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Trump besucht die Queen
quelle: epa/epa / will oliver
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Liveticker

Kaum ist May weg, trifft sich Donald Trump mit Nigel Farage

Am zweiten Tag des Staatsbesuch wird sich US-Präsident unter anderem mit der scheidenden Premierministerin Theresa May treffen. Verfolge die neuesten Entwicklungen im Liveticker.
04.06.2019, 10:4604.06.2019, 18:28

Verfolge hier die Pressekonferenz von May und Trump live:

Liveticker: Donald Trump in Grossbritannien 2019 Tag 2

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Trump beim Dinner
Am Abend lud das britische Königshaus zum Gala-Dinner. Dabei steckte der US-Präsident nochmals die Köpfe mit Theresa May zusammen.
US President Donald Trump and Britain's Prince Charles toast, during the Return Dinner in Winfield House, the residence of the Ambassador of the United States of America to the UK, in Regent's Park, part of the president's state visit to the UK, in London, Tuesday June 4, 2019. (Chris Jackson/Pool Photo via AP)
Bild: AP/Pool Getty
US President Donald Trump and Britain's Prime Minister Theresa May speak, during the Return Dinner in Winfield House, the residence of the Ambassador of the United States of America to the UK, in Regent's Park, part of the president's state visit to the UK, in London, Tuesday June 4, 2019. (Chris Jackson/Pool Photo via AP)
Bild: AP/Pool Getty
Trump trifft sich offenbar mit Brexit-Farage
Kaum hat Donald Trump Theresa May «byebye» gesagt, trifft er sich mit einem ihrer grössten Gegner. In TV-Aufnahmen ist zu sehen, wie Nigel Farage von der Brexit-Partei vor der Residenz des US-Botschafters in London vorfährt. Dort hält sich Trump derzeit auf. «Wir hatten ein gute Meeting», sagte Farage unmittelbar nach dem Treffen.
Brexit Party leader Nigel Farage, centre,  arrives at Winfield House, the residence of the Ambassador of the United States of America to the UK Woody Johnson, in Regent's Park, London, Tuesday June 4, 2019, to meet with US President Donald Trump.  (David Mirzoeff/PA via AP)
Bild: AP/PA
Trump ganz höflich

May sollte EU verklagen
May und Trump witzeln darüber, dass der Präsident ihr vorgeschlagen habe, dass sie wegen des Brexit die EU verklagen solle. Lob gibt es für May: Sie sei wohl die bessere Verhandlungsführerin als er.


Trump wird Corbyn nicht treffen
Trump sagt, dass Oppositionsführer Jeremy Corbyn ihn um ein Treffen gebeten habe. Trump habe aber entschieden, dass dies nicht passieren werde.


«Die Proteste sind Fake News»
Donald Trump sagt an der Pressekonferenz, dass die Proteste gegen ihn Fake News seien. Er hätte aber Tausende Menschen gesehen, die ihm zujubelten aber nur ein paar wenige, die gegen ihn demonstrierten.


15:33
Die Pressekonferenz ist beendet
Fertig aus. Die beiden Staats-Oberhäupter ziehen sich zurück.
15:32
Ist ein Brexit-Deal überhaupt noch möglich?
Theresa May glaubt, dass ein guter Deal möglich ist. Aber das sei Arbeit für den nächsten Premierminister.
15:26
Soll UK die EU verlassen?
Trump will keinen Einfluss nehmen, sagt er nun. Grossbritannien sollte aber den Brexit durchziehen um über die eigenen Grenzen bestimmen zu können. May fügt an, dass nach dem Brexit die jetzt besprochenen Dinge wie Freihandelt etc. umgesetzt werden können.
15:20
«THE GREATEST ALLIANCE THE WORLD HAS EVER KNOWN»
Ja, wir sind uns an Superlative gewöhnt. Trump ist fertig, jetzt dürfen die Journalisten Fragen stellen.
15:18
Reizthema NATO
Trump und May sind sich einig, dass die Mitgliedsstaaten der NATO 2% ihres Haushalts fürs Militär ausgeben müssen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Allerdings sei man nicht in allen Punkten einig, näher ausführen will er das aber nicht.
15:15
Trump wirkt nicht sehr motiviert
Zwar betont Trump die spezielle Freundschaft zwischen UK und USA, aber wirklich überzeugt wirkt er nicht.
15:14
Jetzt ist Trump dran
Trump dankt nochmals der Queen für die Gastfreundschaft. Ebenfalls dankt er May. Trump sagt, dass die USA sehr an einem «phänomenalen Handelsvertrag» interessiert sei.


15:10
May ist zuerst dran
May betont die jahrelange Kooperation zwischen Grossbritannien und den Vereinigten Staaten. Sie nennt Beispiele wie die gute Zusammenarbeit bei den Nervengas-Angriffen in Syrien, ebenso der Nervengasangriff in England. Und lobte die «kostbare und tiefgreifende Freundschaft» zwischen Grossbritannien und den Vereinigten Staaten.

