DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tamedia will im Digitalerträge steigern

Ab Ende März muss für den «Tagi» im Netz bezahlt werden



Tamedia hat vergangenes Jahr das digitale Geschäft deutlich ausgebaut. Die erodierenden Margen im Printgeschäft vermochte er damit aber nicht zu kompensieren. Der Umsatz der Digitalsparte legte um 62,3 Prozent auf 233,3 Mio. Fr. zu, wie Tamedia am Donnerstag mitteilte. Wesentlich dazu beigetragen haben die Übernahmen von Angeboten wie Starticket, jobs.ch oder FashionFriends.

Insgesamt steigerte der Konzern den Umsatz um 5 Prozent auf 1,069 Mrd. Franken. Im Printgeschäft sanken die Erlöse vor allem wegen der rückläufigen Werbeeinnahmen. Auch die Rentabilität der gedruckten Zeitungen und Zeitschriften ging zurück: Der Betriebsgewinn (EBITDA) lag im regionalen Printgeschäft 12,2 Prozent tiefer als im Vorjahr bei 80,9 Mio. Franken, im nationalen Printgeschäft waren es mit 59,5 Mio. Fr. gar 38,5 Prozent weniger. Diesen Einbruch vermochte auch das Digitalgeschäft nicht zu kompensieren, obschon sich der operative Gewinn dort fast verfünffachte und mit 56,7 Mio. Fr. inzwischen fast so hoch liegt wie im nationalen Printgeschäft. 

Gleichzeitig mit der Publikation des Jahresergebnisses gab das Unternehmen den Starttermin des digitalen Bezahlmodells des «Tages-Anzeigers» bekannt: Es ist der 31. März. Ab diesem Tag können die Internetnutzer nicht mehr unbeschränkt viele Artikel gratis lesen. Das Bezahlmodell war bereits vor längerer Zeit angekündigt worden. (oku/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter