich eine veraltete Praxis die man sich mal anschauen müsste...die meisten die solche Ämter bekleiden sind sowieso eher Wohlhabend.
      Da könnte man Geld einsparen um zb die AHV zu retten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 29.11.2018 15:00
    Highlight Highlight Irgendwie erinnert er mich an den früheren deutschen Minister Karl-Theodor zu Guttenberg, ebenfalls mal ein Hoffnungsträger mit Ausblick auf höhere Weihen.

    Und es fällt auf, dass Genf in letzter Zeit oft mit politischen Skandalen und ähnlichen Fehltritten auf sich aufmerksam machte, sodass Maudet dort verdammt gut ins Bild passt und sich entsprechend aufgehoben fühlt.

    Durch seine Beharrlichkeit schadet er der FDP Schweiz enorm, was er zwar gewiss einsehen wird, aber nicht in deren Sinne handeln will, weil er die in Aussicht stehende Pension und sein generelles Ego klar darüber stellt.
    • Lichtblau550 29.11.2018 20:14
      Highlight Highlight Guttenberg, Hildebrand, Maudet sind vergleichbare Persönlichkeiten. Man konnte ihre Verfehlungen anfangs überbewertet finden. Aber den Skandal wegen der zu erwartenden Rente einfach aussitzen zu wollen - und das mit 40! - macht aus dem Genfer schon eine sehr unangenehme Type.
  • Sanchez 29.11.2018 14:52
    Highlight Highlight Mir ist schnurz, ob der feine Herr Maudet „keine Perspektiven“ hat. Zur Not wird ihm das RAV einen Job oder eine Umschulung organisieren.
    Eine Abfindung oder gar eine lebenslange Rente, hat meiner Meinung nach kein einziger Politiker zugute!
  • 1+1=3! Initiative 29.11.2018 14:50
    Highlight Highlight Beängstigend, dass so einer um ein Haar Bundesrat geworden wäre - die Parteien behaupten doch immer, dass die Kandidaten bis auf die Unterhosen durchleuchtet werden?

    Verdammter Politik-Filz wo man nur hinschaut.
  • Linus Luchs 29.11.2018 14:35
    Highlight Highlight "Doch Maudet hat nie etwas anderes gemacht als Politik."

    In der Politik gibt es immer mehr solche Figuren, die nie etwas anderes gemacht haben. Das ist ein Riesenproblem! Diesen Leuten ist der Verbleib im Amt wichtiger als alles andere, es gibt ja kein Zurück in den früheren Beruf. Entsprechend opportunistisch und korrumpierbar verhalten sie sich.

    Helumt Schmidt hat immer betont, ein Politiker müsse einen Beruf haben, in den er zurückkehren kann. Nur so kann ihm in der Politik die Sache und das Wohl des Landes wichtiger sein als das Amt. Schmidt wusste, wovon er sprach, und hat es vorgelebt.
    • H. L. 29.11.2018 15:50
      Highlight Highlight Hättest du es lieber, wenn Politiker gleichzeitig dutzend Verwaltungsratsmandate innehaben?
    • petrolleis 29.11.2018 16:43
      Highlight Highlight @h.l.
      luchs meinte wohl eher, dass es voraussetzung sein müsste, einen richtigen beruf erlernt zu haben, bevor sich in der politik breit macht.
      so wie es bei der polizei ist (hoffentlich irre ich mich nicht...), wo man eine abgeschlossene lehre haben muss, bevor man polizeibeamter werden kann.
    • petrolleis 29.11.2018 16:47
      Highlight Highlight @hl
      und als ob ein verwaltungsratsmandat ein richtiger beruf wären 😂
      50000fr. pro sitzung mit kaffee und gipfeli...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 29.11.2018 14:20
    Highlight Highlight Kann mir gut vorstellen das Maudet kein Einzelfall ist, wieviele da wohl noch in den staubigen Amtsstuben sitzen die man einfach noch aus "Solidarität" gewähren lässt... Aber ja was kümmert es solche Leute was aus der AHV wird, und eigentlich ist es ja nur fair das jemand mit einem fürstlichen Gehalt/Rente gleich viel für die KK zahlt wie jemand der kaum über die Runden kommt!
  • Gurgelhals 29.11.2018 14:08
    Highlight Highlight Allen Entrüstungsmeldungen des FDP-Vorstandes zum Trotz kann man sich hier irgendwie doch nicht des Eindrucks erwehren, dass Maudet letztlich absolut dem gängigen Negativklischee des heutigen FDP-Politikers entspricht, sprich: Nach aussen den seriösen, engagierten Staatsdiener geben (man ist ja nicht in der SVP), aber hintenrum absahnen wo's nur geht, denn "es märkt ja sowieso niemert".

