Gesundheit
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Mögliche Schulschliessung bis Sommer und erschlichene Arztzeugnisse – die Sonntagspresse

Auch heute ist das Coronavirus das dominierende Thema in den Sonntagszeitungen. Wir geben euch eine Übersicht über die verschiedenen Artikel.



In der Sonntagspresse dominieren Themen rund um die Coronavirus-Pandemie. Appelle an Solidarität der Bevölkerung, die Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Schulschliessungen und die Reaktionen der Gesundheitsinstitutionen: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen:

«Tun wir das nicht, wird es noch schwieriger»

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga appelliert angesichts der Corona-Epidemie an die Solidarität der Bevölkerung und der Wirtschaft: «Jetzt braucht es alle, die mitmachen, jeden Einzelnen von uns. Es braucht Solidarität. Dazu gehört, dass man sich für einige Zeit einschränkt. Tun wir das nicht, wird es noch schwieriger», sagte sie im Interview mit der «SonntagsZeitung».

Swiss Federal president Simonetta Sommaruga briefs the media about the latest measures to fight the Covid-19 Coronavirus pandemic, on Friday, March 13, 2020 in Bern, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

Sie zeigte sich überzeugt davon, dass die meisten das verstanden hätten und sich an die neuen Verhaltensregeln in der Corona-Krise halten werden und so die Verbreitung des Virus gebremst werden könne. Sommaruga betonte auch, dass der Bund in der Krise die Bevölkerung und die Wirtschaft nicht alleine lassen wird: «Wir kümmern uns um die Menschen, um die Gesundheit und die Arbeitsplätze. Wir haben die Mittel und die Möglichkeiten dazu – medizinisch und auch finanziell.» Sommaruga kündigte dabei weitere finanzielle Hilfe an, für den Fall, dass sich die Krise weiter verschärft.

«Es ist klar, dass das Problem eine noch grössere Dimension annehmen kann und dass dann weitere Unterstützung nötig wird», sagte die Bundespräsidentin. Und sie versprach nach der Kritik von Virologen auch mehr Corona-Tests: «Unsere Fachleute prüfen mit den zuständigen nationalen und kantonalen Stellen derzeit Möglichkeiten zum weiteren Ausbau des Testangebotes.»

Berset erklärt Schulverbot

Gesundheitsminister Alain Berset bezeichnet die aktuelle Situation in der Schweiz angesichts der Coronavirus-Krise als ernst. Panik sei aber nicht angebracht, sagte Berset in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag».

Bundesrat Alain Berset spricht mit Journalisten waehrend einer Sitzung zwischen Bundesrat Alain Berset und der Verwaltungsdelegation zum Entscheid ueber die Absage der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 9. Maerz 2020 im Zimmer 3 des Bundeshauses, in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

«Wir müssen keine Angst haben. Es gilt, ruhig zu bleiben, konzentriert und entschlossen weiter an der Krisenbewältigung zu arbeiten und dabei bescheiden und flexibel zu bleiben.» Auf die Frage, was ihm derzeit am meisten Sorgen bereite, sagte der Gesundheitsminister: «Dass gewisse Leute denken, sie seien nicht betroffen, und sich daher nicht an unsere Hygiene- und Verhaltensempfehlungen halten.»

Berset macht deutlich, dass nun die Mithilfe und Solidarität aller Bürger nötig sei, um die weitere Ausbreitung zu bremsen und so die Älteren sowie die gesundheitlich Angeschlagenen zu schützen. Den Umstand, dass man die Schliessung von Schulen noch vor kurzem als nutzlos und kontraproduktiv bezeichnet hat, erklärt er damit, dass die Massnahme eben auch positive Effekte habe, weil sie das Virus bremse: «Dieser Effekt hat im Laufe der Woche unter Experten an Bedeutung gewonnen – neue Studien zeigen, dass Kinder das Virus schneller verbreiten als bisher bekannt. Natürlich bleiben wir dann nicht stur.»

Die Verordnung des Bundesrats zum Coronavirus

Parmelin schliesst weitere Hilfszahlungen nicht aus

Wirtschaftsminister Guy Parmelin wendet sich in einem Interview mit dem «SonntagsBlick» mit einem eindringlichen Appell an die Schweiz: «Ich appelliere an die Solidarität», sagte Parmelin. «Wir befinden uns in einer schwierigen Situation, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Wir sollten uns alle an die empfohlenen Verhaltensregeln halten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.»

Swiss Federal councillor Guy Parmelin briefs the media about the latest measures to fight the Covid-19 Coronavirus pandemic, on Friday, March 13, 2020 in Bern, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

Bei der Bewältigung der Folgen für die Wirtschaft bemühe sich der Bundesrat «um eine bestmögliche Abfederung». Den Unternehmen und Angestellten sicherte er rasche Hilfe zu: «Die Kurzarbeitsentschädigung hat sich in der Vergangenheit bewährt. In diesem Bereich stehen derzeit rund acht Milliarden Franken zur Verfügung, um die momentane Situation durchzustehen. Den KMU mit finanziellen Engpässen stehen ab sofort bis zu 580 Millionen Franken an Bankkrediten zur Verfügung.»

