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Super League, 25. Runde
Basel – Young Boys 2:2 (1:2)
Thun – Luzern 1:1 (0:0)
Zürich – Xamax 2:1 (0:0)
Tolle und friedliche Stimmung im Basler St.Jakob-Park.
Tolle und friedliche Stimmung im Basler St.Jakob-Park.
Bild: KEYSTONE

Basel erkämpft sich gegen YB einen Punkt – FCZ leistet Schützenhilfe für GC

Die Young Boys bleiben in der Super League 21 Punkte vor dem ersten Verfolger klassiert: Die Berner kommen im Spitzenspiel der 25. Runde in Basel zu einem 2:2. Der FC Zürich besiegt Xamax nach einem Rückstand noch mit 2:1 und hilft damit Stadtrivale GC.
17.03.2019, 18:36

Basel – Young Boys 2:2

Die über 28'000 Zuschauer im St.-Jakob-Park sehen einen Match, der einerseits umkämpft war – zu gross ist die Rivalität unter den besten zwei Schweizer Mannschaften –, andererseits aber etwas von einer Exhibition hatte. Gute Unterhaltung ist es allemal.

Basel legt im Prestige-Duell gegen YB los wie die Feuerwehr. Gleich zu Beginn erspielt sich das Team von Trainer Marcel Koller einige gute Tormöglichkeiten. Gejubelt wird aber erst in der 17. Minute. Nach einem Eckball bringt Marek Suchy den Ball unabsichtlich mit der Hand aufs Tor. YB-Keeper David von Ballmoos kann zwar klären, allerdings nur bis zu Kollege Michel Aebischer, von dessen Brust der Ball zum 1:0 ins Tor kullert.

YB tut sich lange schwer, wendet das Blatt mit einem Doppelschlag von Jean-Pierre Nsame aber noch vor der Pause. In der 41. Minute verpasst ein Flachpass in den FCB-Strafraum Freund und Feind und so muss der YB-Mittelstürmer nur noch ein schieben. Drei Minuten später trifft er per Kopf nach einem Freistoss zur etwas schmeichelhaften 2:1-Führung.

Basel bleibt auch im zweiten Abschnitt zunächst die aktivere Mannschaft und kommt in der 53. Minute durch Noah Okafor verdient zum Ausgleich. Der FCB-Youngster fasst sich aus 18 Metern ein Herz und bezwingt Von Ballmoos zum 2:2.

In der Folge wiegt das ansehnliche Spiel hin und her, wobei YB schliesslich die deutlich besseren Chancen zum Sieg hat. Doch erst scheitert Loris Benito an FCB-Keeper Jonas Omlin, dann streift eine abgefälschte Hereingabe die Latte und Christian Fassnacht hämmert den Ball aus fünf Meter übers Tor. Kurz vor Schluss trifft der Nati-Flügel dann selbst noch einmal die Torumrandung. Kurz vor Schluss noch einmal Basel, doch Albian Ajeti zögert mit dem Abschluss etwas zu lange.

So bleibt es beim 2:2 und in der Tabelle beim Status quo. YB liegt weiterhin 21 Punkte vor dem FCB und darf bald den zweiten Meistertitel in Serie feiern.

YB-Doppeltorschütze Nsame jubelt mit Kollege Assalé.
YB-Doppeltorschütze Nsame jubelt mit Kollege Assalé.
Bild: KEYSTONE

Thun – Luzern 1:1

Luzern erreicht trotz Chancenplus auswärts in Thun nur ein 1:1. Die drittklassierten Berner Oberländer bleiben damit in der Tabelle weiterhin fünf Punkte vor den Innerschweizern.

In der Nachspielzeit hätten sich die Luzerner für ihren guten Auftritt im Berner Oberland beinahe doch noch dreifach belohnt. Nach einem Stellungsfehler von Thuns Keeper Guillaume Faivre, der weit vor dem Tor postiert war, traf Shkelqim Demhasaj mit seinem Lob aus 45 Metern nur die Latte. Es war der zweite Aluminium-Treffer der Gäste, nachdem Pascal Schürpf in der Startphase mit dem Kopf die Latte getroffen hatte.

Schürpf traf später doch noch, als er in der 73. Minute die Flanke von Ruben Vargas zum 1:1 verwertete und damit die Luzerner Ungeschlagenheit unter Trainer Thomas Häberli wahrte. Nachdem Luzern vor der Pause das bessere Team war, startete Thun schwungvoll in die zweite Halbzeit und ging durch ein Eigentor von David Zibung in Führung. Nach einem Pfostenschuss von Dominik Schwizer sprang der Ball an den Rücken des FCL-Keepers und von dort ins Tor (58.).

Für Thun war es die vierte sieglose Partie in Folge, Luzern setzte trotz des verpassten Sieges seinen Aufwärtstrend unter Thomas Häberli fort. Acht Punkte aus vier Spielen und der 4:0-Sieg im Cup-Viertelfinal gegen die Young Boys lautet die Zwischenbilanz des neuen FCL-Coaches.

