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Hausdurchsuchung: Walliser ASTRA-Büros wegen Bestechungsvorwürfen durchsucht



Die Bundespolizei hat am Donnerstag im Auftrag der Bundesanwaltschaft eine Hausdurchsuchung bei der Aussenstelle Visp des Bundesamts für Strassen (ASTRA) vorgenommen. Es geht um Bestechungsvorwürfe. Drei Personen sitzen in Untersuchungshaft.

Das ASTRA bestätigte der Nachrichtenagentur sda am Freitag die Hausdurchsuchung der Aussenstelle Visp, welche zur Infrastrukturfiliale Thun gehört. Gegen zwei Mitarbeiter wurde eine Untersuchung eingeleitet.

Die Bundesanwaltschaft präzisierte auf Anfrage der sda, dass Hausdurchsuchungen und Einvernahmen im Wallis durchgeführt wurden. Laut Mediensprecher André Marty wurden drei Personen in Untersuchungshaft genommen.

Zu den Hausdurchsuchungen sei es im Rahmen eines Strafverfahrens wegen Verdachts auf aktive und passive Bestechung schweizerischer Amtsträger sowie des Verdachts auf ungetreue Amtsführung gekommen.

Bei zwei der drei in Untersuchungshaft genommenen Personen ordnete das zuständige Zwangsmassnahmengericht am Freitag die vorläufige Haft für drei Monate an. Sie folgte damit dem Haftantrag der Bundesanwaltschaft. Ein Haftantrag sei noch ausstehend.

Wo ausser beim ASTRA in Visp sonst noch Hausdurchsuchungen vorgenommen wurden und in welchem Zusammenhang die dritte festgenommene Person mit dem Bundesamt für Strassen steht, darüber machte die Bundesanwaltschaft keine Angaben. (sda)

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