Daneben wolle der Bundesrat als Soforthilfe für Härtefalllösungen für Unternehmen oder Selbständigerwerbende fürs Erste rund eine Milliarde zur Verfügung stellen. Auch für die Betroffenen in Kultur und Sport werde es spezifische Unterstützungslösungen geben, sagte Parmelin. Sollten die beschlossenen zehn Milliarden Franken nicht reichen, werde der Bund nachlegen.« Wir werden tun, was notwendig ist. Wir stehen erst am Anfang und wissen nicht, wie lange diese Situation andauern wird. Wir müssen schauen, wie hoch der Bedarf ausfällt. Ist dieser höher als derzeit angenommen, ist auch mehr Geld zu sprechen.»

Koch verteidigt Vorgehen des Bundesrats

Der Leiter des Bundesamts für Gesundheit (BAG), Daniel Koch, widerspricht Vorwürfen, wonach der Bundesrat in der Corona-Krise zu zögerlich agiere. Die Anzahl Erkrankter sei nicht das einzige Kriterium, das der Bund bei seinen Entscheiden berücksichtigen müsse.

Daniel Koch, head of the Communicable Diseases Division at the Federal Office of Public Health briefs the media about the latest measures to fight the Covid-19 Coronavirus pandemic, on Friday, March 13, 2020 in Bern, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

«Wir müssen uns auch überlegen, welche Massnahmen die Bevölkerung akzeptieren wird. Reagiert man zu früh, setzen die Leute die Massnahmen nicht um, weil sie den Sinn dahinter nicht sehen», sagte Koch im Interview mit dem «SonntagsBlick». Zudem habe niemand vorausgesehen, wie schnell und dramatisch sich die Lage in Italien entwickeln würde: «Die Geschwindigkeit war enorm.» Neu gilt eine Obergrenze von 50 Personen für Cafés und Restaurants.

Auf die Frage, weshalb der Bund diese Grenze nicht tiefer angesetzt habe, wo doch zum Beispiel an der Harvard University bereits Versammlungen von mehr als 25 Personen verboten seien, sagte Koch: «Es geht nicht darum, zu zählen, wie viele Personen sich in einem Raum aufhalten – sondern darum dass sie sich nicht anstecken. Wenn 25 Personen zu nahe aufeinanderhocken, bringt das auch nichts.»

Darum seien nicht nur die Zahlen entscheidend, sondern dass die Leute wüssten, wie sie sich verhalten müssen: «Dass man Distanz wahren und die Hygienemassnahmen einhalten soll.»

Schulen bis Sommer geschlossen?

Die Schulschliessungen wegen der Corona-Krise dürften wohl viel länger dauern als bisher offiziell angekündigt. Das berichtet die «NZZ am Sonntag».

Ein verlassenes Klassenzimmer in der Mittelschule in Locarno, die von den beschlossenen Massnahmen zur Aufhebung der Schulpflicht betroffen ist, am Freitag, 13. Maerz 2020. Am Freitag hat der Tessiner Regierungsrat beschlossen, alle obligatorischen Schulen vom Kindergarten ueber die Primarschulen bis zur Oberstufe zu schliessen. Damit wird auch der fakultative Unterricht aufgehoben. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Bild: TI-PRESS

«Da die Wissenschaft damit rechnet, dass es drei bis vier Monate dauert, bis die Epidemie abflacht, müssen wir auch mit Schulschliessungen für diesen Zeitraum rechnen», sagte Silvia Steiner, Zürcher Bildungsdirektorin und Präsidentin der Erziehungsdirektorenkonferenz. Auch der Vorsteher des Stadtzürcher Schulamts, Filippo Leutenegger, sagte: «Ich stelle mich darauf ein, dass wir noch über die Frühlingsferien hinaus beim Fernunterricht bleiben müssen.»

Diese Annahmen sind denn auch der Grund dafür, dass die Schulen jetzt mit Hochdruck daran arbeiten, Systeme und Abläufe einzuführen, um die Schüler daheim zu unterrichten. Steiner rechnet mit einer «Phase des Chaos». Doch dann werde sich der Schulbetrieb neu einpendeln. «Wir wollen auf jeden Fall verhindern, dass diese aussergewöhnliche Massnahme zu einem Knick in der Bildungskarriere der Kinder und Jugendlichen führt», sagte sie.

Grippe und Covid-19 im Vergleich

Swiss-Chef hofft auf Staatshilfe

Swiss-Chef Thomas Klühr hofft wegen der drastischen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Fluggesellschaften auf Staatshilfe. Das sagte er gegenüber dem «SonntagsBlick».

ARCHIVBILD ZUR REDUKTION DER KAPAZITAETEN DER SWISS IM MAERZ UND APRIL UM BIS ZU 50 PROZENT, AM FREITAG, 6. MAERZ 2020 - Ein Airbus A220-100 der Swiss rollt am Flughafen Zuerich am Sonntag, den 16. September 2018 in Kloten. (KEYSTONE/Christian Merz).