Die beiden Länder teilten demokratische Werte und Interessen, sagte May weiter. Sie hob aber auch Differenzen zu Trump hervor. So stehe Grossbritannien zum Atom-Deal mit dem Iran und zum Pariser Klimaabkommen. Beide Verträge hatte der US-Präsident einseitig aufgekündigt.
So, es geht los!
Trump und May sind im Durbar Court angekommen und eröffnen die Pressekonferenz.
Durbar Court ist bereit – aber wo sind Trump und May?
Hier findet die Pressekonferenz statt. Aber wo bleiben Trump und May? Sie haben schon eine Viertelstunde Verspätung.


Der Einzige, der Trump aufhalten kann ...
... ist Larry, die Katze der 10 Downing Street! BBC-Redaktor Jon Sopel schreibt: «Anti-Trump-Demonstranten konnten Trumps Autokolonne nicht aufhalten, aber Larry kann! »


Kein Handschlag zwischen Trump und Harry
epaselect epa07624109 US President Donald J. Trump (2-R) and his wife Melania Trump (R) are welcomed by Britain's Prime Minister Theresa May (2-L) and her husband Philip May (L) at her official residence at 10 Downing Street in London, Britain, 04 June 2019. US President Trump and his wife are on a three-day official visit to Britain.  EPA/NEIL HALL
Bild: NEIL HALL/EPA/KEYSTONE
Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und der scheidenden britischen Premierministerin Theresa May ist am Dienstag frostig ausgefallen.

Der erwartete Handschlag zwischen den beiden blieb aus, als Trump und First Lady Melania von May und ihrem Ehemann Philip im britischen Regierungssitz Downing Street in London empfangen wurden. Nach der Begrüssung verschwanden die beiden Paare hinter der schwarzen Türe des Regierungssitzes für Gespräche.

Trumps Verhältnis zu May wurde immer wieder erschüttert von dessen öffentlicher Kritik am Brexit-Kurs der Regierungschefin und Sympathiebekundungen für ihren innerparteilichen Widersacher Boris Johnson.

Trump legte kurz vor seiner Ankunft zu einem Staatsbesuch in Grossbritannien in Interviews mit britischen Zeitungen noch einmal nach. Meinungsverschiedenheiten gibt es auch hinsichtlich Trumps Position zum Atomabkommen mit dem Iran, zum Klimawandel und dem Umgang mit dem chinesischen Mobilfunkkonzern Huawei.

May hatte vor Kurzem ihren Rücktritt angekündigt, nachdem sie drei Mal mit ihrem Brexit-Abkommen im Parlament gescheitert war. (sda/dpa)
Trump trifft May
Der Präsident und seine Frau Melania werden von Theresa May und ihrem Ehemann Philip in ihrer Residenz an der 10 Downing Street empfangen.

Ein paar Impressionen des Empfangs:
epa07624138 US President Donald J. Trump (2-L) and his wife US First Lady Melania Trump (2-R) are welcomed by Britain's Prime Minister Theresa May (L) and her husband Philip May (R) at her official residence at 10 Downing Street in London, Britain, 04 June 2019. US President Trump and his wife are on a three-day official visit to Britain.  EPA/NEIL HALL
Bild: NEIL HALL/EPA/KEYSTONE
epa07624169 US President Donald J. Trump (L) and his wife Melania Trump (R) attend a meeting with Britain's Prime Minister Theresa May and her husband Philip May at 10 Downing Street in London, Britain, 04 June 2019. US President Trump and his wife are on a three-day official visit to Britain.  EPA/VICKIE FLORES
Bild: VICKIE FLORES/EPA/KEYSTONE
epa07624434 US President Donald J. Trump (2-R) and his wife Melania Trump (R) are welcomed by Britain's Prime Minister Theresa May (L) and her husband Philip May (2-L) at her official residence at 10 Downing Street in London, Britain, 04 June 2019. US President Trump and his wife are on a three-day official visit to Britain.  EPA/NEIL HALL
Bild: NEIL HALL/EPA/KEYSTONE
Und hier die Ankunft im Bewegtbild:


Trump als Baby und auf Gold-Klo in London
Auf fantasievolle Weise haben Demonstranten am Dienstag in London ihrem Unmut über den Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump Luft gemacht.

Sie bereiteten einen Protestballon in Form eines riesigen Trump-Babys in Windeln vor, um ihn am Parlament aufsteigen zu lassen. Nicht weit davon entfernt - am Trafalgar Square - bauten sie eine knapp fünf Meter grosse sprechende Donald-Trump-Figur auf, die mit heruntergelassener Hose auf einer Goldtoilette sitzt.

Dort wurden Tausende Demonstranten erwartet, einige Medienberichte gingen sogar von bis zu 250'000 Menschen aus. Die Organisatoren werfen Trump Sexismus und Rassismus vor. Als Redner hat sich auch der Chef der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, angemeldet. Aus Protest gegen den US-Präsidenten war er dem Staatsbankett zu Ehren Trumps am Montagabend im Buckingham-Palast fern geblieben.

