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Prozess: DiCaprio muss wegen «Wolf of Wall Street» vor Gericht aussagen



Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio muss in einem Gerichtsstreit um den Film «The Wolf of Wall Street» in den Zeugenstand treten. Ein Richter in New York akzeptierte, dass der Schauspieler vor den Klägern eine eidesstattliche Erklärung abgeben muss.

Dies meldete das Branchenblatt «Hollywood Reporter». Der frühere Börsenmakler Andrew Greene hat das Studio Paramount und die Produzenten des Films, zu denen auch DiCaprio mit seiner Firma Appian Way gehört, wegen Rufschädigung verklagt. Er werde in dem Film als sex- und drogenbesessener Toupet-Träger namens Nicky Koskoff (von P.J. Byrne gespielt) dargestellt.

DiCaprio spielte unter der Regie von Martin Scorsese in «The Wolf of Wall Street» (2013) den überheblichen Finanzjongleur Jordan Belfort, der auf Geld, Sex und Drogen steht. Greene hatte zeitweise mit Belfort zusammengearbeitet.

In dem laufenden Verfahren mussten bereits Scorsese und Drehbuchautor Terence Winter aussagen. DiCaprios Anwälte hatten sich darum bemüht, einen Auftritt des Schauspielers vor Gericht zu verhindern. Ein Termin für DiCaprios Befragung wurde nicht bekannt. (sda/dpa)

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