Bild: KEYSTONE

«Ich zähle darauf, dass der Bundesrat weiss, was die Schweiz an ihrer Airline hat.» Kaum eine Fluggesellschaft werde die Corona-Krise ohne staatliche Hilfe überleben, sagte Klühr. Wenn sich die Situation weiter verschärfe, werde die Swiss alle Flugzeuge am Boden lassen müssen und sei dann auf Staatshilfe angewiesen. Klühr ist dennoch zuversichtlich, dass die Swiss die Corona-Krise überlebt: «Ich bin sicher, dass wir länger aushalten können als andere Airlines.»

Es hänge aber auch davon ab, ob die Schweiz die Swiss unterstützen werde. In welcher Höhe die Staatshilfe ausfallen müsste, konnte Klühr noch nicht sagen. Die Gespräche mit dem Bundesrat finden nächste Woche statt. Entlassungen gibt es bei der Swiss vorerst keine.

«Unser oberstes Ziel ist es, dass wir alle an Bord halten», sagte Klühr. Die Swiss hat Kurzarbeit für das fliegende Personal beantragt. Auch für alle anderen Mitarbeitenden wird laut Klühr Kurzarbeit geprüft. Die Geschäftsleitung und das obere Kader würden ebenfalls mit anteiligem Gehaltsverzicht ihren Beitrag leisten.

Tessin reorganisiert medizinische Versorgung

Im Kampf gegen das Coronavirus organisiert das Tessin seine medizinische Versorgung neu: «Ab sofort werden alle Corona-Patienten nur noch am Spital in Locarno behandelt», sagte Mattia Lepori, der stellvertretende medizinische Leiter der öffentlichen Spitäler im Tessin, in der «NZZ am Sonntag».

Das Tessin ist landesweit am stärksten vom Coronavirus betroffen: Soldaten der Schweizer Armee beim Transport eines Patienten mit Covid-19 am Eingang der Notaufnahme im Kantonsspital ''La Carita'' in Locarno.

Soldaten der Schweizer Armee beim Transport eines Patienten mit Covid-19 am Eingang der Notaufnahme im Kantonsspital «La Carita» in Locarno. Bild: KEYSTONE

Bereits am Wochenende werde die Armee helfen, die Patienten und das benötigte Material nach Locarno zu verlegen. Dort werden sich 800 Mitarbeitende, unter ihnen 200 Ärzte, um die Patienten kümmern. In einer ersten Etappe stehen 30 Intensivbetten zur Verfügung.

Unter den Ärzten und Pflegenden befinden sich mittlerweile über 100 Personen, die der Spitalverbund entweder aus dem Ruhestand zurückgeholt oder von der Schule für Krankenpflege abgezogen hat. Die Tessiner setzen alle Hebel in Bewegung, um ihr Gesundheitssystem vor dem Kollaps zu bewahren.

Auch die anderen Kantone rüsten sich für die erwartete Krankheitswelle. Landesweit suchen Spitäler nach Personal und stocken die Zahl ihrer Betten auf. Das Universitätsspital Zürich schult über 100 Medizinstudenten für den Einsatz bei Corona-Patienten. Sie sollen Betreuungsaufgaben für die Intensivpatienten übernehmen.

Vermehrt Personen, die Arztzeugnis erschleichen wollen

Seit dem Auftreten des neuen Coronavirus gibt es offenbar Drückeberger an der Arbeitsfront, die sich im abgekürzten Verfahren krankschreiben lassen wollen. «Zurzeit kommen Leute zu uns, die am Empfang ein Arztzeugnis verlangen, ohne einen Arzt gesehen zu haben», hiess es bei der Ärztestation Permanence am Zürcher Hauptbahnhof auf Anfrage der «SonntagsZeitung».

«Sie sagen, der Chef wolle das so.» Solche «Über-die-Theke-Arztzeugnisse ohne Konsultation» stelle man selbstverständlich keine aus. Die Zürcher Stadtspitäler Triemli und Waid meldeten bereits vor ein paar Tagen: «Vermehrt suchen gesunde Personen unseren Notfall auf und verlangen ein Arztzeugnis, obwohl keine Symptome vorliegen.» Seit nicht mehr alle Personen mit Grippesymptomen getestet werden, gibt es neuerdings auch hier Corona-Trickser. Das stellt Axel Rowedder fest, leitender Arzt der Praxis Medix Toujours in Basel.

«Uns macht die Tatsache zu schaffen, dass zunehmend mehr Personen mit bewusst falschen Angaben zu ihren Vorerkrankungen oder Risikosituationen versuchen, einen Test zu bekommen», sagte er. «Sie kennen die Testkriterien des BAG sehr genau und wissen, was sie sagen müssen, damit sie getestet werden.» Auch mache man leider die Erfahrung, sagte Rowedder, «dass Patienten am Telefon falsche Angaben machen, damit sie in die Praxis kommen können, und nicht – wie vom BAG empfohlen – nur telefonisch beraten werden.» (jaw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Masseneinwandererin 15.03.2020 18:28
    Highlight Highlight Es ist kaum zu glauben, wir befinden uns in einer weltweiten Pandemie und die schweizer Zeitungen schreiben über erschlichene Arztzeugnisse! Auch wenn ein Arztzeugnis erschlichen wurde, dann vielleicht weil man Vorerkrankungen hat und z.B. auf der Arbeit viel mit Menschen Kontakt hat. Einfach Arbeitsfaulheit zu unterstellen ist weder zielführend noch hilfreich.

