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Modebranche

Während Zara Verluste schreibt, baut H&M seine Ladenflotte weiter aus



Der starke Euro hat dem weltgrössten Bekleidungskonzern Inditex den höchsten Gewinnrückgang seit fünf Jahren eingebrockt. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende April fiel der Überschuss um 7,3 Prozent auf 406 Mio. Euro, wie die spanische Zara-Mutter am Mittwoch mitteilte.

Damit lag das Ergebnis aber noch höher als von Analysten erwartet. Der Umsatz stieg um 4,3 Prozent auf 3,8 Mrd. Euro. Für das laufende Quartal zeigte sich das erfolgsverwöhnte Unternehmen mit Marken wie Massimo Dutti und Bershka optimistisch: In den ersten Wochen habe das Geschäft deutlich angezogen. Zudem werde der negative Wechselkurseffekt im Jahresverlauf wohl abebben.

Seinen Expansionskurs setzte der Rivale des schwedischen Branchenzweiten H&M indes weiter fort und eröffnete 53 Läden in 26 Ländern. In den vergangenen zwölf Monaten habe der Konzern 8000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Etwa 700 seien davon auf dem kriselnden Heimatmarkt entstanden. (jas/sda)

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