Hongkong
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A pro-democracy protester sleeps with goggles on during a rally outside the government headquarters in Hong Kong September 28, 2014. Violent clashes between Hong Kong riot police and students galvanized tens of thousands of supporters for the city's pro-democracy movement and kick-started a plan to lock down the heart of the Asian financial centre early on Sunday.REUTERS/Tyrone Siu (CHINA - Tags: POLITICS CIVIL UNREST EDUCATION)

Ein Demonstrant erholt sich bei einer Absperrung. Bild: TYRONE SIU/REUTERS

#umbrellarevolution

Demonstranten in Hongkong verkünden Teilrückzug

05.10.14, 14:18 05.10.14, 17:23

Vor Ablauf einer Frist zur Beendigung ihrer Proteste hat die Demokratiebewegung in Hongkong einen Teilrückzug verkündet. Die Protestgruppe Occupy Central teilte am Sonntag mit, die Demonstranten würden die seit einer Woche andauernde Blockade des Geschäftsviertels Mong Kok beenden.

Sie würden sich ihren Mitstreitern im Regierungsviertel Admirality anschliessen, hiess es. Dort solle zudem die Hauptstrasse vor dem Regierungssitz wieder für den Verkehr freigegeben werden. Sonst würden die Proteste aber fortgesetzt, erklärte Occupy Central.

Aufruf von Verwaltungschef

Hongkongs Verwaltungschef Leung Chun Ying hatte zuvor die Demonstranten aufgefordert, bis Montag die Strassen zu räumen. Er sei entschlossen, «alle notwendigen Massnahmen zur Wiederherstellung der sozialen Ordnung zu ergreifen», warnte Leung in einer Fernsehansprache am Samstagabend. 

«Wir müssen die Sicherheit der Behörden gewährleisten und ihre Arbeitsfähigkeit wiederherstellen.» Leung warnte, die Situation könne «ausser Kontrolle geraten», was «ernste Folgen für die öffentliche Sicherheit und die soziale Ordnung» haben würde.

Die Anhänger der Demokratiebewegung gehen seit einer Woche auf die Strasse und fordern die Änderung einer von Peking auferlegten Wahlreform. Diese sieht vor, dass die Hongkonger 2017 erstmals den Verwaltungschef wählen, Peking aber zuvor die Kandidaten bestimmt. Die Demonstranten verlangen dagegen freie Wahlen. (pma/sda/afp)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 05.10.2014 17:21
    Highlight Die Konsequenzen wurden nicht zu Ende gedacht.
    Die Bewohner Hongkongs sind in China wegen ihrer "westlichen Überheblichkeit" und der Sonderrechte nicht besonders beliebt und haben dadurch keinen gesellschaftlichen Rückhalt. Die Geschäftswelt von Hongkong fürchtet Verluste und Peking hat jetzt gute Gründe und alle Zeit der Welt, den verbliebenen Sonderstatus Hongkongs weiter einzuschränken. Unter Umständen also ein Eigentor a là Nahost und Ukraine.
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