Trump hatte sich zu Beginn seines Besuchs bereits ein Twitter-Scharmützel mit Londons Bürgermeister Sadiq Khan geliefert. Ärger verursachte der US-Präsident auch, weil er - entgegen diplomatischen Gepflogenheiten - für den britischen Ex-Aussenminister Boris Johnson als Nachfolger der scheidenden Premierministerin Theresa May geworben hatte.

May hatte vor etwas mehr als einer Woche ihren Rücktritt als Parteichefin angekündigt. Drei Mal war sie zuvor mit ihrem Abkommen über den EU-Austritt im Parlament gescheitert. Bis Ende Juli soll sie von ihrem Nachfolger auch als Regierungschefin abgelöst werden. Ein gutes Dutzend Bewerber hat bereits den Hut in den Ring geworfen.

Trump twitterte fast überschwänglich, sein Besuch in London laufe sehr gut. Die Queen und die gesamte Königsfamilie seien «fantastisch» und die Verbindung zu Grossbritannien sei sehr stark. (sda/dpa)
Das Baby ist zurück!
The 'Trump Baby' blimp is inflated in Parliament Square in central London as people start to gather to demonstrate against the state visit of President Donald Trump, Tuesday, June 4, 2019. Trump will turn from pageantry to policy Tuesday as he joins British Prime Minister Theresa May for a day of talks likely to highlight fresh uncertainty in the allies' storied relationship. (AP Photo/Matt Dunham)
Bild: Matt Dunham/AP/KEYSTONE
A woman holds a placard as the 'Trump Baby' blimp is inflated in Parliament Square in central London as people start to gather to demonstrate against the state visit of President Donald Trump, Tuesday, June 4, 2019. Trump will turn from pageantry to policy Tuesday as he joins British Prime Minister Theresa May for a day of talks likely to highlight fresh uncertainty in the allies' storied relationship. (AP Photo/Matt Dunham)
Bild: Matt Dunham/AP/KEYSTONE
Das sogenannte «Trump Baby» ist wieder zurück! Auf dem Parliament Square im Zentrum von London versammeln sich langsam Protestierende.
Trump will einen Deal
President Donald Trump, left center, and British Prime Minister Theresa May, right center, speak during a business roundtable event at St. James's Palace, Tuesday, June 4, 2019, in London. (AP Photo/Alex Brandon)
Bild: Alex Brandon/AP/KEYSTONE
Trump und May veranstalteten am Morgen zusammen ein Frühstück. Im St. James's Palace wird vornehmlich über mögliche Handelsabkommen diskutiert. So berichtet die Nachrichtenagentur AFP, dass Trump einen «substantial trade deal» mit dem Vereinigten Königreich wolle.
President Donald Trump speaks during a business roundtable event at St. James's Palace, Tuesday, June 4, 2019, in London. (AP Photo/Alex Brandon)
Bild: Alex Brandon/AP/KEYSTONE
British Prime Minister Theresa May, center, speaks during a business roundtable event with President Donald Trump at St. James's Palace, Tuesday, June 4, 2019, in London. (AP Photo/Alex Brandon)
Bild: Alex Brandon/AP/KEYSTONE
Ivanka Trump freut sich auf den heutigen Tag



Am runden Tisch gibt's viel über Handel zu besprechen. Für ein Foto reicht die Zeit aber trotzdem.


Marschmusik mal anders
Mit einem pompösen Empfang wurden Donald Trump und die First Lady gestern empfangen. Und was gehört zu einem pompösen Empfang? Marschmusik.




Auf Twitter kursieren nun bereits die ersten Videos, welche eine andere Tonspur über die Bilder des Empfangs gelegt haben. Bitte sehr:



Das Aussenministerium ist bereit für Trump
Der amerikanische Präsident wird zusammen mit Theresa May am Nachmittag eine Pressekonferenz geben.


Nein, 100'000 sind's eindeutig noch nicht

Was steht heute auf dem Programm?
Nach dem Staatsbankett vom Montagabend folgt heute Morgen das Frühstück mit Premierministerin Theresa May. Später treffen sie sich an der Downing Street für Gespräche über Handel, Verteidigung, Sicherheit und den Brexit.

Um die Mittagszeit gibt's zusammen mit First Lady Melania Trump und Mays Ehegatten Philipp eine Garten-Party.

Gegen Abend folgt dann eine Dinner-Party im Winfield House, dem Sitz des amerikanischen Botschafters in London. Hier werden Prinz Charles und seine Frau Camilla erwartet.

Ausserdem werden grössere Proteste gegen Donald Trump erwartet. Einige Medien schrieben von 100'000 möglichen Demonstranten, aber das wird sich zeigen.
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Die Brexit-Frage spaltet Grossbritannien

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Die Brexit-Frage spaltet Grossbritannien
quelle: ap/ap / matt dunham
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Emily und Oliver – unsere zwei Briten erklären den Brexit

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