    Dies zeigt einfach wieder einmal die Einstellung der Schweizer zur Arbeit, ich glaube kaum eine andere ausländische Zeitung würde dies jetzt thematisieren, denn die Lage ist ernst.
  • Lilamanta 15.03.2020 17:34
    Highlight Highlight Jetzt ist es Zeit, dass Sozialämter sofort und unbürokratisch Computer für armutsbetroffene Kinder bezahlen. Es gibt noch immer Kinder, deren technisches Equipment aus Armutsgründen den Anforderungen für digitales Lernen nicht erfüllen
    • Scrj1945 15.03.2020 19:39
      Highlight Highlight Dafür bräuchte man auch eine lernplattform und viele weiteres. Der kanton bern ist meines wissens nach dran die schühler und lehrer mit i pads zu digitalisieren. Aber das braucht auch zeit und viel geld
  • Cocalero 15.03.2020 15:54
    Highlight Highlight Hallo schweiz
    Ihr müsst alles schliessen
    Dann geht die seuche noch länger
    Wie hier in bolivien
  • El Vals del Obrero 15.03.2020 13:26
    Highlight Highlight Beim Ausweg Digitalisierung bei Schulen dürfte es bald mal das Problem geben, dass man kaum mehr Laptops oder PCs kaufen kann. Wenn man nicht schon entsprechende Geräte hat oder ein solches kaputt geht, ist man "abgehängt".
    • YS&P 15.03.2020 14:37
      Highlight Highlight Also ich persönlich kenne keinen Haushalt wo die Kinder ab der 5. Und 6. Klasse nicht Zugang zu einem Laptop oder PC haben (und 95% besitzen einen eigenen) und dann gibt es Haushalte, wo es mehr Laptops als Personen gibt (verstehe ich persönlich zwar nicht, aber so sieht die Situation in meinem Umfeld aus). Und ab der Lehre ist das i.d.R. Grundvoraussetzung.
    • El Vals del Obrero 15.03.2020 14:46
      Highlight Highlight Es kann ja auch um alleinstehende Einzelpersonen gehen, die sich nicht über die Familie aushelfen können, z.B. Studenten. Da kann es schon vorkommen, dass man z.B. nur einen Laptop hat. Und nein, Studienarbeiten schreibt man sicher nicht per Smartphone.

      Und vielleicht brauchen die Eltern das Gerät selber für Home-Office.

      Super wäre es natürlich, wenn jene mit mehr als 1 Gerät pro Person diese jenen zur Verfügung stellen würden, bei denen das nicht der Fall ist. Aber da ist die Hoffnung wohl gering.
    • Zat 15.03.2020 16:38
      Highlight Highlight Bei meinen Kollegen gibt es ein anderes Problem: Den Kindern wurde gesagt, sie sollten sich um 8h anmelden und angemeldet bleiben, damit die Lehrer ihnen als Gruppe laufend je nach Fach Aufgaben senden können. Getestet werden konnte dies nicht.
      Das Problem: Die Eltern machen jetzt home office und benötigen den PC oder Laptop für sich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Scherrer (1) 15.03.2020 12:02
    Highlight Highlight "Swiss Chef hofft auf Staatshilfen"

    Das Personal gerne.

    Wer sonstige Unterstützung braucht sollte erst offenlegen, wo und wieviel das Unternehmen und Steuern bezahlt.

    Sorry, aber den Steuervermeider sollte jetzt nicht auch noch geholfen werden.

    Wie das bei der Swiss aussieht, weiss ich nicht. Sie soll dem Antrag die letzten 10 Steuerjahre mitschicken und wenn sie sauber ist, dann muss ihr auch geholfen werden, Lufthansa hin oder her.

    Wenig Hilfe für Steuervermeider, die sollen ihr Polster aufbrauchen - oder der Markt regelt es.

    • Brummbaer76 15.03.2020 17:04
      Highlight Highlight Die Swiss zahlt 100 Prozent der Steuern in der Schweiz.
    • Tom Scherrer (1) 15.03.2020 21:28
      Highlight Highlight Dieser Kommentar ist off topic. Ich thematisiere Steuervermeidung/ Optimierung. Das Unternehmen zählt sicher Steuern in der Schweiz, die Frage ist, wie optimiert die sind.
    • Übertellerrand 16.03.2020 14:11
      Highlight Highlight Ich weiss aus erster Hand dass die Swiss jährlich auf Punkt und Komma geprüft wird. Weiter hat sie die ganzen schulden beim Bund mit Zinsen zurückbezahlt.
      Gab damals auch in wotson einen grossen Beitrag zu diesem Thema.
  • koalabear 15.03.2020 11:35
    Highlight Highlight Der Bundesrat muss, bei allen die es können, Homeoffice zur Pflicht machen. Zur Zeit ist es nur empfohlen und viele Firmen halten ancder Präsenzzeit fest. Die Begründung: wir dürfen ja noch.
    • blueberry muffin 15.03.2020 17:12
      Highlight Highlight Was heisst Firmen - der Rektor der MNF an der UZH arbeitet mit hochdruck daran, das Gebäude von dem aus die Krankheitswelle in der Deutschweiz gestartet ist schon jetzt wieder zu öffnen.

