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Theresa May entschuldigt sich für Tausende verschobene Operationen



Die britische Regierungschefin Theresa May hat sich für Tausende verschobene Operationen entschuldigt. Der staatliche Gesundheitsdienst (NHS) hatte zuvor Spitälern wegen akuter Engpässe empfohlen, nicht dringliche Operationen bis Ende Januar aufzuschieben.

Medienberichten zufolge könnten bis zu 50'000 Patientinnen und Patienten davon betroffen sein. «Ich weiss, dass es schwierig ist. Ich weiss, dass es frustrierend ist. Ich weiss, dass es enttäuschend ist für die Menschen. Und ich entschuldige mich dafür», sagte May bei einem BBC-Interview am Donnerstag.

Als Grund für die Engpässe wurde eine hohe Zahl an Fällen mit Atemwegserkrankungen, Anzeichen für eine Ausbreitung des Grippevirus und erhöhter Druck auf die Notaufnahmen über die Feiertage genannt.

Der Gesundheitsdienst NHS wird weitgehend durch Steuergelder finanziert und ist Dauerthema politischer Auseinandersetzungen. Auch in Schottland mussten Medienberichten zufolge Operationen verschoben werden. (sda/dpa)

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