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Weit über 80 Tote bei schweren Unwettern in Indien



Bei schweren Unwettern in Indien sind mindestens 86 Personen ums Leben gekommen. Mehr als 100 weitere Personen wurden nach Angaben der Behörden vom Montag verletzt, als in weiten Teilen des Subkontinents am Sonntagabend Stürme und Gewitter wüteten.

Am stärksten betroffen war der bevölkerungsreichste Bundesstaat Uttar Pradesh, wo nach Behördenangaben 48 Personen in Hagel- und Gewitterstürmen starben und 80 weitere verletzt wurden. Ausserdem kamen auf einem Fluss acht Passagiere eines Bootes ums Leben, das im Sturm kenterte.

Die Stürme brachten dort nach Angaben der dortigen Katastrophenschutzbehörde Mauern zum Einsturz und rissen Bäume und Strommasten nieder. Rund 40 Häuser wurden zerstört.

Im Bundesstaat Westbengalen kamen 14 Menschen ums Leben, darunter vier Kinder. In der Regionalhauptstadt Kolkata schlug ein Blitz in einem Haus ein. In Andhra Pradesh wurden zwölf Menschen von Blitzen erschlagen. Der südliche Bundesstaat Andhra Pradesh war bereits am 1. Mai von 40'000 Blitzen getroffen worden, damals kamen 14 Menschen ums Leben.

In Neu Delhi starben nach Behördenangaben zwei Menschen, als ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde über die indische Hauptstadt hinwegfegte. Auch aus Bihar wurden zwei Tote gemeldet.

Flughafen geschlossen

Der internationale Flughafen Indira Gandhi in Neu Delhi wurde am Sonntag für mehr als zwei Stunden geschlossen. Rund 70 Flüge mussten wegen des Unwetters umgeleitet werden.

Seit Monatsbeginn herrschen in Indien extreme Wetterverhältnisse. Vor rund zehn Tagen waren mehr als 140 Menschen bei Sandstürmen und Blitzschlägen ums Leben gekommen. (sda/afp/dpa)

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