      Die holen sinnlos Leute aus dem Homeoffice zurück.
  • M. Bakunin 15.03.2020 11:31
    Highlight Highlight Ich bin dafür das der Bund nur Betriebe finanziell unterstützt die sich für eine grüne Wende einsetzen. Nach dem Motto jetzt nehmen sich die Jungen zurück um die Boomer und alten zu schützen, dafür nehmen sie sich zurück um die Jungen zu schützen (Stichwort Klimakrise)
    • soeifach 15.03.2020 13:13
      Highlight Highlight Wer weiss, das kleine Virus könnte auch eine Chance für ein tiefgreifendes Umdenken in Bezug auf den bevorstehenden Klimakollaps sein!
    • Randalf 15.03.2020 15:19
      Highlight Highlight
      Boomer.
      Da ist es wieder, dieses Wort.
      Könnt ihr jetzt bitte damit aufhören? Es wird langsam langweilig.
      Die Jungen müssen sich nicht zurücknehmen, sondern Selbstverantwortung tragen.
    • blueberry muffin 15.03.2020 17:13
      Highlight Highlight @Randalf warum tragt ihr sie dann nicht? Die jungen sterben für euren Luxus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abendländer 15.03.2020 11:23
    Highlight Highlight Lieber Hr. Koch. Die Bevölkerung begreift wahrscheinlich schneller als Sie. Die Geschwindigkeit musste man nicht vorhersehen sondern an den Fallverläufen in Asien ablesen und interpretieren. Die permanente Zögerlichkeit ist Grobfahrlässig. Orientieren Sie sich an Kanzler Kurz und machen Sie ihren Job jetzt, Sie leben von unserem Geld. Was sind die weiteren Kriterien? Zuwarten um so künftig die AHV/BVG Probleme signifikant zu entschärfen?
  • humpalumpa 15.03.2020 11:10
    Highlight Highlight Sicher nicht einer deutschen Fluggesellschaft helfen! Nicht mehr unser Problem diese Firma!
    • Brummbaer76 15.03.2020 17:06
      Highlight Highlight Aber die Arbeitslosen, werden unser Problem sein und das trifft dan mehr als nur Angestellte der Swiss.
  • Loesung2020 15.03.2020 11:10
    Highlight Highlight Die Jungs hier haben eine super Idee, ich hoffe die Idee wird geteilt und von den Kantonen berücksichtigt: www.schoo-at-home.ch
  • PrinzVince 15.03.2020 10:53
    Highlight Highlight Hä, wie geht das? 2018 hat die Swiss einen Reingewinn von 636 Millionen ausgewiesen. In den ersten 9 Monate 2019 warens 490 Millionen. Und heute brauchen sie Geld vom Staat? Wie geht das?
    • Brummbaer76 15.03.2020 17:07
      Highlight Highlight Sie brauchen es nicht sofort, nur wenn die Krise länger geht. Noch hat die Swiss reserven.
  • soeifach 15.03.2020 10:42
    Highlight Highlight Ach, ich wünsche mir so sehr, dass die Klimakrise auch mit dieser unmittelbaren Ernsthaftigkeit angegangen würde.
  • malu 64 15.03.2020 10:19
    Highlight Highlight Jetzt werden sie kommen und jammern.
    Die großen Firmen, die praktisch keine Steuern zahlen und jeden Rappen ins Ausland tragen.
  • Michael Heldner 15.03.2020 09:57
    Highlight Highlight Nun da viele Firmen anfangen Mitarbeiter welche möglicherweise über dritte Kontakt mit Corona gehabt haben könnten in 14 tägige selbstquarantäne schicken (natürlich auf Ferien kosten) kann ich jeden verstehen der sich dann ein Arzt Zeugnis holen will
    • bokl 15.03.2020 10:31
      Highlight Highlight Angeordnete Quarantäne mit Ferien verrechnen ist illegal.
  • MartinZH 15.03.2020 09:24
    Highlight Highlight Leider ist es eine Tatsache, dass keine Fluggesellschaft die Corona-Krise ohne staatliche Hilfe überleben wird. 70% der Lufthansa-Flieger (inkl. deren Töchter wie z.B die Swiss) sind gegroundet. Die LOT fliegt gar nicht mehr. Jede Airline kennt ihre täglichen Kosten. Die Leasing-/Kredit-Raten müssen laufend bezahlt werden. So kann jede Airline jetzt schon genau ausrechnen, wann die Reserven aufgebraucht sind und sie Konkurs anmelden muss. Ein riesiger Schaden wird die Folge sein. Sind staatliche Hilfen eine nachhaltige Lösung? Und alle anderen Unternehmen auch? Bald nur noch Staatsbetriebe? 🤔
    • AdiB 15.03.2020 11:42
      Highlight Highlight Das traurige sibd doch die gläubiger die genau wiessen ubd sehen was gerade abläuft und dennoch auf ihr geld im moment bestehen. Die gläubiger könnten doch auch einen monat oder zwei aussetzen lassen. Da sind halt die regierungen gefragt, den gläubigern auf die finger zu klopfen. Immerhin sind die gläubiger oft banken die ja auch schon geld von der regierung zur ihrer rettung erhielten und die ganze zeit wird auf sie geschaut wie auf ein baby.
    • MartinZH 15.03.2020 11:53
      Highlight Highlight @Astrogator: Ähm, sorry... Hast Du eigentlich gelesen, was ich geschrieben habe?

