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LeBron James steht bei den Lakers einmal mehr im Mittelpunkt.
LeBron James steht bei den Lakers einmal mehr im Mittelpunkt.
Bild: keystone

Playoff-Start in der NBA – für Bucks, Clippers und Lakers zählt nur der Titel

Am Montag beginnen die Playoffs in der NBA mit gleich drei Favoriten: Für die Milwaukee Bucks sowie die Lakers und die Clippers aus Los Angeles wäre alles andere als der Titelgewinn eine Enttäuschung.
16.08.2020, 10:45

Es war eine Dynastie. Fünf Mal in Folge erreichten die Golden State Warriors zuletzt den Final in der besten Basketball-Liga der Welt. dreimal gewannen sie dabei den Titel (2015, 2017 und 2018). Ein Jahr, nachdem sie noch einmal das Endspiel erreicht haben, stehen die Warriors am Ende der Tabelle. Kein anderes Team gewann in der zu Ende gegangenen Qualifikation weniger oft als Golden State.

Bei Superstar Steph Curry und den Golden State Warriors hat es sich vorerst ausgejubelt.
Bei Superstar Steph Curry und den Golden State Warriors hat es sich vorerst ausgejubelt.
Bild: EPA/EPA

Entsprechend ist die Ausgangslage in diesem Jahr vor den Playoff-Achtelfinals eine andere. Während die vom Liga-MVP Giannis Antetokounmpo angeführten Milwaukee Bucks mit Orlando Magic ebenso wie die Clippers mit den Dallas Mavericks in der ersten Runde kaum Probleme bekunden dürften, wartet auf die Lakers um Topstar LeBron James mit den Portland Trail Blazers gleich ein echter Prüfstein in der NBA-«Bubble» von Orlando.

185 Punkte erzielte Damian Lillard in den jüngsten vier Partien für Portland und wurde damit seinem Spitznamen «Big Game Dame» einmal mehr gerecht. «Es gibt keine Fans, keinen Heimvorteil, da kann alles passieren. Und wir sind bereit für diese Herausforderung», betonte Lillard, der einstimmig zum MVP der «Seeding Games» in Orlando gewählt wurde. Die Trail Blazers überraschten bereits letztes Jahr, als sie von Golden State erst in den Halbfinals bezwungen wurden. Nun wollen sie «King James» und die Los Angeles Lakers bereits in der Auftaktrunde stürzen.

Lakers wollen Celtics-Rekord einstellen

Superstar James hielt sich nach den jüngst durchwachsenen Leistungen der im Westen topgesetzten Lakers, die vor dem Playoff-Start gleich fünf ihrer acht Spiele in Orlando verloren, mit grossen Ansagen zurück. Doch jeder weiss, dass für den 35-Jährigen und das wohl glamouröseste NBA-Team nur der Titel zählt, mit dem sie bereits zum insgesamt 17. Mal NBA-Champion werden und somit den Rekord des Erzrivalen Boston Celtics einstellen würden.

Die Highlights von LeBron in der aktuellen Saison.

Die Toronto Raptors haben als Titelverteidiger nach dem Verlust von Kawhi Leonard eine extrem starke Saison gespielt, sieben ihrer acht Bubble-Matches gewonnen und gelten deshalb neuerlich als erster Herausforderer von Milwaukee, dem in dieser Saison bisher besten Team in der Eastern Conference.

Im Westen sehen viele Experten die Clippers in der Favoritenrolle. «Wir wollen den Titel holen», stellte deshalb Clippers-Headcoach Doc Rivers noch einmal mehr klar. Der 58-jährige ehemalige Profi kennt auch das Erfolgsrezept, um die für den grossen Triumph notwendigen 16 Playoff-Siege zu holen. Schliesslich war Rivers Trainer beim bisher letzten Titel von Boston im Jahr 2008. Nun will er die Clippers zum allerersten führen. (zap/sda/apa)

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