    Natürlich ist das jetzt alles superpeinlich und unangenehm für die FDP, aber nicht primär wegen Maudet, sondern weil sein Fall, der garantiert nicht der einzige ist, blöderweise öffentlich geworden ist.
    • swisskiss 29.11.2018 14:34
      Highlight Highlight Gurgelhals: Und wieso verortest Du das Problem nur bei der FDP? Wer hat denn eine Regierung jarzehntelang ohne Spesenreglement wursteln lassen? Wer hat denn eine solch grosszügige Verrentung ehemaliger Amtsträger beschlossen?

      Und das im Kanton, der mit Abstand die höchsten Haushaltsschulden pro Kopf aller Kantone hat.

      Da geht das Problem tiefer und ist offensichtlich bei allen Parteien vorhanden.

      Und ich bin sicher, dass dieses fehlende Unrechtsempfinden in vielen weiteren Kantonen genauso inexistent ist.
    • Zauggovia 29.11.2018 15:38
      Highlight Highlight Wenn du die FDP durch alle Parteien ersetzt, dann geb ich dir recht.
      Die Spesenaffären in den letzten Monaten zeigen wohl, dass das nicht nur eine einzelne Partei betrifft.
    • Lamino 420 29.11.2018 16:19
      Highlight Highlight Das fehlende Unrechtsempfinden ist existent, nicht inexistent. Dein Kommentar bringt es aber auf den Punkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 29.11.2018 14:07
    Highlight Highlight Mit 90'000.-- im Jahr würde ich mich auch frühpensionieren lassen.

    Chämt guet 😁
  • Silent_Revolution 29.11.2018 14:03
    Highlight Highlight Warum diese Unsummen auf Lebenszeit?

    Das sind nach ihrer Amtszeit angesehene und gefragte Personen auf dem Arbeitsmarkt. Und zumeist sahnen sie aufgrund ihrer Lobbytätigkeiten sowieso in Verwaltungsräten ab.

    Ein schönes Beispiel ist auch immer Kaspar Villiger. Sass nach seinem Amt im Verwaltungsrat der UBS, Nestle und Swiss re. Ist Multimillionär und besteht trotzdem auf seine stattliche Bundesratsrente.

    Sowas wird gesellschaftlich nicht als Schmarotzer abgewertet und bleibt eine hochangesehene Persönlichkeit. Aber wehe, der Sozialhilfebezüger oder IV Rentner erhält 20 Franken zu viel.
    • dä dingsbums 29.11.2018 15:37
      Highlight Highlight Werden von der Bundesratsrente die Einkünfte nicht abgezogen?
    • Silent_Revolution 29.11.2018 16:00
      Highlight Highlight Naja, nicht direkt. Wie ich weiss dürfen sie nicht mehr verdienen als aktive Bundesräte. 220`000 können sie also noch einnehmen. Korrigiert mich, sollte ich falsch liegen.

      Aber auch hier lässt sich noch optimieren. So hat Villiger zum Beispiel auf ein Gehalt von mehreren Millionen als Verwaltungsratspräsident der UBS verzichtet, welches dem Staat zu Gute gekommen wäre.

      Ich vermute, er hat sich die Millionen einfach in Form von Geschenken auszahlen lassen und offiziell nichts erhalten. Es gibt doch sonst keinen Grund den Lohn der UBS auszuschlagen und auf dem Bundesratsgehalt zu beharren.
  • olmabrotwurschtmitbürli 29.11.2018 14:02
    Highlight Highlight Immerhin hat die Sache Unterhaltungswert.
  • N. Y. P. 29.11.2018 13:58
    Highlight Highlight Jetzt ist alles klar !

    Logisch tritt er jetzt nicht zurück. Wenn einem in 7 Monaten eine lebenslange Rente winkt von 90'000.- pro Jahr wäre man ja blöd, wenn man dem politischen Druck nachgibt.

    Herr Maudet, ich halte inzwischen nicht mehr viel von Ihnen, aber sie wären ja wirklich blöd, diese 7 Monate nicht noch abzuwarten.

    Dieses System ist doch völlig meschugge, 8 Jahre Regierungsrat und mit bereits 40 Jahren eine Rente von 90 Tonnen.

    @Frau Gössi, Pierre Maudet wäre wirklich blöd, wenn er die 7 Monate nicht noch durchstehen würde, oder ?
  • Asmodeus 29.11.2018 13:54
    Highlight Highlight Geldgeilheit. Finanzbetrügereien.

    Wo tritt er die Prinzipien der FDP mit Füssen?