      Ich thematisiere sämtliche Airlines (Swiss ist nur eine von vielen), welche auf Grund der Krise massive Probleme haben. Alle werden früher oder später Konkurs anmelden müssen. Alle Länder habe dieselben Probleme, weil die Airlines einen volkswirtsch. Nutzen haben.

      Die CH wird die Swiss stützen, wie auch DE die Lufthansa retten wird.

      Es geht um die Zukunft! Warum blickst Du in die Vergangenheit?

      Jetzt sind Lösungen gefragt!

      Reihenweise werden Airlines verstaatlicht werden müssen. Die Krise erfordert Lösungen.
    • n3rd 15.03.2020 15:46
      Highlight Highlight MartinZH: Vielleicht ist ja gerade ein massiver Einsturz und Konkurswelle beim Flugverkehr die nachhaltige Lösung...? Würde sich sehr positiv auf div. Umweltprobleme auswirken und spart effektiv auch Kosten, die sonst für CO2-Ausgleich usf. notwendig wären. Man müsste das mal gegenrechnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doublethink 15.03.2020 09:02
    Highlight Highlight Wisst ihr, was nun allen Firmen und Arbeitnehmenden helfen könnte? Ein Bedingungsloses Grundeinkommen!
    • Patamat 15.03.2020 17:16
      Highlight Highlight Und wie willst du das bezahlen, wenn niemand mehr arbeitet?
    • Doublethink 15.03.2020 18:08
      Highlight Highlight Nun, genau so wie man auch sonst ein Grundeinkommen bezahlen würde. Ich will jetzt nicht alle sachen aufschreiben, aber unter anderem durch das wegfallen diverser sozialversicherungen und eine Steuererhöhung an diversen Orten.

      Gegenfrage: Fallen die 10 Mia. vom Bundesrat einfach aus dem Himmel? Wie willst du die und evtl
      noch folgende Mia. bezahlen?
  • Der Rückbauer 15.03.2020 08:31
    Highlight Highlight Wenn die Swiss (Deutsche Fluggesellschaft in der Schweiz) illiquid wird und Konkurs zu gehen droht und deshalb durch den Steuerzahler gerettet wird, dann muss die Lufthansa die fantastischen Erträge, die sie in den vergangenen Jahren aus der Swiss gezogen hat, zurückzahlen. Ich bin gar kein Freund von Trump. Aber hier: Swiss tax payers first.
    • Mägs 15.03.2020 11:37
      Highlight Highlight Die Swiss bezahlt ihre Steuern in der Schweiz... Was der Inhaber mit einem allfälligen Gewinn macht, geht niemanden etwas an. Es geht hier ja nicht darum, Geld irgendwohin zu schieben, sondern tausende Arbeitsplätze in der Schweiz zu retten!
    • Der Rückbauer 15.03.2020 13:20
      Highlight Highlight Mägs: Das ist eine schöne Logik: Privatisierung der Gewinne, Sozialisierung des Risikos und der Verluste. Der Gewinn (Dividenden) geht ins Ausland, die CH-Steuerzahler dürfen die Arbeitsplätze retten (mit ihren Steuern). Das ist ein schön verquer. - Du plapperst die Drohung mit dem Verlust von Arbeitsplätzen nach....Plapperi.
    • Mägs 15.03.2020 16:55
      Highlight Highlight Bitte keine Beleidigungen! Ich habe meine Meinung und muss mir von niemandem sagen lassen, dass ich was nachplappere! Alternativ können wir auch Planwirtschaft einführen. Das hat auch sehr gut funktioniert!
  • Sebi Schacher 15.03.2020 08:27
    Highlight Highlight Alle flächendeckend testen scheint verführerisch, aber man kann sich das virus ja auch nach dem test einfangen. Gestern ohne virus, heute angesteckt. Man wiegt sich selber in falscher sicherheit. Man müsste dann ja alle jeden tag testen? Oder müssten alle gestesteten dann zuhause bleiben, kontakte vermeiden, damit man sich nach dem test nicht doch ansteckt? Oder wie stellt ihr euch das vor? Gerne bitte ich um ernst gemeinte antworten und ausführungen. Danke
    • Na_Ja 15.03.2020 09:54
      Highlight Highlight Es wäre nur schon super, wenn alle mit Symptomen getestet werden, damit die auch wirklich nicht arbeiten, einkaufen, ins Restaurant, ... gehen.
    • Gonzolino_2017 15.03.2020 10:34
      Highlight Highlight Falsche Überlegung! Klar gehen die Ansteckungen nach den Test weiter - das Testen aber auch! Darum geht es aber nicht. Wenn alle getestet würde, könnte man gezielt Virusträger ohne oder mit schwachen Symptomen - die aber genau deshalb viele Menschen unbewusst anstecken - Von der Strasse nehmen und isolieren! Damit kann die Ansteckungskette im besten Fall unterbrochen oder zumindest massiv verzögert und unser Gesundheitssystem entlastet werden.
    • Wättertätsch 15.03.2020 14:07
      Highlight Highlight Das Problem ist doch auch das man ohne Test nicht weiss ob es in der Umgebung schon Fälle gibt.
      Viele Denken, mich trifft es ohnehin nicht, wegen dem bisschen Husten bleibe ich nicht zuhause. Wenn sie wissen würden das es in der Umgebung schon Fälle hat würden sie vielleicht vorsichtiger sein.
      Ansonsten bin ich aber auch der Meinung das man einfach zuhause bleiben soll wenn man Symptome hat. So schwierig ist das auch nicht.
  • Sebi Schacher 15.03.2020 08:23
    Highlight Highlight Sorry, arztzeugnisse erschleichen hat nichts damit zu tun, ob man angst vor einer ansteckung hat, dann bräuchte man ein zeugniss für mehrere wochen und man dürfte auch die wohnung nicht mehr verlassen, distanz halten etc, wenn man keine ahnsteckung riskieren will. Es gibt ganz bestimmt leute, die versuchen, davon zu profitieren, menschen ohne ehre und anstand, egoisten, für die nur ich, ich, ich gilt.
    • Kruk 15.03.2020 08:53
      Highlight Highlight Mir würde es zwar nicht in den Sinn kommen, habe aber Verständnis.

