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Frauen machen landesweit für Gleichberechtigung mobil



Heute Freitag findet in der Schweiz der Frauenstreik statt. Der Kampftag für die Gleichstellung der Geschlechter ist sehr dezentral organisiert und geht an vielen Orten mit mannigfaltigen Aktionen über die Bühne. Der Keystone-SDA-Ticker berichtet laufend:

09:20 - CVP-Bundesrätin bekennt Farbe

Auch unter der Bundehauskuppel war am Freitagmorgen vieles auf violett eingestellt. Verteidigungsministerin Viola Amherd setzte im Nationalratssaal dezent auf eine violette Bluse unter einem weissen Blazer. Der Genfer SP-Nationalrat Carlo Sommaruga posierte in violettem Hemd fürs Handy eines Ratskollegen.

Rund 100 Personen haben am Morgen in Lausanne eine Brücke blockiert und umgetauft. Dabei kritisierten sie das ihrer Ansicht nach ungerechte Rentensystem, welches die Frauen sehr abhängig von ihren männlichen Partnern halte.

09:05 - Klitoriswanderung und «Dr Füfer u ds Weggli»

In Zürich startete frühmorgens bei der Hardbrücke die «Klitoris-Wanderung». Das Ziel: Aufklärung ohne Sexismus.

Beim Bahnhof Bern verteilten Frauen den «Füfer u ds Weggli», ein Brötchen mit einer Karte der Forderungen des Frauenstreiks.

Rund um den Bundesplatz waren Vorbereitungen zum Frauenstreik am Laufen. Ballone wurden aufgeblasen, Transparente vorbereitet und der Kreativität freien Lauf gelassen in einer Kunstaktion. Frau konnte mit bereitgestellten Stiften und Bastelmaterial ihre Message zu Papier und unter die Leute bringen.

08:30 - Erste Aktionen in der Nacht und am Morgen

In Bern befestigten Frauen an Brücken diverse Transparente, die auf den Frauenstreik aufmerksam machten. «Herr schafft, Frau streikt», war etwa zu lesen. Auch benannten sie Strassen, Plätze und Brücken nach Frauennamen um. Die Rathausgasse wurde zur Joy-Matter-Gasse.

Im Berner Hauptbahnhof wurden die Passantinnen und Passanten von einer Putzkolonne «gestört». Die Welle über den Perrons wurde vom lokalen Streikkomitee mit einem Transparent behängt.

Die Unia in einer Medieninformation mit, als Auftakt das höchste Haus der Schweiz, den Roche-Turm in Basel, mit dem Logo des Streiktages angestrahlt zu haben.

In Lausanne trafen sich in den frühen Morgenstunden zum Auftakt rund 500 Frauen, die auf die Anliegen des weiblichen Geschlechts mit Transparenten aufmerksam machten. Auch lösten Frauen den Turmwächter von Lausanne ab und schrien die Uhrzeit ins Dunkel hinaus.

Und auch Zeitungen zogen mit besonderen Aktionen mit. So erschien etwa der «Bote der Urschweiz» am heutigen Freitag als «Botín der Urschweiz». (sda)

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