Luzern kann den Rückstand auf Thun nicht verkürzen.
Luzern kann den Rückstand auf Thun nicht verkürzen.
Bild: KEYSTONE

Zürich – Xamax 2:1

Der FC Zürich dreht gegen Neuchâtel Xamax nach einem Rückstand die Partie und entledigt sich dank dem 2:1 wohl aller Abstiegssorgen. Matchwinner für die Zürcher ist Benjamin Kololli.

Kololli traf in der 73. Minute im zweiten Anlauf zum 1:1, ehe er drei Minuten später Stephen Odey mustergültig bediente. Der Nigerianer traf mit seinem achten Saisontreffer zum 2:1. Die Gäste waren in der 55. Minute mit einem von Pietro Di Nardo abgelenkten Schuss von Raphäel Nuzzolo in Führung gegangen

Bei den ersatzgeschwächten Zürchern ist Kololli derzeit der Mann der Stunde. Bereits vor einer Woche beim 2:2 in Thun hatte der Westschweizer mit kosovarischen Wurzeln zweimal getroffen. Mit neun Treffern ist er der beste Torschütze der Zürcher in dieser Saison.

Dank dem ersten Sieg nach zuvor vier Partien mit nur zwei Punkten entledigte sich der FC Zürich wohl aller Abstiegssorgen. Während das neuntklassierte Xamax bei 22 Punkten verbleibt, kletterte Zürich mit nunmehr 33 Punkten wieder auf Platz 4 in der Tabelle.

Xamax geht im Letzigrund leer aus.
Xamax geht im Letzigrund leer aus.
Bild: KEYSTONE

Die Telegramme

Basel - Young Boys 2:2 (1:2)
28'103 Zuschauer. - SR Schärer.
Tore: 17. Aebischer (Eigentor) 1:0. 41. Nsame (Assalé) 1:1. 44. Nsame (Camara) 1:2. 53. Okafor 2:2.
Basel: Omlin; Widmer, Suchy, Balanta, Riveros; Xhaka, Frei (72. Campo); Okafor (89. Ajeti), Zuffi, Stocker; Van Wolfswinkel.
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Camara, Von Bergen, Benito; Fassnacht (89. Garcia), Sow, Aebischer, Moumi Ngamaleu; Assalé (72. Lauper), Nsame (65. Hoarau).
Bemerkungen: Basel ohne Bua und Petretta (beide verletzt). Young Boys ohne Schick (gesperrt), Sulejmani (verletzt) und Lotomba (Aufbau in U21). 84. Kopfball von Fassnacht an die Latte. Verwarnungen: 32. Aebischer (Foul), 35. Okafor (Foul), 38. Suchy (Foul), 50. Nsame (Foul), 76. Camara (Foul), 83. Widmer (Foul).

Thun - Luzern 1:1 (0:0)
7274 Zuschauer. - SR Erlachner.
Tore: 58. Zibung (Eigentor/Pfostenschuss Schwizer) 1:0. 73. Schürpf (Vargas) 1:1.
Thun: Faivre; Glarner, Rodrigues, Sutter (23. Fatkic), Joss; Stillhart; Spielmann, Karlen, Costanzo (81. Ferreira), Schwizer (69. Salanovic); Sorgic.
Luzern: Zibung; Schwegler, Lucas, Schulz, Sidler; Voca, Ndenge; Vargas (85. Grether), Schneuwly, Schürpf; Demhasaj.
Bemerkungen: Thun ohne Bigler, Hediger, Righetti, Tosetti, Gelmi (alle verletzt), Luzern ohne Eleke (gesperrt), Juric, Knezevic, Schmid (alle verletzt). 7. Kopfball von Schürpf an die Latte. 91. Lattenschuss Demhasaj. Verwarnungen: 22. Spielmann (Foul). 45. Schneuwly (Foul). 60. Costanzo (Foul). 66. Schwegler (Reklamieren).

Zürich - Neuchâtel Xamax 2:1 (0:0)
8562 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 55. Di Nardo (Nuzzolo) 0:1. 73. Kololli (Charabadse) 1:1. 76. Odey (Kololli) 2:1.
Zürich: Brecher; Bangura, Sertic, Maxsö; Rüegg, Sohm (46. Dixon), Hekuran Kryeziu (20. Mirlind Kryeziu), Charabadse; Domgjoni; Odey (87. Ceesay), Kololli.
Neuchâtel Xamax: Walthert; Djuric, Oss, Xhemajli (83. Ademi); Di Nardo; Fejzulahi (81. Tréand), Ramizi (77. Pickel), Corbaz, Kamber; Pululu, Nuzzolo.
Bemerkungen: Zürich ohne Aliu, Marchesano, Nef, Pa Modou, Untersee, Winter (alle verletzt), Xamax ohne Gomes, Serey Die (beide gesperrt), Le Pogam, Veloso (beide verletzt). Verwarnungen: 53. Domgjoni (Unsportlichkeit). 66. Rüegg (Foul). 70. Bangura (Foul). 84. Mirlind Kryeziu (Unsportlichkeit). (pre/sda)

Die Tabelle

bild: screenshot srf
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GC-Chaoten provozieren Spielabbruch in Sion

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quelle: keystone / salvatore di nolfi
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