      In der Freizeit kann ich (beim Einkaufen etc.) auf Abstand achten ind kann treffen wenn ich will, bei der Arbeit nicht. Wir müssen unsere Arbeit in einer Gruppe verrichten. Viele halten sich beim Husten noch nicht einmal die Hand vor den Mund, geschweige denn die Armbeuge. Sprechen von einer Grippe und Husten einander an.

    • Kruk 15.03.2020 09:04
      Highlight Highlight Kommt halt sehr auf das jeweilige Arbeitsumfeld an, würde ich sagen.
    • Kruk 15.03.2020 09:12
      Highlight Highlight Und auch auf das Private, wer mit Menschen aus der Risikogruppe zusammen lebt z. B.
  • Blitzesammler 15.03.2020 08:12
    Highlight Highlight Swiss! genau darauf habe ich gewartet. Die Der Bundesrat hat sich doch beim Grounding dafür entschieden, dass die Schweiz keine eigene Fluggesellschaft mehr haben wird. Jetzt gehört sie der Lufthansa! Oder? Deutsche Firma!? Keine Staatshilfe!!
    Bekommen jetzt alle ausländischen Firmen in der Schweiz Staatshilfen. Das kann ich nicht verstehen. Wenn jemand WEISS wiso, bitte erklärt es mir.
    • Coffey 15.03.2020 09:01
      Highlight Highlight Ich erkläre es dir. Es ist wurst, wem die Swiss gehört, sie ist eine Schweizer Firma, die nach Schweizer Recht operiert und - wichtig- in der Schweiz Steuern zahlt. Möchte denn die „die Swiss ist eine Deutsche Airline Fraktion“ lieber, dass die Swiss in der Schweiz keine Steuern mehr bezahlt?
    • GoldjungeKrater 15.03.2020 09:16
      Highlight Highlight Weil es elementar wichtig für die Schweizer Wirtschaft ist international vernetzt zu sein und weil an der Swiss viele Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Schweiz hängen! Ist eigentlich relativ einfach zu verstehen finde ich..

      Zudem: Die Deutsche Politik wird kaum gewillt sein, der Lufthansa Hilfe für ihre Ausland-Töchter zu zahlen. Die wollen primär die Wertschöpfung in Deutschland sichern. Auch Austrian beantragt übrigens Staatshilfe, die gehört auch zur bösen, bösen Lufthansa!
    • oxyrox 15.03.2020 09:23
      Highlight Highlight Swiss ist doch nach wie vor als Firma in der Schweiz registriert und bezahlt auch hier Steuern? Nur eine Annahme, werde gerne eines besseren belehrt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 15.03.2020 08:11
    Highlight Highlight Wir geben euch eine Übersicht über die verschiedenen Artikel.

    @watson

    Ihr macht das wirklich super. Nicht zuviel, nicht zuwenig. Übersichtlich. Immer wieder mal zusammenfassend. Auch der Liveticker ist übersichtlich.

