China
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«Occupy Central»

Demonstranten besetzen Finanzzentrum in Hongkong

28.09.14, 06:09 30.09.14, 11:54

Drei Tage früher als zuerst angekündigt begann die Besetzung des Central-Finanzdistrikts. Bild: ALEX HOFFORD/EPA/KEYSTONE

Nach den Zwischenfällen bei den Studentenprotesten in Hongkong droht eine Eskalation der Lage. Überraschend kündigte die prodemokratische Bewegung in der Nacht zum Sonntag die Besetzung des Finanzdistrikts der asiatischen Wirtschaftsmetropole an.

Der Führer der Occupy-Central-Bewegung, Benny Tai, teilte mit, dass die lange angedrohte Kampagne des zivilen Ungehorsams in der chinesischen Sonderverwaltungsregion sofort beginnen werde.

Am Vortag waren 74 Studenten festgenommen und 29 Demonstranten und Polizisten verletzt worden, als zweitägige Proteste am Ende eines einwöchigen Studentenstreiks eskalierten. Die Aktivisten wollen Druck auf Peking ausüben, freie Wahlen in Hongkong zu erlauben.

Gegen den eisernen Griff Pekings

Seit der Rückgabe der früheren britischen Kronkolonie 1997 an China wird die Sieben-Millionen-Metropole nach dem Grundsatz «ein Land, zwei Systeme» als eigenständiges Territorium Chinas autonom regiert.

Die Proteste entzündeten sich an einer Wahlreform, mit der die kommunistische Führung in Peking für 2017 zwar direkte Wahlen vorsieht, aber keine freie Nominierung der Kandidaten erlauben will.

Eigentlich sollte die Besetzung des Central genannten Finanzbezirks erst am Mittwoch mit ersten Aktionen zum Nationalfeiertag eingeläutet werden. Doch entschied die Bewegung, es sei Zeit, «sich zu erheben und zu handeln», wie es in einer Erklärung hiess. (sda/dpa)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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«Think Different»? Von wegen! Apple macht Bückling vor China

Zuerst die «New York Times», jetzt VPN-Dienste, die anonymes Surfen im Netz erlauben: Apple schmeisst weitere Apps aus dem chinesischen App Store, die der Regierung in Peking nicht gefallen.

Apple hat VPN-Apps aus seinem chinesischen App Store gelöscht, mit denen die strengen Internet-Sperren des Landes bisher umgangen werden konnten. Chinesen konnten so beispielsweise News auf westlichen Webseiten lesen.

ExpressVPN, einer der Anbieter der so genannten VPN-Tunnel, teilte in einer Stellungnahme mit, dass Apple die Software entfernt habe, weil sie gegen chinesische Gesetze verstosse. Auch die populäre Tunnel-App VyprVPN war am Sonntag nicht mehr in Apples China-Angebot verfügbar.

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