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Rizin-Verdacht bei verdächtiger Post an Weisses Haus und Pentagon

03.10.2018, 02:24

Verdächtige Post, die möglicherweise das tödliche Gift Rizin enthielt, ist an das Weisse Haus und das US-Verteidigungsministerium geschickt worden. Der Secret Service erklärte, einen an Präsident Donald Trump adressierten «verdächtigen Umschlag» erhalten zu haben.

«Der Umschlag wurde nicht im Weissen Haus in Empfang genommen und ist nie ins Weisse Haus gelangt», hiess es in einer Stellungnahme des Pentagons am Dienstag. Die Post ging demnach am Montag ein.

Ebenfalls am Montag wurden mindestens zwei verdächtige Päckchen in einem Zentrum, in dem Post für das Verteidigungsministerium sortiert wird, abgefangen, wie ein Pentagon-Sprecher sagte. Es bestehe der Verdacht, dass die Päckchen Rizin enthielten - bestätigt sei dies aber noch nicht. Das Pentagon schaltete die Bundespolizei FBI ein.

Die Umschläge seien an Verteidigungsminister James Mattis und den Kommandierenden der Seestreitkräfte, Admiral John Richardson, adressiert gewesen, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf einen Ministeriumsmitarbeiter.

Alle am Montag eingegangene Post befinde sich derzeit in Quarantäne, sagte ein Pentagon-Sprecher. Es bestehe keine Gefahr für Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums.

Rizin ist ein hochgiftiger biologischer Kampfstoff, der bei Anschlägen eingesetzt wird. Das Gift wirkt schon in kleiner Dosis tödlich - eingeatmet, geschluckt oder injiziert. Es ist 6000 mal tödlicher als Zyanid. (sda/afp/dpa)

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