    Weiter so 👍 ..
    • Saerd neute 15.03.2020 09:50
      Highlight Highlight Nur ist es nicht so toll wenn abweichende Meinungen und kritische Stimmen gelöscht oder gar nicht aufgeschaltet werden
      Auch in ausserordentlichen Lagen sollte Meinungsfreiheit möglich sein.
    • Julian Wermuth 15.03.2020 10:10
      Highlight Highlight @Saer neute Wir haben kein Problem mit abweichenden und/oder kritischen Stimmen. Das Problem ist meistens (und das ist mir bei dir schon aufgefallen), dass sie nicht sachlich formuliert sind. Weil wir auf ein gewisses Niveau bei der Diskussion achten, wird teilweise gelöscht. Negative Kommentare ohne Argumente schalt ich nicht frei, sorry.
      Wünsch dir noch einen schönen entspannten Sonntag ;-)
  • Booker 15.03.2020 07:49
    Highlight Highlight Seit wann ist die Swiss die nationale Fluggesellschaft? Das war die Swissair. Wir könne ja die Resten von Swiss kaufen und unter Swissair wieder starten.
  • NathanBiel 15.03.2020 07:40
    Highlight Highlight Ich, als Gastrounternehmen, brauche keine Kredite sondern „a fond perdu“ Beträge. Sonst werde ich für Jahre nur damit beschäftigt sein den Kredit zurück zu zahlen der durch die ,in meinen Augen, falschen Entscheidungen des Bundes nötig wurde.
    • bokl 15.03.2020 09:00
      Highlight Highlight "Ja ist den heut schon Weihnachten?"
      Geschenke hätte jeder gern. Wenn du einen zinslosen Kredit in 2-3 Jahren nicht zurückzahlen oder ablösen kannst, ist dein Betrieb nicht rentabel und wird zurecht geschlossen.
    • äti 15.03.2020 09:33
      Highlight Highlight Nathan
      Was ist mit den superguten Jahren passiert? Alles weg?
    • Caturix⸮ 15.03.2020 09:57
      Highlight Highlight Wen wir mit unserem Familienhotel dicht machen müssen geht es vielleicht 1 Monat oder 2. Da wir keine Angestellte haben wird da auch keine grosse Hilfe kommen.
      Man muss jetzt schon die Hypothek zurückzahlen einen zusätzlichen Kredit zurückzahlen wäre nicht machbar.
      Das Gesparte braucht man für Umbau und Investitionen, Reparaturen... selber braucht man auch einen Lohn und die Fixkosten laufen genau so weiter, mit einem Virus hat man nicht gerechnet, auch grosse Firmen haben damit nicht gerechnet sonnst würden sie ja auch nicht daran denken beim Staat zu betteln zu gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jein 15.03.2020 07:07
    Highlight Highlight Angesichts der diversen Forderungen nach staatlicher Unterstützung frage ich mich wo eigentlich die Versicherer und Rückversicherer in dieser ganzen Geschichte sind, viele Unternehmen haben ja eine Erwerbsausfallsversicherung oder greift die nicht wegen höherer Gewalt? Oder machen die Versicherer einfach Milliardengewinne und sobald es heiss wird lehnen sie sich zurück und darf der Bund zahlen?
    • Antiklaus 15.03.2020 11:13
      Highlight Highlight Aha einer mehr der Begriffen hat
    • kupus@kombajn 15.03.2020 18:35
      Highlight Highlight Eine normale Erwerbsausfallversicherung deckt den Ausfall infolge Feuer- oder Elementarschäden, allenfalls auch Wasser- und Einbruchschäden. Hier bräuchte es eine Epidemieversicherung, welche hauptsächlich von Gastronomie- und lebensmittelverarbeitenden Betrieben abgeschlossen wird. Die meisten Firmen in der Schweiz verfügen über keine solche Versicherung.
    • stagger lee 15.03.2020 19:45
      Highlight Highlight das kann meistens der versicherte wählen, ob er epidemien miteingeschlossen haben will. kostet halt extra - haben vermutlich die wenigsten.
  • pamayer 15.03.2020 07:07
    Highlight Highlight Die Swiss gehört doch Deutschen, oder?

    Leute, die ein ärztliches Zeugnis wünschen, wünscht man am liebsten auf den Mond. Wobei der Mond nix dafür kann.
    • Coffey 15.03.2020 08:57
      Highlight Highlight Es ist egal, wem die Swiss gehört. Sie ist und war schon immer eine Schweizer Firma, nach Schweizer Recht geführt und vor allem in der Schweiz Steuern stahlend.
    • Suchlicht 15.03.2020 09:41
      Highlight Highlight Und Syngenta gehört den Chinesen, aber die betroffenen Arbeitsplätze sind dennoch hier.
  • wintergrün 15.03.2020 06:25
    Highlight Highlight Erschleichen von Arztzeugnissen:
    Wir befinden uns in einer beginnenden Pandemie. Idealerweise würde unser Gesundheitssystem alle testen wie in Südkorea um Risiken auszuschließen.
    Das geschieht bei uns aber nicht. Die Kommunikation der BAG Hotline dass man nicht teste alarmiert die Arbeitskollegen dann erst recht.
    Also bleiben die Leute vermehrt daheim - auch ohne Arztzeugnis.
    Erschlichene Arztzeugnissen sind in der derzeitigen Situation deutlich weniger problematisch als nicht getestete leicht kranke Kollegen die zur Arbeit erscheinen.
    Bitte testen nicht motzen.
    • Perun 15.03.2020 08:09
      Highlight Highlight Und daran sieht man wie viel Wert der einzelne für den Bund hat.
    • Blubber 15.03.2020 08:32
      Highlight Highlight Dies war genau mein Gedanke! Die Leute sollten ja auch zuhause bleiben, wenn sie milde Symptome wie zB Husten haben. Nehmen wir die Situation, dass Homeoffice nichtdurchgehend möglich ist zur Selbstisolation. Was macht man dann? Gilt das als Zeugnis erschleichen?
    • Laky 15.03.2020 08:33
      Highlight Highlight Sie wissen schon, dass ihr arbeitsplatz der nächste sein könnte. Solches schmarotzertum noch gutheissen finde ich äusserst bedenklich.
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