    Ich vermute mal beim elften Gebot. "Lass Dich nicht erwischen"
    • Zauggovia 29.11.2018 15:41
      Highlight Highlight Denkst du das Problem beschränkt sich nur auf die FDP? Die Renten- und Spesenregeln müssen allgemein beim Bund und den Kantonen überarbeitet werden.
      Auf Stufe Gemeinde hat man noch eher die Augen drauf, hoff ich (ausser bei den grossen Städten).
    • Füdlifingerfritz 29.11.2018 17:28
      Highlight Highlight @Asmodeus
      Geeeenau, bei SP und Grünen gibt es ja zum Glück keine solchen "Nehmer". Dabei ist der Watson-Artikel darüber noch nicht besonders alt. ;-)
  • Skater88 29.11.2018 13:50
    Highlight Highlight WIEVIEL????? Was bekommt ein normaler Arbeiter als Rente mit 65? Der Herr ist noch keine 60 und soll 7000CHF Monatlich kassieren, auf Staatskosten, auf Lebzeit? Mit meinem Geld?

    Sauerei find ich.
    • dä dingsbums 29.11.2018 15:38
      Highlight Highlight Du zahlst Deine Steuern in Genf?
  • gnagi 29.11.2018 13:47
    Highlight Highlight Vielleicht müsste das ganze Rentensystem für PolitikerInnen mal überarbeitet werden. Was uns Steuerzahlenden diese Frührentner kosten ist ein Graus. Und gespart wird dann bei den Schulen und Finanzschwachen
    • Pointer 29.11.2018 14:05
      Highlight Highlight Ich sehe nicht ein, warum Politiker eine bessere Rente oder sogar ein Ruhegehalt erhalten sollten.
    • Butschina 29.11.2018 14:39
      Highlight Highlight Dünkt mich etwas gar viel. Die hälfte würde reichen und zwar erst im Pensionsalter. Falls ein urteil zustande kommt sollte der Betreg mindestens auf eine kl IV-rente von mtl CHF 1600.- gekürzt werden oder ganz aufgehoben werden.
    • Asmodeus 29.11.2018 14:50
      Highlight Highlight Politiker sollten dieselben Rentenregelungen wie jeder andere Arbeitnehmer in der Schweiz haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lamino 420 29.11.2018 13:45
    Highlight Highlight -> Er habe keinen aufwändigen Lebensstil. Das sei die Folge seiner «protestantischen Erziehung».

    Und wie erklärt er das Lügen?
    • x4253 29.11.2018 14:10
      Highlight Highlight Das nennt man heute alternative Fakten verbreiten, nicht Lügen. Also absolut legit mit der "protestantischen Erziehung".

      (Es heisst ja nirgens:"Du sollst keine alternativen Fakten verbreiten.")
    • Lichtblau550 29.11.2018 20:32
      Highlight Highlight Was wohl seine protestantische Familie dazu meint? Die hat ja unter all den Peinlichkeiten auch zu leiden.
    • mukeleven 30.11.2018 00:14
      Highlight Highlight das aufwändige wurde über die spesen abgerechnet. sorry fuer den einschub. 😂
  • Pointer 29.11.2018 13:45
    Highlight Highlight Unglaublich, dieser Feudalismus und der Pöbel soll sich mit AHV, BVG und 3. Säule begnügen.
    • bcZcity 29.11.2018 14:08
      Highlight Highlight Nun ja, das liegt an der Politik dies zu ändern, aber das Kalb legt sich ja nichts selbst auf die Schlachtbank. Ich denke - und dies gilt auch für den Bundesrat - dass eine Rente auf Lebenszeit nicht vor dem 55. Lebensjahr möglich sein sollte, sonst hat man dort wirklich viele "Bänkliwärmer" welche die Zeit absitzen (Wenn sie dann überhaupt vor Ort sind), ohne Leistungsnachweis.

      Aber eben, die Politik schneidet sich doch nicht ins eigene Fleisch. Und solchen Filz gibt es überall, nicht nur bei Bundesangestellten, nur sind es dort eben Steuergelder.
    • Basubonus 29.11.2018 14:13
      Highlight Highlight Vielleicht sind solche Dinge aber auch ein berechtigter Anreiz für Leute, die sich fürs Allgemeinwohl einsetzen und dafür Heckenschützen, Besserwisser und die ganzen Kommentarspaltenjammeris in Kauf nehmen und dabei auf eine "private" berufliche Karriere verzichten?
    • bcZcity 29.11.2018 14:49
      Highlight Highlight @Basubonus

      Natürlich bzw. gehe ich davon aus, dass die meisten Vollblut Politiker ihre Berufswahl ernst nehmen und etwas erreichen bzw. verändern wollen. Und trotzdem darf man diese Renten kritisch hinterfragen, genauso wie die Boni der Banken, die Gewinnausschüttungen bei den Aktionären die Steuerbegünstigungen bei Unternehmen etc. etc.

      Aber vielleicht wären solche Renten auch ein Anreiz für sogenannte "minderwertige" Jobs und Leute die sich für das Allgemeinwohl einsetzen. Z.b in der Pflege. Politik ist auch ein Beruf, warum die geschützte Werkstatt?
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