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Meistgesuchter Islamist in Russland

Tschetschenischer Rebellenführer Umarow ist offenbar tot



FILE In this screen shot taken in Moscow, Wednesday, Dec. 2, 2009 of a  computer screen showing an undated photo of a man identified as Chechen separatist leader Doku Umarov posted on the Kavkazcenter.com site. Doku Umarov, a leading Chechen rebel on Tuesday July 2, 2013 called on Islamist militants in Russia’s North Caucasus to disrupt the upcoming Winter Games in the Black Sea resort of Sochi, reversing his previous appeal not to target civilians in the region.  Sochi is hosting the Winter Olympics in February in what has been described as President Vladimir Putin’s pet project. The overall bill for the Games stands at $51 billion, making them by far the most expensive Olympics in history (AP Photo/Kavkazcenter.com, file)

Bild: AP Kavkazcenter.com

Der tschetschenische Rebellenführer Doku Umarow ist nach Angaben einer Islamisten-Website tot. «Die Führung des Kaukasus-Emirats gibt offiziell den Märtyrertod von Emir Doku Abu Usman bekannt», hiess es am Dienstag unter Berufung auf den Kampfnamen Umarows auf der Internetseite Kavkazcenter.com. 

Über die genauen Umstände seines Tods wurden keine Angaben gemacht. Russland bestätigte die Meldung zunächst nicht. Der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow hatte bereits Mitte Januar den Tod Umarows verkündet. «Wir sind zu 99,9 Prozent sicher», erklärte Kadyrow damals unter Berufung auf Gesprächsaufzeichnungen. 

Umarow galt als Chef des selbst proklamierten, sogenannten Emirats des Kaukasus. Die Gruppe kämpft für eine islamistische Herrschaft im gesamten Kaukasus-Gebiet. 

Der Rebellenführer war der meistgesuchte Islamist in Russland und bekannte sich zu zahlreichen Gewalttaten im ganzen Land, darunter die Anschläge auf den Moskauer Flughafen Domodedowo im Januar 2011 und die Moskauer U-Bahn im März 2010 mit insgesamt 77 Toten. 

In einem im letzten Juli im Internet veröffentlichten Video hatte er zu Anschlägen auf die Olympischen Winterspiele in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi aufgerufen. (aeg/sda/afp)

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